Zum Thema Behinderung des Torhüters eine kurze Auffrischung, weil es gestern in Sbg beim ersten Tor zu Diskussionen darüber gab
Zunächst nur einmal das Thema screening.
Good goal:
Ein angreifender Spieler positioniert sich auf die Linie oder außerhalb vom Torraum um die Sicht des Torhüters und seine Fähigkeit zur Verteidigung seines
Tores zu beeinträchtigen, und. ein Tor wird erzielt
Ein angreifender Spieler fährt vor dem Torhüter außerhalb des Torraumes, während gleichzeitig ein Tor erzielt wird. Der angreifende Spieler bleibt in
Bewegung und beeinträchtigt die Fähigkeit des Torhüters, sein Tor zu verteidigen.
Ein angreifender Spieler fährt vor den Torhüter am Rande des Torraumes, dabei wird gleichzeitig ein Tor erzielt. Der angreifende Spieler bleibt in
Bewegung und behält keine bedeutende Position im Torraum vor dem Torhüter.
No goal:
Ein angreifender Spieler positioniert sich im Torraum um die Sicht des Torhüters zu behindern und seine Fähigkeit zur Verteidigung seines Tores zu beeinträchtigen, und .ein Tor wird erzielt.
Ein angreifender Spieler fährt vor dem Torhüter klar innerhalb des Torraumes und gleichzeitig wird ein Tor erzielt. Der angreifende Spieler bleibt in Bewegung behält aber nach Ermessen des Schiedsrichters eine bedeutende Position im Torraum ein, die die Fähigkeit des Torhüters sein Tor zu verteidigen beeinträchtig
Bei Entscheidungen bezüglich Behinderung des Goalies sollte man sich unahängig vom screening immer diese Fragen stellen.
Wo fand der Kontakt zwischen Spieler und Goalie statt ?
Wurde der Kontakt von einem Mitspieler des Goalies quasi erzwungen?
Kann der Goalie seine Position spielen bzw wird er bei einer Abwehrreaktion oder versuchten Abwehrreaktion behindert
Wenn erwünscht kann gerne auch abseits vom screening eingegangen werden
Behinderung am Torhüter ist Regelnummer 150