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Beiträge von donald

  • 6.R.: UPC Vienna Capitals-HK Acroni Jesenice

    • donald
    • 26. September 2011 um 16:59

    warum TS neben bjornlie lupaschuk spielen läßt, verstehe ich vor allem aus taktischen gründen nicht, denn beide sind nicht die allergrößten defensivkünstler, vor allem bei schnellen turnovers. im PP hätte ich kein problem mit den beiden, aber bei EQ würde ich neben bjornlie, so wie teilweise im vorjahr gut praktiziert seinen alten freund casparsson als stay@home stellen, dann hätte die first line wahrscheinlich eine andere +/- statistik. ich habe jetzt die rechts/linksschützen thematik nicht so gut im kopf, aber bjornlie/casparsson, lupaschuk/insana und oraze/lakos würden IMO als defenderpaare besser zusammenpassen. immer schön brav einer, der den aufbaupass spielen kann bzw. auch nach vorne geht und ein stay@home, der dahinter absichert.

    warum in der offense die grundsätzlichen technischen stärken von kavanagh, vor allem seine fähigkeit den absolut "tödlichen" nolook-pass zu spielen nicht wirklich zur geltung kommen, weiß ich nicht. aber mir wird vor allem in der kav-linie noch viel zu viel herumexperimentiert. er ist für mich ein spielertyp, der vielleicht noch mehr als die anderen, darauf angewiesen ist, dass seine linemates wissen, wie er funktioniert. er ist kein wirklich guter systemspieler, der immer das gleiche macht, sondern ein unberechenbarer kreativer mit tollen händen und guter übersicht. wenn seine linemates allerdings dauernd wechseln, wird das nichts und sein potential verpufft eher wirkunglos.

  • 6.R.: UPC Vienna Capitals-HK Acroni Jesenice

    • donald
    • 26. September 2011 um 09:55

    jeschuschmaria ... anfang der saison und noch kein feuer am eis!

    nach den gar nicht so schlechten spielen in der ET hat uns der ligaalltag wieder und die mannschaft scheint nach den ausflügen in die europäischen eishockeyspären in ein kleines loch gefallen zu sein, aus dem sie sich erst langsam wieder herausarbeiten müssen. RBS ist es letztes jahr genauso gegangen. konzentrierter spielen, die kleinigkeiten machen und checks zu ende fahren. bis dezember sollten sie wieder zu ihrem spiel gefunden haben, sonst wird die kritik am trainer unüberhörbar werden. das potential in der mannschaft ist exzellent, beim willen zuzulegen haben einige (speziell kav) noch ordentlich luft nach oben. noch mache ich mir absolut keine sorgen.

  • 5.R.: UPC Vienna Capitals-KHL Medvescak Zagreb

    • donald
    • 24. September 2011 um 13:22

    schwedisches "cool-hockey" vs. kanadisches "spass-hockey"

    wien macht jetzt zum ersten mal seit vielen jahren bekanntschaft mit ersterem. diesen spielstil ist man in wien schlichtweg nicht gewöhnt, daher die viele raunzerei, die es auch gegeben hätte, wäre die partie 2:0 ausgegangen. ich denke, dass viele erst jetzt beginnen langsam zu realisieren, dass man in wien in den nächsten jahren komplett andere eishockeykost vorgesetzt bekommen wird. entweder man liebt es, oder man hasst es!

    wobei die gestrige partie sicher ein wenig mehr als auch sonst bei samuelsson unter dem fokus stand die defensive zu kontrollieren. 55 min ist ja auch gut gegangen. da hat samuelsson schon recht.

  • Verletztenliste 11/12

    • donald
    • 22. September 2011 um 14:52
    Zitat von sohngottes21


    und pinter auch!

    mit dolezal, pinter und fortier sind drei zurück, mit harand, rotter und gunarsson sind derzeit 3 out, von denen 2 im winter wieder zurück kommen - wo ist das problem?

    den idealkader, wo alle gleichzeitig fit sind, wird es sowieso nie geben. dieser existiert nur in den köpfen mancher fans.

  • Verletztenliste 11/12

    • donald
    • 22. September 2011 um 09:39

    der ausfall von rotter ist sicher schmerzlich, aber der kader sollte auch ohne ihn groß und stark genug sein, um das zu kompensieren. irgendwann im winter kommt auch c. harand wieder zurück. ich erwarte mir zumindest von ein bis zwei jungen noch eine deutliche leistungssteigerung heuer. sie sind im richtigen alter und sie haben den richtigen trainer. beste voraussetzungen, um den nächsten level zu erreichen.

    eine legio sollte man maximal tauschen, aber nicht neu verpflichten. wenn die POs absehbar sind, sollte man den dann aktuellen kader nochmals beurteilen und, wenn nötig verstärken. für den (leider wertlosen) grunddurchgang sind die VIC für spannende begegnungen stark genug. vielleicht nicht für den ersten platz, aber der ist mit dem modus sowieso für die fisch'

    also keine panik!

