Laut EBEL-Website wartet Innsbruck heute mit einer taktischen Revolution auf: die erste Linie mit nur vier Feldspielern!
Beiträge von Poke Check
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Konnte das 3 Drittel nicht sehen
Wie bart2 oben richtig schreibt: die letzten 15 Minuten haben fast nur noch die Gäste gespielt. Eine glatte Niederlage des HCI nach 60 Minuten wäre auch nicht unverdient gewesen. Hoffentlich ist die Mannschaft morgen wieder besser eingestellt.
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Das Foul war von Ross, nachdem zuvor ein Bandencheck? an ihm nicht gegeben wurde, habs aber nicht genau gesehen ob das Foul an Ross tatsächlich eines war...der Einschlag an der Bande war jedenfalls ordentlich
Danke für die Korrektur. Ich habe mir wirklich eingebildet, dass es Clark war, der den Stock ausgefahren hat.
Allerdings trifft die Aussage über unnötige Strafen so auch auf beide zu, Clark wie Ross. Das gehört bei beiden leider zum Repertoire.
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Clark mit seinem Lattenschuss natürlich Pech
Stockschlag welcher dem 3:2 vorausgegangen war nur eine leivht zu vermeidende Dummheit
Leider eine der Schwächen von Clark, er lässt sich immer wieder zu so etwas hinreißen, wenn er grantig wird.
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5:4 nach Verlängerung gegen Fehervar - nach einer mehr als bescheidenen Gesamtleistung. Fehervar taktisch diszipliniert und clever, trotzdem muss man gegen diesen Gegner nicht 4 Tore kassieren. Bei Innsbruck leider ein Schritt zurück Richtung Schlendrian: weniger Nachdruck in der Defensivarbeit und durch die Bank Schlampigkeiten. Schwerarbeit für Gračnar, mit einem schwächeren Keeper sind das null Punkte, so immerhin zwei.
Spiel abhaken. Übermorgen gegen Graz muss wieder deutlich mehr kommen, sonst werden sich die 99ers aufrichtig bedanken.
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Lt. TT von heute hat Villach bei Wachter angeklopft - Innsbruck ist aber scheinbar schon dran an einer Vertragsverlängerung
Der Kommentar von Wachter in der TT macht zumindest Hoffnung:
„Innsbruck war die einzige Mannschaft, die mir eine Chance gegeben hat. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich hier herkomme und vermehrt in den ersten drei Linien spiele. Und ich werde nie vergessen, wer mir eine Chance gegeben und mir geholfen hat“, kann sich der pfeilschnelle Angreifer einen Verbleib gut vorstellen.
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Petersen würde in der DEL keinen Vertrag mehr bekommen oder weniger verdienen als in Klagenfurt? Na wenn du das sagst... Da brauch ich persönlich ja eine noch höhere "Dichte" als ganz Deutschland und Österreich zusammen, um das zu glauben, aber bitte.
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Ich muss einmal eine Lanze für Kudelka brechen. Als stay at home gefällt er mir sehr gut. wirkt auf mich überhaupt nicht lustlos eher abgeklärt souverän. Macht das für das man ihn verpflichtet hat.
Sehe ich genauso. Und im Gegensatz zu Antonitsch weiß er auch, wann der richtige Zeitpunkt für einen harten Check ist. Den kann man gerne verlängern. Offensivpotenzial hat Innsbruck ja schon genug.
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Antonitsch womöglich zu einem Defender umfunktionieren? Anstatt dass er vorne diese teils sinnlosen Checks fährt hinten als Abräumer agieren.
Sein Problem scheint im Bereich Urteilsvermögen zu liegen. Oder weniger zurückhaltend gesagt: im Oberstübchen. Einen Spieler, der nur auf dem Eis ist um krachende Checks zu fahren ohne Rücksicht auf Verluste, den kannst du in der Vereidigung noch weniger brauchen als irgendwo am Flügel. Das Stellungsspiel von dem in der eigenen Hälfte mag ich mir gar nicht vorstellen, der ist dann bei jedem zweiten Angriff der Gegner komplett out of position weil er unbedingt jemanden mit der Bande Bekanntschaft machen lassen muss.
