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Beiträge von donald

  • Vienna Capitals - Saison 2016/17

    • donald
    • 11. Oktober 2016 um 08:05

    nun, ich denke, dass seit vielen jahren nun auch erstmals in der kampfmannschaft und beim trainerteam ein echtes bekenntnis dazu da ist, den spielern aus dem nachwuchs angemessene eiszeiten einzuräumen. und siehe da, sie zahlen es durchaus mit leistung zurück. in den matches vs. bozen und RBS hat tlw. die vierte linie immer wieder mit erfrischenden auftritten momentum in das spiel gebracht. nur als maxa im spiel vs. VSV raus mußte und die vierte linie defakto aufgelöst wurde, hat dieser gameplan nicht funktioniert. bezeichnend oder?

    es sieht ganz so aus, als ob speziell bei der transition von spielern aus der Ux in die kampfmannschaft nun wesentlich ernsthafter gearbeitet wird, als die jahre zuvor. wenn es für den nachwuchs dann auch echte chancen und eiszeiten gib, ist die motivation sich noch einmal mehr hineinzuhängen gleich viel höher. evtl. müßte man versuchen die kooperation mit schwedischen nachwuchsteams noch mehr auszubauen. vukovits sollte nicht der letzte gewesen sein, der diesen weg gegangen ist. seine entwicklung ist duchaus beeindruckend. kräftiger und explosiver sollte er halt noch mehr werden.

  • 8.R.: UPC Vienna Capitals-EC Villacher SV

    • donald
    • 11. Oktober 2016 um 07:50
    Zitat von Thomas D

    Ich sehe bei angemeldeter Pyrotechnik im Freien kein Problem.

    OFF TOPIC:
    Solange Du Deine Pyrotechnik irgendwo unter Ausschluß der Öffentlichkeit im Freien abbrennst, bin ich bei Dir. In Stadien allerdings erschließt sich mir der Mehrwert für die Stimmung nicht. Mich kotzt es jedesmal bei Rapid Matches an minutenlang gezwungen zu werden den Feinstaub-Schwefelbrand einatmen zu müssen, nur weil ein paar Idioten glauben, daß dies fürs Match wichtig ist. Nachdem ich mit ein paar Spielern ganz gut bekannt bin, kann ich Dir sagen, daß ihnen dies ebenfalls gehörig auf die Nerven geht, u.a. weil es in den Augen und in der Lunge brennt. In der Öffentlichkeit würden sie das aber nie sagen.

  • Vienna Capitals - Saison 2016/17

    • donald
    • 28. September 2016 um 15:41

    @Medienlandschaft
    Reichweitenvergleich Kärntner Lokalmedien vs. Wiener überregionale Medien? ;)

    Aber es stimmt schon, so viel Einfluss haben die Sportberichte in Wien auch wieder nicht. Insgesamt sind es halt zahlenmäßig doch wesentlich mehr, als er es bislang gewohnt war.

  • Vienna Capitals - Saison 2016/17

    • donald
    • 28. September 2016 um 15:22

    Die Mannschaft des letzten Jahres war sicher eine der langsamsten der letzten 10 Jahre, die heurige Mannschaft ist sicher eine der schnellsten. Aus zwei live gesehenen Matches traue ich mir zu schließen, dass zumindest der Versuch da ist einfacher, direkter, schnörkelloser, geradliniger und vor dem Tor konkreter zu spielen. Mit Holzapfel und Tessier dürften für die Offensive zwei überdurchschnittlich gute Verpflichtungen gelungen sein. Die Defensive ist für mich in etwa auf dem Leistungsniveau des Vorjahres. Hackl hat zumindest in den zwei Matches vs. Bozen und RBS einen ordentlichen Leistungssprung nach vorne gemacht. Bzgl. JPL wird man sehen, wie er bei einem "Großstadtklub", wo die Erwartungshaltung und die Medienlandschaft eine andere ist und es auch kaum ein "geschütztes" Umfeld gibt, performt. Mal sehen, wie er sich da durchbeißt. Die (gar nicht mehr so) "Jungen" aus dem Eigenbau sind heuer wieder ein Jahr älter und müssen nun langsam beginnen zu liefern. Momentan tun sie das, es gibt aber schon noch ordentlich Luft nach oben.

