warum TS neben bjornlie lupaschuk spielen läßt, verstehe ich vor allem aus taktischen gründen nicht, denn beide sind nicht die allergrößten defensivkünstler, vor allem bei schnellen turnovers. im PP hätte ich kein problem mit den beiden, aber bei EQ würde ich neben bjornlie, so wie teilweise im vorjahr gut praktiziert seinen alten freund casparsson als stay@home stellen, dann hätte die first line wahrscheinlich eine andere +/- statistik. ich habe jetzt die rechts/linksschützen thematik nicht so gut im kopf, aber bjornlie/casparsson, lupaschuk/insana und oraze/lakos würden IMO als defenderpaare besser zusammenpassen. immer schön brav einer, der den aufbaupass spielen kann bzw. auch nach vorne geht und ein stay@home, der dahinter absichert.
warum in der offense die grundsätzlichen technischen stärken von kavanagh, vor allem seine fähigkeit den absolut "tödlichen" nolook-pass zu spielen nicht wirklich zur geltung kommen, weiß ich nicht. aber mir wird vor allem in der kav-linie noch viel zu viel herumexperimentiert. er ist für mich ein spielertyp, der vielleicht noch mehr als die anderen, darauf angewiesen ist, dass seine linemates wissen, wie er funktioniert. er ist kein wirklich guter systemspieler, der immer das gleiche macht, sondern ein unberechenbarer kreativer mit tollen händen und guter übersicht. wenn seine linemates allerdings dauernd wechseln, wird das nichts und sein potential verpufft eher wirkunglos.