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  3. Die blaue Viper

Beiträge von Die blaue Viper

  • Tennis

    • Die blaue Viper
    • 17. November 2020 um 16:31

    Leider habe ich es selber nur am Liveticker mitbekommen. Thiem holt sich den ersten Satz gegen Nadal mit 9:7 im Tiebreak.

  • EC Grand-Immo VSV Saison 2020/21

    • Die blaue Viper
    • 16. November 2020 um 22:21
    Zitat von DieblaueRapunzl

    ööhhm doch!

    Eigentlich gings nach allen Entlassungen bergauf...

    2017/18 Das einzige mal wos nicht bergauf ging war, als Peintner Holst nachfolgte....

    Ich beneide Dich darum, die Ära Unterluggauer bereits völlig verdrängt zu haben. Wer Lust hat, kann (leider) zwei, drei Jahre alte Posts von mir raussuchen, in denen ich pro Unterluggauer war. Ich habe meine Meinung total geändert - aber der Reihe nach.

    Die letzte Ära Holst hat mit einem kurzen Strohfeuer begonnen aber dann ist es abwärts gegangen. Peintner und Unterluggauer hatten den Trend weiter vorgesetzt. Unterluggauer sogar mit öffentlichem Mobbing von Ken Strong als Co.

    Vor zwei Jahren hatte ich mir mal mit Bewunderer ein Spiel in Salzburg angeschaut. Er hatte (sinngemäß) gemeint, dass man in Villach zu sehr auf alte Helden setzt. Ich denke, er hat recht. Der Weg über Aho zu Daum hatte uns ein großes Stück weitergebracht - frischer Wind von außen.

    Manchmal frage ich mich, ob die Demontage von Daum im Sommer eine stille Rückkehr der alten Helden war? Wollte man keinen starken Daum beim VSV? Vielleicht hatte man sich erhofft, den weniger erfahrenen Ceman besser kontrollieren zu können? Zumindest hat es mich beunruhigt, in den letzten Wochen in der Zeitung immer wieder von Spannungen zwischen Trainer und Sportdirektor zu lesen. Wenn das stimmt, dann brauchen wir uns über vieles heuer nicht zu wundern.

    Mittlerweile beruhigen die Medien die Causa wieder. Ich denke, dass es am Ende des Tages sehr einfach ist. Mit dem Voll-Lockdown wird es wirtschaftlich sehr schwer, insbesondere wenn man bedenkt, dass wir diese Saison eh noch einen Ex-Trainer auf der Lohnliste haben.

    So schnell wird es sich nicht spielen, Ceman bezahlt spazieren gehen zu lassen. Mir persönlich ist Ceman viel lieber, wie alte Helden, die außerhalb von Villach noch nix gezeigt haben als Trainer. Einen Fachmann a la Daum werden wir heuer wohl kaum mehr bekommen ...

    Bitte nicht Böse sein - aber vor einem Comeback von Holst oder Lugge soll man Ceman arbeiten lassen. Einen Peintner hat man verheizt. Das Experiment muss man mit Pewal nicht wiederholen.

    Zur Klarstellung noch ein Satz. Ich gebe jedem recht, der sagt, die Saison ist bisher Kacke gelaufen. Ceman war aber sicher nicht alleine Schuld daran.

  • Heimspiele Bratislava Capitals

    • Die blaue Viper
    • 15. November 2020 um 19:17

    ins Kreuzerl

    geht doch

  • EC Grand-Immo VSV Saison 2020/21

    • Die blaue Viper
    • 12. November 2020 um 20:37
    Zitat von The great Chris

    Ich schicke ich ihnen demnächst ein Foto von meinem Ars.., wenn ich nach einer Woche nicht bald eine Antwort bekomme.

    Verstehe, sie können dann über die Abdrücke auf Deinem Sitzplatz auch Dein Abo zuordnen ^^

  • EC Grand Immo VSV vs. Dornbirn Bulldogs 10.11.20 19:15 live auf SKY

    • Die blaue Viper
    • 10. November 2020 um 21:28
    Zitat von shadow2711

    Der bessere möge gewinnen!

    Du hältst wirklich zu uns?

  • EC Grand Immo VSV vs. Dornbirn Bulldogs 10.11.20 19:15 live auf SKY

    • Die blaue Viper
    • 10. November 2020 um 21:27
    Zitat von _sven_g

    Tipp auf Überstunden 😉😁

    Mitten ins Schwarze!

