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Der Rekord? Rebuild der Graz99ers im Ligavergleich

    • G99
  • Studentin
  • 23. April 2026 um 09:29
1. offizieller Beitrag
  • Studentin
    Hobbyliga
    • 23. April 2026 um 09:29
    • #1
    Zitat von DiMauro15

    So homogen und durchgehend stark war selten eine Mannschaft. Brei all den Möglichkeiten ist anzuerkennen, dass man richtige Entscheidungen getroffen und gut gearbeitet hat. Gratuliere!

    Zitat von Ultimate84

    Geld ist das eine, aber dass zusammengewürfelte Ansammlungen von "Stars" dann auch nicht immer als Mannschaft funktionieren, haben wir in Salzburg auch schon phasenweise erlebt. Gefühlt stellt in Graz diese Saison jeder sein Ego in den Dienst der Mannschaft, dann kommt mitunter so etwas raus.


    Gedanken wie diese 2 Kommentare aus dem Saisonthread der Grazer und ähnliche Aussagen von Dominique Heinrich bei der gestrigen Übertragung schwirren mir schon seit Beginn des Finals durch den Kopf.


    Mit einem so radikalen Umbruch zu einem derart starken Kollektiv in so kurzer Zeit hat es sowas im österreichischen Eishockey schon mal gegeben?


    Da ich mich zu EBEL Zeiten und davor nicht so intensiv mit der höchsten Liga beschäftigt habe, würde mich da die Einschätzung der Auskenner hier interessieren.


    Auch wenn mit Jerich ein sehr großzügiger Geldgeber zur Verfügung steht, muss man einen derartigen Change in der Organisation erst mal so erfolgreich durchführen. Ein Hannes Kartnig hatte damals sicherlich vergleichbar große finanzielle Möglichkeiten und hat gar keinen Titel geholt. Und die Vergleichsbeispiele aus der Liga, die sich mir aufdrängen, waren auch nicht so schnell erfolgreich wie die Grazer.


    Ralph Krueger ist mit der VEU erst in seiner dritten Saison Meister geworden.

    Die Vienna Capitals haben nach dem Einstieg von Hans Schmidt vier Saisonen bis zum Titel benötigt.

    Salzburg war nach dem Aufstieg und ernsthaften Einstieg von Dietrich Mateschitz auch erst in der dritten Saison Meister.


    Alle drei hatten zudem zu ihrer Zeit wesentlich weniger Konkurrenz - nur 4 Ligateams bei Feldkirch und 7 Teams bei Wien - oder haben noch wesentlich mehr Geldmittel eingesetzt. Red Bull hat beim Rebuild mit Kalt, Koch, Trattnig, Lakos, Trattnig und Divis allein ein mögliches Starting Line-up des damaligen Nationalteams verpflichtet und am Weg zum Titel haben auch noch Stars wie Irbe, Thoresen oder Hendrickson für Salzburg gespielt. Das sieht am Papier nach einer ganz anderen Größenordnung aus, als das was Graz in den letzten beiden Saisonen gemacht hat.


    Alle drei Teams scheinen zu der Zeit auch budgetär wesentlich über dem Rest der Liga gestanden zu sein. Das kann man von Graz eigentlich nicht behaupten. Salzburg und wahrscheinlich auch der eine oder andere ausländische Club waren in den vergangenen beiden Saisonen mutmaßlich ebenbürtig oder zumindest nicht weit weg von den Grazer Möglichkeiten.

    Wie seht ihr da Leistung bei der Kaderplanung und beim Change in der Organisation von dem sportlich Verantwortlichen Pinter, Geschäftsführer Vollmann und mit Abstrichen natürlich auch Ex-Trainer Lange, der ja den Meisterkader auch mit aufgebaut hat?


    Mir ist bewusst, dass Jerich sehr viel Geld investiert hat, doch das haben andere in der Liga auch schon getan und keiner hatte so schnell Erfolg damit. Könnt ihr diese These teilen oder gibt es noch Beispiele, die ich übersehen habe?

  • Wodde77
    Get schwifty
    • 23. April 2026 um 09:37
    • #2

    Also bis auf Salzburg sehe ich heuer keinen Verein, der finanziell mit Graz hätte mithalten können, auch im Ausland nicht.

