Leider habe ich es selber nur am Liveticker mitbekommen. Thiem holt sich den ersten Satz gegen Nadal mit 9:7 im Tiebreak.
Beiträge von Die blaue Viper
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ööhhm doch!
Eigentlich gings nach allen Entlassungen bergauf...
2017/18 Das einzige mal wos nicht bergauf ging war, als Peintner Holst nachfolgte....
Ich beneide Dich darum, die Ära Unterluggauer bereits völlig verdrängt zu haben. Wer Lust hat, kann (leider) zwei, drei Jahre alte Posts von mir raussuchen, in denen ich pro Unterluggauer war. Ich habe meine Meinung total geändert - aber der Reihe nach.
Die letzte Ära Holst hat mit einem kurzen Strohfeuer begonnen aber dann ist es abwärts gegangen. Peintner und Unterluggauer hatten den Trend weiter vorgesetzt. Unterluggauer sogar mit öffentlichem Mobbing von Ken Strong als Co.
Vor zwei Jahren hatte ich mir mal mit Bewunderer ein Spiel in Salzburg angeschaut. Er hatte (sinngemäß) gemeint, dass man in Villach zu sehr auf alte Helden setzt. Ich denke, er hat recht. Der Weg über Aho zu Daum hatte uns ein großes Stück weitergebracht - frischer Wind von außen.
Manchmal frage ich mich, ob die Demontage von Daum im Sommer eine stille Rückkehr der alten Helden war? Wollte man keinen starken Daum beim VSV? Vielleicht hatte man sich erhofft, den weniger erfahrenen Ceman besser kontrollieren zu können? Zumindest hat es mich beunruhigt, in den letzten Wochen in der Zeitung immer wieder von Spannungen zwischen Trainer und Sportdirektor zu lesen. Wenn das stimmt, dann brauchen wir uns über vieles heuer nicht zu wundern.
Mittlerweile beruhigen die Medien die Causa wieder. Ich denke, dass es am Ende des Tages sehr einfach ist. Mit dem Voll-Lockdown wird es wirtschaftlich sehr schwer, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir diese Saison eh noch einen Ex-Trainer auf der Lohnliste haben.
So schnell wird es sich nicht spielen, Ceman bezahlt spazieren gehen zu lassen. Mir persönlich ist Ceman viel lieber, wie alte Helden, die außerhalb von Villach noch nix gezeigt haben als Trainer. Einen Fachmann a la Daum werden wir heuer wohl kaum mehr bekommen ...
Bitte nicht Böse sein - aber vor einem Comeback von Holst oder Lugge soll man Ceman arbeiten lassen. Einen Peintner hat man verheizt. Das Experiment muss man mit Pewal nicht wiederholen.
Zur Klarstellung noch ein Satz. Ich gebe jedem recht, der sagt, die Saison ist bisher Kacke gelaufen. Ceman war aber sicher nicht alleine Schuld daran.
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ins Kreuzerl
geht doch
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Ich schicke ich ihnen demnächst ein Foto von meinem Ars.., wenn ich nach einer Woche nicht bald eine Antwort bekomme.
Verstehe, sie können dann über die Abdrücke auf Deinem Sitzplatz auch Dein Abo zuordnen

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Fragt sich nur längs oder quer.
Diagonal chillts am besten.
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Dafür ist Rodionov eine Runde weiter. Sogar relativ glatt in zwei Sätzen - gegen die Nummer 12 der Welt. Hut ab!
Ich bin beim Tennis kein Experte sondern bekennender Schönwetter-Fan. Ich hab ihn zum ersten Mal spielen gesehen. Was mich beeindruckt hat war die Körpersprache und das erfrischende Interview nach dem Spiel.
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Einspruch, Euer Ehren! Der von Dir zitierte Paragraf 2 Abs 1 Ziffer 1 Medizinproduktegesetz verlangt für ein Medizinprodukt, dass es "vom Hersteller zur Anwendung für Menschen" zB für die Verhütung von Krankheiten "bestimmt" ist (Normzweck: "Konsumentenschutz").
