Ich hab einen der Plätze für die Fanclubs bekommen.
wo sind die denn??
Ich hab einen der Plätze für die Fanclubs bekommen.
wo sind die denn??
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Neuer Liga-Sponsor, neuer TV-Partner und Neuling Bratislava Capitals - es hätte ein aufregender Saisonstart werden können. Jetzt fehlen den Klubs die Zuschauer und müssen Budgetlöcher aufgrund der Corona-Krise stopfen. Einige kämpfen ums nackte Überleben.
Von Martin Quendler | 05.00 Uhr, 22. September 2020
Auf der Insel findet in diesem Winter kein Eishockey statt. Die EIHL wählte schon jetzt freiwillig den corona-bedingten Exit, obwohl der Start erst für Anfang Dezember angesetzt worden war. Der Hintergrund: Die britischen Klubs sind zu einem Gutteil von Ticketeinnahmen abhängig. Zwischen 75 und 100 Prozent Auslastung der Hallenkapazitäten benötige es, um einen Ligabetrieb aufrechtzuerhalten. "Wir prüfen die Möglichkeit, dass in Großbritannien möglicherweise Anfang 2021 irgendeine Form von Eishockey auf höchstem Niveau stattfindet. Möglicherweise umfasst das aber nicht alle Mannschaften", so Liga-Chef Tony Smith.
Das Problem beschränkt sich nicht nur auf Großbritannien. In der Slowakei wird mittlerweile ein ähnliches Prozedere diskutiert. Österreichs Eishockey fühlt sich von der Corona-Krise, auch aufgrund der gesetzlichen Maßnahmen (große Einschnitte bei Indoor-Veranstaltungen), hart getroffen. Die wirtschaftlichen Entwicklungen lassen sich allerdings nur schwer prognostizieren. Mittlerweile werden nicht allein Spielzüge analysiert, sondern sogar Pressekonferenzen der Bundesregierung, um daraus Schlüsse auf Verschärfungen bzw. Lockerungen zu erkennen.
Nichtsdestotrotz müssen sich die Klubs derzeit mit harten Fakten auseinandersetzen. Der Sponsoren-Markt gilt als beschränkt. Ebenso das allgemeine Interesse, im Vergleich zu Branchen-Platzhirschen wie Fußball (kommt als einziger Sport bei Corona-Pressekonferenzen der Bundesregierung vor) oder Ski.Eishockey ist ein kostenintensiver Sport (großes Team samt Betreuer, Equipment, Infrastruktur). Wie kann also der Spielbetrieb aufrechterhalten werden, ohne dass ein finanzieller Kollaps droht?
Einen strikten Sparkurs, im Verhältnis zu den Zuwendungen ihrer Mäzene, haben sich Vereine wie der KAC auferlegt. Die Rotjacken verfügen dank Gönnerin Heidi Goess-Horten über einen wertvollen Talon. Bei den Vienna Capitals (Unternehmer Hans Schmid) ist die Situation nicht anders. Im Gegensatz zu anderen Standorten, wo Zuschauer das wichtigste Kapital bilden: Auf mindestens 35 Prozent beläuft sich in Österreich der Budgetanteil pro Klub aus Ticketverkäufen. Ein Posten, der heuer eine höchst unsichere Variable darstellt und im Grunde keinen stabilen Finanzplan zulässt.
So drängt sich die Frage auf: In welchen Branchen sind die Sponsoren im Eishockey beheimatet?
ZitatAlles anzeigenEIN BLICK AUF DIE ERLÖS-STRUKTUREN DER LIGA-KLUBS:
Dornbirn: Hauptsponsor ist die Firma Rauch (Getränke) und damit ein enger Verbündeter des Red-Bull-Netzwerkes.
Innsbruck lebt von vielen Einzelsponsoren. Die wichtigsten davon sind Kaltschmied (Hotel) sowie Energieversorger Tiwag (öffentlich).
Graz 99ers: Die GAW zählt zu den wichtigsten Sponsoren. Erhebliche Unterstützung fließt auch seitens Firmen mit Nähe bzw. im Eigentum der öffentlichen Hand (Graz Holding, Energie Graz)
Linz: Nach der verhinderten Palastrevolution versiegten die alten Geldquellen der Black Wings 1992. Nun behelfen sich die Oberösterreicher mit vielen lokalen Unterstützern wie Auto Eder, TB Freunschlag und einem Informatik-Rechenzentrum. Der Klub war der erste, der im Juli offensiv den Ticketverkauf ankurbelte.
Salzburg: "It's all about the can" - alles dreht sich um die Dose. Den Rest bilden langjährige, lokale Kooperationen.
Vienna Capitals: Präsident Hans Schmid sponsert mit seinem Kaufhaus Steffl. Mobilfunkanbieter Spusu, Getränkekonzern Almdudler sowie Wiener Städtische (Versicherung) runden das breitgefächerte und mit Branchenschwergewichten bestückte Portfolio ab.
