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  3. Pioneers Vorarlberg

Pioneers Vorarlberg Saison 2026/27

  • PortugalTheMan
  • 19. Januar 2026 um 07:55
  • Online
    Klaro
    NHL
    • 5. Oktober 2026 um 08:42
    • #376
    Zitat von Trendkill

    Es ist mir ein Rätsel, wie der Lampert sich da jedes Heimspiel vor leeren Rängen in die Kommentatoren-Kabine setzen und seelenruhig das Spiel kommentieren kann. Da muss es ihm doch selbst bange werden. :huh:

    Er ist ja nicht der GF 😉.

  • Konquistador
    Hobbyliga
    • 5. Oktober 2026 um 08:50
    • #377

    Die schlechte Nachricht ist: Es wird bestimmt nicht die letzte Klatsche gewesen sein.

    Die noch schlechtere Nachricht ist: Es wird sicher mal zweistellig werden

    Ich bleib bei meiner Einschätzung: Wenn das so weitergeht, wovon man ausgehen muss - da beim besten Willen keine Änderung in Sicht ist - kann ich mir schwer vorstellen wer sich das nach Weihnachten noch anschauen will. Es wäre für mich, so weh es auch tut, ein Wunder wenn wir die Saison sportlich beenden und nicht vorher aussteigen. Auch ein Minibudget braucht Einnahmen für laufende Zahlungen von Gehältern & Co. Ich war jetzt bei 5 Spielen in der Halle, und nie waren es mehr wie 1000 Zuschauer. Teilweise sogar deutlich weniger (Mailand, AV19). Sponsoren sind es eher weniger statt mehr geworden.

    Bereiten wir uns auf das schlimmste vor würde ich mal sagen..

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 5. Oktober 2026 um 09:22
    • #378

    Seid ihr ernsthaft überrascht, was gerade läuft. Vor einigen Monaten kam der damalige Präsident in die Kabine und sagte, man weiß nicht, ob's weitergeht, die Spieler sollen sich neue Vereine suchen, um dann wenige Wochen darauf doch an der Liga teilzunehmen.

    Unter den Umständen machen sie's teilweise gut, haben viele Spiele nur mit einem Tor Unterschied verloren und ein gutes PK gehabt. Jetzt gab's ne Klatsche, soll's geben. Andere Mannschaften mit weitaus mehr Kohle auf dem Konto sind auch schon unter die Räder gekommen. Ich weiß nicht, was ihr alle habt. Die Voraussetzungen sind wie schon wie in der 1. Saison, wo man innert weniger Monate einen Kader auf die Beine stellen musste. Damals hat man ja auch gesagt, dass man wenig Zeit hatte etwas auf die Beine zu stellen. Jetzt ist die Situation eine ähnliche.

    Fakt ist: Man muss sich jetzt einfach mal als Organisation weiterentwickeln. Man steht immer am selben Punkt, tritt auf der Stelle, ausgenommen die 2. Saison mit dem Playoff. Wenn man sich endlich breit aufstellen würde (Sponsoren, Vorstand, etc.) dann wäre das gut. Aber das sieht man halt leider nicht oder ich bekomm's nicht mit. Und um das geht's ja. Wenn man als Organisation wachsen möchte, sollte man das von außen einfach sehen! Das man heuer viel Lehrgeld bezahlt, war von Vorhinein klar. Gespannt bin ich halt, wie's in der kommenden Saison (sollte es eine geben!!!) weitergeht. Sponsoren werden unter diesen Umständen keinesfalls weiter dabei sein. Die wollen ja auch was sehen, dass man sich entwickelt (mein Lieblingswort bis dato - i know).

    Wenn man weiter in der Liga bleiben möchte, muss sich man zwangsläufig weiterentwickeln. Bestes Beispiel für mich sind die Pustertaler, aber da sind wir meilenweit davon entfernt.

    2 Mal editiert, zuletzt von PortugalTheMan (5. Oktober 2026 um 09:30)

  • Online
    Hobit
    Nationalliga
    • 5. Oktober 2026 um 09:30
    • #379
    Zitat von Trendkill

    Es ist mir ein Rätsel, wie der Lampert sich da jedes Heimspiel vor leeren Rängen in die Kommentatoren-Kabine setzen und seelenruhig das Spiel kommentieren kann. Da muss es ihm doch selbst bange werden. :huh:

    Ja warum auch nicht, solange er seine Kohle bekommt....