  • 4.R.: UPC Vienna Capitals-EC Red Bull Salzburg

    • donald
    • 26. September 2016 um 22:14
    Zitat von Almöhi

    Würdest du nach dem gestrigen Spiel sagen dass man uns um Richmond, Flood, Olson und Thomas neidig sein muss, weil die von einem ganz anderen Stern kommen?

    .... das nicht unbedingt (zumindest nicht gestern). Allerdings sind die bei RBS "Kadertiefe" herstellenden Österreicher sowohl in Anzahl als auch in Qualität schon beeindruckend. Gestern war halt die insgesamte Tagesform der VIC etwas besser, aber die Meisterschaft ist ja kein Sprint.

  • 4.R.: UPC Vienna Capitals-EC Red Bull Salzburg

    • donald
    • 26. September 2016 um 15:35
    Zitat von WAT stadlau4EVER

    Bzgl. ausbleibender Zuschauer - ich glaube nicht, dass dieses Problem nur auf die Caps bezogen ist, auch bei den anderen Vereinen gibt es keinen Kampf vor der Kassa um die letzten Tickets.
    Ein triftiger Grund für mich ist, dass die Leute einfach kein Geld haben, ......

    Naja, wenn man mal vom etwas eigenwilligen Verhalten mancher Vertreter von FCs absieht, muss man schon auch anmerken, dass sich Teile des VIC-Managements in dieser Angelegenheit alles andere als geschickt angestellt haben. Anstatt den "Vertriebskanal" FCs für den Push von Aboverkäufen wertzuschätzen und vernünftig zu nutzen, sind sie diesen ziemlich ungut gekommen und haben sie sehr kurzfristig vor vollendete Tatsachen gestellt. Ein neues Vertriebs-"Regelwerk" aufgrund geänderter Rahmenbedingungen (die man ja auch offenlegen kann) wäre ernsthaft und offen zu diskutieren und zu verhandeln gewesen. So, wie sie es gemacht haben, behandelt man schlichtweg keine gute Kunden, die über deren "Kanäle" bislang ganz gut Abos verkauft haben.

    Ich denke, es ist seitens der VIC hoch an der Zeit ein neues Abo-"Vertriebsmodell" für echte und regelmäßig lautstark unterstützende Fanclubmitglieder vorrangig auf den Stehertribünen Ost und West, sowie ein zweites Modell für den Abovertrieb von Sitzern auf der Nord und Süd mit vernünftigen Mengenrabatten oder sonstigen mengenabhängigen Vergünstigungen für die Vertriebskanäle zu entwickeln. Dazu braucht es seitens der VIC halt einen echten Vertriebsmanager (evtl. in Personalunion mit einem Fanclubbetreuer), der diese Kanäle bedient, wertschätzt und vor allem diese auch wie Kunden behandelt. Da besteht seitens der VIC schon noch enormer Professionalisierungsbedarf im Sales. Wenn es in meiner Firma der Vertrieb nicht schafft notwendige Änderungen im Angebot so zu kommunizieren, ohne dass meine bislang besten Vertriebskanäle gefährdet oder gekillt werden, befürchte ich, dass ich diesem durchaus empfehle seine Karriere woanders fortzusetzen. Das sollte schon auch einmal gesagt werden. Alleine die Tatsache, dass sich Hans Schmid in dieser Angelegenheit selbst involvieren muss, spricht nicht für die Organisation. Vielleicht hat der eine oder andere im VIC-Management seine Stärken woanders, die Organisation des Ticket-Sales scheint es jedenfalls nicht zu sein.

  • 4.R.: UPC Vienna Capitals-EC Red Bull Salzburg

    • donald
    • 26. September 2016 um 08:22

    Ich denke, manche Vertreter von Fanclubs nehmen sich einfach zu wichtig. Anstatt Spielen einer im Vergleich zum letzten Jahr besseren Mannschaft beizuwohnen, wollen sie lieber "Politik" machen und merken gar nicht, was für ein komisches Bild sie dabei abgeben. Vielleicht ist die momentane Situation ein wenig reinigend für die Zukunft. Jene, denen es nicht um den Sport und die eigene Mannschaft geht bleiben fern und das ist möglicherweise auch gut so. Dafür werden mittelfristig andere kommen und sich begeistern. Die heurige Mannschaft hat jedenfalls das Potential mit Leistung zu überzeugen und zu versöhnen. Wer das nicht sehen will, der hat halt schon.