    ... es ist unser erster Punkt heuer daheim :).

    :ironie:

  • EC Grand Immo VSV vs. Dornbirn Bulldogs 10.11.20 19:15 live auf SKY

    • Die blaue Viper
    • 10. November 2020 um 19:28

    Ulmer lt. flashscore

  • Witze

    • Die blaue Viper
    • 31. Oktober 2020 um 22:02
    Zitat von Spengler

    Fragt sich nur längs oder quer.

    Diagonal chillts am besten.

  • Tennis

    • Die blaue Viper
    • 27. Oktober 2020 um 04:41

    Dafür ist Rodionov eine Runde weiter. Sogar relativ glatt in zwei Sätzen - gegen die Nummer 12 der Welt. Hut ab!

    Ich bin beim Tennis kein Experte sondern bekennender Schönwetter-Fan. Ich hab ihn zum ersten Mal spielen gesehen. Was mich beeindruckt hat war die Körpersprache und das erfrischende Interview nach dem Spiel.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 26. Oktober 2020 um 06:35
    Zitat von VincenteCleruzio

    Einspruch, Euer Ehren! Der von Dir zitierte Paragraf 2 Abs 1 Ziffer 1 Medizinproduktegesetz verlangt für ein Medizinprodukt, dass es "vom Hersteller zur Anwendung für Menschen" zB für die Verhütung von Krankheiten "bestimmt" ist (Normzweck: "Konsumentenschutz").

    Und das tun die Hersteller der Masken nicht, die "Großen" schreiben auf die Verpackungen sogar ausdrücklich drauf, dass ihre Maske "kein Medizinprodukt" ist, warnen also die "Konsumenten" sogar vor falscher "Sicherheit" (so wie Gesundheitspolitiker auch), um rechtliche Schwierigkeiten von vornherein auszuschließen.

    Lieber Vincente, im engstinigst möglichen juristischen Kastldenken hast Du sogar recht. So ein Denken halte ich aber für gefährlich.

    Ich kenne aus Schulungen das Beispiel Sonnenschirm. Der hat auch eine medizinische Wirkung (schützt vor Sonnenbrand und Überhitzung). Ohne Kennzeichnung ist er aber kein Medizinprodukt - gut so.

    Die Situatiion hier ist aber eine andere. Wir haben eine veritable Gesundheitskrise und der Gesetzgeber schreibt das Tragen eines Schutzes gegen Tröpfcheninfektion vor. Wenn man jetzt unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes einen Weg propagiert, der defakto die regulatorischen Standards der Steinzeit wieder einführt, dann zemmentiert man das Problem ein - statt es zu lösen.

    Damit bin ich am Kern meiner Aussage. Mit Rechtsverdrehen wird man das Problem nicht lösen. Wir kennen uns persönlich und ich hab mir das sogar einen Tag lang überlegt, ob ich was antworte. Bitte entschuldige, wenn hier etwas persönliches mitschwingt.

    Eigentlich schätze ich Dich sehr, sehr sogar aber in diesem Thread ärgere ich mich nun seit Monaten über Deine Posts. Ich habe den Eindruck, dass Du Dich über jeden lustig machst und ihn runter machst, der einen Lösungsansatz versucht.

    Wer ein Medikament testet ist doof, wer einen Impfstoff entwickelt ist auch doof, wer von Herdenimmunität redet ist auch doof. Aber selbst, machst Du nichts anderes alles die Dinge hochgebildet zu zerreden. Sorry, aber so kommen die Posts bei mir an.

    Es geht vor allem darum das Problem zu lösen. Dazu gehört es nunmal Kompromisse einzugehen. Daher habe ich die nüchterne Einschätzung des AGES-Vorstands gestern gut gefunden. Sie bereitet den Boden, um die Situation so einzuordnen, dass sie beherrschbar wird.

    Seit Monaten werden die Schweden wegen dem Wort Herdenimmunität an den Pranger gestellt. Sie haben unbestritten ihre Fehler gemacht. Aber an alle, die bei uns so klug reden. Wir haben es einen Dreck besser gemacht. Wir haben g'scheit geredet und vor dem Thema Immunisierung die Augen zu gemacht. Jetzt läuft die Infektionswelle gerade voll durch unsere Gesellschaft. Die Kontrolle ist verloren gegangen. Wir brauchen auf niemand mit dem Finger zeigen. Zum Glück zeigt es sich, dass die Gefahr insgesamt kleiner ist als anfangs befürchtet. Man wird ist Eck der Leugner gedrängt, wenn sowas sagt. - sogar der Ages Vorstand als Virologe.