  • Divis 20
    Nachwuchs
    • 5. Oktober 2026 um 18:45
    • #380

    Auch fehlt für mich jegliche Attraktion in der Halle. Aktionen wie „Fade Shot the Puck“, die hohen Kartenpreise und die fehlende Atmosphäre machen den Besuch meiner Meinung nach weniger attraktiv.

    Ich würde mir lieber eine vollere Halle mit beispielsweise 3.000 Zuschauern bei einem Eintrittspreis von 5 Euro wünschen. Eine vollere Halle würde für bessere Stimmung sorgen, den Konsum vor Ort fördern und gleichzeitig mehr Menschen für diesen Sport begeistern. Auch die Spieler würden die Unterstützung von den Rängen stärker spüren.

    Außerdem habe ich den Eindruck, dass derzeit zu wenig unternommen wird, um die Attraktivität des Hallenbesuchs und das Zuschauerinteresse nachhaltig zu steigern. Meiner Meinung nach braucht es hier neue Ideen und Konzepte, um wieder mehr Menschen für den Verein und den Sport zu begeistern.

  • Hockey2411
    Nationalliga
    • 5. Oktober 2026 um 19:35
    • #381
    Zitat von Divis 20

    Auch fehlt für mich jegliche Attraktion in der Halle. Aktionen wie „Fade Shot the Puck“, die hohen Kartenpreise und die fehlende Atmosphäre machen den Besuch meiner Meinung nach weniger attraktiv.

    Ich würde mir lieber eine vollere Halle mit beispielsweise 3.000 Zuschauern bei einem Eintrittspreis von 5 Euro wünschen. Eine vollere Halle würde für bessere Stimmung sorgen, den Konsum vor Ort fördern und gleichzeitig mehr Menschen für diesen Sport begeistern. Auch die Spieler würden die Unterstützung von den Rängen stärker spüren.

    Außerdem habe ich den Eindruck, dass derzeit zu wenig unternommen wird, um die Attraktivität des Hallenbesuchs und das Zuschauerinteresse nachhaltig zu steigern. Meiner Meinung nach braucht es hier neue Ideen und Konzepte, um wieder mehr Menschen für den Verein und den Sport zu begeistern.

    Das Problem dabei ist nur, dass sich niemand dieses Elend anschauen will und Ticketpreise um 5€, vergiss es. Der Zug Eishockey Feldkirch ist in meinen Augen definitiv abgefahren. Und zwar in die Bedeutungslosigkeit. So Schade das auch ist. Der ehemals legendärer Standort Feldkirch, Eishockeyhochburg, ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Einfach nur Schade und Traurig.

  • Konquistador
    Hobbyliga
    • 6. Oktober 2026 um 08:21
    • #382

    Niemand ist überrascht von der Situation. Oder hat wirklich jemand ernsthaft geglaubt wir können mit diesem Kader 10 Punkte aus 8 Spielen holen? Zur trostlosen Situation in der Halle wurde die letzten Jahre schon viel gesagt, es würde auch nichts nützen jetzt die Preise radikal zu senken. Auch wenn du nur 5 EUR oder gar Nichts verlangst - es würden nicht wirklich viel mehr Zuschauer kommen. Wer will sich dauerhaft Niederlagen ansehen? Auch wenn man dem Team keinen Vorwurf machen kann, alle kämpfen, hauen sich rein, blocken Schüsse - die Qualität für diese Liga ist einfach nicht da.

    Ich hab das im Sommer glaub ich schon mal geschrieben: Man hätte im Frühjahr/Sommer sagen können: Ok, das mit den Pioneers war ein Versuch - quasi ein Projekt - es ist gescheitert. Wir haben verstanden. Wir spielen wieder als VEU, aber Leute die nächste Saison wird schwierig, äußerst schwierig - sehen wir es als Übergangsjahr. Aber wir haben auch verstanden das wir uns breiter aufstellen müssen - in jeder Hinsicht. Wir öffnen uns für Leute die produktiv zum Erfolg beitragen wollen.

