That's it. Say Goodbye to GoT.
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Die Folge 6 ist meiner Meinung nach doch etwas zu kurz gewesen. Man hätte bestimmt 90 Minuten drauß machen können.
Ich hatte leicht wässrige Augen, konnte mich aber zurückhalten.
Die "Lösung" das Gedächtnis der Welt zum König zu machen fand ich jetzt gar nicht so schlecht. Er sieht alles, er weiß alles, er ist die Geschichte des Königreiches. Gut. Bran abgehakt. Der Norden ist frei und unabhängig, so wie es schon immer gewollt war. Jon hat mit seiner Tat das Königreich gerettet und muss nun mit seinem restlichen Leben an der Mauer damit büßen. Er geht wieder dahin wo er her kam. Der Einzig wahre König ist jetzt, zumindest hoffe ich das er wird obwohl es komplett egal ist weils ja sowiso vorbei ist, der 1.000 Lord Kommandant der Nachtwache, aber zuerst muss er die Wildlinge dorthin bringen wo diese herkamen.
Arya wird zum Kolumbus und segelt in die Fremde. Ich hätte sie lieber an Brans Seite als persönliche Leibgarde gesehen.
Brienne schreibt Jamies Seite bei dem Buch der Königsgarde fertig, es ist ihre Pflicht dies zu tun. Love is the death of duty - duty is the death of love. Schöner Satz. So hätte man eigentlich auch folge bennenen können. Es gibt ja nun keinen eisernen Thron mehr. nur mehr den rollenden Thron. Aber genug der frohlockenden Worte über das Königreich.
Die Folge an sich hatte wieder etwas mehr das Gefühl das DAS GoT ist. Verrat. Und darum ging es Hauptsächlich. Wäre auch ein netter Titel für die Folge gewesen. Es war mMn fast sogar die beste Folge der Staffel, auch wenn der Abschied schmerzt. ach mein Herz. Nie mehr neue GoT Folgen. Die Nachkommenden Serien werden vermutlich nie an den Tatsächlichen GoT Charakter rankommen. Es sind "nur" Beilagen.
Mein Fazit zur gesammten 8. Staffel:
Schade dass HBO nicht mehr wollte. Tatsächlich wären aus dem Stoff noch 4 - 5 Staffeln entstanden, behaupte ich mal. Es gab Höhen und Tiefen aber das gibt es in jeder Beziehung. Es war nicht ganz GoT Konform. Aber in Summe war es immer noch besser als so manch neue Kinofilmreihe. Die Folgen von Miguel Sapochnik waren natürlich auf den Kampf ausgelegt, er hat das beste aus den Vorgaben gemacht. Meiner Meinung nach darf man den Regisseuren nichts vorwerfen. Sie machen doch nur ihre Arbeit. David Nutter hat die "ruhigeren" Folgen gedreht (vorbereitung auf den kampf, gegenseitiges Besäufnis).
Lena Headey hat in der Staffel sehr viel verdient fürs Weintrinken und rumstehen. Da hätte ich mir mehr Screentime gewünscht, auch der Tod von Ihr und Jamie hätten anders aussehen können. Es ist wie es ist. Die Ganze Staffel 8 war demnach auch etwas langatmig zwischendurch. Das Gefühl von Game of Thrones war definitiv bei der ersten Folge vorhanden. Es nahme zwischendurch ab und kam dann in kleinen Dosierungen wieder. Es gab den Krieg gegen die Toten und gegen die Lebenden, es gab den schon lange angekündeteten Clegane bowl. Aber ehrlich gesagt, ganz zufrieden bin ich dann doch nicht, weil es hätte alles anders aussehen können. Aber das ist ja genau das Bittersweet ending, welches nicht jedem zusagt.
Ich hoffe ich bin nun fertig und bin für Ergänzungen eurerseits offen.
Bron hat sein fookin Castle nun auch endlich!! ![]()