  • 4.R.: HC Orli Znojmo-UPC Vienna Capitals

    • donald
    • 19. September 2011 um 16:38

    kann irgendein wissender hier auskunft über die art und folgen der strafen geben die offensichtlich(?= gestern gegen kavanagh, ferland und gratton ausgesprochen wurden. also ich kenne mich nimmer aus!

  • Pro / Kontra Divis

    • donald
    • 19. September 2011 um 16:35

    wenn divis in der po-serie hält, wie der teufel, reicht mir das. der grunddurchgangsrest ist leider durch den modus sowieso für die fisch.

    divis hat jedenfalls die klasse uns ebendiese zu zeigen, wenn es wirklich darauf ankommt.

    ein wenig erinnert mich die aktuelle diskussion an die geschichte damals bei frederic chabot, der im grunddurchgang auch eher durchwachsene leistungen darbot, aber in den finalis dann sehr präsent war und den klagenfurtern in den entscheidenen spielen teilweise ordentlich den nerv zog.

  • 3.R.: UPC Vienna Capitals-EC Rekord-Fenster VSV

    • donald
    • 17. September 2011 um 12:49

    @eisbärli

    ich bin ebenso wie du davon überzeugt, dass TS von allen verfügbaren coaches einer der besten war, die den VIC und auch den jungen kaderspielern "passieren" konnte. ich war allerdings auch einer, der KG nie so verteufelt hatte, wie andere hier, sondern ihm aufgrund seiner eher uncanadischen art, wie er v.a. das offensiveishockey interpretierte, durchaus sehr wohlgesonnen war (mit der einschränkung der generellen mutlosigkeit ggü. dem einsatz von jungen spielern in matches, bei denen es um nichts ging).

    was mich aber an den VIC 11/12 doch einigermaßen wundert, ist der hohe gegentorschnitt bei EQ, den sie heuer (auch schon in der ET) haben. das passt imo momentan überhaupt nicht zur spielphilosophie von TS, soweit ich sie kenne. da erwarte ich mir schon noch um einiges mehr an taktischer konsequenz, v.a. auch deswegen, weil für die defensive note im spiel aus meiner sicht, trotz der vielen verletzungen keine wirklich wichtigen player sowohl in der defense, als auch in der offense fehlen.

  • eishockeyexperten.at: Neue Umfragen online

    • donald
    • 16. September 2011 um 10:29

    ich muß gestehen, dass ich mich auch sehr gewundert habe, dass das vergehen gegen rotter nicht mit zumindest 5+ Game Misconduct bzw. sogar Matchstrafe bestraft worden ist, da es ein völlig unstrittiger check gegen den kopf war. wenn man solche fouls wirklich nachhaltig weghaben will aus der liga, muß man solche dinge auch dann hart bestrafen, wenn der gefoulte spieler nach einigen sekunden sterndl sehend wieder aufsteht. 2+10, nur weil der gefoulte spieler nicht gleich halbtot am eis liegenbleibt, trägt leider nicht wirklich dazu bei, solche sachen abzustellen. leider tun sich unsere heads noch immer sehr schwer zwischen dutzendvergehen (2min) und schweren fouls trennscharf zu unterscheiden, sogar, wenn sie zu zweit am eis sind. d.h. dass die spieler mit "sterbenden schwan aktionen" weiterhin bei der entscheidungsfindung nachhelfen, um einen vorteil für ihr team zu erzwingen. ob das gut ist?

  • Viveiros neuer Trainer - Rob Daum Co ...

