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  1. eishockeyforum.com
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  3. Pioneers Vorarlberg

Pit Gleim hört auf

  • FKhockey
  • 31. März 2026 um 18:45
  • schwarzweissrot
    Nachwuchs
    • 20. April 2026 um 16:12
    • #226
    Zitat von TheNightKnight

    Ich will doch einfach nur mein Frastanzer trinken und Eishockey schauen.

    Das wirst Du schon können, aber auf wesentlich tieferem Niveau.

  • TheNightKnight
    Nachwuchs
    • 20. April 2026 um 20:05
    • #227
    Zitat von schwarzweissrot

    Das wirst Du schon können, aber auf wesentlich tieferem Niveau.

    Das passt mir 8o

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 21. April 2026 um 08:08
    • #228

    Ein passender Artikel heute in den VN.


  • Monticulus
    Hobbyliga
    • 21. April 2026 um 09:08
    • #229
    Zitat von PortugalTheMan

    Ein passender Artikel heute in den VN.


    Interessanter Artikel. Das Problem mit den ungleichmäßig verteilten Fahrtkosten zieht sich über Jahrzehnte durch. Als Vorarlberger Klub jeglicher Sportart ist man gezwungen zu fordern, daß diese künftig von allen Ligateilnehmern in einen Topf geworfen werden und dann durch die Anzahl der Ligateilnehmer dividiert wird. Auch ein Punkt: Der Anwesenheitsaufwand und die reduzierten Trainingszeiten. Es wäre sehr geholfen, wenn hier ein jeweiliger Ligasponsor das übernehmen könnte.

    Auch der Punkt mit dem Nachwuchs und der Bevölkerungskurve macht Sorgen. Irgendwann wirst Du Profisport wohl nur noch in Großstädten anbieten können, um dann mit Legionärstruppen zu begeistern.

    Zukunft des Eishockeys in Feldkirch? Oberliga West, Vorarlbergliga, Dritte Schweizer Liga, Unterliga im Allgäu? Erste Liga in Österreich kannst ganz abhaken?

    Eishockey in Feldkirch wird's immer geben! Ich kann mir vorstellen, daß einige Cracks die jetzt bei offenen Kunsteisbahnen irgendwo in Österreich trainieren gerne nach Feldkirch in die Halle wechseln.

  • schwarzweissrot
    Nachwuchs
    • 21. April 2026 um 10:49
    • #230

    Profieishockey in Feldkirch ist grundsätzlich möglich – aber realistisch gesehen nur mit einem großen Geldgeber, der bereit ist, das Thema dauerhaft zu tragen. Das war eigentlich schon immer so und wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern.

    Das ist im Übrigen kein Feldkirch-spezifisches Phänomen. Man hat das in Vorarlberg schon mehrfach gesehen – zuletzt sehr deutlich auch in Dornbirn, als nach dem Ausstieg von Rauch nach rund zehn Jahren plötzlich sehr schnell sehr viel Realitätssinn eingekehrt ist.

    Die Wahrheit ist ziemlich einfach (auch wenn sie nicht allen gefällt): Für Randsportarten wie Eishockey, Basketball, Volleyball oder American Football fehlen in der Region schlicht die Strukturen, um langfristig ohne Mäzenatentum sowohl sportlich konkurrenzfähig als auch finanziell stabil zu sein.

    Der einzige Teamsport, der das in Vorarlberg halbwegs nachhaltig geschafft hat, ist der Fußball. Und da hat Altach vorgemacht, wie es gehen kann: kontinuierlicher Ausbau der Infrastruktur, breite Basisarbeit und eine klare Positionierung als Verein für das Land und nicht nur für ein Dorf. Heute ist Altach im Bewusstsein vieler längst der Stellvertreter für Vorarlberger Profifußball.

    Eishockey hätte grundsätzlich durchaus das Potenzial, ähnliche Breitenwirkung zu erzeugen – das hat man eindrucksvoll beim Länderspiel gesehen. Über 3.000 Zuschauer bei einem sportlich völlig unbedeutenden Testspiel, Ticketpreise um die 40 Euro – das zeigt schon, dass Interesse da wäre.

    Das Problem ist nur: Dieses Interesse lässt sich nicht nachhaltig in Vereinsstrukturen übersetzen, solange man weiterhin in alten regionalen Grabenkämpfen denkt. Nach dem Untergang der alten VEU ist es nie gelungen, einen echten „Verein für Vorarlberg“ zu etablieren. Dornbirn war im Oberland nie wirklich akzeptiert, Feldkirch im Unterland schon gar nicht.