  • 4.R.: UPC Vienna Capitals-EC Red Bull Salzburg

    • donald
    • 25. September 2016 um 22:29
    Zitat von silent

    das ist eher ein armutszeugnis. was willst noch haben als gegner das die halle wieder halbwegs voll ist?

    zumindest 1500, die ich in wien noch als hockeyinteressiert bezeichnen würde, haben heute ein interessantes und gutes match versäumt. dem in wien dann auf "ausverkauft" noch fehlenden rest muß man eher vor beginn erklären, dass die gelbschwarzen die einheimischen sind. mir gehen diese nicht ab. abgehen tun die leute aber sicherlich dem kassier, denn die kantineneinahmen und das merchandising leiden unter dem rückgang. die stimmung in der halle war für mich OK. ein wenig, wie vor zwanzig jahren, als noch nicht alles von irgendwelchen fanclubs organisiert wurde. alles ein wenig spontaner.

  • 4.R.: UPC Vienna Capitals-EC Red Bull Salzburg

    • donald
    • 25. September 2016 um 20:43

    Ja, das war das erwartete vernügliche Match.

    RBS ist stark gestartet. Das 1:0 in Minute 7 für die VIC fiel eigentlich entgegen dem Spielverlauf. Ab diesem Zeitpunkt haben die VIC allerdings komplett das Kommando übernommen. RBS in allen Belangen überraschend chancenlos. Die VIC hochkonzentriert, schnörkellos und konsequent. RBS mental und physisch immer einen Schritt hinterher. Bis zur Minute 54.

    Da ereignete sich ein unglaublicher Fehler der Refs. Raffl verliert bei einem Zweikampf den Helm und spielt regelwidrig einen Pass. Statt 2min für Spielen mit unkorrekter Ausrüstung für Raffl geht das Spiel weiter und der Anschlusstreffer fällt. Danach die VIC sehr unkonzentriert und ein wenig von der Rolle. Ferland hat den Abend dann noch erfolgreich zu Ende gebracht.

    Insgesamt ein schnelles Spiel von beiden Mannschaften Gracnar war - wie so oft in Wien - indisponiert, um es höflich auszudrücken. Ein steter Unsicherheitsfaktor mit jeder Menge unkontrollierter Rebounds vor das Tor. Die Defensive der RBS scheint es nach einigen Spielen gegen schwächere Gegner offensichtlich nicht mehr gewohnt zu sein, wenn man konsequent und agressiv forecheckt. Da waren einige unnötige Give Aways in der gefährlichen Zone dabei. Wenn sie so gegen den SC Bern spielen, wird es bitter.

    Mein Resume:
    Die neue Mannschaft der VIC macht Spass bei Zusehen. Das könnte eine erfolgreiche Saison werden.

  • 3.R.: UPC Vienna Capitals-HCB Südtirol

    • donald
    • 24. September 2016 um 00:32

    ich habe diese saison die neue mannschaft zum ersten mal live gesehen. mein gesamteindruck im vergleich zur vorsaison war heute, mehr speed, mehr pace und ein wenig mehr talent. was (in der phase der saison nicht überraschend) noch unterentwickelt ist, war präzision und kaltschneuzigkeit im angriffsdrittel, vor allem im slot. was mir gut gefallen hat, war das schnelle und gefällige aufbauspiel aus dem eigenen drittel und ein agressiver backcheck im neutralen drittel. da ist eine gewisse handschrift auszumachen. die mannschaft hat durchaus das potential spass zu machen, wenn sie einen "flow" haben, obwohl momentan noch die "killer" vor dem tor fehlen.

