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Was hält ihr von chinesischen E-Auto-Marken? Eigene Erfahrungen?

  • Pucki
  • 25. August 2026 um 12:30
  • hockeyfan#22
    teichpirat
    • 26. August 2026 um 14:34
    • #26
    Zitat von WiPe

    Keine Ahnung ob diese autos wirklich 1:1 vergleichbar sind die sie in China verkaufen und die sie in Europa verkaufen.

    meines Wissens gibt es da je nach Modell durchaus Unterschiede bei Ausstattung, Technik und teilweise sogar bei der Plattform.

  • WiPe
    Eishockeyfan
    • 26. August 2026 um 14:38
    • Offizieller Beitrag
    • #27

    Also wie oben schon geschrieben bei meinem omoda ist der Preisunterschied zu einem vergleichbaren Audi Q4 (und da hab ich eh schon nicht den Q5 genommen der von den Außenmaßen noch näher dran wäre) 35.000 Euro.

    Also so gesehen ein Zweitwagen

    Einmal editiert, zuletzt von WiPe (26. August 2026 um 15:08)

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Spengler
    Loki
    • 26. August 2026 um 14:55
    • #28
    Zitat von ToniZamboni

    Das Know how haben sie auch nicht gestohlen, sondern wir haben es ihnen geschenkt, weil wir uns "zu schön sind", selber zu produzieren.

    Ein ehemaliger Schulkollege der HTL wurde schon Anfang der 2010er Jahre von BMW nach China geschickt um "Spionage" zu betreiben. Die waren bei der Elektromobilität damals schon vorne... Mittlerweile ist er ein Senior Manager eines BMW Werkes in China.

    China entwickelt enorm viel, in allen Technologiebereichen, die Zeit in denen sie abgekupfert haben ist schon längst vorbei. China hat weltweit fast die Hälfte aller Patentanmeldungen, Europa kann sich schön langsam warm anziehen. Bzg. Arbeitsbedingungen, tlw. produzieren Chinesische Konzerne in dark factorys, d.h. dort brennt kein Licht, weil man es nicht braucht, weil alles vollautomatisch abläuft. Da wird nur für Servicearbeiten das Licht eingeschaltet, damit die Techniker was sehen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Spengler (26. August 2026 um 16:19)

  • Lehrbua
    Aushilfstrainer NZ
    • 26. August 2026 um 21:41
    • #29
    Zitat von Spengler

    Ein ehemaliger Schulkollege der HTL wurde schon Anfang der 2010er Jahre von BMW nach China geschickt um "Spionage" zu betreiben. Die waren bei der Elektromobilität damals schon vorne... Mittlerweile ist er ein Senior Manager eines BMW Werkes in China.

    China entwickelt enorm viel, in allen Technologiebereichen, die Zeit in denen sie abgekupfert haben ist schon längst vorbei. China hat weltweit fast die Hälfte aller Patentanmeldungen, Europa kann sich schön langsam warm anziehen. Bzg. Arbeitsbedingungen, tlw. produzieren Chinesische Konzerne in dark factorys, d.h. dort brennt kein Licht, weil man es nicht braucht, weil alles vollautomatisch abläuft. Da wird nur für Servicearbeiten das Licht eingeschaltet, damit die Techniker was sehen.

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    Eh voll toll. Gut dass es in China Vollbeschäftigung gibt.

    Autos aus China sind strikt abzulehnen.

  • Wodde77
    Get schwifty
    • 26. August 2026 um 22:14
    • #30

    Solange es die deutschen Hersteller zusammen bringen, für 50k und mehr knarzendes Plastik im Cockpit oder reine „IPad“ Bedienungen ohne Knöpfe anzubieten, brauchen sie sich über die aktuelle Krise nicht beschweren🤷🏻‍♂️

    Made in Germany ist bei aktuellen Autos leider kein Qualitätsmerkmal mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von Wodde77 (26. August 2026 um 22:19)

  • baerli1975
    bisch a Tiroler....
    • 26. August 2026 um 22:18
    • #31
    Zitat von Lehrbua

    Autos aus China sind strikt abzulehnen.

    aha...

    bin mit meinem voll zufrieden. ziehe den jedem Europäer vor.