    Vielleicht ist das ehrlichste Szenario tatsächlich eines, das niemand aussprechen will: Eishockey in Vorarlberg funktioniert am ehesten als Team Vorarlberg an einem neutralen Standort. Alles andere bleibt lokal emotional aufgeladen – und sportlich wie wirtschaftlich ein Drahtseilakt.

    Unterm Strich bleibt: Das Potenzial ist da. Die Leidenschaft auch. Aber ohne strukturellen Neustart bleibt es halt immer wieder das gleiche Muster – nur mit anderen Namen auf dem Trikot.

  • Monticulus
    Hobbyliga
    • 21. April 2026 um 11:22
    • #231
    Zitat von schwarzweissrot

    Profieishockey in Feldkirch ist grundsätzlich möglich – aber realistisch gesehen nur mit einem großen Geldgeber, der bereit ist, das Thema dauerhaft zu tragen. Das war eigentlich schon immer so und wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern.

    Das ist im Übrigen kein Feldkirch-spezifisches Phänomen. Man hat das in Vorarlberg schon mehrfach gesehen – zuletzt sehr deutlich auch in Dornbirn, als nach dem Ausstieg von Rauch nach rund zehn Jahren plötzlich sehr schnell sehr viel Realitätssinn eingekehrt ist.

    Die Wahrheit ist ziemlich einfach (auch wenn sie nicht allen gefällt): Für Randsportarten wie Eishockey, Basketball, Volleyball oder American Football fehlen in der Region schlicht die Strukturen, um langfristig ohne Mäzenatentum sowohl sportlich konkurrenzfähig als auch finanziell stabil zu sein.

    Der einzige Teamsport, der das in Vorarlberg halbwegs nachhaltig geschafft hat, ist der Fußball. Und da hat Altach vorgemacht, wie es gehen kann: kontinuierlicher Ausbau der Infrastruktur, breite Basisarbeit und eine klare Positionierung als Verein für das Land und nicht nur für ein Dorf. Heute ist Altach im Bewusstsein vieler längst der Stellvertreter für Vorarlberger Profifußball.

    Eishockey hätte grundsätzlich durchaus das Potenzial, ähnliche Breitenwirkung zu erzeugen – das hat man eindrucksvoll beim Länderspiel gesehen. Über 3.000 Zuschauer bei einem sportlich völlig unbedeutenden Testspiel, Ticketpreise um die 40 Euro – das zeigt schon, dass Interesse da wäre.

    Das Problem ist nur: Dieses Interesse lässt sich nicht nachhaltig in Vereinsstrukturen übersetzen, solange man weiterhin in alten regionalen Grabenkämpfen denkt. Nach dem Untergang der alten VEU ist es nie gelungen, einen echten „Verein für Vorarlberg“ zu etablieren. Dornbirn war im Oberland nie wirklich akzeptiert, Feldkirch im Unterland schon gar nicht.

    Vielleicht ist das ehrlichste Szenario tatsächlich eines, das niemand aussprechen will: Eishockey in Vorarlberg funktioniert am ehesten als Team Vorarlberg an einem neutralen Standort. Alles andere bleibt lokal emotional aufgeladen – und sportlich wie wirtschaftlich ein Drahtseilakt.

    Unterm Strich bleibt: Das Potenzial ist da. Die Leidenschaft auch. Aber ohne strukturellen Neustart bleibt es halt immer wieder das gleiche Muster – nur mit anderen Namen auf dem Trikot.

    Alles anzeigen

    Die Frage für mich ist als langjähriger Beobachter: Kann das Unterland mit dem Oberland und umgekehrt? Das hast Du ja selbst angesprochen.

    Letzthin hab ich vom Gerücht gehört, daß Oberscheider etwas im Sinn hat beim Tennis Event Center in Hohenems. Ganz ehrlich glaube ich, daß für ein gemeinsames Ländle-Projekt das der mit Abstand beste Standort wäre und dieser auch wirklich angenommen wird. Da heißt es wenn es den möglichen Investoren und dem Schreiberling Mayer ernst ist: Gas geben und dann auf 7000 gehn und nicht mehr.

