Was für ein Krampf. Beide Mannschaften mit vielen Stockfehlern und Fehlpässen. Stückwerk hüben wie drüben.
Vom Angriffsfuror der Haie, wie man ihn aus den Heimspielen kennt, war nicht viel zu sehen. Im ersten Drittel hat man noch am ehesten leicht die Überhand gehabt, ab dem Beginn des zweiten Drittels hat Dornbirn dann das Kommando übernommen. In der offensiven Zone haben die Bulldogs zwar etwas planloser und weniger eingespielt gewirkt als die Innsbrucker, aber bei der Defensive der Gäste und dem Einsatz der Heimmannschaft reicht das an dem Abend für ein 5:2.
Bei der Innsbrucker Defensive wird sich Scott Darling langsam wirklich fragen, was er sich da angetan hat. Cuma produziert einen Fehler nach dem anderen, von denen er einige dann gerade noch ausbügeln kann, andere aber nicht. Boivin wählt immer die riskante Variante. Lattner und Vallant sind immer in Gefahr, überlaufen oder mit einem einzigen Pass überspielt zu werden. Und dass man einer wenig selbstbewussten Dornbirner Mannschaft auf die Beine hilft, indem man ihr in jedem einzelnen PP ein Breakaway schenkt, das muss wirklich nicht sein.