    Ist nicht passiert und wird nicht passieren.

    Somit wird dies auch die letzte Saison der Pioneers werden, und vermutlich werden die gleichen Leute dann als Retter des Eishockey´s in Feldkirch den VEU Nachwuchsbereich übernehmen

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 6. Oktober 2026 um 08:31
    • #383
    Zitat von Konquistador

    aber Leute die nächste Saison wird schwierig, äußerst schwierig - sehen wir es als Übergangsjahr. Aber wir haben auch verstanden das wir uns breiter aufstellen müssen - in jeder Hinsicht. Wir öffnen uns für Leute die produktiv zum Erfolg beitragen wollen.

    Genau das ist der springende Punkt. Wenn man so einen Satz einmal von den Verantwortlichen hören oder lesen würde, könnte man anders mit der Situation umgehen. Aber dahingehend fehlt die komplette Transparenz.

  • spieleragent
    Wurstnudel 2000
    • 6. Oktober 2026 um 14:13
    • #384
    Zitat von PortugalTheMan

    Seid ihr ernsthaft überrascht, was gerade läuft.

    Überrascht? Niemand ist überrascht. Wie hier schon angesprochen, wurde eine Entwicklung dieser Art schon vor dem Einstieg in die ICE prophezeit. Wer die Proponenten kennt, dem war klar, dass da nix Nachhaltiges entsteht.

  • TheNightKnight
    Baustellenmann
    • 19. Oktober 2026 um 19:34
    • #385

    "Mit einem Punkt sind wir nicht zufrieden"

    Pioneers-Sportdirektor Michael Lampert über zwölf Niederlagen, die schwierigen Rahmenbedingungen und die Frage, wie viel der eingeschlagene Weg noch bringen kann.

    Nach zwölf Spielen und ebenso vielen Niederlagen ist die Bilanz der Pioneers Vorarlberg ernüchternd. Mit einem Punkt stehen die Feldkircher am Tabellenende der ICE Hockey League. Saisonübergreifend warten die Vorarlberger bereits seit 21 Spielen auf einen Sieg. Doch trotz der Negativserie hält Sportdirektor Michael Lampert am eingeschlagenen Weg fest. Aufgeben ist für den 54-Jährigen keine Option.

    Schwierige Bedingungen

    „Mit einem Punkt sind wir natürlich nicht zufrieden“, sagt Lampert. Die Voraussetzungen waren alles andere als einfach. Nach der finanziell angespannten Lage und dem Rückzug von Präsident Piet Gleim war lange unklar, ob die Feldkircher überhaupt in der Liga antreten würden.

    Für Pioneers-Coach Marko Ojanen wird die Suche nach dem ersten Saisonsieg zur Geduldsprobe. GEPA/Oliver Lerch

    Mit einer neu zusammengestellten Mannschaft und dem jüngsten Kader der Liga musste der Klub einen Neustart wagen. „Dass die Saison für uns brutal schwierig wird, war von Anfang an klar“, betont der Sportdirektor. Dennoch sieht Lampert Fortschritte: „Wir haben phasenweise sehr gutes Eishockey gesehen.“ Für viele Spieler sei das Niveau der Liga Neuland. „Das ist ein riesiger Lernprozess.“

    Kleine Fehler, große Folgen

    Mit 52 Gegentoren stellen die Pioneers die schwächste Defensive der Liga. In der Offensive (26) erzielte lediglich Fehérvár weniger Tore. Sechs der zwölf Niederlagen fielen mit nur einem Tor Unterschied aus.

    52 Gegentore kassierten die Pioneers bereits in dieser Saison. Goalie Alex Caffi verhinderte mit starken Paraden oft noch höhere Niederlagen. GEPA/Oliver Lerch

    Die Feldkircher sind also häufig nahe dran, stehen am Ende aber mit leeren Händen da. „Es ist eine Mischung aus allem“, sagt Lampert auf die Frage nach fehlender Erfahrung, Qualität und Kaderbreite. „Natürlich haben wir nicht die qualitativ stärkste Mannschaft der Liga.“ Umso wichtiger sei es, individuelle Fehler zu vermeiden.