    Was ist wenn die Austria aus Lustenau aufsteigt? Die 4000 Zuschauer Arena wird denen bei möglichem Erfolg bald zu klein. Ich vermute die schnappen der Eishockeylobby diesen Standort weg und knallen ein 12000 Zuschauerstadion hin, um Altach in deren Nähe mit optimalem A14-Anschluss direkt anzugreifen. Wie auch immer: Durch die TV-Gelder kann Eishockey mit Fußball nie konkurrieren. Und zusätzlich gehn mögliche Sponsoren dem Eishockey noch weiter verloren.

    Ganz unabhängig davon: Beim Länderspiel wurde mir klar, daß die Vorarlberghalle immer noch grundsätzlich eine Topeishalle ist. Kam auch im TV so durch und da muß man sich nicht schämen. Keine Ahnung was die Isolierung dieser Halle kosten würde, um mit einer leichten Jacke sich auch im Januar dort die Zeit vertreiben zu können. Dann klappt es auch mit dem Großsponsor :)

    Viele Dinge in einem Topf, ist mir klar. Ist ja nur mein eigenes Brainstorming. Sorry.

  • Online
    Hobit
    Hobbyliga
    • 21. April 2026 um 11:39
    • #232

    Die Pioneers Posten mittlerweile den 70igsten Artikel über das Nationalteam, anstelle sie würden endlich mal etwas über den Verein Online stellen.

  • schwarzweissrot
    Nachwuchs
    • 21. April 2026 um 11:46
    • #233
    Zitat von Monticulus

    Die Frage für mich ist als langjähriger Beobachter: Kann das Unterland mit dem Oberland und umgekehrt? Das hast Du ja selbst angesprochen.

    Letzthin hab ich vom Gerücht gehört, daß Oberscheider etwas im Sinn hat beim Tennis Event Center in Hohenems. Ganz ehrlich glaube ich, daß für ein gemeinsames Ländle-Projekt das der mit Abstand beste Standort wäre und dieser auch wirklich angenommen wird. Da heißt es wenn es den möglichen Investoren und dem Schreiberling Mayer ernst ist: Gas geben und dann auf 7000 gehn und nicht mehr.

    Was ist wenn die Austria aus Lustenau aufsteigt? Die 4000 Zuschauer Arena wird denen bei möglichem Erfolg bald zu klein. Ich vermute die schnappen der Eishockeylobby diesen Standort weg und knallen ein 12000 Zuschauerstadion hin, um Altach in deren Nähe mit optimalem A14-Anschluss direkt anzugreifen. Wie auch immer: Durch die TV-Gelder kann Eishockey mit Fußball nie konkurrieren. Und zusätzlich gehn mögliche Sponsoren dem Eishockey noch weiter verloren.

    Ganz unabhängig davon: Beim Länderspiel wurde mir klar, daß die Vorarlberghalle immer noch grundsätzlich eine Topeishalle ist. Kam auch im TV so durch und da muß man sich nicht schämen. Keine Ahnung was die Isolierung dieser Halle kosten würde, um mit einer leichten Jacke sich auch im Januar dort die Zeit vertreiben zu können. Dann klappt es auch mit dem Großsponsor :)

    Viele Dinge in einem Topf, ist mir klar. Ist ja nur mein eigenes Brainstorming. Sorry.

    Spannender Gedankengang insgesamt – da sind viele Punkte drin, die man einzeln durchaus diskutieren kann, aber auch ein paar Annahmen, die ich so nicht ganz teilen würde.

    Zum Thema Unterland vs. Oberland: Genau diese Frage begleitet den Vorarlberger Eishockeysport eigentlich seit Jahrzehnten. Und ehrlich gesagt ist sie bis heute nicht wirklich beantwortet worden.

    Zur Idee Hohenems als Standort: Kann sein, dass das auf den ersten Blick logisch wirkt (zentral, gute Erreichbarkeit etc.). Aber ich bin da vorsichtig mit „der eine perfekte Standort“. Am Ende entscheidet nicht nur die Geografie, sondern ob ein Projekt gesellschaftlich wirklich als gemeinsames Ländle-Projekt akzeptiert wird. Und genau daran sind bisher alle Versuche gescheitert – nicht an der Halle allein.

    Was Austria Lustenau betrifft: Dass sie Altach „in die Nähe rücken“ oder gar ein 12.000er Stadion hinstellen, halte ich ehrlich gesagt für sehr theoretisch. Die Realität ist eher, dass sich beide Vereine ihre jeweiligen Nischen im Land sichern – und der Profifußball in Vorarlberg zwar ambitioniert, aber wirtschaftlich begrenzt bleibt. Dass ein Zweitstandort einfach so „weggenommen“ wird, ist eher Fußball-Science-Fiction als realistische Planung.