Und das tun die Hersteller der Masken nicht, die "Großen" schreiben auf die Verpackungen sogar ausdrücklich drauf, dass ihre Maske "kein Medizinprodukt" ist, warnen also die "Konsumenten" sogar vor falscher "Sicherheit" (so wie Gesundheitspolitiker auch), um rechtliche Schwierigkeiten von vornherein auszuschließen.
Lieber Vincente, im engstinigst möglichen juristischen Kastldenken hast Du sogar recht. So ein Denken halte ich aber für gefährlich.
Ich kenne aus Schulungen das Beispiel Sonnenschirm. Der hat auch eine medizinische Wirkung (schützt vor Sonnenbrand und Überhitzung). Ohne Kennzeichnung ist er aber kein Medizinprodukt - gut so.
Die Situatiion hier ist aber eine andere. Wir haben eine veritable Gesundheitskrise und der Gesetzgeber schreibt das Tragen eines Schutzes gegen Tröpfcheninfektion vor. Wenn man jetzt unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes einen Weg propagiert, der defakto die regulatorischen Standards der Steinzeit wieder einführt, dann zemmentiert man das Problem ein - statt es zu lösen.
Damit bin ich am Kern meiner Aussage. Mit Rechtsverdrehen wird man das Problem nicht lösen. Wir kennen uns persönlich und ich hab mir das sogar einen Tag lang überlegt, ob ich was antworte. Bitte entschuldige, wenn hier etwas persönliches mitschwingt.
Eigentlich schätze ich Dich sehr, sehr sogar aber in diesem Thread ärgere ich mich nun seit Monaten über Deine Posts. Ich habe den Eindruck, dass Du Dich über jeden lustig machst und ihn runter machst, der einen Lösungsansatz versucht.
Wer ein Medikament testet ist doof, wer einen Impfstoff entwickelt ist auch doof, wer von Herdenimmunität redet ist auch doof. Aber selbst, machst Du nichts anderes alles die Dinge hochgebildet zu zerreden. Sorry, aber so kommen die Posts bei mir an.
Es geht vor allem darum das Problem zu lösen. Dazu gehört es nunmal Kompromisse einzugehen. Daher habe ich die nüchterne Einschätzung des AGES-Vorstands gestern gut gefunden. Sie bereitet den Boden, um die Situation so einzuordnen, dass sie beherrschbar wird.
Seit Monaten werden die Schweden wegen dem Wort Herdenimmunität an den Pranger gestellt. Sie haben unbestritten ihre Fehler gemacht. Aber an alle, die bei uns so klug reden. Wir haben es einen Dreck besser gemacht. Wir haben g'scheit geredet und vor dem Thema Immunisierung die Augen zu gemacht. Jetzt läuft die Infektionswelle gerade voll durch unsere Gesellschaft. Die Kontrolle ist verloren gegangen. Wir brauchen auf niemand mit dem Finger zeigen. Zum Glück zeigt es sich, dass die Gefahr insgesamt kleiner ist als anfangs befürchtet. Man wird ist Eck der Leugner gedrängt, wenn sowas sagt. - sogar der Ages Vorstand als Virologe.
Bla, bla, bla statt Problemlösung.
Warum bei mir diese Emmotion mitschwingt? Das große Problem der Corona-Versteher (im Gegensatz zu uns Leugern) ist es, dass sie so auf Corona fixiert sind, dass sie die Kollateralschäden nicht sehen. Die sind in meiner Familie aber mittlerweile irreparabel. Deswegen, Schluss bitte mit bla, bla und lösungsorientiert denken.
Glaub mir, davon werden am Ende auch die Corona-Risikogruppen profitieren.
Sorry, aber das musste jetzt raus.
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Oder er hat sich einfach mit aktuellen Studien beschäftigt und merkt wie veraltet seine Meinung(!) war.