    Bla, bla, bla statt Problemlösung.

    Warum bei mir diese Emmotion mitschwingt? Das große Problem der Corona-Versteher (im Gegensatz zu uns Leugern) ist es, dass sie so auf Corona fixiert sind, dass sie die Kollateralschäden nicht sehen. Die sind in meiner Familie aber mittlerweile irreparabel. Deswegen, Schluss bitte mit bla, bla und lösungsorientiert denken.

    Glaub mir, davon werden am Ende auch die Corona-Risikogruppen profitieren.

    Sorry, aber das musste jetzt raus.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 24. Oktober 2020 um 07:51
    Zitat von Keui

    Oder er hat sich einfach mit aktuellen Studien beschäftigt und merkt wie veraltet seine Meinung(!) war.

    Gibt es einem geregelten Umgang mit Studien zu dem Thema? Ich vermisse das total und sehe einen Kontext zu Vaclavs Post. Er hatte die Frage gestellt, ob es hier einen Druck gibt? Ich halte die Frage für hochrelevant. Aus folgendem Grund:

    Wenn man ins (in Europa harmonisierte) Medizinproduktegesetz schaut, dann sieht man, das alles aber auch wirklich alles, was eine Krankheit verhindern soll, ein Medizinprodukt ist (hier der Link zu österreichischen Fassung https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassun…nummer=10011003).

    Aus Paragraf 2(1)1 entnimmt man, dass ein Gegenstand zur Verhütung einer Krankheit ein Medizinprodukt ist.

    Damit ist ein mechanischer Schutz zur Verhinderung einer Tröpfeninfektion glasklar ein Medizinprodukt.

    Damit müsste durch den Inverkehrbringer eines solchen Gegenstands eine auf wissenschaftlichem Standards beruhende, evidenzbasierte Beurteilung der Wirksamkeit, eine Beurteilung der Risiken (ja die gibt es) erfolgen. Er müsste Herstellung, Verpackung und Transport nach den einschlägigen Standards durchführen, eine geltenden Qualitätsstandards entsprechende Dokumentation bereitstellen und vieles, vieles mehr.

    Das passiert alles ganz offensichtlich nicht. Wir sind in einer Gesundheitskrise und nicht mal im Ansatz in der Lage, unsere geltenden Gesetze und Standards einzuhalten.

    Warum schreit niemand auf? Ganz zu Beginn der Krise hatte es die Medizintechnikindustrie sehr wohl versucht, auf die Einhaltung der Regelmentierung zu pochen (die schützt ja ihren Markt). Ich verstehe aber auch, dass man so ewig gebraucht hätte, die Masken in Umlauf zu bringen.

    Also wurde mit politisches Druck das Medizinproduktegesetz klammheimlich umgangen. Zu Beginn war das für mich verständlich. Für mich ist es ein Armutszeugnis, dass fast ein Jahr nachdem das Virus Europa erreicht hat, die Standards noch immer mit Füßen getreten werden. Nicht einmal eine provisorische Verordnung zu Mindestanforderungen gibt es.

    Damit zurück zum Lesen von wissenschaftlichen Studien (was die Aufgabe des Inverkehrbringers ist). Wir missachten in Hinblick auf den MNS als Gesellschaft unsere geltenden Standards in einem historisch einmaligen Ausmaß.

    Wir haben die historisch einmalige Situation, dass wir das strengste Medizinproduktegesetzt aller Zeiten haben. Der Umgang damit ist beim MNS so lax, dass man nicht mal im Ansatz den Level der 90er Jahre erreicht.

    Wir brauchen uns also auf unsere Bildung und das Bewusstsein für Studien genau gar nix einbilden.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 24. Oktober 2020 um 07:05
    Zitat von VincenteCleruzio

    NZZ - https://www.nzz.ch/international/…70?reduced=true

    "Die zweite Corona-Welle beginnt auf Schweden überzuschwappen. Für die Region Uppsala verfügte die Gesundheitsbehörde stark einschränkende Massnahmen. Die Regierung arbeitet derweil an einem neuen Pandemie-Gesetz.

