..und ich würde dir und den anderen kritischen kommentaren auch voll recht geben, WENN der STANDORT st. pölten "zugedreht" werden würde. das ist NICHT der fall.
"zugedreht" (sie drehen sich selber ab) wird die okanagon - deren förderung/billige eiszeiten), die st. pölten tigers bzw LAS bleiben ja..
Deine Schlussfolgerung ist aber auch wieder genau die eingeschränkte Sichtweise, die wir hier versuchen aufzuzeigen und zu kritisieren. Wenn es schlussendlich genau diese Bildungsförderung für die OHA ermöglicht, den Betrieb für ganze Altersklassen in St. Pölten überhaupt aufrecht zu erhalten, dann muss ich schon alle Folgewirkung mitbedenken. Und scheinbar gibt es ja auch für die anderen Altersklassen viel Unterstützung durch die OHA. Da kann man dann gerne stolz drauf sein, dass man die Förderung für die ausländischen "Millionärskinder" (was ja auch nicht der Wahrheit entspricht) eingestellt hat. Und dabei komplett ausblenden, dass mit diesem fehlenden Puzzlestück scheinbar dem ganzen Konstrukt der Zusammenbruch droht. Am Ende zählt ja für die Einheimischen nur was am Eishockeystandort St. Pölten übrig bleibt. So weit das die Insider berichten, wird das um einiges weniger sein als zu vor.
Und ich darf ein letztes Mal auf die Umwegrentabilität und die Unterstützung einer internationalen Schule hinweisen. Aus den Zahlen und Fakten, die ich dazu gefunden habe, spielt allein der Wert der beiden Dinge für St. Pölten die Förderungen ja locker wieder rein.
Aus wirtschafts- und bildungspolitischer Sicht spielt es dann überhaupt keine Rolle, ob hier Millionäre, Ausländer oder Aliens gefördert werden. Der Mehrwert für Niederösterreich ist da. Und der sportpolitische Schaden kommt halt als Extrabonus noch oben drauf. Drei wichtige Bereiche für den Standort St. Pölten werden auf einen Schlag beschädigt nur weil man im Jahr keine € 150.000 (oder noch weniger) für eine Bildungseinrichtung mit internationaler Ausrichtung investieren will. So geht Standortpolitik mit Weitblick. Nicht.