im Endeffekt war diese Niederlage wohl die Grundlage für die darauffolgenden Taten
Schon. Man hat definitiv die richtigen Lehren daraus gezogen. Mittlerweile spielt man in jeder Partie nahezu konstant auf A-Niveau. Bleibt dennoch die Frage, warum man dafür eine unnötige Blamage gegen heuer völlig abgemeldete Dänen gebraucht hat. Dass man international hinten und in der neutralen Zone keine sinnlosen Pässchen auf einem Meter spielt, mit denen man sich nur verzettelt und jeden Schwung nimmt, ist ja bekannt und wurde von Bader ab Tag 1 an gepredigt. In Summe ist das österreichische Spiel mittlerweile genau das, was uns letztes Jahr gegen Finnland schon beeindruckt hat und was auch Zene schon seit Jahren fordert: Unkompliziert, kompromisslos, hinten raus mit einem Pass oder durch Skating in die Angriffszone gebracht.
Wenn man bedenkt, dass wir heuer großteils dieselben Leute aufbieten wie letztes Jahr, dann ist dass alles kaum zu glauben. Man dürfte nun endlich eine Spielphilosophie gefunden haben, die A tauglich und für jedermann umsetzbar ist. Abseits davon weiß das Team Austria von den Kanadiern bis zu den Tschechen alle zu begeistern. Auch die gestrige Niederlage war alles andere peinlich und ist in ihrer Entstehung nichtmal ansatzweise mit der Schlappe der Dänen heute zu vergleichen, die sich wehrlos abschießen ließen.