Genau für die Katastropheneinsätze brauchst ein großes Heer
Für Katastropheneinsätze braucht man keine 35.000 Soldaten. In Deutschland z.B. ist für den Katastrophenschutz das technische Hilfswerk zuständig. Man es schaft mit 860 beruflichen und 42.000 freiwilligen Mitarbeitern den Schutz für ganz Deutschland aufrecht zu erhalten. Etwas in diese Richtung sollte auch in Österreich möglich sein.
Wobei prinzipiell bei der Abschaffung der Wehrpflicht noch der Zivildienst mitgedacht werden muss und die Mehrkosten bzw. wenn keine Mehrkosten der Qualitäts- und Quantitätsverlsut in vielen Bereichen der Pflege, der Notfallversorgung, etc.
Wenn man den Zivildienst abschafft muss man das fehlende Personal ersetzten. Dies könnte teilweise durch ein freiwilliges Jahr gelöst werden. Es darf nicht vergessen werden das sogar der Ersatz durch rein berufliches Personal für den Staat billiger wäre wenn die jungen Männer nicht mehr zum Bund müssen, sondern in der Zeit einer Arbeit nachgehen können und damit Steuereinnahmen erwirtschaften.
Wo soll durch den Austausch von Zivildienern gegen berufliches Personal ein Qualitätsverlust entstehen? Zumindest im Rettungsdienst wäre das Wegfallen von Zivildienern eine enorme Qualitätssteigerung. Dann werden wenigstens nicht mehr teilweise unmotivierte 18 jährige nach 260 Stunden Kurs und einer leichten Prüfung auf Schwerstverletzte losgelassen.
Das Einsparungspotential in den 2 Bereichen tendiert gegen 0.
Alleine die laut Wikipedia anfallenden Kosten von 3,2 Milliarden US Dollar fürs Bundesheer (2007) und die 180 Millionen fürs gesammte THW lassen doch ein hohes Potential vermuten.