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Hmmm, weil die DEL Vereine mehr Geld haben als die EBEL Vereine und besser zahlen ?

Exakt. Und deswegen stimmt es nicht, dass die DEL "um nichts besser" ist als die EBEL.
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Die DEL ist um nichts besser als die EBEL - evt. ist die Dichte an guten Mannschaften höher.
Warum ist es dann eine Sensation, wenn ein DEL-Topspieler in die EBEL wechselt? Warum wechseln sonst nur Spieler von der DEL in die EBEL, die auf dem absteigenden Ast sind oder sich gar nicht erst durchsetzen konnten? Während umgekehrt nur Topspieler der EBEL in die DEL abwandern?
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Ramon Schnetzer hat noch bis 19/20 Vertag beim KAC...
Danke für die Info.
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Semi-realistisches Wunsch-Szenario meinerseits:
Paulweber - Clark - Lammers
Wachter - Spurgeon - Boivin
Šedivý - Lavoie - M.Witting
Bär - Lamoureux - N.Feldner
Guimond - Lindner
Kudělka - Legio
Pedevilla - Nussbaumer
Schnetzer
Gračnar (Swette)
Transferkarten-Spieler: 11 (statt 13).
Abgänge (4): Yogan, Antonitsch, Ross, Stach.
Zugänge (4): Witting, Feldner, Schnetzer, Legio [D].
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...genau, deswegen steht in meinem Post auch JEDER Club kann finanzielle Probleme bekommen. Warum du nicht alle EBEL Vereine aufgezählt hast weiß ich zwar nicht, aber du bestimmt

Ich habe alle österreichischen EBEL-Vereine aufgezählt. Kannst gerne Bozen, Znaim und Fehervar mit auf die Liste setzen.
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Hä? Ich kann mich nicht erinnern, dass der KAC oder Wien schon einmal monatelang keine Gehälter bezahlt hat

Die haben auch nie versucht, ein KHL-Budget zu stemmen.
Klagenfurt ist der einzige Verein, bei dem ich zweimal überlegt habe, ob ich ihn auf die Liste setzen soll, weil es halt doch die stabilste Bastion des Eishockey in Österreich ist. Wien? Die Vienna Capitals gibt es überhaupt erst seit 18 Jahren, weil der Vorgängerklub in den Konkurs geschlittert ist.
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... den klassischen Scout, der für EBEL Vereine wohl schlicht kein Posten ist, den man sich auf Dauer leisten kann...
Das leuchtet mir ja nur bedingt ein. In Nordamerika gibt es genug professionelle und semi-professionelle Scouts, die AHL/ECHL oder Major Junior/College beobachten - sei es für einen Klub, für eine Agentur oder für irgendeinen Blog. Das ist beinahe eine Industrie. Als EBEL-Verein brauche ich mir nicht unbedingt einen Übersee-Scout als Vollzeit-Posten zu leisten. Stattdessen könnte man (im Internetzeitalter recht unkompliziert) bei Bedarf (oder regelmäßig: ein- bis zweimal pro Saison) an einen existierenden Scout herantreten und auf Honorarbasis Informationen von ihm beziehen. Z.B. wenn man auf der Suche nach einem bestimmten Spielertyp ist oder eine allgemeine Einschätzung des Marktes an Spielern mit EBEL-kompatiblen Skills will.
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...finanzielle Probleme kann praktisch jeder Club bekommen. Auch Slovan wäre für mich ein Risikokandidat.
Wenn Slovan Bratislava ein Risikokandidat ist, dann kannst du auch folgende Clubs auf die Risikoliste setzen:
Graz
Wien
Linz
Salzburg
Innsbruck
Dornbirn
Villach
Klagenfurt
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Die Frage ist, inwiefern dies von Seiten des Spielers und des Vereins möglich wäre.