    Im Home-Office arbeiten wo möglich, keine Leute ausserhalb der Familie treffen, den öffentlichen Verkehr meiden, nicht an Veranstaltungen oder gar Partys gehen – die Massnahmen, die Schwedens nationale Gesundheitsbehörde zusammen mit der Regierung der nördlich von Stockholm gelegenen Region Uppsala für die nächsten zwei Wochen verfügt hat, nehmen sich aus wie ein gemässigter Lockdown. Obwohl dieses Wort in Schweden niemand offiziell in den Mund nimmt und die zuständigen Stellen weiterhin von «Empfehlungen» statt von Vorschriften sprechen....

    Erstmals kommen mit der Universitätsstadt Uppsala und ihrem Umland also regional verschärfte Massnahmen zur Anwendung. Damit greift Schweden zu einem ähnlichen Mittel wie andere Länder in Europa, auch wenn man nach wie vor keine bindenden Regeln erlassen will. Ein Buchhändler in Uppsala zeigte sich im Fernsehen etwas verwirrt darüber, wie denn nun für sein Geschäft die konkrete Empfehlung zu verstehen sei, dass man sich ausserhalb der Familie dem «nicht notwendigen Kontakt mit anderen Menschen» so wenig wie möglich aussetzen solle. Für seine Kunden könne er jedenfalls sagen, dass sie sich verantwortungsbewusst benähmen....

    In seinem Gespräch mit dem Fernsehen bekundete Tegnell eine gewisse Mühe zu erklären, worin nun genau der Unterschied liegt zwischen den «verschärften» Empfehlungen, die für die Region Uppsala verfügt wurden, und den «allgemeinen», die für den Rest des Landes und ausserdem schon lange gelten. ...

    Gerade wenn es um den öffentlichen Verkehr oder um andere öffentlich zugängliche Räume wie etwa Einkaufszentren mit potenziellem Gedränge geht, möchte die Regierung mehr Kompetenzen zu verbindlichen Einschränkungen haben. Über solche verfügt sie gegenwärtig nämlich nur bei Anlässen wie Sport- und Kulturveranstaltungen oder Demonstrationen auf öffentlichem Grund. Laut der Gesundheitsministerin Lena Hallengren will man rasch ein Pandemie-Gesetz auf den Weg bringen. «Rasch» bezieht sich allerdings auf den üblicherweise langwierigen gesetzgeberischen Prozess: Mit dem Inkrafttreten einer solchen Vorlage rechnet Hallengren nicht vor dem nächsten Sommer; unter anderem darum, weil es um das rechtlich heikle Problem der Bewegungseinschränkung im öffentlichen Raum geht."

    Alles anzeigen

    Mir ist nicht ganz klar, was der Lari-Fari Artikel eigentlich aussagt?

  • Transfergeflüster EC Grand-Immo VSV 2020/21

    • Die blaue Viper
    • 23. Oktober 2020 um 23:49
    Zitat von silent

    ... wie lange war er in villach? ich würde sagen maßgeblich ausgebildet wurde er in wien.

    Der Erfolg hat viele Väter. Der Misserfolg ist ein Waisenkind.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 23. Oktober 2020 um 21:10

    Andre' Anwar nennt sich der Korrespondent - extra für Dich nachgeschaut.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 23. Oktober 2020 um 19:56
    Zitat von Philip99

    Die Rede ist in Schweden sogar von einem Lockdown

    Der Schwedenkorrespondent der Kleinen Zeitung schreibt heute direkt aus Stockholm das Gegenteil.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 23. Oktober 2020 um 17:04
    Zitat von DennisMay

    Bleibt die Frage warum sich die Schweden von dem Modell Herdenimunität verabschiedet haben, wenn es doch so erfolgreich und human sein soll?

    Haben sie das wirklich getan???

  • ICE Hockey League 2020/2021

    • Die blaue Viper
    • 23. Oktober 2020 um 06:30
    Zitat von kac_fan_31

    Die blaue Viper man kann den Bericht auch gerne so interpretieren, dass man nicht gleich alles in ein falsches Licht bringt.

    ...

    Sorry für die späte Antwort. Ich bin jetzt ein paar Tage kaum ins Forum gekommen. Mich stört am Artikel in der Kleinen, dass er vorne bis hinten widersprüchlich ist.

