Rhetorisch hat man sich wohl auch an einer bestimmten politischen Partei orientiert: Die anderen sind gemein, wir sind aber die Guten. Nur wissen wir selbst nicht genau, warum wir nun die "Guten" sind. Wahrscheinlich nur deshalb, weil es ja "Gut" und "Böse" geben muss und die anderen ganz sicher "böse" sind. Und die "Wahrheit" ist ohnehin ein dehnbarer Begriff. Hauptsache, die Öffentlichkeit vergisst nicht, dass die anderen ja furchtbar gemein waren. Dieses Gesülze geht auf keine Kuhhaut mehr.
Die Berichte von Linza sind natürlich auch journalistisch top und zu keinem Zeitpunkt zu hinterfragen. Schließlich gehören die auch zu den "Guten".