VSV: Die Adler verfügen derzeit über einen brandneuen Hauptsponsor aus der Immobilien-Branche, der laut Klub mehr als sein Vorgänger bezahlt. Große Zuwendungen gibt es großteils seitens der Stadt Villach (öffentlich), Kelag (semi-öffentlich), Villacher Bier (Getränke) und sto (Baubranche).
KAC: Ein großes Geheimnis rankt sich um die jährliche Mitgift (plus "Sonder-Investitionsbeitrag") von Mäzenin Heidi Goess-Horten. Immobilien-Entwickler Franz Peter Orasch dürfte mit Lilihill den Anteil erhöht haben, die Brauerei Hirter bleibt weiterhin treuer Partner. Neben zahlreichen Kleinsponsoren werden die Klagenfurter von Generali (Versicherung), Admiral (Sportwetten), Auto Eisner sowie natürlich der Stadt Klagenfurt (öffentlich) unterstützt.
Blickt man also über die rot-weiß-rote Liga-Landkarte bilden budgetäre Aufstockungen in diesen Zeiten eher die Ausnahme. Ein Insider schätzt den durchschnittlichen Sponsor-Rückgang auf rund 30 Prozent. Nicht wenige Klubs erhielten von Geldgebern die Nachricht, dass aufgrund von corona-bedingten Betriebssparplänen klarerweise die Werbeetats drastisch gekürzt werden.
Dazu ein Rechenbeispiel: Bei einem Jahresbudget von unter normalen Umständen 3 Millionen Euro wurden über eine Million Euro aus Tickets generiert (heuer offen). Und unter der Annahme, dass von den restlichen zwei Millionen großzügig geschätzt etwa 200.000 Euro auf TV-Gelder, Subventionen und Merchandising entfällt, würden 1,8 Millionen seitens Sponsoren fließen. Oder aufgrund von Corona eben nur noch 1,3 Millionen.
Viele versuchen seitdem gegen den Wasserfall zu rudern. Ein Beobachter meint spöttisch: "Einige kämpfen um den letzten Meistertitel ihres Bestehens. Sie erinnern an Leute, die nicht wahrhaben wollen, dass Kreditkarten-Zahlungen irgendwann tatsächlich vom Konto abgebucht werden." Sogar heuer, mitten in der vielleicht größten noch bevorstehenden Wirtschaftskrise, unterscheidet sich die Handhabung je nach Standort immens.
Die Sorge erscheint demnach berechtigt, dass in bzw. nach diesem Winter die finanziellen Einschnitte nicht mehr ausgebügelt werden können. Innsbruck-Obmann Günther Hanschitz sprach in der TT bereits Klartext: Es geht ums Überleben. Exakt 20 Jahre nach dem großen Liga-Crash drohen wohl erneut veritable Erdbeben.
Das war absehbar, Corona wirkte nur als Brandbeschleuniger: Seit Jahren führt Eishockey ein Geschäftsleben am Limit. Große finanzielle Rücklagen wurden nie angelegt. Beweis? Die Schweiz etwa stampft reihenweise neue Eishallen aus dem Boden (finanziert durch Sponsoren, die an den Sport glauben). Hierzulande erfolgt nur Flickwerk. Die Klubs verfügen teilweise nicht einmal über eine eigene Gastro. Ein weiterer eklatanter Mangel, mit Bumerang-Effekt: Jahrelang wehrten sich die Klubs vor digitalen Innovationen und Ausbau für Infrastruktur, die man jetzt dringend für Livestreams benötigen würde.
Deutschland hat ein ähnliches Problem. Die DEL steht ebenfalls vor existenziellen Nöten. Der Budgetanteil von Ticketverkäufen ist noch höher: etwa 70 Prozent lautet die Schätzung. Die Kölner Haie wollten mit 7500 Zuschauer in die Saison starten (Fassungsvermögen: 18.500). Die Politik hat allerdings eine 20-Prozent-Regelung ausgerufen, also 3750 im Fall der Kölner. Bei Wolfsburg wären nach diesem drastischen Schritt nur 900 Besucher zugelassen.
DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke zeigte sich schockiert: "Wir müssen diese Entscheidung der Politik erst mal sacken lassen und abwarten, wie die praktische Handhabung erfolgt." Ende Oktober soll der Corona-Status zu einer Neubewertung führen. Alle hoffen, dass es beim Liga-Start am 13. November mit so vielen Zuschauern wie möglich bleibt.
Das österreichische Eishockey stützt sich derzeit hauptsächlich auf Hoffnungen: dass die Corona-Zahlen sinken, dass so viele Zuschauer wie möglich Tickets kaufen können, dass eine ganze Saison gespielt werden kann und für den Worst-Case, also den schlimmsten Fall: dass die Bundesregierung in einem Maßnahmen-Paket die Ausfallhaftung für Einnahmen-Entgang (Sponsoren, Tickets) ausweitet. Dann kämen die Klubs zumindest vorerst mit einem blauen Auge davon.
