Heute eine interessante Aussage von Vallant in der Kleinen Zeitung. Sinngemäß meint er, dass er bei Ex-Kollegen in Innsbruck nachgefragt hat und die Antwort bekommen hat, dass dort nicht dezidiert in Hinblick auf ein System trainiert wird, sondern dass die Mannschaft einfach Spaß hat. Laut Vallant wird beim KAC hingegen alles sehr genau analysiert.
Bei der Anzahl der Gegentore würde es Herrn McKeefe zwar auch nicht schaden, ein wenig am System zu feilen und Trainer mit der einfachen "go out and have fun" Mentalität ala Walker sind in Klagenfurt grandios gescheitert.
Andererseits kommt bei mir bei den Worten von Vallant der Eindruck durch, dass die Mannschaft einfach mental gebremst wird, mehr aus Angst vor (System-)Fehlern spielt, als mit der Freude am Spiel und der Kreativität. Und das ist ja genau das, was jeder sieht, aber halt schwer beschreiben kann. Natürlich hindert Matikainen niemanden am Toreschießen, keine Ahnung, was genau er vorgibt oder wie er Systemfehler bestraft, aber dass gstandene Spieler völlig introvertiert und offenbar mit einer gewissen Versagensangst spielen, ist schon auffällig.
Ich denk auch, dass unsere Spieler durch den Defensive first Gedanken offensiv oft gehemmt sind, sich gar nicht für gute Abschlüssen in Position bringen können und darunter die Kreativität leidet.
Ist mir gegen Salzburg ganz stark aufgefallen, weil bei nahezu jedem Angriff 3 Spieler auf der Blauen standen