    Aber:

    Man hat wirklich eine Top homogene Truppe gebildet, wo dann am Ende der Saison wirklich alles perfekt zusammen gelaufen ist - und das schafft man mit Geld alleine eben nicht, insofern kann man da schon den Hut ziehen.

    Natürlich könnte man jetzt argumentieren das die Grazer mit Villach und Fehervar recht „leichte“ Gegner auf dem Weg ins Finale hatten, aber die hat man sich durch den ersten Platz im Grunddurchgang auch verdient.

    2 Mal editiert, zuletzt von Wodde77 (23. April 2026 um 10:19)

  • Studentin
    Hobbyliga
    • 23. April 2026 um 09:44
    • #3
    Zitat von Wodde77

    Also bis auf Salzburg sehe ich heuer keinen Verein, der finanziell mit Graz hätte mithalten können, auch im Ausland nicht.

    Da beziehe ich mich auf verschiedenste Aussagen, die man immer wieder hört, wonach ausländische Teams unter anderem aufgrund steuerlicher Themen auch mit geringeren Budgets ähnliche Möglichkeiten wie die Österreicher haben. Das sind aber natürlich alles nur Mutmaßungen.

    Graz hatte aber mit Salzburg mindestens einen finanziell ebenbürtigen Konkurrenten. Das hätte ich bei den anderen Meisterteams aus meiner Aufzählung nicht so gesehen. Oder übersehe ich da was?

  • Fan_atic01
    Leftwing
    • 23. April 2026 um 09:44
    • Offizieller Beitrag
    • #4

    für einen Meistertitel muss immer alles passen.

    Graz hat sicher eines der höchsten Budgets der Liga, wenn nicht sogar das höchste bzw. ebenbürtig mit Salzburg sind sie da sicher.
    Das ist mal der Grundsockel. Natürlich ist Geld alleine nicht alles, aber es hilft halt enorm.
    Man braucht sich nur anzusehen, wieviel NHL Spiele da in Graz zusammen auf der Platte stehen. Das macht mMn auch nochmal einen gehörigen Unterschied. Alleine wie ein Auvitu heuer in Linz sofort herausstach, weil er eben diesen Background hat.

    Weiters braucht es dazu natürlich die richtige Chemie. Eine Ansammlung von Stars muss nicht zwangsläufig Meister werden. (frag nach bei Team Canada ;) )
    Wenn es dann aber "klick" macht und man auch noch verschont bleibt von gröberen Verletzungen, dann sind das alles top Voraussetzungen, dass es weit gehen kann.

    Linz war zB beim letzten Meistertitel sicher Top 4 vom Budget her und hatte eine relativ neu zusammengewürfelte Mannschaft inkl. neuem Coach. Keine Verletzungen, super Gefüge und schon ging der magic carpetride los (siehe Podcast von mpfanner )

    Wien hatte damals auch die ultimative PO Dominanz (16/17) jedoch was ich mich erinnere nicht so den argen Umbruch.

    Zusammengefasst ist meine Meinung:
    Auch große Geldmittel wollen richtig eingesetzt sein. Mit dem richtigen Scouting bzw. mit Spielern die tw. im besten Alter sind und die nötige Power schon in anderen Ligen (großteils besseren) bewiesen haben, macht man dann wenig falsch.
    Die Frage für mich ist, ob nicht auch Lange das geschafft hätte. Wir werden es nie erfahren. Was ich damit sagen will: ich kann nicht beurteilen ob der Coach hier der große Faktor war.

    • Nächster offizieller Beitrag
  • Patman
    Forumsdepression
    • 23. April 2026 um 09:58
    • #5

    Es war schade, dass Salzburg heuer so schlecht unterwegs war. Ich hätte gerne ein Salzburg der letzten Jahre gegen das heurige Graz gesehen, das wär ein würdiges Finale gewesen.

    Alle anderen Teams kann man leider nicht mehr vergleichen, da muss schon viel passen um in den nächsten Jahren einen anderen Meister zu sehen, als SBG oder G99. Wenn es stimmt was mir zugetragen wurde, dann hat Graz mehr als das doppelte an Budget als ein VSV zum Beispiel.