    Beim Eishockeypunkt bin ich bei dir: Mit Fußball kann man in Europa über TV-Gelder strukturell kaum konkurrieren. Deshalb ist der Vergleich sowieso immer ein bisschen schief. Eishockey muss in Vorarlberg über Regionalität, Eventcharakter und Identifikation funktionieren – nicht über „zweite Bundesliga Logik“.

    Und genau da kommt der historische Punkt ins Spiel, den du indirekt ansprichst: Es hat durchaus schon Standortideen gegeben (Altach neben dem Schnabelholz war ja tatsächlich einmal ein Thema), aber das Ganze ist letztlich an Erwartungen und Annahmen gescheitert, die sich im Nachhinein als falsch herausgestellt haben – war da nicht der eine Millionär, der angeblich bereit dazu war riesige Summen zu investieren und sich anschliessend als Betrüger entpuppt hat?

    Ich glaube aber, der wichtigste Punkt ist ein anderer: Wir diskutieren sehr viel über Steine und Standorte, also Hallen, Kapazitäten, Dächer, Isolierungen usw. Das ist alles nicht unwichtig, aber nicht der Kern.

    Der eigentliche Hebel wäre ein völlig anderes Denken:

    weg vom klassischen Vereinsmodell im engen regionalen Rahmen, hin zu einem wirklich professionellen, polysportiven Ansatz, inklusive Nachwuchssystem, das nicht nur „mitläuft“, sondern strukturell integriert ist (ähnlich wie es z. B. in Salzburg über Akademien gelöst wird)

    Solange das nicht passiert, wird jede neue Halle – egal ob in Feldkirch, Dornbirn oder Hohenems – am Ende wieder dieselbe Grundfrage beantworten müssen: Wer zahlt das langfristig?

    Und genau da liegt vermutlich die eigentliche Antwort auf alle Standortdebatten im Moment.

  • Franky10
    Hobbyliga
    • 21. April 2026 um 12:50
    • #234
    Zitat von Hobit

    Die Pioneers Posten mittlerweile den 70igsten Artikel über das Nationalteam, anstelle sie würden endlich mal etwas über den Verein Online stellen.

    Bin genau Deiner Meinung!!!:thumbup: Es wird höchste Zeit mal dass mal Neuigkeiten Seitens des Vereins veröffentlich werden! Wieso noch zuwarten mit den Infos! Man braucht ja kein Prophet zu sein um zu wissen dass es mit Erstliga Hockey in Feldkirch zu Ende ist!! Aber zumindest Infos wären angesagt ob man in einer anderen Liga spielen wird wie zB: ÖEL oder ob es gar kein Eishockey mehr in Feldkirch gibt! In diesem Sinne, sportliche Grüße an alle!

  • Monticulus
    Hobbyliga
    • 21. April 2026 um 13:09
    • #235

    Gibt es überhaupt noch einen Spielermarkt für nächste Saison. Sagen wir mal für Liga 3.

    Wäre eine Pause von einem Jahr nicht vernünftiger? Um dann 2027/28 ein konkurrenzfähiges Team für Liga einzuplanen. Sponsorensuche wird wahrscheinlich auch schon wieder viel einfacher.

    Vielleicht könnte man in der Vorarlberghalle im August/September ein Benefizturnier für den Nachwuchs auf die Beine stellen. Österreichischer, Deutscher, Schweizer Meister treffen aufeinander. Oder so etwas in dieser Richtung. Wär doch schlimm wenn die Vorarlberghalle ganz vom Profisport befreit wäre. Und dann nächsten April wieder ein Ländermatch. Wär doch schon was.

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 21. April 2026 um 13:44
    • #236
    Zitat von Franky10

    Man braucht ja kein Prophet zu sein um zu wissen dass es mit Erstliga Hockey in Feldkirch zu Ende ist!! Aber zumindest Infos wären angesagt ob man in einer anderen Liga spielen wird wie zB: ÖEL oder ob es gar kein Eishockey mehr in Feldkirch gibt! In diesem Sinne, sportliche Grüße an alle!

    Ich glaube ernsthaft, dass sie selber nicht wissen, wie's oder ob's weitergeht! :rolleyes:

    Der Scherbenhaufen (O-Ton ShadowCastle ) ist ja riesig, obwohl Pit Gleim für einen ordentlichen Abschluss sorgen wird.

