mir kommt vor, als würde omikron etwas unterschätzt werden.
ich kenne wenig leute die sich infiziert haben, aber die häufen sich in letzter zeit. aber bis auf ein/zwei leute die kaum was bemerkt haben, dürfte omikron sehr wohl höchst unangehme verläufe bewirken. angefangen mit kopfweh, augenbrennen und schweren fieberschüben über eine ganze woche lang und es macht auch kaum einen unterschied mehr in der altersstruktur. der sohn einer freundin von uns. 22 jahre und durchtrainiert wie ein turmspringer, hat sich über ein/zwei wochen ordentlich damit abgemüht und die tochter einer anderen bekannten, 18 alt, liegt seit zwei wochen im kh. alle dreimal geimpft. und bevor mir hier irgendein halblustiger schreibt, dass die impfung ja eh keinen sinn macht, die wären laut aussagen der ärzte ohne impfung noch schlimmer dran.
meine Frau hat noch nach 3 Wochen ständig Kopfschmerzen, ihre Schilddrüse spielt verrückt, was sich in immer wieder mit plötzlichen Herzrasen, Schweißausbrüchen, Müdikgeit, Abgeschlagenheit und starken Zittern äußert. Zu guter Letzt hat sich jetzt noch eine Gastritis eingestellt. Das größte Problem dabei ist, dass es einer Odyssee gleicht, Arzt/Untersuchungstermine zu bekommen. Wir mussten deshalb ins Ersparte greifen und auf Wahlärzte zurückgreifen. Natürlich könnte das auch nicht im Zusammenhang mit der Covid19-Infektion/Erkrankung stehen, die bislang bereits konsultierten Ärzte sehen das allerdings anders. Vielleicht sollte man mal nicht nur von Spitalsbelegungszahlen sprechen, sondern von den Menschen, die zwar (noch)keinen stationären Aufenthalt hinter sich haben, aber trotzdem "bedient" sind - an arbeiten ist bei meiner Frau jedenfalls nicht mal ansatzweise zu denken ![]()