    Leapmotor C10

  • Eiskalt
    NHL
    • 26. August 2026 um 23:38
    • #32

    Spannende Diskussion.

    So berechtigt auch die Kritik an der europäischen Automobilindustrie sein mag, ich sehe halt nicht, dass der Verbrenner verschwindet. Afrika, Mittel- und Südamerika, große Teile von Asien werden weiterhin auf den Verbrenner angewiesen sein mangels Infrastruktur.

    Selbst in Europa hätten wir derzeit nicht die Infrastruktur (produzierte Strommenge und vorhandene Netze) um die Verbrenner vollständig zu ersetzen.

    Beim Verbrenner ist die europ. Automobilindustrie top, bei Akkus und Elektromobilität ist uns China schon länger voraus. Auch aufgrund der Verfügbarkeit seltener Erden.

    Von dem her sehe ich halt auch nicht, dass nun alles eitel Wonne wäre, wenn die europäische Automobilindustrie die Wende zur Elektromobilität schneller und mit mehr Nachdruck betrieben hätte. Das hätte doch genauso massiv Marktanteile gekostet und billiger als "die Chinesen" würden wir auch da sicher nicht produzieren.

    Den Konzernen jetzt Gier zu unterstellen oder ihre Strategie amoralisch zu beurteilen, gut und schön, bringt aber nichts, und die Leidtragenden sind am Ende wir alle, denn Arbeitsplätze hängen in Mitteleuropa genung dran und das kostet uns Kaufkraft und Wohlstand.

  • Patman
    Forumsdepression
    • 26. August 2026 um 23:53
    • #33
    Zitat von hockeyfan#22

    und entsprechend teure Modelle setzt.

    Das finde ich garnicht schlecht und ich glaube das wäre auch die Lösung gewesen. Im Billigpreissegment wird man als Europäer nie mit den Chinesen mithalten können. Alleine schon wegen den Produktionskosten nicht.

    Man hätte sich absetzen müssen, man hätte qualitativ hochwertig produzieren müssen und nicht mehr auf Autos der niedrigen Klasse setzen, sondern auf hohe Europäische Qualität.

    Nur hat man nichts von bieden geschafft, jetzt produziert man in Europa teure Autos mit niedirger Qualität, statt die hohe Qualität beizubehalten für die man bekannt war.

    Wenn man teurer produziert hätte, dafür qualitativ viel hochwertiger als die Konkurrenz hätte man zumindest die Firmenkunden beibehalten.

  • Online
    Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 27. August 2026 um 00:12
    • #34
    Zitat von hockeyfan#22

    Wenn ich etwa Richtung Audi schaue, werden kleine und vergleichsweise leistbare Einstiegsmodelle wie der A1 eingestellt, während man gleichzeitig immer stärker auf große, leistungsstarke und entsprechend teure Modelle setzt. Wenn sich dann immer weniger Menschen einen Neuwagen dieser Marken leisten können oder wollen, kann man das schwer ausschließlich den „bösen Chinesen“ in die Schuhe schieben.

    Die europäischen Hersteller haben sich schließlich selbst über Jahre immer weiter ins Premiumsegment bewegt, weil dort höhere Margen zu holen waren. Das kann wirtschaftlich durchaus nachvollziehbar sein – man darf sich dann aber nicht wundern, wenn genau dadurch im günstigeren Volumensegment eine Lücke entsteht und chinesische Hersteller diese besetzen.

    Und genau deshalb finde ich auch das Argument „Die Leute kaufen chinesisch, weil ihnen die Arbeitsbedingungen egal sind und sie ein paar Tausender sparen wollen“ etwas billig. Für viele geht es mittlerweile nicht um 2.000 oder 3.000 Euro Unterschied, sondern darum, ob sie für ihr Budget überhaupt noch ein vernünftig ausgestattetes neues Auto bekommen.