    Es geht mir hier nicht um Panikmache. Es geht mir darum, Zahlen zu hinterfragen, die ein Pseudoexperte in die Zeitung gebracht hat.

    Es wird suggeriert, dass bei 50 bis 60% das Infektionsrisiko am Niedrigsten ist. Das haben wir fast überall und trotzdem breitet sich das Virus aus.

    Es wird empfohlen die Luftfeuchte über 40% zu halten. Was ist die Realität in einer Eishalle?

    Es ist kalt und es gibt eine riesige Wasser (Eis-)fläche. Alle zwei Stunden bringt die Zamboni warmes Wasser bei der Eisreinigung auf. -> Eishallen haben eine extrem hohe Luftfeuchte.

    Die kann man in der kalten Luft nicht einfach nur Weglüften ( @Astaroth anders wie in einem Museum). Eishallen haben riesige aktive (d.h. gekühlte) Luftentfeuchter. Da geht viel Energie rein damit man überhaupt auf 60 bis 70 Prozent runterkommt (das sind hunderte Liter täglich). Extrembeispiel: in Tirol gibt es als Fehlkonstruktion die Halle in Götzens. Da trieft das Wasser im Herbst und Frühjahr von den Dachträgern (weil von draußen die wärmere -> feuchtere Luft reinkommt).

    So, bevor es ewig lang wird. Der Artikel in der Kleinen suggeriert (zumindest für mich) man könnte mit ein paar einfachen Maßnahmen was tun. Der hat aber die Bauphysik einer Eishalle nicht kapiert - und was er über das Virus schreibt, steht auch auf tönernen Füßen.

    Ich reagiere allergisch auf solche Leute. Deren Aussagen dürfen nicht unwidersprochen bleiben. Deshalb habe ich gepostet.

  • ICE Hockey League 2020/2021

    • Die blaue Viper
    • 20. Oktober 2020 um 05:53

    In der Kleinen Zeitung gibt ein gewisser Dr. Hans Peter Hutter heute seine Expertise zur erhöhten Ansteckungsgefahr in Eishallen zum Besten (siehe unten) Selten so einen Käse gelesen. Der Mensch versteht nicht mal die bauphysikalischen Grundlagen zur Luftfeuchte.

    Es stimmt seine grundlegende physikalische Argumentation nicht. Es ist so:

    Bei sehr niedriger Luftfeuchte lösen sich Tröpfchen schnell auf. Ohne Wasser können die Viren nicht überleben.

    Es braucht sehr, sehr hohe Luftfeuchtigkeit damit die Tröpfchen anwachsen und zu Boden sinken (das empfiehlt er). Das würde ich vermeiden, weil man sich so Schimmel in der Halle züchtet (auch nicht gesund).

    Man kann die Luftfeuchtigkeit durch Lüften nicht kontrolliert absenken. Das hängt völlig von der Außentemperatur (genauer vom Außenklima) ab. Bei feuchtem Herbstwetter holt man sich Feuchte durch Lüften in die Eishalle (anders wie bei einem Wohnraum trocknet hier die Luft nicht, der Luftaustausch ist trotzdem gut aber weniger wegen Corona).

    Nur bei eiskaltem, trockenen Winterwetter senkt man die Feuchte durch Lüften.

    Zitat
    46 | SportDiens­tag 20. Ok­to­ber 2020

    Hans-Pe­ter Hut­ter APA

    „Man kann nicht einfach pauschalisieren“

    Gibt es Par­al­le­len zwi­schen Schlacht­hö­fen und Eis­hal­len beim Über­tra­gungs­ri­si­ko von Co­vid-19? „Ja, aber“, sagt Me­di­zi­ner Hans-Pe­ter Hut­ter.