    • donald
    • 15. September 2011 um 10:05
    Zitat von eisbaerli

    nun die konstellation mv und daum ist auf alle fälle einen versuch wert. was weber hier bewirken soll ist mir nicht klar wird sich aber zeigen .

    sorry, aber das ist nicht mehr und nicht weniger als "more of the same". ein (bzw. mehrere) coaches für das A-team hinter der bande nur bei den turnieren. eine ernsthafte strukturelle lösung, die auch die nachwuchsmannschaften und ständige kommunikation mit den ligatrainern bzw. beobachtung von spielern im ausland miteinbezieht und kontinuierlich ein spielsystem für ein neues A-team über mehrere jahre entwickelt und verfeinert ist das ganz sicher nicht. dafür fehlt den engagierten leuten trotz den immer gleichen beteuerungen, dass jetzt alles anders wird, schlichtweg die zeit.

    die präsentierte lösung ist leider das weiterfahren mit der bekannten unzulänglichen österreichischen lösung nach dem motto "wasch mir den pelz, aber mach mich nicht naß". die "erfolge" werden wahrscheinlich ähnlicher natur sein, wie in den letzten fünf jahren, eher noch weniger. eine entwicklung ist nicht absehbar. ich hätte mir einen hauptamtlichen cheftrainer gewünscht, der die arbeit und die lehrgänge mit den diversen OEHV-teams auf eine völlig neue und moderne basis stellt. aber wahrscheinlich fehlt dann das geld für die auslandsreisen der funktionäre und die hotels. :S

  • Pro / Kontra Divis

    • donald
    • 14. September 2011 um 18:28
    Zitat von christian 91

    'jessasna'! ich hasse es missverstanden zu werden. liegt aber sicherlich auch ein wenig daran dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. wenn also divis meint er *wäre 15 mal* angefahren worden und er daraufhin verletzt ausgeschieden ist, dann BILLIGE ich die vorher begangenen 14 körperkontakte seitens der roten absolut zu. die tragische, leider begangene berührung mit der 'tat' nummer 15 führte dann zu seiner verletzung (die aber damals auch nicht lückenklos zurückzuführen war!?) die ich absolut nicht billige diese aktion!! comprende??

    ... verstanden und akzeptiert!

    Dir ist aber schon auch klar, dass der Kollege Hager in einer nordamerikanischen Liga nach solchen wiederholten "Berührungen" des gegnerischen Goalies in einem PO-Spiel möglicherweise die Eisfläche nur dann auf den eigenen Kufen verlassen hätte, wenn er, so wie es seine bekannte Art ist, schnell auf die Bank geflüchtet wäre. In jedem anderen Fall wären bei seinem Abtritt die Kufen senkrecht ca. 50cm über dem Boden gewesen. ;)

  • Pro / Kontra Divis

    • donald
    • 14. September 2011 um 15:07

    christian 91

    ... zwischen einem großteils fairem Sportsmann (zB. Werenka), Spielern, die vorsätzlich Mätzchen aufführen (zB. Divis) und Spielern, die vorsätzlich den Versuch unternehmen Gegenspieler zu verletzen liegen aber schon einige intellektuelle Welten! ;)

    Zweiteres ist unangenehm für den Gegner und sicher auch nicht fair, aber dritteres ist schlicht gemeingefährlich und hat im Sport ABSOLUT NICHTS verloren. Was machen solche Leute im Privatleben, wenn sie die Nerven wegschmeissen? Frauen und Kinder grün & blau prügeln? [kopf]

  • 2.R.: Vienna Capitals-Liwest Black Wings Linz

    • donald
    • 13. September 2011 um 09:46

    @ linzer fans

    grats und großen beifall von mir für die originelle idee mit den hawaihemden und den badeschlapfen. sommereishockey@its best! :) :) :)

    mit den inhalten der spruchbänder konnte ich überhaupt nichts anfangen. was aber zunehmend auffällt ist die wehleidigkeit mancher fans und die eitelkeit sich selbst zu produzieren, anstatt die eigene mannschaft lautstark zu supporten. scheint ein genereller trend zu sein. ?( ?( ?(

    der schal und die schuhe vom linzer sektor auf der eisfläche? und das bei einem absolut nicht gehässigen und großteils fairen spiel, noch dazu in der zweiten runde? was werft ihr aufs eis, wenn es wirklich schmutzig und gehässig ist und auch wirklich um etwas geht? pflastersteine? [kopf]


    @linzer spieler

    wenn über eine gesamte saison ein MVP gewählt wird und dieser beim ersten heimspiel offiziell geehrt wird, ist es in jeder liga der welt üblich, dass ihm ALLE anwesenden spieler (und auch die meisten awayfans) respekt und beifall zollen. nur nicht in unserer. das war ein armseliges und eigentlich trauriges verhalten! :(

  • 2.R.: Vienna Capitals-Liwest Black Wings Linz

    • donald
    • 11. September 2011 um 22:35

    BWL mit den tugenden willen und einsatz und auch mit dem nötigen glück. die VIC mit einem arroganten und körperlosen spiel.