    Gerade VW ist dafür eigentlich das perfekte Beispiel. Der Name Volkswagen stand ursprünglich einmal ziemlich sinnbildlich für das „Auto für alle“. Ein Passat war jahrzehntelang genau so ein Auto: Den ist der Handwerker genauso gefahren wie der Außendienstler oder die Familie. Ein solides, vernünftiges Mittelklasseauto, das für einen großen Teil der Bevölkerung zumindest grundsätzlich erreichbar war.

    Heute startet ein Passat irgendwo jenseits der 40.000 Euro und lässt sich mit Motorisierung und Ausstattung problemlos in Regionen von 60.000 bis knapp 70.000 Euro konfigurieren. Da muss man sich schon die Frage stellen: Wer soll oder will sich das als normales Familienauto noch leisten?

    Das ist aber nicht nur ein China-Problem, sondern zu einem guten Teil hausgemacht. Wenn ich als europäischer Hersteller bestimmte Preissegmente freiwillig räume, darf ich mich nicht wundern, wenn jemand anderes diese Lücke besetzt. Und irgendwann reicht „Made in Germany“ als Argument eben nicht mehr aus, wenn der Kunde für ein vergleichbares Nutzungsszenario plötzlich 10.000, 15.000 oder 20.000 Euro mehr auf den Tisch legen soll.

    Alles anzeigen

    Wie gerne würde ich lesen, was du schreiben würdest, wenn du jetzt bei deinem ehemaligen Arbeitgeber eine Fixanstellung hättest… 😉

  • runjackrun
    NHL
    • 27. August 2026 um 00:52
    • #35

    Wie auch immer man zu den Chinesen Autos stehen mag, man sollte sich aus China zumindest eine etablierte Marke zulegen. Dort schießen ja auch regelmäßig neue Anbieter aus dem Boden und es wird auch noch rascheln und einige wieder wegfallen. Und dann möchte ich in keiner Schüssel mit Elektrikklimbim sitzen, wo der Server dann nicht mehr erreichbar ist. Bzgl Sicherheit ist das ein großes Thema. Das nächste Update kommt dann nicht mehr :)

    Ich fahre seit Jahren BMW iX 40 weitere Strecken und kleineren Mercedes EQA für die Stadt. BMW von der Qualität unschlagbar, aber Mercedes hat beim Leasing richtig gute Angebote. Würde ich mir in jedem Fall ansehen, wenn man sich ein neues Fahrzeug überlegt. Die haben auch immer genug neue Lagerfahrzeuge.

  • Spengler
    Loki
    • 27. August 2026 um 07:42
    • #36
    Zitat von Lehrbua

    Eh voll toll. Gut dass es in China Vollbeschäftigung gibt.

    Autos aus China sind strikt abzulehnen.

    Du wirst sie nicht verhindern können! Außerdem kommen die chinesischen Autos eh bald aus Europa, die bauen ja jetzt tlw. schon hier. In Graz werden XPeng gebaut, BYD baut in Ungarn ein Werk und wenn VW und Co. ihre Werke schließen, werden die Chinesen sie übernehmen.

    Und Eiskalt , gerade in Afrika und Co. haben die BEV den größten Markt, denn ein paar PV sind schnell aufgebaut und liefern günstigen Strom, anstatt dass teurer Diesel/Benzin hergekarrt werden muss. Das verringert die Abhängigkeit dieser Menschen. In Äthiopien gibt es bereits jetzt ein Importverbot für Verbrenner.

    Zur Gier der europäischen Konzerne, ja, die sind gierig. Die erhoffen sich jetzt wieder massive Unterstützung aus Steuergeld, die Werke werden trotzdem geschlossen und in Niedriglohnländern wieder aufgebaut.

    Es werden Mrd. an Gewinnen ausgeschüttet und gleichzeitig Personal entlassen, ja das nennt man kurzsichtige Gier!

  • starting six
    NHL
    • 27. August 2026 um 07:47
    • #37
    Zitat von baerli1975

    bin mit meinem voll zufrieden. ziehe den jedem Europäer vor.

    Leapmotor C10

    die Tochter fährt ihn seit kurzem und ist ebenso sehr zufrieden.

    wie sehr das Auto mit der Tochter zufrieden ist, müssen wir erst in der Werkstatt auslesen lassen.8o

    hat wer Erfahrungen mit KIA PV5?

