Die Villacher verlieren trotz laufenden Vertrags eine ihrer Stützen in der Defensive. Co-Kapitän Philipp Lindner, der fünf Saisonen für den VSV spielte, kehrt zurück in seine Tiroler Heimat. Ein Ersatz stünde bereit. Und im Hintergrund kam es bei den Blau-Weißen zu Kündigungen.
Der VSV kommt in diesem Transfer-Sommer einfach nicht zur Ruhe! Noch vor wenigen Wochen verkündeten die Villacher, dass Philipp Lindner an Bord bleibt. Schon damals wunderten sich viele über die plakative Art – der 30-Jährige signierte ja im Vorjahr für zwei Jahre. Nun die große Wende: Sein laufender Vertrag wurde am Samstagvormittag aufgelöst.
Nach Dylan MacPherson verlässt auch Lindner die Adler(Bild: GEPA pictures)
Krach mit Allard? Hinter den Kulissen rumorte es schon länger. So soll es um das Verhältnis zwischen Lindner und VSV-Trainer Pierre Allard nicht zum Besten bestellt gewesen sein. Auch innerhalb der Kabine wurde ein Sonderstatus des Verteidigers moniert, den der Klub dem Co-Kapitän gewährt hatte. „Viele wunderten sich nur darüber“, heißt es.
Interesse aus Innsbruck Bereits im Vorjahr interessierten sich die Innsbrucker Haie für Lindner (obwohl er beim VSV vorzeitig verlängerte), winkten aber aufgrund der massiven Diskrepanz hinsichtlich finanzieller Vorstellungen ab.
Deal hing an seidenem Faden In den letzten Tagen wurde an den Details gefeilt. Lindner darf den VSV nach fünf Saisonen (zuletzt 22 Scorerpunkte und -6 bei oft +20 Minuten Eiszeit sowie viel Powerplay-Einsatz) ablösefrei verlassen. Gleichzeitig signierte er bei den Haien (trotz Gehaltseinbußen) einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Der Deal ist durch“, bestätigt Lindner-Agent Bernd Brückler den Wechsel, der zeitnah offiziell werden soll.
Kommt Lukas Schreier aus Salzburg? (Bild: Andreas Tröster)
VSV benötigt Ersatz Nun gilt es für den VSV, für den dadurch im Budget ein großer Posten frei geworden ist, diese Position neu zu besetzen. Eventuell ja mit dem 26-jährigen Verteidiger Lukas Schreier (aus Salzburg) für die Kadertiefe. Ein weiterer Import als Top-Defender war ohnehin bereits eingeplant. Kein Thema: Nico Brunner ist sich mit Graz so gut wie einig.
Personalsorgen Nach Scherbak, Helewka und Hutchison also die nächste Kaderposition, die die VSV-Führungsebene mehr oder weniger unplanmäßig beschäftigt. Ob das nun das Ende der Fahnenstange war?
Kündigungen Nicht ganz: Hinter den Kulissen haben drei VSV-Mitarbeiter aus dem Office-Bereich ihren Job gekündigt. Auch mit Sponsorbeauftragten Patrick Sommeregger-Baurecht wurde die Zusammenarbeit beendet. Auf Geschäftsführer Martin Winkler wartet viel Arbeit, Herbert Hohenberger urlaubt derzeit in Riga.
Die Villacher verlieren trotz laufenden Vertrags eine ihrer Stützen in der Defensive. Co-Kapitän Philipp Lindner, der fünf Saisonen für den VSV spielte, kehrt zurück in seine Tiroler Heimat. Ein Ersatz stünde bereit. Und im Hintergrund kam es bei den Blau-Weißen zu Kündigungen.
Der VSV kommt in diesem Transfer-Sommer einfach nicht zur Ruhe! Noch vor wenigen Wochen verkündeten die Villacher, dass Philipp Lindner an Bord bleibt. Schon damals wunderten sich viele über die plakative Art – der 30-Jährige signierte ja im Vorjahr für zwei Jahre. Nun die große Wende: Sein laufender Vertrag wurde am Samstagvormittag aufgelöst.
