Bitte nicht falsch verstehen, ich bin absolut auch für den Nachwuchs, aber der Sprung ist von der U 20 in die Kampfmannschaft einfach riesengroß, selbst die zum Teil höher einzustufenden Talente die zum Beispiel in Salzburg entwickelt werden laufen prinzipiell über Alps und die wissen schon was sie machen (Sinn, Auer, Kreining ect.) das ist von Tempo her einfach eine andere Galaxie.
Keinen der genannten findet man bis auf Oschgan in den Nationalteams, ich glaub das kann der Phil schon beurteilen ob einer von den Jungen bereit ist.
Deswegen wünsche ich mir ja einen schrittweisen Einbau bei den Großen, und sag mir nicht, dass es im Grunddurchgang nicht möglich ist, in Linie 4 einen Jungen reinrotieren oder ihn auch mal Spiele als fixen Teil des Lineups machen zu lassen - das geht auch bei Spielern, die "nur" U20 spielen.
Zum Thema Alps und U-Auswahlen spielen:
Aigner war Teil der U18-Truppe, die den Aufstieg in die 1A geschafft hat, Grasser hat eine Saison Alps gespielt, mit soliden Punkten, Haiböck hat mit 18 zwei U18- und eine U20-WM gespielt, bei letzterer hat er drei Tore gemacht.
Der einzige ohne Pedigree ist Grüllenberger, der auch die größte Wildcard ist, aber der kann sich mit 18 ja noch entwickeln.
Ist das jetzt ein Aufruf, nur mehr mit jungen zu spielen? Nein.
Aber es würde der Bekräftigung meines und des Glaubens vieler anderer in den Linzer Weg unter Lukas helfen, wenn man den Nachwuchsspielern mit Potential auch das Vertrauen und die Grundlage gibt, um den nächsten Schritt zu gehen und nicht wie Rappold oder Lindner nach kleinen Fehlern gebencht und dann ohne große Chance auf Rückkehr verschickt zu werden oder so wie bei Tialler nach 7 teils sehr guten aber durchwegs sehr soliden Spielen 3 Monate kein Eis mehr zu sehen.
Und bei einem Kader, dem sowieso heuer die Dichte an gestandenen Österreichern fehlen wird, würde es sich anbieten, mehr auf junge zu setzen, die für ihre Entwicklung den Schritt aus der U20 machen müssen.