Gibt es einem geregelten Umgang mit Studien zu dem Thema? Ich vermisse das total und sehe einen Kontext zu Vaclavs Post. Er hatte die Frage gestellt, ob es hier einen Druck gibt? Ich halte die Frage für hochrelevant. Aus folgendem Grund:
Wenn man ins (in Europa harmonisierte) Medizinproduktegesetz schaut, dann sieht man, das alles aber auch wirklich alles, was eine Krankheit verhindern soll, ein Medizinprodukt ist (hier der Link zu österreichischen Fassung https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassun…nummer=10011003).
Aus Paragraf 2(1)1 entnimmt man, dass ein Gegenstand zur Verhütung einer Krankheit ein Medizinprodukt ist.
Damit ist ein mechanischer Schutz zur Verhinderung einer Tröpfeninfektion glasklar ein Medizinprodukt.
Damit müsste durch den Inverkehrbringer eines solchen Gegenstands eine auf wissenschaftlichem Standards beruhende, evidenzbasierte Beurteilung der Wirksamkeit, eine Beurteilung der Risiken (ja die gibt es) erfolgen. Er müsste Herstellung, Verpackung und Transport nach den einschlägigen Standards durchführen, eine geltenden Qualitätsstandards entsprechende Dokumentation bereitstellen und vieles, vieles mehr.
Das passiert alles ganz offensichtlich nicht. Wir sind in einer Gesundheitskrise und nicht mal im Ansatz in der Lage, unsere geltenden Gesetze und Standards einzuhalten.
Warum schreit niemand auf? Ganz zu Beginn der Krise hatte es die Medizintechnikindustrie sehr wohl versucht, auf die Einhaltung der Regelmentierung zu pochen (die schützt ja ihren Markt). Ich verstehe aber auch, dass man so ewig gebraucht hätte, die Masken in Umlauf zu bringen.
Also wurde mit politisches Druck das Medizinproduktegesetz klammheimlich umgangen. Zu Beginn war das für mich verständlich. Für mich ist es ein Armutszeugnis, dass fast ein Jahr nachdem das Virus Europa erreicht hat, die Standards noch immer mit Füßen getreten werden. Nicht einmal eine provisorische Verordnung zu Mindestanforderungen gibt es.
Damit zurück zum Lesen von wissenschaftlichen Studien (was die Aufgabe des Inverkehrbringers ist). Wir missachten in Hinblick auf den MNS als Gesellschaft unsere geltenden Standards in einem historisch einmaligen Ausmaß.
Wir haben die historisch einmalige Situation, dass wir das strengste Medizinproduktegesetzt aller Zeiten haben. Der Umgang damit ist beim MNS so lax, dass man nicht mal im Ansatz den Level der 90er Jahre erreicht.
Wir brauchen uns also auf unsere Bildung und das Bewusstsein für Studien genau gar nix einbilden.
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NZZ - https://www.nzz.ch/international/…70?reduced=true
"Die zweite Corona-Welle beginnt auf Schweden überzuschwappen. Für die Region Uppsala verfügte die Gesundheitsbehörde stark einschränkende Massnahmen. Die Regierung arbeitet derweil an einem neuen Pandemie-Gesetz.
Im Home-Office arbeiten wo möglich, keine Leute ausserhalb der Familie treffen, den öffentlichen Verkehr meiden, nicht an Veranstaltungen oder gar Partys gehen – die Massnahmen, die Schwedens nationale Gesundheitsbehörde zusammen mit der Regierung der nördlich von Stockholm gelegenen Region Uppsala für die nächsten zwei Wochen verfügt hat, nehmen sich aus wie ein gemässigter Lockdown. Obwohl dieses Wort in Schweden niemand offiziell in den Mund nimmt und die zuständigen Stellen weiterhin von «Empfehlungen» statt von Vorschriften sprechen....
Erstmals kommen mit der Universitätsstadt Uppsala und ihrem Umland also regional verschärfte Massnahmen zur Anwendung. Damit greift Schweden zu einem ähnlichen Mittel wie andere Länder in Europa, auch wenn man nach wie vor keine bindenden Regeln erlassen will. Ein Buchhändler in Uppsala zeigte sich im Fernsehen etwas verwirrt darüber, wie denn nun für sein Geschäft die konkrete Empfehlung zu verstehen sei, dass man sich ausserhalb der Familie dem «nicht notwendigen Kontakt mit anderen Menschen» so wenig wie möglich aussetzen solle. Für seine Kunden könne er jedenfalls sagen, dass sie sich verantwortungsbewusst benähmen....
