Das Ganze klingt ein wenig nach beleidigt, weil es gestern Kritik zum Programmablauf (Band 1,5 Stunden, dann erst die Spielerpräsentation ruck-zuck durchgezogen) gab. Konstruktive Kritik sollte doch noch erlaubt sein. Wenn sie die Hälfte der Events abdrehen, werden viele Fans und vermutlich auch die Spieler nicht gerade böse sein. Glaube nicht, dass die Cracks gestern alle so happy waren, das tolle neue "Trachtenshirt" präsentieren zu müssen. Glaube nicht, dass die Cracks böse sind, wenn sie zwischen langen Auswärtsfahrten am Ruhetag nicht in der Plus-City Weihnachtslieder singen müssen.
Ich persönlich bin auch nicht böse, wenn es zu Weihnachten keinen Adventkalender gibt oder wenn es keinen Regenschirm nach dem Ramba-Zamba gibt. Darum geht es mir bei den Hockeyspielen nicht. Ich geh hin, weil mir die Stimmung taugt, der Sport taugt und mir der Verein und die Spieler sympathisch sind und ich deren Leistung am Eis äußerst schätze.
Wenn der Verein diese Events auf deren Nutzen überprüft und danach drauf kommt, dass der ein oder andere Event mehr kostet, als er bringt, dann sollen sie es abdrehen. Ist in jedem anderen Unternehmen auch so, dass unnütze, kostenintensive Dinge irgendwann abgedreht werden.