    Klar musst erst einmal so eine Truppe zusammenstellen, aber man hat es sich auch nicht allzu schwer gemacht. Das war schon schlau von Pinter (fast) nur auf Spieler zu setzten, die man in der Liga kennt und weiß was sie können. Am Ende hatte aber Graz aufgrund des Budgets drei Linien die bei jedem anderen Verein außer SBG eine eigene 1. Linie hätte bilden können.

    Wozu man Graz aber gratulieren muss ist der Trainer, da hat man den perfekten Mann geholt. Fehever und der VSV im 1. Spiel waren die einzigen Situationen wo Graz hätte ein Spiel verlieren können. Dieses eine Spiel hat immer ausgereicht damit die Grazer vom Trainer perfekt auf den Gegner eingestellt waren, beim HCP war das Team - wohl augrund der langen Pause - von Spiel 1 an perfekt eingestellt.

  • Wodde77
    Get schwifty
    • 23. April 2026 um 09:59
    • #6

    Ich denke schon das Lacroix hier das Zünglein an der Waage war, dazu hat man noch mit Kotkansalo und Conley 2 Volltreffer nachgelegt.

    Worauf ich gespannt bin, ist die Frage wie gut man das Team zusammenhalten kann, und wenn ja, wie dieses nächste Saison performen wird - erst dann wird sich zeigen, ob hier eine Dynastie entsteht.

  • Dimitri
    Nachwuchs
    • 23. April 2026 um 10:09
    • #7
    Zitat von Patman

    Es war schade, dass Salzburg heuer so schlecht unterwegs war. Ich hätte gerne ein Salzburg der letzten Jahre gegen das heurige Graz gesehen, das wär ein würdiges Finale gewesen.

    Genau das denke ich mir auch. Wäre Salzburg auf ähnlichen Niveau wie vor 2 Jahren gewesen wäre es eine spannende Serie geworden. Auch der KAC vor 2 Jahren hätte die Grazer vielleicht ein bisschen mehr fordern können.

    Sicher hat es Graz ein bisschen in die Karten gespielt dass vor allem Salzburg heuer extrem geschwächelt hat, trotzdem ist der Titel sehr verdient. Sie haben die vorhandenen Mittel perfekt eingesetzt, hatten einen sehr guten Coach und die Spieler hatten einen großen Hunger auf Erfolg.

  • Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 23. April 2026 um 10:27
    • #8

    Also ich finde man muss gar nicht so lange zurück schauen um einen ähnlichen (wenn auch nicht ganz so enormen) Kaderumbruch, der dann zum Titel/Titen geführt hat zu finden. In Salzburg gabs ja eigentlich 2021 auch einen Totalumbruch, da wurden viele Spieler die teilweise länger in der Organisation waren aussortiert. Mit Schneider, Nissner, Wuko und später Lebler kamen Top Österreicher und (wenn auch teilweise erst 2022) mit Loney, Meyer, Robertson auch bereits Ligabekannte Legionäre.

  • WiPe
    Eishockeyfan
    • 23. April 2026 um 12:08
    • Offizieller Beitrag
    • #9

    was mir halt aufgefallen ist das Jerich sehr viel ins Team Building investiert hat. Ausflüge der gesamten Mannschaft zu Olympia zb und sonstige "Sideevents"

    das macht sicher sehr viel aus wenn man die Einzelkönner so motoviert als ein Team zu agieren.

    Das hat Salzburg die letzten Jahre ausgezeichnet und das hat man heuer über weite Stecken vermisst.

    • Vorheriger offizieller Beitrag
  • Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 23. April 2026 um 12:14
    • #10
    Zitat von WiPe

    was mir halt aufgefallen ist das Jerich sehr viel ins Team Building investiert hat. Ausflüge der gesamten Mannschaft zu Olympia zb und sonstige "Sideevents"

    das macht sicher sehr viel aus wenn man die Einzelkönner so motoviert als ein Team zu agieren.

    Das hat Salzburg die letzten Jahre ausgezeichnet und das hat man heuer über weite Stecken vermisst.

    Glaube auch das man das auf gar keinen Fall Klein reden darf. Dazu kommen halt auch noch Typen wie Holzer oder Schiechl, Ganahl die schon einiges in ihrer Karriere mitgemacht haben und mir von einigen anderen Österreichern als der absolute Zwischenmenschliche Kleister in dieser Truppe beschrieben wurden. Jerrich (was auch immer man von ihm halten will), steigt da halt auch sofort drauf ein, wenn einer der genannten irgendwelche Sidevents vorschlägt und unterstützt mit Geld. Da gibt man halt auch mal den ein oder anderen Prozent mehr am Eis.