In seinem Gespräch mit dem Fernsehen bekundete Tegnell eine gewisse Mühe zu erklären, worin nun genau der Unterschied liegt zwischen den «verschärften» Empfehlungen, die für die Region Uppsala verfügt wurden, und den «allgemeinen», die für den Rest des Landes und ausserdem schon lange gelten. ...
Gerade wenn es um den öffentlichen Verkehr oder um andere öffentlich zugängliche Räume wie etwa Einkaufszentren mit potenziellem Gedränge geht, möchte die Regierung mehr Kompetenzen zu verbindlichen Einschränkungen haben. Über solche verfügt sie gegenwärtig nämlich nur bei Anlässen wie Sport- und Kulturveranstaltungen oder Demonstrationen auf öffentlichem Grund. Laut der Gesundheitsministerin Lena Hallengren will man rasch ein Pandemie-Gesetz auf den Weg bringen. «Rasch» bezieht sich allerdings auf den üblicherweise langwierigen gesetzgeberischen Prozess: Mit dem Inkrafttreten einer solchen Vorlage rechnet Hallengren nicht vor dem nächsten Sommer; unter anderem darum, weil es um das rechtlich heikle Problem der Bewegungseinschränkung im öffentlichen Raum geht."
Mir ist nicht ganz klar, was der Lari-Fari Artikel eigentlich aussagt?
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... wie lange war er in villach? ich würde sagen maßgeblich ausgebildet wurde er in wien.
Der Erfolg hat viele Väter. Der Misserfolg ist ein Waisenkind.
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Andre' Anwar nennt sich der Korrespondent - extra für Dich nachgeschaut.
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Die Rede ist in Schweden sogar von einem Lockdown
Der Schwedenkorrespondent der Kleinen Zeitung schreibt heute direkt aus Stockholm das Gegenteil.
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Bleibt die Frage warum sich die Schweden von dem Modell Herdenimunität verabschiedet haben, wenn es doch so erfolgreich und human sein soll?
Haben sie das wirklich getan???
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Die blaue Viper man kann den Bericht auch gerne so interpretieren, dass man nicht gleich alles in ein falsches Licht bringt.
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Sorry für die späte Antwort. Ich bin jetzt ein paar Tage kaum ins Forum gekommen. Mich stört am Artikel in der Kleinen, dass er vorne bis hinten widersprüchlich ist.
Es geht mir hier nicht um Panikmache. Es geht mir darum, Zahlen zu hinterfragen, die ein Pseudoexperte in die Zeitung gebracht hat.
Es wird suggeriert, dass bei 50 bis 60% das Infektionsrisiko am Niedrigsten ist. Das haben wir fast überall und trotzdem breitet sich das Virus aus.
Es wird empfohlen die Luftfeuchte über 40% zu halten. Was ist die Realität in einer Eishalle?
Es ist kalt und es gibt eine riesige Wasser (Eis-)fläche. Alle zwei Stunden bringt die Zamboni warmes Wasser bei der Eisreinigung auf. -> Eishallen haben eine extrem hohe Luftfeuchte.
Die kann man in der kalten Luft nicht einfach nur Weglüften ( @Astaroth anders wie in einem Museum). Eishallen haben riesige aktive (d.h. gekühlte) Luftentfeuchter. Da geht viel Energie rein damit man überhaupt auf 60 bis 70 Prozent runterkommt (das sind hunderte Liter täglich). Extrembeispiel: in Tirol gibt es als Fehlkonstruktion die Halle in Götzens. Da trieft das Wasser im Herbst und Frühjahr von den Dachträgern (weil von draußen die wärmere -> feuchtere Luft reinkommt).
So, bevor es ewig lang wird. Der Artikel in der Kleinen suggeriert (zumindest für mich) man könnte mit ein paar einfachen Maßnahmen was tun. Der hat aber die Bauphysik einer Eishalle nicht kapiert - und was er über das Virus schreibt, steht auch auf tönernen Füßen.