    wenn man, so wie die VIC heute abend versucht, gnadenloses hollywoodhockey zu spielen, sollte man die unbedingte klasse haben, mehr tore zu produzieren, als man selbst bekommt. wenn man diese nicht besitzt, sollte man besser die finger davon lassen, und sich auf die einfachen dinge konzentrieren. hartes, einfaches und schnörkelloses hockey. ich kann mich schon lange an keinen abend erinnern, wo wien sieben tore daheim bekommen hat. erstaunlich ...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 19. August 2011 um 10:58
    Zitat von Grisu

    (Eishockey)Weisheit mit dem Löffel gegessen und sollten sich bei so manchem Verein als Funktionär berwerben, da sie es ja viiiel besser wissen, als die handelnden Personen (weil es ja eigentlich nicht so schwer ist, wie du schreibst.. [kopf] )

    Grisu
    da du mich persönlich ansprichst auch eine persönliche antwort

    1.) das wissen darüber, wie gewisse vorgänge ablaufen, qualifiziert noch nicht unbedingt dafür dies auch erfolgreich managen zu können oder zu wollen! ich möchte konkret ganz sicher nicht mit einem der handelnden manager im österreichischen profieishockey tauschen müssen. btw. wissen tun manche bald einmal etwas (so auch ich), können tun es trotzdem nur die wenigsten!

    2.) nichts gegen manny viveiros. er ist ein sympatischer kerl und hat sicherlich ein sehr solides wissen über dinge, die am eis passieren. wie weit seine kenntnisse über wirtschaftliche belange von profisportvereinen gehen, kann und will ich nicht beurteilen. aber wenn er bzgl. des o.a. zusammenhanges nicht falsch interpretiert wurde, was bei seinem "deutsch" nicht gänzlich unwahrscheinlich ist, halte ich seine aussage für zumindest diskussionswert, um es höflich zu formulieren.

    @shoooontn
    in bezug auf die VIC, wie genau definierst du hauptberuflich? ;)
    (brauchst nicht zu antworten)

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 19. August 2011 um 08:40
    Zitat von Grisu

    [ (der Trainer) ein bißchen mehr Einblick hat als so mancher User, der nur glaubt, sich wirklich auszukennen.....

    ... die gehälter von profisportlern im eishockey oder fussball in der EBEL oder anderswo bzw. deren strukturierung in fixum, sachleistungen, prämien (und leider immer noch "nebengeräuschen") sind keine "raketenwissenschaft". da wird zwar mancherorts (v.a. in österreich) viel hineingeheimnist und v.a. im eishockey von den fans meist nach oben übertrieben (im fussball ist es witzigerweise genau umgekehrt), aber wenn man gute bekannte im sportmanagement hat und sich dafür interessiert, sind die dinge doch recht überschaubar.

    ich bleibe daher bei meiner behauptung, dass der KAC heuer, wahrscheinlich von den österreichischen vereinen, trotz der geringsten legodichte die höchste (ehrlich zusammengerechnete) gehaltssumme hat (obwohl der trainerstab von den topvereinen sicher der biligste ist). wenn man bedenkt, dass die gaben von h.h. defakto einen ganzen sponsor ersetzen und die hohe zuschauerauslastung in klagenfurt miteinbezieht, wird das ausgabenbudget wahrscheinlich sogar solide ausfinanziert sein. RBS hat mit koch, lakos, divis & pewal vier "gehaltsschwergewichte" nicht adäquat ersetzt (die neuen legos werden in etwa gleich viel verdienen, wie die alten), hat für mich dadurch beim A-team den ersten platz verloren und ist als mannschaft gehaltsmäßig insgesamt zurückgefallen. wobei RBS sicher mit abstand die höchste summe von allen in den trainerstab und da wiederum in spezialtrainer investiert und damit im unterschied zum KAC schon jetzt genau das machen, was viveiros vorschlägt. die polemische kritik aus kärnten v.a. an RBS ist für mich daher völlig absurd, da diese heuer mannschaftlich zwar um ein ordentliches stück kosten reduziert, aber ausbildungsmäßig wiederum aufgestockt haben. die VIC und Zagreb sind sicher auch vorne dabei. dahinter mit respektabstand die drei anderen österreicher.

  • Andre Lakos @ Kölner Haie

    • donald
    • 18. August 2011 um 17:28

    ich freue mich für den langen. obwohl er manchmal ein wenig phlegmatisch und hölzern am eis wirkt, gehört er für mich nach wie vor zu den top 5 der österreichischen defender, die ihren job auf gleichbleibend hohem niveau erledigen können. er ist einer der wenigen österreichischen profis, der auch im ausland immer wieder solide leistungen gebracht hat und trotzdem immer gern zum nationalteam gekommen ist. warum ausgerechnet er immer die meiste defenderkritik vor allem bei seinen auftritten im nationalteam abbekommen hat, ist mir nicht immer logisch und fair vorgekommen. wahrscheinlich lag es auch ein wenig daran, dass seine "kärntner lobby" nicht so groß war, wie bei manchen anderen weniger geeigneten. ;)

    wie auch immer, viel glück und eine verletzungsfreie saison in köln!