    Wie teuer diese werden können, zeigte das Spiel gegen Ferencváros Budapest: Nach dem späten Ausgleich zum 3:3 durch Neuzugang Skrastiņš kassierten die Montfortstädter keine 60 Sekunden später den entscheidenden Treffer zum 3:4. „Genau in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Routine und Erfahrung sind“, erklärt Lampert. Eine erfahrenere Mannschaft hätte womöglich zunächst den Punkt abgesichert und in der Verlängerung um den zweiten gekämpft. „So weit sind wir noch nicht.“

    Die Sinnfrage stellt sich nicht

    Der Rückstand auf den Pre-Play-off-Platz und die Innsbrucker Haie beträgt bereits 14 Punkte, auf den Vorletzten Fehérvár sind es zwölf. Das erklärte Saisonziel rückt damit in weite Ferne. Lampert will sich davon dennoch nicht abbringen lassen. „Unser ganzes Augenmerk liegt darauf, endlich den ersten Sieg einzufahren und die Ketchup-Flasche aufzumachen. Alles andere ist im Moment zweitrangig. Aber solange es rechnerisch möglich ist, werden wir alles dafür geben.“


    Kapitän Guss van Nes zählt zu den wenigen Routiniers im Kader der Feldkircher. GEPA/Christian Moser

    Auch die Fans bleiben trotz der sportlichen Misere ein Rückhalt: Im Schnitt kommen rund 1200 Zuschauer in die Vorarlberghalle. „Wie sehr sie hinter der Mannschaft stehen, ist alles andere als selbstverständlich“, sagt Lampert. Die grundsätzliche Sinnfrage stellt sich für den Sportdirektor nicht. „Es ist klar, dass wir das Team mit dem kleinsten Budget in der Liga sind.“ Dennoch sei es gelungen, den Profieishockey-Standort Vorarlberg zu erhalten. Der Verein müsse sich Schritt für Schritt weiterentwickeln, auch wenn das Zeit brauche. „Wir sind Eishockeyprofis, werden für unsere Arbeit bezahlt und wollen das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen.“

    (VOL.AT)

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 19. Oktober 2026 um 22:55
    • #386

    "Unser ganzes Augenmerk liegt darauf, endlich den ersten Sieg einzufahren und die Ketchup-Flasche aufzumachen. ... "

    Kann mir jemand das Bild vom Öffnen der "Ketchup-Flasche" nach dem ersten Sieg erklären. Bitte, danke.

  • starting six
    NHL
    • 20. Oktober 2026 um 04:31
    • #387
    Zitat von VincenteCleruzio

    "Unser ganzes Augenmerk liegt darauf, endlich den ersten Sieg einzufahren und die Ketchup-Flasche aufzumachen. ... "

    Kann mir jemand das Bild vom Öffnen der "Ketchup-Flasche" nach dem ersten Sieg erklären. Bitte, danke.

    denke er meint der erste Sieg muss her dann kommen weitere8o

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  • Hansi79
    LAGREINER
    • 20. Oktober 2026 um 06:46
    • #388

    Oder man will dem Würstelbrater helfen.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 20. Oktober 2026 um 07:13
    • #389

    Danke Euch zweien. Aber, um ausnahmsweise einmal ehrlich zu sein, die Ansage, nach dem ersten Sieg die Ketchup-Flasche aufzumachen, verstehe ich immer noch nicht.

    Eine Flasche Sekt, Spumante oder, angesichts der Pionierkasse, eine Flasche Almdudler zu köpfen, um die Gläser auf den ersten Sieg heben zu können, das machte für mich Sinn.

    Aber wie soll mit Ketchup der erste Sieg gefeiert werden? Oder soll er gar nicht gefeiert, sondern das Datum des ersten Sieges mit Ketchup auf eine weiß gekalkte öffentlich gut sichtbare Wand an prominenter Stelle in Feldkirch gemalt werden?