  • Klaro
    NHL
    • 21. April 2026 um 17:17
    • #237
    Zitat von Monticulus

    Gibt es überhaupt noch einen Spielermarkt für nächste Saison. Sagen wir mal für Liga 3.

    Wäre eine Pause von einem Jahr nicht vernünftiger? Um dann 2027/28 ein konkurrenzfähiges Team für Liga einzuplanen. Sponsorensuche wird wahrscheinlich auch schon wieder viel einfacher.

    Vielleicht könnte man in der Vorarlberghalle im August/September ein Benefizturnier für den Nachwuchs auf die Beine stellen. Österreichischer, Deutscher, Schweizer Meister treffen aufeinander. Oder so etwas in dieser Richtung. Wär doch schlimm wenn die Vorarlberghalle ganz vom Profisport befreit wäre. Und dann nächsten April wieder ein Ländermatch. Wär doch schon was.

    In der einjährigen Pause könnens dann grad auch die WC Anlagen einmal auf Vodermann bringen :prost:.

  • TeamAustria
    Nachwuchs
    • 21. April 2026 um 23:06
    • #238
    Zitat von Monticulus

    Die Frage für mich ist als langjähriger Beobachter: Kann das Unterland mit dem Oberland und umgekehrt? Das hast Du ja selbst angesprochen.

    Letzthin hab ich vom Gerücht gehört, daß Oberscheider etwas im Sinn hat beim Tennis Event Center in Hohenems. Ganz ehrlich glaube ich, daß für ein gemeinsames Ländle-Projekt das der mit Abstand beste Standort wäre und dieser auch wirklich angenommen wird. Da heißt es wenn es den möglichen Investoren und dem Schreiberling Mayer ernst ist: Gas geben und dann auf 7000 gehn und nicht mehr.

    Was ist wenn die Austria aus Lustenau aufsteigt? Die 4000 Zuschauer Arena wird denen bei möglichem Erfolg bald zu klein. Ich vermute die schnappen der Eishockeylobby diesen Standort weg und knallen ein 12000 Zuschauerstadion hin, um Altach in deren Nähe mit optimalem A14-Anschluss direkt anzugreifen. Wie auch immer: Durch die TV-Gelder kann Eishockey mit Fußball nie konkurrieren. Und zusätzlich gehn mögliche Sponsoren dem Eishockey noch weiter verloren.

    Ganz unabhängig davon: Beim Länderspiel wurde mir klar, daß die Vorarlberghalle immer noch grundsätzlich eine Topeishalle ist. Kam auch im TV so durch und da muß man sich nicht schämen. Keine Ahnung was die Isolierung dieser Halle kosten würde, um mit einer leichten Jacke sich auch im Januar dort die Zeit vertreiben zu können. Dann klappt es auch mit dem Großsponsor :)

    Viele Dinge in einem Topf, ist mir klar. Ist ja nur mein eigenes Brainstorming. Sorry.

    Du hast schon immer die mit Abstand seltsamsten Takes. ich weiß nicht was bei dir los ist, aber die Lustenauer Austria hat gerade erst ihr Stadion saniert und ausgebaut, die werden in den nächsten 20 Jahren gar nichts versetzen und schon gar nicht in Hohenems bauen, was bitte ist da los bei dir im Kopf?

    Ja, Eishockey kann wirtschaftlich nur überleben, wenn das komplette Land dahinter steht und das war auch die Absicht der Pioneers. Deshalb hat man sich ja wie Altach als Verein für Vorarlberg positioniert. Leider ist das auch durch Unvermögen der Verantwortlichen nicht gelungen. Man hat anfangs mal gute Aktionen gebracht, hat Unterschriftenaktionen im Messepark gemacht, aber das ist viel zu wenig gewesen.

    Andererseits ist natürlich auch die Ignoranz und Arroganz der anderen Vereine mit ein Grund dafür, das sich nie gemeinsame Projekte oder Strukturen aufbauen lassen haben, da sind alle zusammen absolute Vollversager. Ich habs jahrelang miterlebt, da war Feldkirch noch am harmlosesten, immer um Kompromisse bemüht, aber von Lustenau und Dornbirn wurde das jedes mal eiskalt ausgenutzt und vorgeführt. Der kleinste Verein von allen, der ECB, ohne Strukturen, ohne je Kinder ausgebildet zu haben, war am arrogantesten von allen. Das sie jetzt alle am Boden liegen, geschieht ihnen irgendwie recht.