  • ldfwfjakehdo
    Nationalliga
    • 23. April 2026 um 12:21
    • #11

    Schon großartig was das geleistet wurde in den letzten beiden Jahren. Der Erfolg gibt recht! Das Team wirkt auch für mich als alles andere aber nicht wie eine "Söldner-Truppe" (das in Hinblick auf mit Geld gekaufter Erfolg).

    Wenn man diese Entwicklungen so sieht (Graz, auch Pustertal und Laibach), wird man als Linzer Fan schon recht nachdenklich und fragt sich, ob es, wenn sich nicht etwas radikal an den Bedingungen ändert, für die Blackwings auf absehbare Zeit auch wieder mal einen Titel geben könnte? Ich seh da eigentlich eher schwarz momentan ...

  • Tine
    Hockeyästhet
    • 23. April 2026 um 12:32
    • #12

    Im direkten Vergleich aller Kader hat Bozen heuer wohl die qualitativ hochwertigste Mannschaft der Liga gehabt. Da sind - am Papier - weder Graz noch Salzburg auf Augenhöhe gewesen. Knoll ist mit einer allstar Truppe genauso all in gegangen wie Jerich.

    Von daher spielt das Budget sicher eine zentrale Rolle, aber zum Glück halt doch nicht die einzige.

  • Winston_S
    EBEL
    • 23. April 2026 um 12:39
    • #13
    Zitat von Tine

    Im direkten Vergleich aller Kader hat Bozen heuer wohl die qualitativ hochwertigste Mannschaft der Liga gehabt. Da sind - am Papier - weder Graz noch Salzburg auf Augenhöhe gewesen. Knoll ist mit einer allstar Truppe genauso all in gegangen wie Jerich.

    Von daher spielt das Budget sicher eine zentrale Rolle, aber zum Glück halt doch nicht die einzige.

    Volle Zustimmung - der HC Bozen hatte am Papier eindeutig die beste Truppe. Aber sehr erfreulich, dass man mit ca. 17 Legionären nicht automatisch Meister wird ;)

  • #Erfolgsfan_99
    NHL
    • 23. April 2026 um 12:52
    • #14

    Am Ende des Tages muss halt alles zusammen passen.

    Ein Präsident, der trotz seiner Fehler ein Budget zur Verfügung stellt, mit dem man natürlich gute Spieler verpflichten kann. Zudem schaut er, und das muss man ihm sehr hoch anrechnen, dass rundherum alles passt. Teambuildings, 99ers Kindergarten, einen eigenen Platz für Familien der Spieler in der Halle usw..

    Ein Trainer, der es dann schafft, ein Team zu formen. Da hat man mit Lacroix einen echten Glücksgriff getätigt.

    Eine Mannschaft, die im Stande ist, den Titel zu gewinnen. Wobei nur Individualisten alleine nicht reichen, siehe letzte Saison, wo es zu viele davon gab. Es muss einfach ein Team, eine Einheit sein.

    Und das haben Pinter und Grundauer dann schon gut gemacht. Hat man in der 1. Saison vielleicht zu schnell die Spieler genommen, hat Pinter ja auch gesagt, hat man jetzt genauer hingesehen. Und die Imports kamen ja alle aus anderen Ligen. Collins kannte man, keine Frage. Aber gerade mit Swaney und den Nachverpflichtungen von Kotkansalo und Conley hat man wichtige Bausteine geholt. Natürlich auch Lagace, Koch oder Currie. Am Ende hat die Truppe einfach gepasst.

  • bobbywren
    hockeyfreak
    • 23. April 2026 um 14:06
    • #15

    spannend bleibt, wie die kommende saison aussehen wird, wenn jerich (wie er wohl bei einer Ligasitzung offen kundgetan hat) seine Zuwendungen im vergleich zu heuer halbieren wird...

  • Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 23. April 2026 um 14:10
    • #16
    Zitat von bobbywren

    spannend bleibt, wie die kommende saison aussehen wird, wenn jerich (wie er wohl bei einer Ligasitzung offen kundgetan hat) seine Zuwendungen im vergleich zu heuer halbieren wird...