  • Waeldar
    EBEL
    • 20. Oktober 2026 um 07:45
    • #390

    Ich glaube Lampert wollte auf dieses Prinzip hinaus:

    Der Ketchup-Effekt (auch Ketchup-Prinzip oder Ketchupflaschen-Effekt) bezeichnet ein Phänomen, bei dem trotz langer Bemühungen zunächst gar nichts passiert, bevor sich der Erfolg, der Inhalt oder die Ereignisse plötzlich schlagartig und in großer Menge entladen.

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 20. Oktober 2026 um 07:47
    • #391
    Zitat von Waeldar

    Ich glaube Lampert wollte auf dieses Prinzip hinaus:

    Der Ketchup-Effekt (auch Ketchup-Prinzip oder Ketchupflaschen-Effekt) bezeichnet ein Phänomen, bei dem trotz langer Bemühungen zunächst gar nichts passiert, bevor sich der Erfolg, der Inhalt oder die Ereignisse plötzlich schlagartig und in großer Menge entladen.

    Hoffentlich verlagert sich dieser Effekt nicht den urologischen Bereich.

  • VincenteCleruzio
    un galant´omu
    • 20. Oktober 2026 um 07:48
    • #392
    Zitat von Waeldar

    Ich glaube Lampert wollte auf dieses Prinzip hinaus:

    Der Ketchup-Effekt (auch Ketchup-Prinzip oder Ketchupflaschen-Effekt) bezeichnet ein Phänomen, bei dem trotz langer Bemühungen zunächst gar nichts passiert, bevor sich der Erfolg, der Inhalt oder die Ereignisse plötzlich schlagartig und in großer Menge entladen.

    Danke. Jetzt kapier ich, was gemeint war. Auch wenn "Aufmachen" der Flasche die Sache verwirrt. Sie ist offen, aber es kommt nichts raus, bevor man das "gestockte" Ketchup nicht mühevoll massiert und so flüssig geknetet hat.

    Und ich hatte schon an ein Gsibergisches Geheimritual gedacht.

    Einmal editiert, zuletzt von VincenteCleruzio (20. Oktober 2026 um 07:55)

  • Nobi
    Nachwuchs
    • 20. Oktober 2026 um 07:48
    • #393

    Ich finde es ja auch schön daß gekämpft wird und man nicht aufgeben will. Das ist im Normalfall auch das mindeste.

    ABER-wenn man soo weit hinter der Konkurrenz ist (punktemäßig) muß man sich schon Gedanken machen ob das so noch Sinn macht. Für heuer ist das eh schon gegessen, da kann der Michael Lampert sagen was er will. Es sind bei den Legios eh der eine oder andere dabei die was können. Aber um realistisch wirklich an eine Teilnahme an den Play Offs zu denken sind wir qualitativ und in der Breite um Welten weg.

    Und dann wird es interessant zu wissen was sich die wenigen guten Spieler wie Van Nees oder z.B. Murray für die kommende Saison überlegen.


    Sehr schade denn so gibt es keine Zukunft in der ICE.

  • Tears
    Hobbyliga
    • 20. Oktober 2026 um 07:51
    • #394

    Herr Lampert hat sich wohl als Poet versucht. Michi von Goethe oder eher Lampert von Sinnen.

    Mit der Ketchup-Flasche hat er wohl versucht zu versinnbildlichen, dass der erste Sieg gleichzusetzen mit dem öffnen der Ketchupflasche sei, welche zuerst immer etwas verstopft ist aber wenn dann mal der erste Klecks raus ist, immer gleich ein Haufen nachkommt.

    Naja. Wenn dem so ist, dann ist unsere Ketchupflasche wohl nicht nur verstopft sondern auch zugeschweisst und vernietet.

  • Online
    Hobit
    Nationalliga
    • 20. Oktober 2026 um 07:56
    • #395
    Zitat von TheNightKnight

    Doch trotz der Negativserie hält Sportdirektor Michael Lampert am eingeschlagenen Weg fest. Aufgeben ist für den 54-Jährigen keine Option.