    Profieishockey auf ICE Niveau hat nur noch dann eine Chance in Vorarlberg, wenn du ALLE Vereinsführer austauscht und durch Leute ersetzt, die das Kirchturmdenken beenden. Eine neue, zentral gelegene, moderne Eishalle mit guter Anbindung an die A14 und den entsprechenden Eisflächen (2 Minimum), sowie die bisherigen Eisflächen in den Gemeinden wären die Basis für eine Zukunft. Aber das wird nie und nimmer passieren, es fehlt an öffentlichem Geld und vertrauenswürdigen Personen, die bereit wären, selber Geld in die Hand zu nehmen.

    Einmal editiert, zuletzt von TeamAustria (22. April 2026 um 21:29)

  • TeamAustria
    Nachwuchs
    • 21. April 2026 um 23:26
    • #239
    Zitat von schwarzweissrot

    Ich glaube aber, der wichtigste Punkt ist ein anderer: Wir diskutieren sehr viel über Steine und Standorte, also Hallen, Kapazitäten, Dächer, Isolierungen usw. Das ist alles nicht unwichtig, aber nicht der Kern.

    Der eigentliche Hebel wäre ein völlig anderes Denken:

    weg vom klassischen Vereinsmodell im engen regionalen Rahmen, hin zu einem wirklich professionellen, polysportiven Ansatz, inklusive Nachwuchssystem, das nicht nur „mitläuft“, sondern strukturell integriert ist (ähnlich wie es z. B. in Salzburg über Akademien gelöst wird)

    Solange das nicht passiert, wird jede neue Halle – egal ob in Feldkirch, Dornbirn oder Hohenems – am Ende wieder dieselbe Grundfrage beantworten müssen: Wer zahlt das langfristig?

    Und genau da liegt vermutlich die eigentliche Antwort auf alle Standortdebatten im Moment.

    Ich muss dir tw. widersprechen - also ja, die Standort und Infrastrukturdebatte ist nur zweitrangig. Was wichtig ist - und das gilt in jedem Sport und jeden Verein - ist der Erfolg. Hast du Erfolg kommen die Leute von selbst, selbst wenn du in einer maroden Halle spielst. Hast du Erfolg kommt auch die Politik und das Geld.

    Erfolg zu haben ist natürlich schwer, besonders wenn du finanzschwach unterwegs bist. Dir bringt die beste Nachwuchsakademie im Unterschied zum Fußball, rein gar nichts, wenn deine Kampfmannschaft nicht performt. Deshalb ist der Vergleich mit Salzburg auch nicht richtig, weil in Salzburg spielts a) keine Rolle wie gut der Output der Akademie ist, und b) haben die das nötige Kleingeld für Erfolg. Salzburg leistet sich die Akademie also eigentlich "trotzdem", obwohl es komplett darauf verzichten könnte.

    Und wenn man nicht Salzburg ist hat man die Wahl - wieviel meines Budgets investiere ich in etwas, das mir vielleicht in 10 - 15 Jahren wirklich hilft? Und wenn ich zu viel investiere, dann gibts mich in 10 - 15 Jahren vielleicht gar nicht mehr, weil zwischenzeitlich der Erfolg ausbleibt und meine Sponsoren wegbrechen --> wie bei den Pioneers.

    Deshalb: die Strukturen die der Fußball hat, belohnen auch gute Nachwuchsausbildung, weil Spieler gewinnbringend verkauft werden können, das fehlt im Eishockey komplett und sorgt auch dafür, das die meisten Vereine genau dort sparen und lieber ein paar Euro mehr für einen ausgebildeten Legionär ausgeben.

  • schwarzweissrot
    Nachwuchs
    • 22. April 2026 um 09:16
    • #240
    Zitat von TeamAustria

    Ich muss dir tw. widersprechen - also ja, die Standort und Infrastrukturdebatte ist nur zweitrangig. Was wichtig ist - und das gilt in jedem Sport und jeden Verein - ist der Erfolg. Hast du Erfolg kommen die Leute von selbst, selbst wenn du in einer maroden Halle spielst. Hast du Erfolg kommt auch die Politik und das Geld.

    Erfolg zu haben ist natürlich schwer, besonders wenn du finanzschwach unterwegs bist. Dir bringt die beste Nachwuchsakademie im Unterschied zum Fußball, rein gar nichts, wenn deine Kampfmannschaft nicht performt. Deshalb ist der Vergleich mit Salzburg auch nicht richtig, weil in Salzburg spielts a) keine Rolle wie gut der Output der Akademie ist, und b) haben die das nötige Kleingeld für Erfolg. Salzburg leistet sich die Akademie also eigentlich "trotzdem", obwohl es komplett darauf verzichten könnte.

