Das war auch mein Gedanke - ein erfahrener Veteran, der genau weiß, wie er seinen Körper im Hinblick auf die Playoffs in Bestform bringt und dann noch einen Gang höher schalten kann.
Vielleicht hat er bei der unnötigen Prügelei in Wien wesentlich mehr abbekommen, als es bekannt ist. Er hatte dann kurz vor den Playoffs einen Eingriff, das macht doch normal auch niemand so knapp vor der entscheidenden Phase. Bei einem Interview war sein Aug dann stark unterblutet.
Aber vielleicht tut ihm die Pause gut und das Gitter ist aus dem Gesicht, das kann schon auch sehr ungewohnt sein, gerade für einen Center, der den ständigen Rundumblick am Eis benötigt.
Mein Eindruck ist, dass er generell ein ungeduldiger Typ ist, dem alles gleich mal viel zu langsam geht. Er neigt dann dazu, alles allein zerreisen zu wollen, verkrampft und ist unzufrieden mit sich selbst. Und dass er mit einem Typen wie Petersen in einer Linie zusammengespannt wird, trägt dann wahrscheinlich auch nicht dazu bei, rasch seine "innere Ruhe" wiederzufinden.
Das soll jetzt nicht primär eine Kritik an Petersen sein, aber ich finde, dass die beiden mit ihrem Ego und der unterschiedlichen Spielauffassung von Anfang an nicht harmoniert haben...