Fährt jemand von deiner Familie mim Auto oder geht zu Fuß über Straßen?
schon aber sie legen sich nicht auf die Autobahn und hoffen nicht überfahren zu werden
Ja die Maßnahmen waren richtig, um die Pandemie einzubremsen, aber jetzt muss man nach Vorne schauen und sich wieder dem Leben widmen
und was hat sich zum Vergleich zum Status vor 2 Monaten geändert? Warum sollte der Ausbruch nicht von vorne losgehen wenn sich alle wieder normal dem Leben widmen? Außer das die Leute nun vielleicht etwas mehr Abstand halten. In der Arbeit kann ich schön beobachten: Hände werden weiterhin selten gewaschen, gehustet wird so wie immer maximal in die Hand, in der Pause stehen sie doch alle wieder zusammen
Unser einziges Glück ist die im Vergleich zu anderen Krankheiten sehr geringe Sterblichkeit von Covid-19. Mit schaudern muss man daran denken was los wäre wenn sich z.b. Ebola so leicht verbreiten würde
Masern war letztes Jahr auch kurz ein Thema, aber bei weitem nicht so spektakulär wie SARS-CoV 2. Übrigens, das Masernvirus hat einen R0 von 15, nur zum Vergleich
Masern z.B. wären kein Problem, würden nicht so manche aufs Impfen verzichten
Von den vielen (teilweise weitaus gefährlicheren) meldepflichtigen Erkrankungen, hat nur momentan COVID-19 die absolute Nr. 1 Position übernommen
scheinbar verbreiten sich diese anderen Krankheiten nicht ganz so brutal. Am besten finde ich da die schon früher mal gepostete Zwischenbilanz von Dr Vogt (LINK). Vermutlich sind die meisten zu Faul einen solchen "Longread" zu lesen deshalb ein
Auszug:
"Keiner meiner Kollegen – und ich natürlich auch nicht – und niemand vom Pflegepersonal kann sich erinnern, dass in den letzten 30 oder 40 Jahren folgende Zustände herrschten, nämlich dass:
- ganze Kliniken mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose besitzen;
- ganze Intensivstationen mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose aufweisen;
- 25% bis 30% der Pflegenden und der Ärzteschaft genau jene Krankheit auch erwerben, welche jene Patienten haben, die sie betreuen;
- zu wenig Beatmungsgeräte zur Verfügung standen;
- eine Patientenselektion durchgeführt werden musste, nicht aus medizinischen Gründen, sondern weil wegen der schieren Anzahl an Patienten schlicht das entsprechende Material gefehlt hat;
- die schwerer erkrankten Patienten alle dasselbe – ein uniformes – Krankheitsbild aufgewiesen haben;
- die Todesart jener, die auf der Intensivstationen verstorben sind, bei allen dieselbe ist;
- Medikamente und medizinisches Material auszugehen drohen."