    Und wenn man nicht Salzburg ist hat man die Wahl - wieviel meines Budgets investiere ich in etwas, das mir vielleicht in 10 - 15 Jahren wirklich hilft? Und wenn ich zu viel investiere, dann gibts mich in 10 - 15 Jahren vielleicht gar nicht mehr, weil zwischenzeitlich der Erfolg ausbleibt und meine Sponsoren wegbrechen --> wie bei den Pioneers.

    Deshalb: die Strukturen die der Fußball hat, belohnen auch gute Nachwuchsausbildung, weil Spieler gewinnbringend verkauft werden können, das fehlt im Eishockey komplett und sorgt auch dafür, das die meisten Vereine genau dort sparen und lieber ein paar Euro mehr für einen ausgebildeten Legionär ausgeben.

    Ich verstehe deinen Punkt, ohne sportlichen Erfolg wird’s schnell ungemütlich, egal wie gut die Ideen dahinter sind. Und klar, am Ende ist es in jedem Sport relativ simpel: Erfolg zieht Geld an, und Geld ermöglicht Erfolg. Dieser Kreislauf ist bekannt.

    Gleichzeitig ist genau das aber auch ein bisschen die Falle. Wenn man nur darauf setzt, dass Erfolg zuerst kommen muss, stellt sich halt die Frage, wo der initiale Impuls herkommt – gerade wenn man eben nicht die finanziellen Möglichkeiten hat, sich diesen Erfolg „einzukaufen“. Ganz ohne strukturelle Basis bleibt man da schnell in einer Art Warteschleife.

    Ich glaube deshalb gar nicht, dass sich das sauber trennen lässt in „zuerst Erfolg“ oder „zuerst Struktur“. In der Praxis wird man beides parallel denken müssen – wohl wissend, dass weder das eine ohne das andere nachhaltig funktioniert. Auch eine Kampfmannschaft fällt ja selten einfach vom Himmel, sondern ist meist das Ergebnis von zumindest halbwegs funktionierenden Rahmenbedingungen.

    Und beim Nachwuchs bin ich bei dir: Der trägt sich im Eishockey nicht von selbst und braucht oben Zugpferde, die performen. Gleichzeitig wird es aber schwierig, dauerhaft konkurrenzfähig zu bleiben, wenn man sich ausschließlich darauf verlässt, dass jedes Jahr die richtigen externen Spieler verfügbar und leistbar sind.

    Am Ende läuft es wieder auf das hinaus, was wir eh alle wissen: Ohne entsprechendes Budget wird es weder mit kurzfristigem Erfolg noch mit langfristigem Aufbau wirklich funktionieren.

    By the way: Die 3 wochenfrist der Liga ist abgelaufen. Any news?

  • Monticulus
    Hobbyliga
    • 22. April 2026 um 09:32
    • #241

    @Team Austria. Seltsam sind ja die meisten Forenschreiber überhaupt8o. Mit Abstand nehm ich für mich selbst durchaus als Kompliment auf, dennoch möchte ich Niemanden mit Absicht nerven :)

    Der Exkurs zur Lustenauer Austria hätte vielleicht wirklich nicht sein müssen. Aber der Fußball hierzulande nimmt der Eishockeytradition sehr viel weg. Und ein Cupsieg für Altach, was ich ehrlich hoffe, würde das noch verstärken.

    Ich hoffe sowohl darauf, daß es mit dem EHC Bregenzerwald als auch in Feldkirch mit Eishockey, in welcher Liga auch immer, weitergehen kann. Der Kirchturm ist ja gut, wenn es um sportliche Konkurrenz geht und Derbies forciert werden. Wo er abzulegen ist: Wenn es darum geht, sich darauf zu einigen, einen Erstligisten im Ländle haben zu müssen. Das jetzt abgeschlossene Projekt "Pioneers" war da ein Schritt in die richtige Richtung und ein Signal, was jetzt hoffentlich zu einem nächsten Meilenstein führen wird. Ein großes Missverständnis in der Eishockeycommunity: Tradition vs. Profiambitionen. Das ist zweierlei. Bei den VEU-Träumereien geht mir ja auch meistens das Herz auf. Profihockey auf höchstem Niveau hat damit noch lange nichts zu tun.