    Logisch ist für den Ketchup Michl aufgeben keine Option, er würde ja seinen Job verlieren und
    wer macht das schon freiwillig? :veryhappy:
    Und zählen war in FK auch noch nie die große stärke....durchschnittlich 1200 Zuseher :banghead:

  • Alston
    Nationalliga
    • 20. Oktober 2026 um 08:05
    • #396

    Vielleicht kommt der erste Sieg morgen gegen den HCP chancentod🤔.

    Ketchup gibs auch im Pustertal😎

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 20. Oktober 2026 um 11:46
    • #397
    Zitat von TheNightKnight

    "Mit einem Punkt sind wir nicht zufrieden"

    Pioneers-Sportdirektor Michael Lampert über zwölf Niederlagen, die schwierigen Rahmenbedingungen und die Frage, wie viel der eingeschlagene Weg noch bringen kann.

    Nach zwölf Spielen und ebenso vielen Niederlagen ist die Bilanz der Pioneers Vorarlberg ernüchternd. Mit einem Punkt stehen die Feldkircher am Tabellenende der ICE Hockey League. Saisonübergreifend warten die Vorarlberger bereits seit 21 Spielen auf einen Sieg. Doch trotz der Negativserie hält Sportdirektor Michael Lampert am eingeschlagenen Weg fest. Aufgeben ist für den 54-Jährigen keine Option.

    Schwierige Bedingungen

    „Mit einem Punkt sind wir natürlich nicht zufrieden“, sagt Lampert. Die Voraussetzungen waren alles andere als einfach. Nach der finanziell angespannten Lage und dem Rückzug von Präsident Piet Gleim war lange unklar, ob die Feldkircher überhaupt in der Liga antreten würden.

    Für Pioneers-Coach Marko Ojanen wird die Suche nach dem ersten Saisonsieg zur Geduldsprobe. GEPA/Oliver Lerch

    Mit einer neu zusammengestellten Mannschaft und dem jüngsten Kader der Liga musste der Klub einen Neustart wagen. „Dass die Saison für uns brutal schwierig wird, war von Anfang an klar“, betont der Sportdirektor. Dennoch sieht Lampert Fortschritte: „Wir haben phasenweise sehr gutes Eishockey gesehen.“ Für viele Spieler sei das Niveau der Liga Neuland. „Das ist ein riesiger Lernprozess.“

    Kleine Fehler, große Folgen

    Mit 52 Gegentoren stellen die Pioneers die schwächste Defensive der Liga. In der Offensive (26) erzielte lediglich Fehérvár weniger Tore. Sechs der zwölf Niederlagen fielen mit nur einem Tor Unterschied aus.

    52 Gegentore kassierten die Pioneers bereits in dieser Saison. Goalie Alex Caffi verhinderte mit starken Paraden oft noch höhere Niederlagen. GEPA/Oliver Lerch

    Die Feldkircher sind also häufig nahe dran, stehen am Ende aber mit leeren Händen da. „Es ist eine Mischung aus allem“, sagt Lampert auf die Frage nach fehlender Erfahrung, Qualität und Kaderbreite. „Natürlich haben wir nicht die qualitativ stärkste Mannschaft der Liga.“ Umso wichtiger sei es, individuelle Fehler zu vermeiden.

    Wie teuer diese werden können, zeigte das Spiel gegen Ferencváros Budapest: Nach dem späten Ausgleich zum 3:3 durch Neuzugang Skrastiņš kassierten die Montfortstädter keine 60 Sekunden später den entscheidenden Treffer zum 3:4. „Genau in solchen Momenten zeigt sich, wie wichtig Routine und Erfahrung sind“, erklärt Lampert. Eine erfahrenere Mannschaft hätte womöglich zunächst den Punkt abgesichert und in der Verlängerung um den zweiten gekämpft. „So weit sind wir noch nicht.“

    Die Sinnfrage stellt sich nicht

    Der Rückstand auf den Pre-Play-off-Platz und die Innsbrucker Haie beträgt bereits 14 Punkte, auf den Vorletzten Fehérvár sind es zwölf. Das erklärte Saisonziel rückt damit in weite Ferne. Lampert will sich davon dennoch nicht abbringen lassen. „Unser ganzes Augenmerk liegt darauf, endlich den ersten Sieg einzufahren und die Ketchup-Flasche aufzumachen. Alles andere ist im Moment zweitrangig. Aber solange es rechnerisch möglich ist, werden wir alles dafür geben.“