    Woher hast diese Info? Das würd mich enorm wundern. Zuerst Ziel ist "nächstes Jahr CHL" und dann "Cool wir spielen jetzt dort aber ich halbiere meine Zuwendungen"?

    Er hat ja zuletzt in den Interviews und Podcasts auch öfters betont, auch wenns heuer nicht ganz reichen sollte, wird er nicht nachgeben. Der wird da noch lange seinen Spielplatz in Graz haben, da bin ich mir sicher.

    Einmal editiert, zuletzt von Spezz93 (23. April 2026 um 14:18)

  • bobbywren
    hockeyfreak
    • 23. April 2026 um 14:11
    • #17
    Zitat von Spezz93

    Woher hast diese Info? Das würd mich enorm wundern. Zuerst Ziel ist "nächstes Jahr CHL" und dann "Cool wir spielen jetzt dort aber ich halbiere meine Zuwendungen"?

    hat er in einer Sitzung gesagt. werde meine quelle natürlich nicht preisgeben. aber der betrag für kommendes jahr ist eh noch immer üppig, keine sorge! halt nicht mehr mega üppig ^^

  • Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 23. April 2026 um 14:29
    • #18
    Zitat von bobbywren

    hat er in einer Sitzung gesagt. werde meine quelle natürlich nicht preisgeben. aber der betrag für kommendes jahr ist eh noch immer üppig, keine sorge! halt nicht mehr mega üppig ^^

    Versteh ich natürlich, ich könnte mir vorstellen, dass er halt schaut, dass das Budget gleich bleibt wie heuer und er sozusagen um die neuen Einnahmen (die es wohl durch neue Sponsoren, Aboverkauf, Einnahmen durch die POs gibt) zurückfährt. Halbieren klingt aber irgendwie gar viel, wenn doch ein großer Teil des Kaders und somit Budgetposten auch nächstes Jahr noch unter Vertrag stehen und mit Maier bspw. sicher kein kleiner dazugekommen ist.

  • JOBI
    Honsa
    • 23. April 2026 um 14:42
    • #19

    Ich persönlich sehe große Verdienste des Trainers, da Graz in den Playoffs auf jeden Gegner perfekt eingestellt war (im Grunddurchgang gabs schon auch ein paar Niederlagen) und das Team als extrem kompaktes und diszipliniertes Team im richtigen Zeitpunkt performt hat. Zudem mussten überzählige Spieler auf die Tribüne, was nicht automatisch förderlich ist.

    Reines Gedankenspiel:

    Wäre Viveiros mit Graz auch Meister geworden?

    Wie weit wäre Lacroix als Salzburg-Coach gekommen?

  • Patman
    Forumsdepression
    • 23. April 2026 um 15:13
    • #20
    Zitat von Spezz93

    Versteh ich natürlich, ich könnte mir vorstellen, dass er halt schaut, dass das Budget gleich bleibt wie heuer und er sozusagen um die neuen Einnahmen (die es wohl durch neue Sponsoren, Aboverkauf, Einnahmen durch die POs gibt) zurückfährt. Halbieren klingt aber irgendwie gar viel, wenn doch ein großer Teil des Kaders und somit Budgetposten auch nächstes Jahr noch unter Vertrag stehen und mit Maier bspw. sicher kein kleiner dazugekommen ist.

    Heuer gab es ja noch vergleichsweise wenig Abos in Graz, könnt mir vorstellen, dass die Halle nächste Saison mit 80% Abos belegt ist. Preise bissl anheben, weil da war man teilweise sowieso die günstigsten in der Liga und schon hast einen großen Teil wieder herinnen.

  • Studentin
    Hobbyliga
    • 23. April 2026 um 15:45
    • #21
    Zitat von Patman

    aber man hat es sich auch nicht allzu schwer gemacht. Das war schon schlau von Pinter (fast) nur auf Spieler zu setzten, die man in der Liga kennt und weiß was sie können.

    Woher genau kommt die Erkenntnis? Von 12 Legionären, die in der vergangenen Saison eingesetzt wurden, waren genau 2 vor den 99ers bei einem Ligakonkurrenten. Oder übersehe ich da etwas?