    Von Clau­dia Le­puch

    Laut Ex­per­ten der Ber­li­ner Cha­rité waren die hohen Über­tra­gungs­ak­ti­vi­tä­ten in Schlacht­hö­fen, neben den pre­kä­ren Ar­beits­be­din­gun­gen, auf die nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren zu­rück­zu­füh­ren. Wäh­rend Kälte die Ver­meh­rung vie­ler Bak­te­ri­en bremst, wird die Ver­brei­tung von Viren, die Atem­wegs­er­kran­kun­gen aus­lö­sen, be­güns­tigt. Ver­schär­fend kommt hinzu, dass die Er­re­ger bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren au­ßer­halb des Kör­pers deut­lich län­ger über­le­ben. In ge­schlos­se­nen Räu­men fehlt zudem der na­tür­li­che, durch Wind her­bei­ge­führ­te Luft­wech­sel. Die An­ste­ckungs­ge­fahr steigt. Die Be­din­gun­gen in den Schlacht­hö­fen äh­neln jenen der Eis­hal­len, wo im Ober­haus nicht nur der KAC, VSV und die Graz 99ers ak­tu­ell um Punk­te spie­len. 1000 Zu­se­her sind in der ICE Ho­ckey Le­ague nach den neu­es­ten Co­ro­na-Ver­schär­fun­gen zu­ge­las­sen. Set­zen sich diese also einem er­höh­ten An­ste­ckungs­ri­si­ko aus? Um­welt­me­di­zi­ner Hans-Pe­ter Hut­ter von der Uni­ver­si­tät Wien bringt Licht ins Dun­kel.

    Zwi­schen den Be­din­gun­gen in Eis­hal­len und Schlacht­hö­fen sind durch­aus Par­al­le­len zu zie­hen. Geht der Be­such der Arena für Fans mit einem er­höh­ten An­ste­ckungs­ri­si­ko ein­her?


    HANS-PE­TER HUT­TER: Zu den Schlacht­hö­fen muss man sagen, dass es dort recht laut war und dem­entspre­chend viel ge­schrien wurde. Da­durch sind ver­stärkt Vi­rus­par­ti­kel in die Luft ge­langt. Die op­ti­ma­len Be­din­gun­gen vor Ort haben für eine schnel­le Ver­brei­tung der Kleinst­tröpf­chen ge­sorgt. Mit op­ti­mal meine ich vor allem die Luft­feuch­tig­keit. Liegt diese unter 40 Pro­zent, kön­nen sich die Par­ti­kel schnel­ler aus­brei­ten und deut­lich län­ger über­le­ben. Das liegt daran, dass diese den Was­ser­dampf in der Luft auf­neh­men, da­durch schwe­rer wer­den und zu Boden fal­len. Bei tro­cke­ner Luft blei­ben sie folg­lich leich­ter und ver­tei­len sich schnel­ler im Raum. Tref­fen diese zwei Fak­to­ren, also Per­so­nen, die durch Schrei­en, Sin­gen oder Hus­ten viele Par­ti­kel aus­sto­ßen und eine ge­rin­ge Luft­feuch­tig­keit, auf­ein­an­der, ist die Raum­tem­pe­ra­tur se­kun­där.

    Was be­deu­tet das genau für die Eis­hal­len?

    Das Um und Auf ist eine gut funk­tio­nie­ren­de Be­lüf­tung. Idea­ler­wei­se soll­te die Luft­feuch­tig­keit nie unter 40 Pro­zent fal­len.Ein Hei­zungs­sys­tem wirkt kon­tra­pro­duk­tiv, da es die Luft zu­sätz­lich aus­trock­net. Al­ler­dings sind die Are­nen für deut­lich mehr als die jetzt zu­ge­las­se­ne Be­su­cher­zahl kon­zi­piert. Somit soll­ten die Be­lüf­tungs­sys­te­me aus­rei­chen. Na­tür­lich gibt es von Halle zu Halle Un­ter­schie­de, die zu be­rück­sich­ti­gen sind. Alter, Bau­wei­se und an­de­re Fak­to­ren be­ein­flus­sen die Luft­zir­ku­la­ti­on. Die Si­tua­ti­on ist des­halb für jedes Ge­bäu­de neu zu be­wer­ten.

    An wel­che Re­geln soll­ten sich die Fans hal­ten, um das An­ste­ckungs­ri­si­ko wei­test­ge­hend zu mi­ni­mie­ren?

    Es gibt drei Grund­re­geln: Ers­tens soll­ten sich die Leute mit aus­rei­chen­dem Ab­stand schach­brett­ar­tig im Pu­bli­kum ver­tei­len. Zwei­tens ist das Tra­gen eines Mund-Na­sen-Schut­zes wich­tig, um den Aus­stoß von Kleinst­tröpf­chen zu re­du­zie­ren. Das gilt vom Be­tre­ten bis zum Ver­las­sen der Halle. Und drit­tens müs­sen die Fans ihre Emo­tio­nen dämp­fen, auch wenn es schwer­fällt. Lau­tes Ge­schrei, Ge­ju­bel sowie Ver­eins­ge­sän­ge er­hö­hen trotz Maske das An­ste­ckungs­ri­si­ko. Den Ver­an­stal­tern und Ver­ei­nen fällt die Auf­ga­be zu, ent­spre­chend auf das Pu­bli­kum ein­zu­wir­ken. Also es zu bit­ten, sol­che Dinge zu un­ter­las­sen sowie ihre Mas­ken zu tra­gen. Unter dem Motto: „Schaut’s her, wir wol­len wei­ter vor euch spie­len. Ihr habt es in der Hand.“

