Alles anzeigenIch will die EBEL nicht schön reden, sie ist nunmal das was sie ist, eine Mittelklasse Liga in Europa,
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Hab bis jetzt keinen einzigen Vorschlag lesen können wie man das ganze (realistisch) verbessern könnte! Streicht die Punkteregel und reduziert. die Legios! Das schreit jeder zweite hier.
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Alle reden immer von höchstens 5 Legios
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Also gebts mir mal einen genauen Vorschlag wie man die Liga genau auf Vordermann bringen soll.
@Mods
vielleicht kann ma diese Postings in den EBEL Punkteregel Thread verschieben, hierher passen sie nicht mehr?
Natürlich wird die EBEL immer geringere finanzielle Möglichkeiten haben, als es in der Schweiz oder Deutschland üblich ist. Die Frage ist aber nicht nur das absolute Budget, sondern auch die Mittelverwendung.
Die EBEL ist an mehreren Ecken reformbedürftig, die Punkteregel ist hier nur eine davon. Höchstens fünf Legos wären momentan sicher nicht realistisch, denn das gibt der Spielermarkt an Einheimischen nicht her. Aber Auswüchse, wie 10-13 Imports müssen auch nicht sein. Ein gesundes Mittelmaß und für alle machbar wäre ein Deckel mit 9 Imports, den man in drei Jahren auf 8 senkt.
Wenn ein österreichischer Spieler bis 24 leistungsmäßig nicht "explodiert", ist die Wahrscheinlichkeit in der EBEL mit 25 arbeitslos und von einem 30k Lego ersetzt zu werden momentan viel zu hoch. Die viel zu vielen nordamerikanischen Dritt- und Viertliga-Imports tun mir teilweise in den Augen weh. Oder, wie ein guter Bekannter von mir unlängst bemerkte: "Ich glaub ich hab einen Augentinnitus. Ich sehe lauter Pfeifen!"
Womit wir bei der Mittelverwendung der Vereinsbudgets wären. Vernünftige Nachwuchsarbeit hat mehrere Aspekte. Einer davon sind ausreichend Spots und Perspektiven in den Profikadern. Wenn diese aber bis tlw. in die dritten Linien mit nordamerikanischen Durchschnitt besetzt sind, dann gibt es hier nahezu keine Entwicklungsmöglichkeiten für die Einheimischen. Ein zweiter Aspekt sind professionelle Trainingsarbeit mit Profitrainern speziell für die Mannschaften von 14 - 19 Jahren. Mit 18 sollte man bei jedem EBEL Verein reif für eine vierte Linie sein, mit ausreichend Talent und Arbeit sollte der Weg nach oben keinen Plafond haben. Zwei bis drei gesparte 35k Legos bringen ein bis zwei neue Profitrainer für den Nachwuchs. Wenn die Vereine hier nicht im eigenen Interesse agieren, sollten dies die Lizenzbedingungen der EBEL, wie auch das verpflichtende Vorhandensein von Goalietrainern schlichtweg vorschreiben.
Auch die EBEL Organisation selbst darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Aufgabe der Organisation darf nicht nur die Organisation des Spielbetriebes selbst sein (die sie immer besser hinbekommen), sondern muß auch die Vermarktung und das offensive Keilen von Ligasponsoren sein. Hier passiert mir viel zu wenig. Es kommt insgesamt leider zu wenig Geld für eine grenzüberschreitende Liga zusammen. Die Vereine werden hier immer noch viel zu alleine gelassen, was deren Abhängigkeit von Mäzenen (die meist Meistertitel kaufen wollen) erhöht.
Warum stagniert das Zuseherinteresse? Weil das Produkt nicht stimmt. "Seelenlose" Vereine mit wenig Lokalkolorit werden den Anhängern immer mehr wurscht. Da entsteht keine Bindung für die es sich auszahlt in der Halle zu "fiebern". Mehr Zuseher bringen dreifach höhere Einnahmen (Tickets, Food & Beverages, Merchandising) und rentieren sich für die Vereinssponsoren, da die öffentliche Wahrnehmung steigt.
Es gäbe noch einiges weiteres, aber dafür ist mir die Zeit jetzt zu knapp ......