Ich reagiere allergisch auf solche Leute. Deren Aussagen dürfen nicht unwidersprochen bleiben. Deshalb habe ich gepostet.
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In der Kleinen Zeitung gibt ein gewisser Dr. Hans Peter Hutter heute seine Expertise zur erhöhten Ansteckungsgefahr in Eishallen zum Besten (siehe unten) Selten so einen Käse gelesen. Der Mensch versteht nicht mal die bauphysikalischen Grundlagen zur Luftfeuchte.
Es stimmt seine grundlegende physikalische Argumentation nicht. Es ist so:
Bei sehr niedriger Luftfeuchte lösen sich Tröpfchen schnell auf. Ohne Wasser können die Viren nicht überleben.
Es braucht sehr, sehr hohe Luftfeuchtigkeit damit die Tröpfchen anwachsen und zu Boden sinken (das empfiehlt er). Das würde ich vermeiden, weil man sich so Schimmel in der Halle züchtet (auch nicht gesund).
Man kann die Luftfeuchtigkeit durch Lüften nicht kontrolliert absenken. Das hängt völlig von der Außentemperatur (genauer vom Außenklima) ab. Bei feuchtem Herbstwetter holt man sich Feuchte durch Lüften in die Eishalle (anders wie bei einem Wohnraum trocknet hier die Luft nicht, der Luftaustausch ist trotzdem gut aber weniger wegen Corona).
Nur bei eiskaltem, trockenen Winterwetter senkt man die Feuchte durch Lüften.
ZitatAlles anzeigen46 | Sport Dienstag 20. Oktober 2020 Hans-Peter Hutter APA
„Man kann nicht einfach pauschalisieren“
Gibt es Parallelen zwischen Schlachthöfen und Eishallen beim Übertragungsrisiko von Covid-19? „Ja, aber“, sagt Mediziner Hans-Peter Hutter.
Von Claudia Lepuch
Laut Experten der Berliner Charité waren die hohen Übertragungsaktivitäten in Schlachthöfen, neben den prekären Arbeitsbedingungen, auf die niedrigen Temperaturen zurückzuführen. Während Kälte die Vermehrung vieler Bakterien bremst, wird die Verbreitung von Viren, die Atemwegserkrankungen auslösen, begünstigt. Verschärfend kommt hinzu, dass die Erreger bei niedrigen Temperaturen außerhalb des Körpers deutlich länger überleben. In geschlossenen Räumen fehlt zudem der natürliche, durch Wind herbeigeführte Luftwechsel. Die Ansteckungsgefahr steigt. Die Bedingungen in den Schlachthöfen ähneln jenen der Eishallen, wo im Oberhaus nicht nur der KAC, VSV und die Graz 99ers aktuell um Punkte spielen. 1000 Zuseher sind in der ICE Hockey League nach den neuesten Corona-Verschärfungen zugelassen. Setzen sich diese also einem erhöhten Ansteckungsrisiko aus? Umweltmediziner Hans-Peter Hutter von der Universität Wien bringt Licht ins Dunkel.
Zwischen den Bedingungen in Eishallen und Schlachthöfen sind durchaus Parallelen zu ziehen. Geht der Besuch der Arena für Fans mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko einher?
HANS-PETER HUTTER: Zu den Schlachthöfen muss man sagen, dass es dort recht laut war und dementsprechend viel geschrien wurde. Dadurch sind verstärkt Viruspartikel in die Luft gelangt. Die optimalen Bedingungen vor Ort haben für eine schnelle Verbreitung der Kleinsttröpfchen gesorgt. Mit optimal meine ich vor allem die Luftfeuchtigkeit. Liegt diese unter 40 Prozent, können sich die Partikel schneller ausbreiten und deutlich länger überleben. Das liegt daran, dass diese den Wasserdampf in der Luft aufnehmen, dadurch schwerer werden und zu Boden fallen. Bei trockener Luft bleiben sie folglich leichter und verteilen sich schneller im Raum. Treffen diese zwei Faktoren, also Personen, die durch Schreien, Singen oder Husten viele Partikel ausstoßen und eine geringe Luftfeuchtigkeit, aufeinander, ist die Raumtemperatur sekundär.