  • eishockeyexperten.at: Neue Umfragen online

    • donald
    • 18. August 2011 um 12:48

    Sascha Tomanek

    100% agree!

    Leute, die den Verein auch organisierterweise positiv supporten und unterstützen sind wichtig, da ihre Identifikation letzlich ein Teil des Entertainments ist. Daraus aber seitens der Supporter ein demokratisches Mitspracherecht bei einem Wirtschaftsbetrieb abzuleiten ist grundfalsch. Der einzig existente Stimmzettel, der von den Vereinen auch tatsächlich wahrgenommen wird, ist neben der formellen Vereinsmitgliedschaft und den dort verankerten Stimmrechten der Kauf der Eintrittskarte, der den Zuseher berechtigt ein Spiel zu sehen. Wird dieser "Stimmzettel" in Massen verweigert, läuft etwas schief. Solange aber ausreichend Leute Tickets kaufen und die Mannschaft sehen und unterstützen wollen, ist alles in Ordnung. Niemand, schon gar nicht die Daheimgebliebenen hat das Recht darüber zu urteilen, ob die "richtigen" oder die "falschen" Fans im Stadion sitzen. Jeder, der kommt ist willkommen. Jeder, der ausbleibt hat anders entschieden.

    Was z.B. der SK Rapid und sein Fanservicebetreuer derzeit aufführen ist grundfalsch. Man ignoriert die zahlende Masse und richtet stattdessen seine Vereinspolitik nach ein paar radikalen Fangruppierungen aus, die bis heute nicht kapiert haben, dass sie erstens in der Minderheit sind und zweitens die Besucher keine Gewalt im Stadion wollen. Das ist ein extrem gefährliches Spiel seitens des Vereines und ich habe noch kein Beispiel gesehen, wo diese Politik gutgegeangen ist.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 18. August 2011 um 10:37

    @viveiros

    wenn man, so wie der KAC, einen großteil der topösterreicher unter vertrag hat, kann man natürlich die anzahl der legionäre kleiner halten. warum es dann trotzdem sechs sind, wird viveiros speziell dann erklären müssen, wenn er nicht meister wird. ich bezweifle allerdings sehr stark, dass der derzeitige KAC-kader mit den drei legionären weniger, kostentechnisch tatsächlich billiger ist, als z.B. jener der VIC, wo ich ein wenig einblick habe. ich mutmaße, dass der KAC in summe mehr gehälter und prämien auszahlt (auch wenn es von gönnern kommt), als fast alle anderen österreichischen vereine (außer die brandners, kalts, kochs, hagers und schullers spielen dort für ein butterbrot, was ich nicht glaube).

    legionäre hin oder her, jeder verein in österreich hat bei der gegebenen anzahl an sponsoren, gönnern, tv- und zusehereinnahmen ein individuelles budget, das für ihn machbar und vernünftig ist. manche haben traditionellerweise eben ein höherers und manche ein tieferes. die geschichte mit der legionärsanzahl ist ein scheingefecht, denn für eine potentielle meistermannschaft aus mehr österreichern und weniger legionären muß man nahezu genausoviel hinlegen, wie für eine mannschaft aus weniger österreichern und mehr legionären. linz, graz und (auch) der VSV sind von potentiellen meistermannschaften derzeit halt ein ordentliches stück entfernt, aber das liegt auch daran, dass die "reicheren" klubs immer die bestmöglichen verpflichten werden, wurscht ob es viele oder wenige legionäre gibt.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 17. August 2011 um 18:57
    Zitat von Adlerblut

    Das Schaffen von Jugendstrukturen dauert Jahre, konträr zur allgemeinen Meinung ist das auch in Kärnten nicht über Nacht enstanden, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger harter Arbeit, von der mittlerweile ganz Österreich profitiert!

    Polemik "ON"

    und weil speziell beim VSV in der nachwuchsarbeit ja alles so eitel wonne ist, spielen mit altmann und starkbaum zwei leute dort im A-team, die ihre grundausbildung in wien beim we-v genossen haben und dort auch schon im A-team gespielt haben.

