Kann den Krone Bericht wer hereinstellen, Dankeschön
D as Bangen um den VSV geht weiter! Stundenlang wurde gestern in einer Krisensitzung die Lage bei den Blau-Weißen seziert. Neben den verbliebenen Klub-Verantwortlichen um Obmann Manfred Herzog waren Anwälte, Steuerexperten, Villachs Bürgermeister Günther Albel, Sponsoren und Liga-Granden involviert. Welche Erkenntnisse gewonnen wurden? Darüber wurde eine Nachrichtensperre verhängt. Fakt ist: Weiterhin wird fieberhaft nach einem neuen Geschäftsführer mit Fachkompetenz gesucht, um die schwierige wirtschaftliche Lage zu meistern. Zu hören ist, dass auch die Stadt Villach mit vereinten Kräften um Unterstützung wirbt. Und: Sollte es aufgrund der finanziellen Belastung (zwei Millionen Euro werden kolportiert) tatsächlich zu einem Konkurs der EC VSV GmbH kommen, müsste eine neue GmbH gegründet werden. Das bedeutet aber, dass die bestehenden Verträge der alten GmbH großteils neu ausverhandelt werden müssten: mit dem Personal (Spieler, Trainer, Betreuer, Mitarbeiter), mit Sponsoren, mit Lieferanten, mit der Halle, mit Ausrüster und Bus-Unternehmen.
So sind etwa Bus, Verpflegung oder die bestellten Dressen (VSV würde die ersten fünf Liga-Partien auswärts spielen) noch nicht bezahlt – ohne einen zeichnungsberechtigten Geschäftsführer können diese Ausgaben gar nicht getätigt werden. Das bestätigt auch Lyle Seitz (Director of Hockey Operations), der seitens der Liga ebenfalls Hilfe leistet. Und sagt: „Es geht bei den Spielern um Menschen. Sie verdienen zu wissen, was passiert.“ Liga-Vizepräsident Falkensteiner ergänzt: „Montag oder spätestens am Dienstag sollte wir dann alles wissen. Die Region kennt die gesellschaftliche Bedeutung. Ich bin mir sicher, dass es Firmen und Personen gibt, die den Verein unterstützen.“
Zwei Tage hat die Mannschaft nun frei. Dann sollte der Fokus auf den Liga-Auftakt am kommenden Freitag bei Pioneers Vorarlberg gerichtet sein. Eigentlich . . . Martin Quendler