Was bedeutet das genau für die Eishallen?
Das Um und Auf ist eine gut funktionierende Belüftung. Idealerweise sollte die Luftfeuchtigkeit nie unter 40 Prozent fallen.Ein Heizungssystem wirkt kontraproduktiv, da es die Luft zusätzlich austrocknet. Allerdings sind die Arenen für deutlich mehr als die jetzt zugelassene Besucherzahl konzipiert. Somit sollten die Belüftungssysteme ausreichen. Natürlich gibt es von Halle zu Halle Unterschiede, die zu berücksichtigen sind. Alter, Bauweise und andere Faktoren beeinflussen die Luftzirkulation. Die Situation ist deshalb für jedes Gebäude neu zu bewerten.
An welche Regeln sollten sich die Fans halten, um das Ansteckungsrisiko weitestgehend zu minimieren?
Es gibt drei Grundregeln: Erstens sollten sich die Leute mit ausreichendem Abstand schachbrettartig im Publikum verteilen. Zweitens ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes wichtig, um den Ausstoß von Kleinsttröpfchen zu reduzieren. Das gilt vom Betreten bis zum Verlassen der Halle. Und drittens müssen die Fans ihre Emotionen dämpfen, auch wenn es schwerfällt. Lautes Geschrei, Gejubel sowie Vereinsgesänge erhöhen trotz Maske das Ansteckungsrisiko. Den Veranstaltern und Vereinen fällt die Aufgabe zu, entsprechend auf das Publikum einzuwirken. Also es zu bitten, solche Dinge zu unterlassen sowie ihre Masken zu tragen. Unter dem Motto: „Schaut’s her, wir wollen weiter vor euch spielen. Ihr habt es in der Hand.“
Die Mannschaften müssen also in Zukunft auf die verbale Unterstützung ihrer Fans verzichten, um weiter vor Publikum spielen zu können?
Auf eine exzessive Unterstützung, ja. Einmal hinter der Maske „super“ zu schreien, wenn ein Tor fällt, ist keine große Sache. Wenn die genannten Regeln eingehalten werden und auf eine ausreichende Raumbelüftung geachtet wird, ist der Besuch der Eishalle sowie anderer Sportveranstaltungen bedenkenlos. Aber noch einmal, Indoorveranstaltungen kann man nicht einfach pauschalisieren. Ich vergleiche das gerne mit einem Arzt, der seinen Patienten für eine Diagnose sehen und untersuchen muss. Derjenige, der ein Präventionskonzept erstellt, ist der Arzt und der Veranstaltungsort sein Patient. Nur wenn er an Ort und Stelle war, sprich die Räumlichkeiten inspiziert und mit den verantwortlichen Personen gesprochen hat, kann er das Risiko einschätzen und Vorkehrungen treffen.
Infobox:
40
Prozent sollte die relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zumindest betragen. Ideal ist ein Feuchtegehalt zwischen 50 und 60 Prozent. Bei trockener Raumluft nehmen die von Infizierten ausgestoßenen Viruspartikel weniger Wasser auf, bleiben leichter, fliegen weiter durch den Raum und werden daher eher eingeatmet.
Zur Person
Hans-Peter Hutter (57) studierte „Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung“ sowie Medizin an der Universität Wien. Leitet die Umweltmedizinische Beratungsstelle der Stadt Wien.
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Schwab ... rechnet auch nicht damit das am Freitag das Spiel stattfinden wird.
Dann sind wir schon eine ganze Woche ungeschlagen
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Für alle die es wirklich interessiert hier endlich einmal ein Artikel ohne Panikmache und Verharmlosung:
Patman hatte am 26. Feder d.J. einen Artikel verlinkt, der es wert ist, ein halbes Jahr später nochmal gelesen zu werden. Prof. Birner hatte damals schon einen sehr klaren Blick.