  • Spengler
    Loki
    • 27. August 2026 um 07:54
    • #38
    Zitat von Patman

    Das finde ich garnicht schlecht und ich glaube das wäre auch die Lösung gewesen. Im Billigpreissegment wird man als Europäer nie mit den Chinesen mithalten können. Alleine schon wegen den Produktionskosten nicht.

    Man hätte sich absetzen müssen, man hätte qualitativ hochwertig produzieren müssen und nicht mehr auf Autos der niedrigen Klasse setzen, sondern auf hohe Europäische Qualität.

    Nur hat man nichts von bieden geschafft, jetzt produziert man in Europa teure Autos mit niedirger Qualität, statt die hohe Qualität beizubehalten für die man bekannt war.

    Wenn man teurer produziert hätte, dafür qualitativ viel hochwertiger als die Konkurrenz hätte man zumindest die Firmenkunden beibehalten.

    Das funktioniert halt nicht, du musst beide Segmente bedienen. Die günstigen bringen die Margen, die teuren die Gewinne. Aber allein von der Produktion teurer Fahrzeuge kannst auch nicht (über)leben. Bei der Entwicklung und Produktion macht es fast keinen Unterschied ob du ein Luxusauto oder eine Billigkarre baust. Gerade bei Elektro.

  • _Phoenix_
    Triggerwarnung
    • 27. August 2026 um 08:13
    • #39

    Was mich mehr interessieren würde ist der Wiederverkaufswert.

    Ich schwanke derzeit etwas zwischen BYD und Skoda, wo eigentlich das größte Argument ein eventuelles Wiederverkaufsproblem ist. Da ich mich entschieden habe im "Autokarusell" vorne zu sein, sprich ich fahre meine Autos als Neuwagen/Tageszulassung/Jahreswagen für 5 - 7 Jahre und stoße diese wieder ab, ist das Thema für mich relevant natürlich.

    Mir ist schon bewusst die ersten Jahre verliert man das meiste jedoch pendelt es sich dann ein.