    Polemik "OFF"

    nichts für ungut ... aber jeder sollte vor seiner eigenen türe kehren!

    zum sonstigen post. du hast deine meinung und ich habe meine und beide meinungen siind möglicherweise nicht kompatibel. macht aber nichts ...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 17. August 2011 um 17:31

    nur ein kleiner einwurf zum allseits beliebten "jugendwahn"

    wo genau befinden sich unsere jugendnationalmannschaften oder die jugendvereinsmannschaften im internationalen vergleich so bei den 14-17 jährigen? und kommt's mir jetzt nicht mit dem argument, dass in diesen mannschaften irgendwelche legionäre den österreichern die plätze verstellen.

    quintessenz: eine systematische nachwuchsförderung oder ein systematisches nachwuchsmodell im österreichischeneishockey findet defakto nicht statt!

    alles, was es gibt ist idealismus von einigen wenigen vereinen, die (meist ehemalige spieler) dafür gewinnen können, soetwas wie jugendbetreuung zu spielen und idealismus von einigen wenigen eltern, die ihren kindern (teure) sommercamps oder ausbildungen bezahlen. das alles findet mit ganz wenigen ausnahmen nach dem motto statt "wasch mir den pelz, aber mach mich nicht nass". der OEHV, dessen aufgabe es wäre für organisationen, strukturen, geld und auch für rechtssicherheit bei der nachwuchsausbildung zu sorgen ist bei diesem thema konzeptuell schlichtweg nicht vorhanden. und das ist auch der grund, warum ehemals gleichwertige nationen, wie dänemark oder norwegen uns langsam aber sicher davonziehen. wir waren vor zwanzig jahren eishockeyexoten, haben aufgrund einer zufälligen häufung guter jahrgänge kurz an die weltspitze geschnuppert und nähern uns dank der ignoranz des OEHV wieder mit riesenschritten den eishockeyexoten an.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 17. August 2011 um 11:08
    Zitat von Dilbert


    Ich bin kein Jurist, aber wenn ein Spieler gegen solche Einschränkungen nicht klagen kann, frage ich mich wie es zum uns allen wohlbekannten Bosman-Urteil kam. Da hat auch ein Spieler geklagt und kein Verein.

    das bosman urteil ist nur bedingt vergleichbar, denn in erster linie war es eine entscheidung des EU-GH bzgl. ablösesummen nach vertragsende und nur in zweiter linie bzgl. freizügigkeit der arbeitsplatzwahl für EU-profi-fussballer innerhalb der EU. im fussball gab es bzgl. der ausländerregelungen damals allerdings keine "freiwilligen selbstbeschränkungen" der vereine, wie in der EBEL, sondern von den vereinen unanfechtbare anordnungen der nationalen verbände, die wiederum der UEFA und der FIFA unterstehen. und ja, diese wurden aufgehoben, denn die EU hat festgestellt, das die von FIFA und UEFA in den nationalen verbänden abgeleiteten regelungen dem EU-recht nicht übergeordnet sein können, bzw. diesem wiedersprechen dürfen. falls aber die vereine einer liga eine "freiwillige selbstbeschränkung" einführen und sich die vereine alle daran halten, haben die nicht zum zuge kommenden spieler meines wissens kaum eine realistische chance diese regelung am gerichtsweg zu bekämpfen. da muß immer ein verein mitspielen.

    in diesem fall könnte aber sicher unser allseits geschätzter vicente genaues licht ins dunkel bringen?

    gm99
    du hast formaljuristisch natürlich völlig recht, aber in der praxis haben die wenigsten sportvereine, die ich kenne, ein ausreichend zu definierendes vermögen, das in der praxis dafür reichen würde, heutzutage entsprechende kreditlinien bei banken eingeräumt zu bekommen. da müssen meist funktionäre für die kredite unterschreiben. oder es haften gemeinden für die vereine, falls es der gemeinderat billigt und die gemeinden ausreichend sicherheiten haben. auch gesellschaften können haften, aber die vereine sind es nur in den seltensten fällen selbst und alleine.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 17. August 2011 um 10:25
    Zitat von Dilbert


    Und schon sind wir wieder bei einer systematischen Benachteiligung ausländischer Arbeitnehmer und einem Verstoß gegen EU-Recht. Ein für alle mal: Jegliche Regelung die Österreicher besser stellt als andere EU-Bürger ist nicht möglich. Auch ein Agreement der Vereine bringt nix, dann klagt halt ein Spieler

    ... die "freiwillige Selbstbeschränkung" ist von keinem Spieler einklagbar, denn wie würdest Du den Schaden einer unbegründeten nichzustandegekommenen Einstellung definieren? Auf was genau willst Du klagen als Spieler? Die Selbstbeschränkung ist nur von den Vereinen selbst durchbrechbar, denn die Regelung hält natürlich vor keinem Gericht, wenn sich ein Verein nicht daran halten will. Aber das ist eine andere Geschichte.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 17. August 2011 um 10:09

    Er hat keines!