    Die Mann­schaf­ten müs­sen also in Zu­kunft auf die ver­ba­le Un­ter­stüt­zung ihrer Fans ver­zich­ten, um wei­ter vor Pu­bli­kum spie­len zu kön­nen?

    Auf eine ex­zes­si­ve Un­ter­stüt­zung, ja. Ein­mal hin­ter der Maske „super“ zu schrei­en, wenn ein Tor fällt, ist keine große Sache. Wenn die ge­nann­ten Re­geln ein­ge­hal­ten wer­den und auf eine aus­rei­chen­de Raum­be­lüf­tung ge­ach­tet wird, ist der Be­such der Eis­hal­le sowie an­de­rer Sport­ver­an­stal­tun­gen be­den­ken­los. Aber noch ein­mal, In­door­ver­an­stal­tun­gen kann man nicht ein­fach pau­scha­li­sie­ren. Ich ver­glei­che das gerne mit einem Arzt, der sei­nen Pa­ti­en­ten für eine Dia­gno­se sehen und un­ter­su­chen muss. Der­je­ni­ge, der ein Prä­ven­ti­ons­kon­zept er­stellt, ist der Arzt und der Ver­an­stal­tungs­ort sein Pa­ti­ent. Nur wenn er an Ort und Stel­le war, sprich die Räum­lich­kei­ten in­spi­ziert und mit den ver­ant­wort­li­chen Per­so­nen ge­spro­chen hat, kann er das Ri­si­ko ein­schät­zen und Vor­keh­run­gen tref­fen.

    Infobox:

    40

    Pro­zent soll­te die re­la­ti­ve Luft­feuch­tig­keit in In­nen­räu­men zu­min­dest be­tra­gen. Ideal ist ein Feuch­te­ge­halt zwi­schen 50 und 60 Pro­zent. Bei tro­cke­ner Raum­luft neh­men die von In­fi­zier­ten aus­ge­sto­ße­nen Vi­rus­par­ti­kel we­ni­ger Was­ser auf, blei­ben leich­ter, flie­gen wei­ter durch den Raum und wer­den daher eher ein­ge­at­met.

    Zur Person

    Hans-Pe­ter Hut­ter (57) stu­dier­te „Land­schafts­öko­lo­gie und Land­schafts­ge­stal­tung“ sowie Me­di­zin an der Uni­ver­si­tät Wien. Lei­tet die Um­welt­me­di­zi­ni­sche Be­ra­tungs­stel­le der Stadt Wien.

    Alles anzeigen
  • EC Grand-Immo VSV Saison 2020/21

    • Die blaue Viper
    • 19. Oktober 2020 um 18:29
    Zitat von jcp77

    Schwab ... rechnet auch nicht damit das am Freitag das Spiel stattfinden wird.

    Dann sind wir schon eine ganze Woche ungeschlagen :thumbup:.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 19. Oktober 2020 um 00:34
    Zitat von PatMan

    Für alle die es wirklich interessiert hier endlich einmal ein Artikel ohne Panikmache und Verharmlosung:

    https://www.diepresse.com/5775553/eine-p…-schweinegrippe

    Patman hatte am 26. Feder d.J. einen Artikel verlinkt, der es wert ist, ein halbes Jahr später nochmal gelesen zu werden. Prof. Birner hatte damals schon einen sehr klaren Blick.

    Der Grund warum ich ihn nochmal rauskopiert habe? Ganz zentral ist seine Einschätzung, dass fast jeder Österreicher mit dem Virus in Berührung kommen wird. Wenn man schaut, wo wir jetzt Monate nach dem historischen Lockdown stehen, dann wird uns das trotz Opferung von Grundrechten und beispiellosen wirtschaftlichen Schäden nicht erspart bleiben.