Es ist ein ambitioniertes Vorhaben, dass in einer Phase steigender Corona-Infizierten, mit 25. September der Spielbetrieb aufgenommen wird. Aber alternativlos, so ein totales Chaos verhindert werden soll. Es darf jedoch bezweifelt werden, dass die Saison vollständig, reibungslos und Corona-frei über die Bühne gehen wird.
Wie viele Zuschauer werden in die Halle dürfen bzw. wollen? © Weichselbraun
Quelle: https://www.kleinezeitung.at/sport/eishocke…sste-Krise-seit
Weil uns eh alle gern als Nordslowenen sehen und das neue Lieblingslied in der Kabine jetzt "Ti, moja rožica" heißt, könnten wir dann ab sofort die beiden Slowenen auch als Einheimische anführen, oder? ![]()
![]()
So, musste recherchieren und nochmal nachrechnen, hast natürlich recht mit 1498!!!
2000 is a Blödsinn, aber wäre schön gewesen ![]()
"Der aktuellste behördliche Bescheid aus dem Juli 2015 lautet auf 4.945 Plätze (2.715 Sitz- und 2.230 Stehplätze). Quelle KAC
Ich komm auf 1498
Ja, kommt drauf an ob HB die Gesamtkapazität meint oder nur die Sitzer...![]()
Anscheinend darf der KAC 30,3% der Halle auslasten.
knapp 2000 wären das! ![]()
Wenn ich schon von er Maskenpflicht ausgenommen bin, dann nehme ich halt dieses Schreiben mit, um das auch beweisen zu können.
oder ich geh einfach nicht auf solche Veranstaltungen, wenn MNS Pflicht und sie keine tragen will.....
Nein, KAC ist eingespielt weil sich wenig am Team geändert hat. Die anderen Teams haben noch mehr Luft nach oben.
Wenig geändert ist gut, 10 Abgänge und 5 Neuzugänge, ausserdem lediglich 5 Legios (heute mit 4)... ich glaube da haben wir auch noch Luft nach oben....![]()
Ganz egal das heute ausgeht, soooo schlecht samma wohl doch nicht ![]()
Was zum Teufel tut der Witting in der Linie? ! 2:1
geht doch! ![]()
Weiß jemand, ob man die Spiele von gestern nachschauen kann? Oder zumindest ob irgendwo Highlights veröffentlicht wurden?
Auf laola, aber besser ohne Ton ![]()
Nein Danke! Trattnig hat mir schon am Eis gereicht !
Also mir ist der Tratte 100x lieber als der Kommentator von laola1, der den Gregorc nicht vom Strong unterscheiden kann, Petersen und Ticar nicht aussprechen kann oder sagt das das RB Salute Tournier in Villach statt findet.... Von Regeln im Eishockey hat er auch 0 Ahnung.... wobei das haben die Fans ja eh auch selten selber... ![]()
Aber kann sich eh jeder selber aussuchen wem er lieber zuhört ![]()
nimm den von servushockeynight.com
Zitat aus dem KLZ Artikel:
"Einige Details seien noch zu klären. Am Kleingeld für die Versicherung soll es bekanntlich nicht scheitern."
Kann natürlich auch bloß ein Seitenhieb in Richtung VSV sein!
Kapel ist bisher auch, ausser hier im Forum, noch nie mit der Ersten Mannschaft in Zusammenhang gebracht worden, oder?
Nachdem heute ja Bischofberger und Witting ausfallen bin ich gespannt wer dafür ins lineup rückt. Sehen wir vielleicht Kapel?
Ich glaube S. Witting und Groulx werden nachrücken...
Ja, aber wie kommst dann zu den Filets? Hast dann zwar ein paar Trüffel gefangen aber die Filets laufen immer noch frei herum!
Gar nicht, ich geh ja lieber fischen... aber Fisch ess ich halt auch nicht...![]()
Wie war Kozek? Nicht wirklich aufgefallen, oder?
Ja, stimmt! Ich werf auch immer ein paar Trüffel in den Wald und wart dann auf die Schweine!
Aso, ich werf’ ja immer die Schweine in den Wald und wart dann auf die Trüffel....![]()
Schweinsfilets liegen doch massenhaft im Wald herum, hast noch nie welche gefunden???
Falls die DEL ausfällt bleibt er wohl was man munkelt.
Ok, dann haben wir anderen ein Problem....![]()
Schon wieder Kammerer - Wahnsinn wie stark der ist.
Wie lange bleibt der jetzt wirklich, der spielt echt sehr fein....
Da bin ich mir nicht sicher, raus heißt bei einem der Ausgänge raus oder? Also wenn die in den Hof hinter dem Frankies gehen, wo die meisten bisher zum Rauchen raus gegangen sind, sollte es keine Probleme geben oder? Mir egal ich bin eh Nichtraucher, frage für einen Freund...![]()
Was passiert eigentlich mit den Rauchern? Dürfen die in den Pausen raus, Masken abnehmen und tschicken oder gibt es das heuer nicht?