  • Euro First
    Nachwuchs
    • 27. August 2026 um 08:35
    • #40

    Evergrande war ein Immobilienriese der einen geschätzten Verlust von 300 - 400 Milliarden Dollar eingefahren hat. Dies ließ eine Immobilienblase platzen inklusive anderer großer Firmen. Die Menschen leisteten Vorauszahlungen, bekamen keine Wohnungen, weil diese nicht fertig, oder nur teilweise fertig gestellt wurden. Was ihnen bleibt sind die Schulden. Staat tut nichts.
    Nächste kommende Blase, die neue Seidenstraße ... mal sehen.
    Dritter Anlauf mit der Automobilblase. Tausende Fahrzeuge wurden auf Halde produziert. Was ihnen aber den Hals rettete, Autos können auch ins Ausland verkauft werden, das funktioniert bei Wohnungen leider schlecht, und da Russland sanktioniert ist, fließen tausende Autos dahin. Auch wird massiv in andere Länder expandiert. Wer weiß ob er nicht ein Auto fährt, das schon als Tageszulassung 1 Jahr in China auf Halde gestanden ist. Ein BYD Dolphin wir dort als Tageszulassung um rund 7tsd Dollar angeboten. Bei uns ab Euro 20tsd.
    Es gibt in China ungefähr 100 Automarken, der Druck ist enorm. Viele werden das nicht überleben, auch BYD als Staatskonzern ist hoch verschuldet. Die Autos werden nachweislich vom Staat gestützt um sie billig auf den Markt werfen zu können. Darum auch die Aufschläge durch die EU zum Schutz der eigenen Autoindustrie.
    Hier hat einer geschrieben, dass China den Markt auch dominiert weil nur sie einen Großteil der seltenen Erden besitzen und verarbeiten. Stimmt so nicht. Seltene Erden sind gar nicht so selten, nur die Verarbeitung benötigt einen aufwendigen, und vor allem chemisch giftigen, Prozess. Da sich China wenig um die Arbeitsbedingungen kümmert, billige Arbeiter sind schnell gefunden, verlagern viele andere Länder diesen Teil nach China. Ist leider so.
    Bezüglich Arbeitsbedingungen, BYD hat gerade in Brasilien einen Prozess anhängig weil sie Chinesische Arbeiter täglich 14 Stunden 7 Tage die Woche arbeiten ließen. Ihnen wurden sämtliche Dokumente abgenommen, außerdem hat man Familie zu Hause. Das ist dann Druck genug.
    Zu China allgemein. Im Nordwesten Chinas werden die Uiguren wahllos verhaftet und in "Umerziehungslager" gesteckt. In Russland würde man dazu Gulag sagen. Wie auch immer, es sind geschätzt mehr als eine Million Menschen die dort eingesperrt sind, müssen Misshandlungen und Folter über sich ergehen lassen.
    Die Chinesen bauen sehr gute Autos, das steht außer Frage. Ob sie gefallen oder nicht ist Geschmacksache. Was mir jedoch sauer aufstößt ist wie das Volk unterdrückt wird. Es ist nun mal eine Diktatur wie die in Russland. Sag etwas gegen die Staatsführung, dann verschwindest du einfach, oder du landest im Gefängnis. Chinesische Industrielle verschwinden einfach, weil sie die Staatsführung kritisieren. Oder landen für lange Zeit hinter schwedischen Gardinen. Den Druck auf die angrenzenden Länder wie Taiwan lassen wir jetzt mal außen vor, das würde den Rahmen sprengen.
    Wie schon gesagt, an den Autos gibt es sicher wenig auszusetzen. Wer mit den Menschenrechtsverletzungen die sich in China täglich abspielen leben kann. Viel Spaß mit dem neue Gefährt. Ich für meinen Teil versuche die Wertschöpfung in Europa zu behalten und mein nächster wird ein E-Europäer. Auch weil mMn kein Chinese so schöne und gute Autos bauen kann.
    Falls jemand meine Ausführungen nicht glaubt, einfach mal im Internet suchen. Keine Lust alles zu verlinken.
    So long ...

  • Spengler
    Loki
    • 27. August 2026 um 08:58
    • #41

    Die Frage ist nur, warum sollen die Menschenrechtsverletzungen bei den Autos jetzt ein Problem sein und jahre(jahrzehnte)lang wurde darüber hinweggesehen, man wollte doch schließlich billigen Ramsch, billige Textilien, billige Pharmaprodukte die bei uns keine Umweltschäden verursachen etc. Das ist Scheinheiligkeit in reinster Form. Damals hat man die Produktion nach Asien/Südostasien ausgelagert, weil die dort unter sklavenähnlichen Zuständen gearbeitet haben und auf die Umwelt geschissen haben, heute, wo wir sehen, wohin wir mit dieser Wirtschaftspolitik gekommen sind wird alles was von dort kommt verteufelt!


    Btw. bei deinem Autokauf solltest du aber dann ganz genau hinschauen, die meisten Teile kommen aus Niedriglohnländern und werden in Europa nur mehr zusammengebaut. Vor allem Akkus sind großteils aus China!

  • hockeyfan#22
    teichpirat
    • 27. August 2026 um 09:09
    • #42
    Zitat von runjackrun

    Wie auch immer man zu den Chinesen Autos stehen mag, man sollte sich aus China zumindest eine etablierte Marke zulegen. Dort schießen ja auch regelmäßig neue Anbieter aus dem Boden und es wird auch noch rascheln und einige wieder wegfallen. Und dann möchte ich in keiner Schüssel mit Elektrikklimbim sitzen, wo der Server dann nicht mehr erreichbar ist. Bzgl Sicherheit ist das ein großes Thema. Das nächste Update kommt dann nicht mehr :)

    das definitiv, speziell bei dem was gerade alles rüber kommt würde ich mal eher erst 1 Jahr abwarten, da wirds jetzt einen ordentlichen Kampf um 1-2% Marktanteil geben und da werden auch welche wieder verschwinden weils nicht läuft


    evtl auch darauf achten wer der Importeur ist, bei Denzel mach ich mir selbst wenn die Marke wieder verschwindet weniger sorgen als bei manchen Marken wo der Importeur in Israel sitzt

  • hockeyfan#22
    teichpirat
    • 27. August 2026 um 09:11
    • #43
    Zitat von _Phoenix_

    Was mich mehr interessieren würde ist der Wiederverkaufswert.

