Lieber Alex,
auch wenn du ein sehr schönes Buch über die Caps mit gestaltest hast: man kann sich nicht alles schön reden, was den Verein betrifft. Und manchen Fragen sollte sich ein guter Manager doch stellen, sonst ist er möglicherweise doch nicht sooo gut.
Von Schönreden ist hier überhaupt nicht die Rede.
Die Stimmung hier im Forum hat sich aber derart einseitig entwickelt, dass jedes Gegenargument zur allgemeinen Hetzerei ja ohnehin als "der kriecht dem Kalla in Oarsch" bewertet wird. Somit sind konkrete und belegbare Argumentationen und Fakten sinnlos (und davon hätte ich genügend).
Es scheint, dass man sich lieber im Opferstatus ergötzt, weil der "beste GM der Welt" ja überhaupt keine Ahnung hat, wie das Business funktionert. Lässt sich von Salzburg die Spieler wegkaufen, der Dolm...Bietet dem RR nur einen Bettel (wer's glaubt...) Und dann noch der Schmid, der oide Tatterer... Auf den Scheiterhaufen mit ihm!!!
Und dann muss sich ein ehemaliger Caps-Spieler melden und uns erklären, wie "super der Raffi in der Kabine ist". Oida, ich habe seit 10 Jahren ein Abo, habe kein Heimspiel versäumt, bin unzählige Male im tiefstem Winter auswärts gefahren. Verdammt, ich weiß ganz genau wie wertvoll der Raffi für die Mannschaft war, dafür brauch ich nicht die Wortspende des mmmm , der sich extra dafür im Forum anmeldet. Na herzlich willkommen im weltbesten Eishockey-Forum!
Aber ganz offensichtlich haben sich Spielern und Verein nicht einigen können, so what?
Ich habe das Forum immer als wohltuende Gegenposition zu FB und Konsorten angesehen, aber diese Zeiten sind offenbar vorbei. Wo ist bloß das Niveau falsch abgebogen?
In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Sommer. Freu' mich auf alle, die ich im Herbst wieder in der Halle treffe. Der Rest...ich hoffe eure negative Grundeinstellung lässt euch auch weiterhin gut schlafen... Gesund is das jedenfalls nicht...
P. S.: Liebe Eva , ich habe das Caps-Buch nicht "mit gestaltet", sondern 9 Monate jedes Wochenende (und viele Abende unter der Woche) daran gearbeitet, unzählige persönliche Gespräche geführt, Statistiken erhoben, Texte geschrieben. Gute Nacht!