Richtig. Jakubitzka hat sich in Salzburg inzwischen zum Stammspieler gemausert und in den jüngeren Witting setzt man wohl die Hoffnung, dass er in den nächsten 1-2 Jahren das gleiche schafft. Von da her werden wohl beide in absehbarer Zeit in der Ferne ihr Glück suchen, so wie eben auch Mario Huber.
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Eigentlich schade, dass die Halbfinals und das Finale nicht als Best-Of-3 gespielt werden.
Aus neutraler Sicht bedauerlich, aber realistisch gesehen: gut für Salzburg.
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auch nicht von Nachteil für Salzburg, dass es wegen der Eisqualität immer zu Unterbrechungen kommt ( vor allem in den Auswärtsspielen) war schon in Finnland so
Eisprobleme im Dezember/Januar in München und gar Oulu, da sind die Gastgeber dann aber auch wirklich selbst verantwortlich für diesen Vorteil der Salzburger.
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Einheimische, nach denen man angeln könnte:
F:
Marcel Witting (23), Klagenfurt
Dario Winkler (21), Salzburg
Nico Feldner (20), Salzburg
D:
Clemens Unterweger (26), Klagenfurt
Ramon Schnetzer (23), Klagenfurt
Bei Unterweger und Schnetzer kann man davon ausgehen, dass sie nicht glücklich damit sind, wie es bei ihnen diese Saison beim KAC so läuft. Für Witting im Angriff dürfte das weniger gelten, aber als Tiroler (aus Rum) war er angeblich schon mal im Visier des HCI.
Und bei den beiden angeführten Tirolern (aus Hall) von RBS könnte man darauf hoffen, dass das Beispiel Daniel Wachter Schule macht.
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Meine Einschätzung aus einem anderen Thread:
Seither hat sich doch einiges getan. Wenn Gračnar so weitermacht wie in den letzten zwei Wochen, dann braucht man sich nicht nach einer neuen Nummer Eins umzusehen.
Und bei Lavoie finde ich nicht, dass er ein schlechtes Standing verdient hat. Nach einem verhaltenem Saisonstart ist er inzwischen gut in Fahrt gekommen. Er kann Center und Flügel spielen, gewinnt Bullies, arbeitet ordentlich in beide Richtungen und ist nach Andrew Clark der zweitbeste Spielmacher im Team. In Summe kein Gamebreaker, aber ein guter Ergänzungsspieler hinter Kalibern wie Clark & Yogan.
Außerdem eröffnet er dem HCI theoretisch die Möglichkeit, mit vier Linien zu spielen, auch wenn der Trainer bis jetzt keinen Gebrauch davon macht. Vielleicht nächste Saison, wenn man eine Alternative zu Antonitsch gefunden hat?
Summa summarum: Wenn der Preis gleich bleibt, sollte man Lavoie eine Verlängerung anbieten.
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Die letzten sechs Spiele vor Weihnachten: 3 Punkte, 10:30 Tore. Die ersten sechs Spiele nach Weihnachten: 13 Punkte, 23:14 Tore. Die Torausbeute mehr als verdoppelt, die Gegentore mehr als halbiert. Drei funktionierende Linien und ein solider Einsergoalie.
Punktemäßig ist man jetzt mit Znaim (#9) gleichauf und nur noch zwei Zähler hinter Dornbirn (#8). Und nächsten Freitag gibt es die Möglichkeit, Boden auf Fehervar (#7) gutzumachen. Die Chance auf das Playoff lebt.
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Dürfte ein engeres Spiel werden als beim 5:1-Sieg der Haie in Innsbruck. Dornbirn weiß jetzt, was vom HCI aktuell zu erwarten ist, diesmal werden sie besser ins erste Drittel starten.
Aus Innsbrucker Sicht hoffe ich, dass Philipp Lindner sich nach dem unsauberen Check von D. Haberl nicht zu einem Vergeltungsakt hinreißen lässt, das wäre angesichts der Personalsituation eher dumm.