    Er mäkelt nur herum, weil der VSV momentan knappe Kassa und wenig Chancen auf den EBEL-Meister hat und vermischt in seiner Hilflosigkeit Dinge, die nur bedingt etwas miteinander zu tun haben. Nämlich die Kosten der EBEL-Klubs mit der Anzahl der Legionäre und die mäßigen "Erfolge der Nationalmannschaft".

    Zum ersten: Ich behaupte die Kosten der Vereine haben nur bedingt mit der Anzahl der Legionäre zu tun. Jeder Verein hat die Möglichkeit seinen Kader aus einer nahezu beliebigen Mischung von jungen und alten Österreichern, sowie Legionären zu füllen. Der KAC hat mit sechs Legos sicher kein geringeres Budget, als die VIC mit Neun. In Wahrheit wird der Kader heute von der Vereinen kaum mehr nach der Punkteobergrenze, sondern fast nur mehr nach selbstauferlegten Budgetobergrenzen erstellt. Und das ist auch gut so. In Österreich haften bei Vereinen die Organe (meist die Präsidenten) für Schulden persönlich, auch wenn das die wenigsten wissen und realisieren. Die, die es in der Zwischenzeit realisiert haben, agieren mittlerweile stark mit dem Rechenstift. Dass die Budgetobergrenzen der Vereine unterschiedlich sind und damit die Chancenverteilung Meister zu werden ebenfalls, war immer so und wird auch immer so bleiben. Auch wenn wieder eine Beschränkung kommt, wird es Vereine geben, die sich dann halt weniger, aber trotzdem Top-Legos leisten können und Vereine, die halt nur die dritte Garnitur verpflichten können. Das gilt auch für die guten Österreicher. D.h. eine Legionärsbeschränkung hat nur sehr beschränkt etwas mit Kostenbeschränkung zu tun. Die defakto Aufhebung hatte eher den Sinn bei wenigen EBEL tauglichen Österreichern für Chancengleichheit aller Vereine zu sorgen und das am Schluß absurde Preis/Leistungsverhältnis für die Österreicher wieder zu normalisieren. Dies ist auch größtenteils gelungen.

    Tatsächlich reformbedürftigt sind die negativen Effekte der Punkteregelung, die zugunsten der jeweils heimischen Spieler stark vereinfacht gehört. Dass ein Peintner in der EBEL keinen Job mehr bekommt, hat möglicherweise nicht nur finanzielle und sportliche Gründe, sollte aber systematisch nicht passieren. Daher runter mit den Punkten auf insgesamt 50, 0 Punkte für U23 Ösis, 1 Punkt für Ösi Goalies, 2 Punkte für alle anderen Ösis und 4 Punkte für Legos. Dies sollte wieder einen gesunden Wettbewerb zwischen jungen und alten österreichischen Spielern bringen und ist eine Defakto Beschränkung auf 6-7 Legos.

    Zum zweiten:
    Das "Nationalteamproblem", das Mion hier sehr vordergründig durchschaubar und populistisch hineinmischt hat andere Ursachen, als die Legionärsfreigabe in der EBEL. Das Problem ist die Folge von leider "schwachen" Jahrgängen, verbunden mit nahezu keiner Verbandsförderung. Wo sind Konzepte für Eishockey-BNZ? Wo sind Förderlehrgänge für Ux Spieler? Wo sind Verbands-Nachwuchstrainer, die auch von ihrem Job leben können? Wo sind Strukturen und Organisationen und was hat der Verband getan, um alá österreichischer Skipool Geld systematisch dafür aufzustellen? Warum kommen aus der NL so wenig Leute in die EBEL? Die Herrschaften schlafen seit Jahren in der Pendeluhr und geben lieber Geld für befreundete Beratungsunternehmen aus, um sich ihr Nichtstun öffentlich reinwaschen zu lassen. Anstatt endlich aufzuwachen und zu erkennen, dass systematische Nachwuchsarbeit nicht ausschließlich Sache von ein paar wenigen Vereinen und den Eltern, die viel Geld für private Nachwuchscamps ausgeben, ist. Lieber trifft man sich bei den VIP-Buffets und jammert sich gegenseitig die Ohren blutig, wie schlecht denn die gerade aktuelle Mannschaft spielt, wo mindestens 4-6 Topspieler wegen Wehwehchen oder "keine Lust" abgesagt haben und seit Jahren zumindest 1-2 nicht spielen wollen oder dürfen. An einem Setzinger, der in seinem Frust über seine eigene Leistung und die überheblichen Funktionäre der Kragen platzt und undiplomatisch Dinge öffentlich anspricht statuiert man lieber ein Exempel, anstatt sich mit den Ursachen dieser Geschichte selbstkritisch auseinanderzusetzen. Das Krebsgeschwür der Nationalmannschaft ist seit Jahren das NIchtstun des Verbandes, um das Verbandshockey auf das nächste Level zu heben. Man hat sich von einem zufällig sehr starken 86-88 Jahrgang blenden lassen und hat geglaubt, das geht ewig so weiter, ohne das man etwas dazutun muß. Nun kommt die bittere Rechnung und sie ist bei weitem noch nicht ausbezahlt!