    Dass man einheimische Spieler schon aus der Liga kennt, liegt ja in der Natur der Sache. Mit welchen Österreichen, die noch nie in der Liga gespielt haben, hätte man denn sonst einen konkurrenzfähigen Kader füllen sollen?

    Zitat von Patman

    Am Ende hatte aber Graz aufgrund des Budgets drei Linien die bei jedem anderen Verein außer SBG eine eigene 1. Linie hätte bilden können.

    Wie hier schon von anderen erwähnt, war Bozen am Papier stärker besetzt und ich denke, dass auch zumindest Ljubljana, der KAC und wahrscheinlich auch die Capitals vor der Saison ihre erste Linie nicht mit der zweiten oder dritten von Graz getauscht hätten. Im Nachhinein ist das natürlich immer leicht zu behaupten, aber das ist schon der Unterschied zwischen einer guten und einer weniger guten Kaderplanung und nicht nur rein eine Frage des Geldes. Auch das wurde hier ja schon erwähnt.

    Zitat von #Erfolgsfan_99

    Ein Trainer, der es dann schafft, ein Team zu formen. Da hat man mit Lacroix einen echten Glücksgriff getätigt.

    Die Trainerverpflichtung war letztlich auch ein Teil des Rebuilds und man hat sich ja ungewöhnlich viel Zeit gelassen, um so einen Glücksgriff überhaupt machen zu können. So jemanden zu finden, sich für ihn zu entscheiden und ihn dann auch noch von der Aufgabe zu überzeugen ist aus meiner Sicht auch etwas, das ein großer Verdienst der Verantwortlichen in Graz ist - unabhängig davon, wie man den Vorgänger loswurde.

  • Spezz93
    EC Suderanten Fan
    • 23. April 2026 um 15:54
    • #22
    Zitat von Studentin

    die Capitals vor der Saison ihre erste Linie nicht mit der zweiten oder dritten von Graz getauscht hätten.

    Naja also jetzt bspw am Flügel hätte ich da gerade am Anfang der Saison einen Souch/Franklin/Wallner/Peeters immer gegen Roy/Haudum/Currie/Huber/Ganahl/Swaney getauscht. Souch hat dann brav performt, aber mit der Grundaussage, dass das (untere) Mittelfeld da jeden einzelnen eher in Linie 1 gesehen hätte, gehe ich schon d'accord.

  • Studentin
    Hobbyliga
    • 23. April 2026 um 16:13
    • #23
    Zitat von Spezz93

    der Grundaussage, dass das (untere) Mittelfeld da jeden einzelnen eher in Linie 1 gesehen hätte, gehe ich schon d'accord.

    Dem würde ich gar nicht widersprechen und auch, dass man sich auf einzelnen Positionen für die eigenen 1. Linie schon gerne in Graz bedient hätte. Ich bin nur nicht der Meinung, dass schon vor dem Saisonstart absehbar war, dass da drei Linien auflaufen werden, die überall sonst - ausgenommen Salzburg - genau so auch die eigene Top-Linie komplett ersetzen könnten.

    Da ist die Planung in Graz halt perfekt aufgegangen und anderswo nicht so. Aber genau das war ja meine ursprüngliche These und Frage: Kann es sein, dass keines der bisherigen Ligaprojekte mit verhältnismäßig viel Geld - und die hat es ja auch vor Jerich immer wieder gegeben - es so schnell an die Spitze geschafft hat?

  • Scott#13
    NHL
    • 23. April 2026 um 16:13
    • #24

    Aus Saison 1 gelernt, gutes Coaching und die finanziellen Mittel, die Spieler zu bekommen, die man fürs Mannschaftsgefüge und zum Siegen braucht. Muss nicht immer gleich so aufgehen, aber auch keine Raketenwissenschaft. Nach Jahr 1 hat man insbesondere finanziell nochmal draufgedoppelt und dadurch massiv Risikominimierung betrieben,- einen Teil haben auch die anderen Teams beigesteuert, die aus diversen Gründen diese Saison etwas unerwartet nicht auf Augenhöhe waren.

  • Studentin
    Hobbyliga
    • 23. April 2026 um 16:23
    • #25
    Zitat von Scott#13

    aber auch keine Raketenwissenschaft.

    Ob die Verantwortlichen in Bozen das auch so sehen?

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