    Ich schwanke derzeit etwas zwischen BYD und Skoda, wo eigentlich das größte Argument ein eventuelles Wiederverkaufsproblem ist. Da ich mich entschieden habe im "Autokarusell" vorne zu sein, sprich ich fahre meine Autos als Neuwagen/Tageszulassung/Jahreswagen für 5 - 7 Jahre und stoße diese wieder ab, ist das Thema für mich relevant natürlich.

    Mir ist schon bewusst die ersten Jahre verliert man das meiste jedoch pendelt es sich dann ein.

    aktuell ist das sehr schwer einzuschätzen, einfach deswegen weil sich bei den EVs aktuell so schnell und so viel verändert, in den nächsten 2 Jahren sind schon mal enorme Verbesserungen bei den Batterien und bei der Ladegeschwindikeit zu erwarten, das würde dann den Wiederverkaufswert eines alten EVs mit alter Technik wohl ziemlich belasten

  • hockeyfan#22
    teichpirat
    • 27. August 2026 um 09:15
    • #44
    Zitat von Eisprinz

    Wie gerne würde ich lesen, was du schreiben würdest, wenn du jetzt bei deinem ehemaligen Arbeitgeber eine Fixanstellung hättest… 😉

    Audi war da jetzt nur sinnbildlich für die deutsche Automobilbranche – den Markennamen kannst du in dem Zusammenhang genauso gut durch BMW oder Mercedes ersetzen. Das war also in keinster Weise ein Nachtreten gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber.

    Im Gegenteil, genau diese Thematik haben wir damals intern quasi täglich diskutiert. Die Entwicklung hin zu immer größeren, teureren und margenstärkeren Fahrzeugen und die Frage, was das langfristig für Volumen, Kundengruppen und Wettbewerbsfähigkeit bedeutet, ist ja nichts, was erst durch die chinesische Konkurrenz plötzlich aufgekommen ist.

  • Online
    Eisprinz
    Prinz der Herzen
    • 27. August 2026 um 09:19
    • #45
    Zitat von Spengler

    Die Frage ist nur, warum sollen die Menschenrechtsverletzungen bei den Autos jetzt ein Problem sein und jahre(jahrzehnte)lang wurde darüber hinweggesehen, man wollte doch schließlich billigen Ramsch, billige Textilien, billige Pharmaprodukte die bei uns keine Umweltschäden verursachen etc. Das ist Scheinheiligkeit in reinster Form. Damals hat man die Produktion nach Asien/Südostasien ausgelagert, weil die dort unter sklavenähnlichen Zuständen gearbeitet haben und auf die Umwelt geschissen haben, heute, wo wir sehen, wohin wir mit dieser Wirtschaftspolitik gekommen sind wird alles was von dort kommt verteufelt!


    Btw. bei deinem Autokauf solltest du aber dann ganz genau hinschauen, die meisten Teile kommen aus Niedriglohnländern und werden in Europa nur mehr zusammengebaut. Vor allem Akkus sind großteils aus China!

    Whataboutism in Reinkultur… 👍👌

  • ToniZamboni
    EBEL
    • 27. August 2026 um 09:21
    • #46
    Zitat von Patman

    Im Billigpreissegment wird man als Europäer nie mit den Chinesen mithalten können.

    Wie erklärst du es dir dann, dass die europäischen Autos im Rest der Welt ohne weiteres mit den chinesischen Preisen mithalten können? Selbst in den USA, dem Land mit den höchsten Löhnen weltweit, sind unsere Europäer deutlich günstiger als bei uns in Europa.

