Du hast noch ganz verstanden, was ich gemeint habe.
Die Deutschen, als Paradebeispiel, setzen sich immer höchstmögliche Ziele, in allen Sportarten, auch wenns manchmal offensichtlich ist, dass sie dieses höchstmögliche Ziel nicht erreichen (wird von uns oft als "Arroganz" ausgelegt!).
Ich finde diese Einstellung einfach sehr gut, sich niemals mit etwas erreichten, zufrieden zu geben, weil ich glaube, nur dadurch, kann man über sich hinauswachsen, über die Schmerzgrenze gehen, Müdigkeit die vielleicht vorhanden ist, durch maximal Aufopferung und Einsatz ausgleichen.
Und das hat nichts damit zu tun, dass sie 5 NHLer haben, oder bei uns Reinbacher, M. Raffl oder sonstwer spielt.
Ich glaub schon, dass ich dich verstanden habe. Aber ich bin der Meinung, dass sich die Deutschen in der heurigen hochkarätigen Besetzung mit dem Viertelfinale eben kein hohes, sondern ein realistisches Ziel gesetzt haben.
Und wie gut der Kader besetzt ist, spielt wohl eine ganz wesentliche Rolle bei der Zielsetzung...insbesondere bei uns als kleiner Nation, wo die Kluft zwischen der Qualität der Spieler noch viel größer ist. Ist doch ein wesentlicher Unterschied, ob Reinbacher, Raffl und Kasper noch zusätzlich dabei sind. Dementsprechend kann ich meine Ziele anders definieren, oder nicht?
Und klar werden die Ziele dann je nach Turnierverlauf auch schrittweise angepasst...aber das ist wohl auch bei uns so - insbesondere intern!