    Jetzt weiß ich endlich auch was ein Take ist.:thumbup:

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 22. April 2026 um 09:34
    • #242
    Zitat von schwarzweissrot

    By the way: Die 3 wochenfrist der Liga ist abgelaufen. Any news?

    Zusperren, Schlüssel in die Ill werfen.

  • Monticulus
    Hobbyliga
    • 22. April 2026 um 09:37
    • #243
    Zitat von Klaro

    In der einjährigen Pause könnens dann grad auch die WC Anlagen einmal auf Vodermann bringen :prost:.

    Du verstehst aber auch nicht, was Kultstatus bedeutet. :prost:

  • ShadowCastle
    Nationalliga
    • 22. April 2026 um 11:12
    • #244
    Zitat von schwarzweissrot

    By the way: Die 3 wochenfrist der Liga ist abgelaufen. Any news?

    Diese Frist haben die Pioneers sich selbst gesetzt. Ich denke mal sie verlängern diese...

    Die Liga geht, so lange keine Absage der Pioneers kommt, von einer Teilnahme aus.

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 22. April 2026 um 11:28
    • #245
    Zitat von ShadowCastle

    Diese Frist haben die Pioneers sich selbst gesetzt. Ich denke mal sie verlängern diese...

    Teamspiel wäre vorbei, wo sind die News, dass man zusperrt?

  • Online
    Hobit
    Hobbyliga
    • 22. April 2026 um 11:30
    • #246
    Zitat von PortugalTheMan

    Teamspiel wäre vorbei, wo sind die News, dass man zusperrt?

    Sie haben noch nicht genug über das Teamspiel in den Social Media´s gepostet, das dauert noch ne weile.

    Einmal editiert, zuletzt von Hobit (22. April 2026 um 11:40)

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 22. April 2026 um 11:32
    • #247
    Zitat von Hobit

    So haben noch nicht genug über das Teamspiel in den Social Media´s gepostet, das dauert noch ne weile.

    So viel Nerven/Humor muss man haben. Man postet in regelmäßigen Abständen vom Teamspiel, derweil geht's um die Existenz des Vereins. :veryhappy: Alarmglocken scheinen am Breiten Wasen nicht vorhanden zu sein, obwohl regelmäßig ein Zug vorbeifährt.

  • schwarzweissrot
    Nachwuchs
    • 22. April 2026 um 12:08
    • #248
    Zitat von ShadowCastle

    Diese Frist haben die Pioneers sich selbst gesetzt. Ich denke mal sie verlängern diese...

    Die Liga geht, so lange keine Absage der Pioneers kommt, von einer Teilnahme aus.

    Wofür? Mit Pit Gleim brachte man kein vernünftiges Budget auf die Beine. Wenn es ohne ihn weiter geht, frage ich mich schon wie das plötzlich möglich ist, und warum nicht vorher...?

    Ist man zu Feige es sich einzugestehen? Klammert man sich an Strohhalme?

  • Online
    Waeldar
    EBEL
    • 22. April 2026 um 14:30
    • #249
    Zitat von TeamAustria

    da sind alle zusammen absolute Vollversager. Ich habs jahrelang miterlebt, da war Feldkirch noch am harmlosesten, immer um Kompromisse bemüht, aber von Lustenau und Dornbirn wurde das jedes mal eiskalt ausgenutzt und vorgeführt. Der kleinste Verein von allen, der ECB, ohne Strukturen, ohne je Kinder ausgebildet zu haben, war am arrogantesten von allen. Das sie jetzt allem am Boden liegen, geschieht ihnen irgendwie recht.

    Große worte für jemanden, der wegen seiner Einstellung aus dem VEHV geflogen ist und auch hier immer nur eine kurze Lebensdauer aufweist.

  • xiberger
    Nachwuchs
    • 22. April 2026 um 16:28
    • #250

    „…Die Pioneers Vorarlberg sind – ebenso wie die übrigen zwölf aktiven Vereine der win2day ICE Hockey League – für die Saison 2026/27 gemeldet. Die verbliebene Vereinsführung teilte der Liga-Organisation mit, dass innerhalb der kommenden drei Wochen eine Entscheidung über die Zukunft des Klubs getroffen wird. Dann wird feststehen, ob die Pioneers tatsächlich an der nächsten Spielzeit teilnehmen werden…“

    Entscheidung dürfte mit Sicherheit bereits feststehen, steht aber nirgends bis wann es die PIV-Führung bekanntgeben wird. Aber wichtig 100x das Nati-Team zu posten. Wie unprofessionell kann man sein? PIV: Ja!

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