    Ich frage daher nochmals. Wo ist das Konzept? Es gibt keines!!! Stattdessen wird das Versagen des A-Teams zum Problem der Liga gemacht. Die hat in Zukunft ganz andere Probleme, wobei ich glaube, dass diese mit einer Legionärsbeschränkung kaum gelöst werden können.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 16. August 2011 um 10:11

    mion hat mit seiner analyse aus sicht des vsv im kern schon recht, aber was er nicht wirklich anspricht ist die weitere entwicklung der EBEL. falls es mittelfristig wirklich zu einer europäischen liga kommt, werden wien und salzburg mit ihren ersten mannschaften aus der EBEL ausscheiden. möglicherweise werden die beiden die EBEL oder eine modifizierte NL mit einer zweiten mannschaft beschicken. ich glaube aber nicht daran, denn rechnen würde sich das sicher nicht. da wird es in wien eher einen eigenständigen neuen zweiten club geben, der dann in einer NL oder EBEL mitspielt.

    für den österreichischen rest der EBEL stellt sich in der derzeitigen form tatsächlich die frage, wo die reise hingeht. ich behaupte, dass das sportliche niveau seit zwei bis drei jahren stagniert. die kosten sind inflationsbereinigt durch die vielen neuen jungen spieler sicher leicht zurückgegangen. die anzahl der legionäre bei den österreichischen vereinen ist erstmals auch leicht rückläufig, da sich vor allem die gehälter der österreicher, bis auf wenige ausnahmen, wieder normalisiert haben. allerdings hat sich die liga leistungsmäßig mehr nivelliert, als es noch vor vier bis fünf jahren der fall war. aus heutiger sicht haben die linzer, grazer und leider auch der vsv fast keine realistische chance mehr um den meistertitel mitzuspielen.

    trotzdem wird mit ausnahme von salzburg nach wie vor in professionelle nachwuchsmodelle viel zu wenig investiert. der vsv und der kac leben von vielen idealisten, die den nachwuchs im verein tragen, in linz und graz ist es von niedrigem niveau kommend so lala und in wien verbessert sich die situation unter dem znene nach der nachwuchsimplosion vor drei jahren langsam erstmals wieder. aber die frage, die sich mir stellt: wo ist hier der verband mit überlegungen für regionale nachwuchszentren, so wie beim fussball??? die nachwuchsausbildung für das profieishockey lebt in österreich zu 99,5% vom idealismus der EBEL und einigen NL-vereine, sonst gibt es nichts nennenswertes, außer wenige privat finanzierte nachwuchscamps und die blöde nachrede von ein paar verbandsdelegierten am VIP-buffet der jeweiligen WMs.

    was ich in dem interview von mion überhaupt nicht teile ist seine diffuse "angst" vor der stärkung unserer EBEL-partnerländer. anstatt sich sportlich und organisatorisch an nationen wie slowakei, tschechien, schweiz oder selbst deutschland zu orientieren und vom verband professionelle förderungen, nachwuchszentren, lehrgänge und bewerbe für die Ux mannschaften zu organisieren, fürchtet sich mion vor stärker werdenden A-teams aus ungarn, slowenen und kroaten. das grenzt ja schon an paranoia und zeigt welch geistes kind der gute giuseppe leider ist. tatsächlich ist es so, dass sich die arbeit und professionalität des verbandes dem niveau der letzgenannten annähert und nicht an die erstgenannten. das hat aber nichts mit der liga zu tun und auch nur sehr wenig mit dem geld!!! es gäbe genug "gönner" in österreich, aber wer genau sind die verbands-ansprechpartner mit einem ernsthaften konzept für sie?

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