    Zumindest ich habe keine Ahnung wie die Alternative zum Kontakt ausschauen könnte? Mir ist klar, dass das vielen Angst macht. Es könnte aber der Schlüssel für die Überwindung der Krise sein, wenn wir uns als Gesellschaft dem Gedanken nüchtern stellen: ,Der Kontakt wird mir vermutlich nicht erspart bleiben." Ich sehe vor allem verschiedene Ebenen des Kontaktes.

    - Er könnte kontrolliert bei einer Impfung passieren; wird aber von ganz vielen Menschen wegen der Angst vor Nebenwirkungen abgelehnt.

    - Er könnte im Rahmen einer unkontrollierten Durchseuchung passieren. Im Moment haben wir exzellente Chancen, es auf diesem Wege zu erleben (Ein Treppenwitz nach dem Lockdown).

    - Wir können uns nochmal und nochmal für Wochen und Monate daheim einsperren. Mich haut es halt nicht vom Stuhl, was in dem letzten halben Jahr bei Medikamenten weitergegangen ist. Immer wenn wir dann wieder raus gehen ist das Virus noch da. Die Gefahr, dass es uns wirtschaftlich immer dreckiger geht und wir uns die Behandlung des Kontaktes immer weniger leisten können, das ist meine größte Angst.

    Patentlösung habe ich auch keine. Die Ausbreitung wieder etwas runterbremsen und mittelfristig eine Impfung zu haben erscheint mir als machbar. Diese Strategie macht mir am wenigsten Angst - und wenig Angst ist ein Schlüssel.

    Wie hatte orli auf der ersten Seite dieses Threads geschrieben?

    "Zuviel gefürchtet ist auch gestorben."

    Eine gute Nachricht zum Abschluss - von den worst case Opferzahlen, die Prof. Birner Ende Feber berechnet hat sind wir Meilenweit - Meilenweit entfernt.

  • Coronavirus

    • Die blaue Viper
    • 18. Oktober 2020 um 23:15
    Zitat von Bewunderer

    ... wer als Partei gegenüber der österreichischen Bevölkerung mehrfach was zu schulden kommen läßt wird abgewählt und hat keine lässigen Posten zu verteilen.

    Das wäre natürlich toll, wenn es so funktionieren würde. Meine Erfahrung ist aber, dass die Menschen in der Wahlzelle von einfacheren Instinkten geleitet werden. Das ist vermutlich die größte Schwäche einer Demokratie.

  • EC Grand-Immo VSV Saison 2020/21

    • Die blaue Viper
    • 18. Oktober 2020 um 07:42

    ... und beide Goalies in Dornbirn sind positiv. Falls gespielt werden kann steht der 18-jährige Beck im Tor.

  • 7. R. - 16.10.2020 - VSV vs. AV19

    • Die blaue Viper
    • 18. Oktober 2020 um 07:08

    ... weil es gerade zum Thema (und meiner Stimmung passt) der Arikel aus der steirischen Kleinen von heute über einen Villacher. Soll nicht heißen, das dort alles besser ist. Für mich zeigt es, wie kurzlebig alles geworden ist.

    Als Prof brauchst Du ständig eine Verhandlungsoption und sitzt auf gepackten Koffern.

  • 7. R. - 16.10.2020 - VSV vs. AV19

    • Die blaue Viper
    • 18. Oktober 2020 um 07:03
    Zitat von Lorenzo72

    ... heute hier, nächste Woche (oder nächste Saison) dort..... Profis halt.
    Ein Derby ist kein Derby mehr.....

    Leider muss ich Dir zu 100% recht geben, es sogar noch breiter machen. Die Vereine sind leider um nix besser - siehe aktuell Causa Schlacher. Vergangene Verdienste sind nix ehr wert. Jeder glaubt wegen jedem Schmarrn knallhart verhandeln zu müssen. Ist im ganzen Berufsleben so.

    Trotz der überschaubaren Erfolge denkt niemand um. Die Leute sind so halt austauschbar. Ein Derby ist dann auch kein Derby mehr.

  • Alpiner Ski-Weltcup

    • Die blaue Viper
    • 17. Oktober 2020 um 19:23
    Zitat von Hansi79

    Beim Gastgeber ist runterscrollen angesagt. 8o

    ... und das aus der Feder eines gebürtigen Tirolers! Der Andre tat sich umdrehen im Grab ;).

    Mannschaftlich sehr kompakt zwischen 15 und 24 ....

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