Der Grund warum ich ihn nochmal rauskopiert habe? Ganz zentral ist seine Einschätzung, dass fast jeder Österreicher mit dem Virus in Berührung kommen wird. Wenn man schaut, wo wir jetzt Monate nach dem historischen Lockdown stehen, dann wird uns das trotz Opferung von Grundrechten und beispiellosen wirtschaftlichen Schäden nicht erspart bleiben.
Zumindest ich habe keine Ahnung wie die Alternative zum Kontakt ausschauen könnte? Mir ist klar, dass das vielen Angst macht. Es könnte aber der Schlüssel für die Überwindung der Krise sein, wenn wir uns als Gesellschaft dem Gedanken nüchtern stellen: ,Der Kontakt wird mir vermutlich nicht erspart bleiben." Ich sehe vor allem verschiedene Ebenen des Kontaktes.
- Er könnte kontrolliert bei einer Impfung passieren; wird aber von ganz vielen Menschen wegen der Angst vor Nebenwirkungen abgelehnt.
- Er könnte im Rahmen einer unkontrollierten Durchseuchung passieren. Im Moment haben wir exzellente Chancen, es auf diesem Wege zu erleben (Ein Treppenwitz nach dem Lockdown).
- Wir können uns nochmal und nochmal für Wochen und Monate daheim einsperren. Mich haut es halt nicht vom Stuhl, was in dem letzten halben Jahr bei Medikamenten weitergegangen ist. Immer wenn wir dann wieder raus gehen ist das Virus noch da. Die Gefahr, dass es uns wirtschaftlich immer dreckiger geht und wir uns die Behandlung des Kontaktes immer weniger leisten können, das ist meine größte Angst.
Patentlösung habe ich auch keine. Die Ausbreitung wieder etwas runterbremsen und mittelfristig eine Impfung zu haben erscheint mir als machbar. Diese Strategie macht mir am wenigsten Angst - und wenig Angst ist ein Schlüssel.
Wie hatte orli auf der ersten Seite dieses Threads geschrieben?
"Zuviel gefürchtet ist auch gestorben."
Eine gute Nachricht zum Abschluss - von den worst case Opferzahlen, die Prof. Birner Ende Feber berechnet hat sind wir Meilenweit - Meilenweit entfernt.
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... wer als Partei gegenüber der österreichischen Bevölkerung mehrfach was zu schulden kommen läßt wird abgewählt und hat keine lässigen Posten zu verteilen.
Das wäre natürlich toll, wenn es so funktionieren würde. Meine Erfahrung ist aber, dass die Menschen in der Wahlzelle von einfacheren Instinkten geleitet werden. Das ist vermutlich die größte Schwäche einer Demokratie.
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... und beide Goalies in Dornbirn sind positiv. Falls gespielt werden kann steht der 18-jährige Beck im Tor.
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... weil es gerade zum Thema (und meiner Stimmung passt) der Arikel aus der steirischen Kleinen von heute über einen Villacher. Soll nicht heißen, das dort alles besser ist. Für mich zeigt es, wie kurzlebig alles geworden ist.
Als Prof brauchst Du ständig eine Verhandlungsoption und sitzt auf gepackten Koffern.
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... heute hier, nächste Woche (oder nächste Saison) dort..... Profis halt.
Ein Derby ist kein Derby mehr.....Leider muss ich Dir zu 100% recht geben, es sogar noch breiter machen. Die Vereine sind leider um nix besser - siehe aktuell Causa Schlacher. Vergangene Verdienste sind nix ehr wert. Jeder glaubt wegen jedem Schmarrn knallhart verhandeln zu müssen. Ist im ganzen Berufsleben so.
Trotz der überschaubaren Erfolge denkt niemand um. Die Leute sind so halt austauschbar. Ein Derby ist dann auch kein Derby mehr.
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Beim Gastgeber ist runterscrollen angesagt.

... und das aus der Feder eines gebürtigen Tirolers! Der Andre tat sich umdrehen im Grab
.Mannschaftlich sehr kompakt zwischen 15 und 24 ....