    Kapitän Guss van Nes zählt zu den wenigen Routiniers im Kader der Feldkircher. GEPA/Christian Moser

    Auch die Fans bleiben trotz der sportlichen Misere ein Rückhalt: Im Schnitt kommen rund 1200 Zuschauer in die Vorarlberghalle. „Wie sehr sie hinter der Mannschaft stehen, ist alles andere als selbstverständlich“, sagt Lampert. Die grundsätzliche Sinnfrage stellt sich für den Sportdirektor nicht. „Es ist klar, dass wir das Team mit dem kleinsten Budget in der Liga sind.“ Dennoch sei es gelungen, den Profieishockey-Standort Vorarlberg zu erhalten. Der Verein müsse sich Schritt für Schritt weiterentwickeln, auch wenn das Zeit brauche. „Wir sind Eishockeyprofis, werden für unsere Arbeit bezahlt und wollen das Beste aus unseren Möglichkeiten herausholen.“

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  • Konquistador
    Hobbyliga
    • 20. Oktober 2026 um 12:57
    • #398

    Bei nur einem Punkt kann auch niemand zufrieden sein. Die Saison ist gelaufen, aber das war eigentlich auch schon im Sommer jedem klar.

    Viel spannender wird die Frage sein: Wie geht es weiter in Feldkirch?

    ICE Liga macht mit dieser Organisation und den Möglichkeiten die diese schafft wirklich keinen Sinn. Veränderungen sind mit oder aus dieser Organisation heraus aber auch nicht zu erwarten. Also weiterhin Stillstand und Punktelieferant. Oder es kommt der Zeitpunkt wo auch dieses Mini-Budget nicht mehr machbar ist.

  • PortugalTheMan
    Glide
    • 20. Oktober 2026 um 13:58
    • #399
    Zitat von Konquistador

    Bei nur einem Punkt kann auch niemand zufrieden sein. Die Saison ist gelaufen, aber das war eigentlich auch schon im Sommer jedem klar.

    Viel spannender wird die Frage sein: Wie geht es weiter in Feldkirch?

    ICE Liga macht mit dieser Organisation und den Möglichkeiten die diese schafft wirklich keinen Sinn. Veränderungen sind mit oder aus dieser Organisation heraus aber auch nicht zu erwarten. Also weiterhin Stillstand und Punktelieferant. Oder es kommt der Zeitpunkt wo auch dieses Mini-Budget nicht mehr machbar ist.

    Er spricht einmal von einer Weiterentwicklung im Verein ....

  • Monticulus
    Nachwuchs
    • 20. Oktober 2026 um 15:06
    • #400

    Die eigentliche Sensation ist: Man verliert meist nur mit einem Tor Unterschied. Sie müßten jedes Spiel zweistellig verlieren. Mein Gott: Fehlt bloß noch, daß die heuer einmal drei Punkte einfahren. Ja, dem der das passieren wir der zieht dann die A-Karte. Wäre fast so lächerlich, wie die Siegambitionen der Pioneers.

    Nein, wir und unsere Gegner sollten nicht alles zu ernst nehmen.

    Außer, daß man langsam Seriosität einfordern sollte im Ländle. Und da wäre der Beginn eine Mannschaft für die nächsten Jahre mit einer Kontinuität an Spielern und Sponsoren aufzubauen. Dann klappt es irgendwann auch wieder mit den Fans. Wie dieses Kind dann heißt, ist sekundär.

    Ich sehe momentan keine anderen Akteure wie ML und CG, welche in Feldkirch für den Fortbestand sorgen. Aber die Strategie jedes Jahr eine Mannschaft von 0 aufzubauen, ist für mich und viele andere einfach eine sinnlose Strategie. Jetzt schon wissen wir daß von Mitte Februar bis Mitte Juni keine Perspektiven für's nächste Jahr zu erwarten sind. Wenn der Worst Case nicht eh schon früher eintritt. Aber das Gute daran: Dann haben wir die Gewissheit über die Zukunft.

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