@ eisprinz post #373
ich finde, es macht schon einen großen unterschied ob man mit jemanden redet/witze macht, oder etwas unadressiert in die öffentlichkeit hinausposaunt. in einer gruppe wo man weiß wie etwas gemeint ist, kann man problemlos die deftigsten sachen sagen, keine frage. nur wenn es auch rezipienten gibt die einen nicht kennen, denke ich, sollte man schon etwas vorsichtiger sein.
@ potze
dass ich päpstlicher als der past wäre, ist eine der brutalsten beleidigungen die ich in den letzten jahren erdulden musste: bitte mich nicht mit solch mittelalterlich, patriachalen autokraten in verbindung zu bringen!
auch wenn ich teilweise deine aussagen nachvollziehen kann, versteh ich leider nicht ganz den zusammenhang mit der diskussion hier. aber zum zweiten teil: stereotypen zu bedienen kann mitunter sehr wohl fehl am platz sein - weil klischees eben nicht fakten sind, sondern nur ein subjektives bild aus angesammelten vorurteilen. durch das pflegen dieser werden diese aber zum teil erst geprägt - das macht sie aber nicht mehr war, sondern kann dazu beitragen, das bild über eine gruppe zu verfälschen.
und ich bleib bei der meinung: latente ausländerfeindlichkeit und homophobie in fangesang sind weder lustig noch kreativ, sondern peinlich und bestenfalls schadhaft für den verein. bringen tun sie nix, weil sich niemand vernünftiger der adressierten dadurch beleidigt, gekränkt oder geärgert fühlt. wohl aber zeugt es von dem niveau und der gesinnung jener, die sowas von sich geben. deswegen ists halt einfach NUR peinlich, und sonst gar nix. und das ganz unabhängig davon, ob man nun menschen angeführter randgruppen respekt zollt oder nicht.