Nach Dylan MacPherson verlässt auch Lindner die Adler(Bild: GEPA pictures)
Krach mit Allard? Hinter den Kulissen rumorte es schon länger. So soll es um das Verhältnis zwischen Lindner und VSV-Trainer Pierre Allard nicht zum Besten bestellt gewesen sein. Auch innerhalb der Kabine wurde ein Sonderstatus des Verteidigers moniert, den der Klub dem Co-Kapitän gewährt hatte. „Viele wunderten sich nur darüber“, heißt es.
Interesse aus Innsbruck Bereits im Vorjahr interessierten sich die Innsbrucker Haie für Lindner (obwohl er beim VSV vorzeitig verlängerte), winkten aber aufgrund der massiven Diskrepanz hinsichtlich finanzieller Vorstellungen ab.
Deal hing an seidenem Faden In den letzten Tagen wurde an den Details gefeilt. Lindner darf den VSV nach fünf Saisonen (zuletzt 22 Scorerpunkte und -6 bei oft +20 Minuten Eiszeit sowie viel Powerplay-Einsatz) ablösefrei verlassen. Gleichzeitig signierte er bei den Haien (trotz Gehaltseinbußen) einen Zwei-Jahres-Vertrag. „Der Deal ist durch“, bestätigt Lindner-Agent Bernd Brückler den Wechsel, der zeitnah offiziell werden soll.
VSV benötigt Ersatz Nun gilt es für den VSV, für den dadurch im Budget ein großer Posten frei geworden ist, diese Position neu zu besetzen. Eventuell ja mit dem 26-jährigen Verteidiger Lukas Schreier (aus Salzburg) für die Kadertiefe. Ein weiterer Import als Top-Defender war ohnehin bereits eingeplant. Kein Thema: Nico Brunner ist sich mit Graz so gut wie einig.
Personalsorgen Nach Scherbak, Helewka und Hutchison also die nächste Kaderposition, die die VSV-Führungsebene mehr oder weniger unplanmäßig beschäftigt. Ob das nun das Ende der Fahnenstange war?
Kündigungen Nicht ganz: Hinter den Kulissen haben drei VSV-Mitarbeiter aus dem Office-Bereich ihren Job gekündigt. Auch mit Sponsorbeauftragten Patrick Sommeregger-Baurecht wurde die Zusammenarbeit beendet. Auf Geschäftsführer Martin Winkler wartet viel Arbeit, Herbert Hohenberger urlaubt derzeit in Riga.
Spieler verlassen reihenweise den Verein, Mitarbeiter kündigen einige, die U18 und U20 stehen ohne Trainer da, Geld ist auch keines da, schaut richtig finster aus 😢
Was passt da nicht bei uns??? Ich habe den Umbruch immer begrüßt, nur dass das jetzt an Selbstauflösung grenzt… drei Spieler mit laufenden Verträgen gehen, das ist ja bitte nicht mehr normal.
Wenn man das als Außenstehender bei einem anderen Verein liest, sagst objektiv, dass der sich auflöst.
Unabhängig von der Lindner Geschichte schaut das Ganze leider nach außen hin wirklich nicht gut aus und lässt einen schon ernsthafte Sorgen um den VSV machen. Gefühlt kommt man seit dem Abgang vom Mion gar nicht mehr in ruhige Fahrwasser, die es aber brauchen würde, um auch sportlich wieder erfolgreich zu sein.
Keine Ahnung wie man aus dieser Misere rauskommen sollte, man kann eh nur hoffen, dass die Leute weiterhin den Verein so unterstützen, aber nach dem gefühlt 25. Neustart wird das halt auch nicht mehr glaubwürdiger.
Gefühlt kommt man seit dem Abgang vom Mion gar nicht mehr in ruhige Fahrwasser, die es aber brauchen würde, um auch sportlich wieder erfolgreich zu sein.
Irgendwie wünsche ich mir den Mion wieder zurück, obwohl auch nicht alles Gold war, was er gemacht hat..
Ich glaube die nächsten Saisonen geht es rein ums finanzielle Überleben und sonst nichts.
Und dabei sollte man als Fan vielleicht nicht vergessen, welchen "Zauberern" und "Rettern" man diesen hausgemachten Schlamassel zu verdanken hat.
Ein wenig muss man jedoch auch hinterfragen, warum da Angestellte mitgespielt haben. Wusste man nicht, dass die Bezahlungen so nicht korrekt waren, oder dachte man einfach, wird schon keiner merken?