Diese in Österreich auffallend oft anzutreffende Meinung führt freilich dazu, dass (ökonomisch, politisch) Starke glauben, sich alles erlauben zu können, und gültige Verträge brechen.
PS: Zur Verteidigung der "4ever"-Abonnenten, die sich jetzt auf die Hinterfüße stellen und deshalb als "Konsumenten" verunglimpft werden: Sie haben zunächst ein "4-ever"-Abo gekauft, und damit dem VSV in einer anscheinend schwierigen Situation geholfen, der sich durch diese günstigen Abos einen ökonomischen Vorteil durch Steigerung der Zahl der Abonnenten erhofft und hoffentlich auch erzielt hat, und dann, um den "4ever"-Status nicht zu verlieren, rund 15 Jahre lang Jahr für Jahr ihre Abos verlängert, vielleicht auch in Jahren, in denen ihr Geldbeutel nicht gut gefüllt gewesen ist und /oder in denen ihre Lust auf (blau-weißes) Hockey gar nicht (mehr so) groß gewesen ist.
Mal angenommen, die Kläger erlangen Ihr Recht und bekommen ihr Abo weiterhin zum Preis von Euro 380,- , was werden die Leute dazu sagen die den erhöhten Preis in Kauf genommen haben? In Jahrzehnten kann viel passieren , aber theoretisch sitzen dann im Jahre 2040 immer noch hunderte Fans mit dem 4-Evers in der Halle, während andere vielleicht schon Euro 1500,- für das Abo bezahlen müssen. Wie soll ein Verein wie der VSV der zu einem grösseren Prozentsatz wie manch anderer Club von den Zusehereinnahmen abhängig ist, ein Budget erstellen um konkurrenzfähig zu bleiben. Meiner Meinung nach sollte man hier im Interesse des Vereines von der Einforderung des Rechtes Abstand nehmen.