    Außerdem finde ich nicht, dass Autos die 40-50K kosten in das "Billigsegment" gesteckt werden sollen. Das stimmt einfach nicht, selbst wenn VW, BMW & Co. weiterhin daran glauben, dass 80k für ein Auto doch eigentlich ein Schnapper sind und sich das jeder leisten kann...

  • Wodde77
    Get schwifty
    • 27. August 2026 um 09:32
    • #47
    Zitat von ToniZamboni

    Außerdem finde ich nicht, dass Autos die 40-50K kosten in das "Billigsegment" gesteckt werden sollen. Das stimmt einfach nicht, selbst wenn VW, BMW & Co. weiterhin daran glauben, dass 80k für ein Auto doch eigentlich ein Schnapper sind und sich das jeder leisten kann...

    Und genau hier liegt das Hauptproblem, die Europäer sind einfach viel zu teuer.

    Welcher Mensch in der Mittelschicht kann sich das heutzutage ohne Finanzierung/Leasing leisten?
    Ich persönlich zb sehe nicht ein, mein Monatsbudget mit Schulden oder Leasingraten zu belasten, nur um ein Auto zu fahren, welches auch noch relativ schnell an Wert verliert.

  • _Phoenix_
    Triggerwarnung
    • 27. August 2026 um 09:44
    • #48
    Zitat von Euro First

    Die Autos werden nachweislich vom Staat gestützt um sie billig auf den Markt werfen zu können.

    Und wir tun das nicht? Stimmt es wird ja nur Standortsicherung und Förderung betrieben...

    Zitat von Euro First

    Darum auch die Aufschläge durch die EU zum Schutz der eigenen Autoindustrie.

    Wo ist der Unterschied zum "America First" von Trump? Ich bin jetzt nicht gegen Schutz jedoch muss man schon sagen, Wettbewerb herrscht nur sehr beschränkt. Für mich ist ein Klassiker der VW Golf.

    Früher war es das "Volksauto" schlecht hin, was erschwinglich ist. Jetzt ist man jenseits von Gut und Böse mit dem Preis, daher kann ich hier Spengler beipflichten mit der Gier.


    Zitat von Euro First

    Die Chinesen bauen sehr gute Autos, das steht außer Frage. Ob sie gefallen oder nicht ist Geschmacksache. Was mir jedoch sauer aufstößt ist wie das Volk unterdrückt wird. Es ist nun mal eine Diktatur wie die in Russland. Sag etwas gegen die Staatsführung, dann verschwindest du einfach, oder du landest im Gefängnis.

    Stimmt alles, jedoch dann müssen wir uns von sehr vielen Dingen unserer modernen Zivilisation verabschieden. Bestes Beispiel ist der Rohstoffabbau, da denkt man auch nicht so viel darüber nach.

    Moral ist eben auf einem anderen Blatt Papier geschrieben. Ich persönlich sage umgekehrt in Europa, jemand der auf dem Fließband steht und schauen muss wie er zusammenkommt am Ende des Monats ist auch nicht sehr rühmlich, wenn man umgekehrt Manager hat, die sich mit Bonis überhäufen.

  • Volves73
    KHL
    • 27. August 2026 um 10:39
    • #49

    NULL Mitleid mit den Europäern! Die ja immer gg die E-Auto-Entwicklung gearbeitet haben. Alles verschlafen haben und jetzt herumplärren....

  • Spengler
    Loki
    • 27. August 2026 um 10:43
    • #50
    Zitat von Eisprinz

    Whataboutism in Reinkultur… 👍👌

    Was ist jetzt anders ob ich ein Auto oder ein Handy in China fertigen lasse? Bei den europäischen Autobauern, die in China fertigen lassen hast anscheinend kein Problem, nur mit den chinesischen Herstellern. Autos werden nicht mehr rein in Europa gefertigt. Volvo z.B. ein typisch europäischer Hersteller meint man. Produktion in Belgien, Schweden, USA, China. VW, BMW, Mercedes, Tesla... nix anderes. Man produziert dort, wo man Vorteile hat, da sind Menschenrechte Nebensache. VW z.B. hat sich lange gewehrt ihr Werk in Xinjiang zu schließen, wo sie die Uiguren bis aufs Blut ausgenutzt haben.

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