    auf einzeleindrücke bzgl. mancher spieler möchte ich verzichten, weil dies generell wenig bringt. manchmal hat der einen guten tag, manchmal ein anderer. das ist mir zuviel kontraproduktive tagesformdiskussion. die mannschaft wirkte auf mich heute abend durchaus kompakt und kompetitiv. dass dies nur knapp 30000 leute live sehen wollten ist möglicherweise schade, aber halt bzgl. der ohnehin viel diskutierten umstände zur kenntnis zu nehmen. wien ist halt offensichtlich doch keine hockeytown, sondern hat einen überschaubaren kern an hockeyinteressierten leuten und viele "gloryhunter". jene leute, die da waren haben aus meiner sicht ein sportlich durchaus feines match auf brauchbarem niveau gesehen. ich werde mir jedenfalls am sonntag eine karte vs. RBS beschaffen und mir ein weiteres match geben. mal sehen, wie die mannschaft auf dem notwendigen niveau vs. RBS performt. die leistung vs. bozen steigert jedenfalls meine neugier.

  • 2.R.: EC Moser Medical Graz 99ers-UPC Vienna Capitals

    • donald
    • 22. September 2016 um 07:51

    Das emotionale Städteduell im neuen Bunker. Ein Match, auf das man sich in jeder Hinsicht freuen kann. Überlege mir einen Ausflug nach Graz.

  • 1.R.: EC Red Bull Salzburg-EC Klagenfurter AC

    • donald
    • 18. September 2016 um 13:48
    Zitat von Almöhi

    Natürlich, wie könnte es anders sein, wird wieder ein Heimspiel übertragen. Dieses Anbiedern von Servus Tv geht mir auch langsam auf den Sack.

    ... ich halte dies nicht für "Anbiedern", sondern eher für kühles Rechnen bzgl. der Einschaltquote. ;)

  • EBEL Zuschauerstatistik 2016/17

    • donald
    • 16. September 2016 um 10:08

    Das wird schon wieder. Bei Temperaturen von fast dreißig Grad sinkt bei mir auch die Lust Eishockey in der Halle zu konsumieren. Da gewinnt üblicherweise ein Gastgarten bei der Freizeitgestaltung. Eishockey ist für viele ein Wintersport und kein Sommersport.

  • Transfergeflüster: EC KAC 2016/17

    • donald
    • 13. September 2016 um 14:27

    CYH startet sein Presaison Traings-Programm seit Jahren immer erst mit dem ersten Meisterschaftsspiel. Irgendwelche "Anstrengungen" davor hält er für massiv überbewertet und sommerverkürzend. Wo hätte er mit einer etwas anderen Einstellung zum Profisport eigentlich landen können?

  • Kaderbewertung 16/17 und sonstiges

    • donald
    • 9. September 2016 um 11:12
    Zitat von gino44

    Znoimo kann ich vielleicht noch nachvollziehen ( starting sex kann ja nicht alles machen ), aber dass sich keiner aus der Stadt des Meisters erbarmt, was zu schreiben ???S`peinlich .....

    Die RBS Fans wurden allesamt zu RBM transferiert. Keiner mehr da.
    :P

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 8. September 2016 um 20:28

    Ich denke, die seit mehreren Jahren aktuelle sportliche Qualität des Nationalteams ist ein eigenes Thema, das man nicht unbedingt mit der sportlichen Entwicklung der EBEL vermischen sollte. Die Kaderzusammenstellung im Nationalteam und die Rücktritte oder Nichtberücksichtigung diverser Spieler sind gelinde gesagt merkwürdig und haben aus meiner Sicht wenig mit der möglichen Spielstärke in potentieller Bestbesetzung (exkl. der NHL Spieler, denn diese haben immer eigene "Terminpläne") zu tun.

    Sorgen macht mir eher die sportliche EBEL Entwicklung, speziell der österreichischen Vereine. Wenn die BWL sang und klanglos in zwei Spielen gegen den SC Bern mit -7 untergehen (obwohl die Schweizer in der Vorbereitung noch nicht so weit sind und der SC Bern die CHL seit Jahren maximal "halbernst" nimmt) und selbst RBS gegen HV71 daheim richtig untergeht, dann sind dies Signale die den Abstand von EBEL Topklubs - die gespikt mit Imports sind - zur europäischen Spitze so richtig deutlich machen. Tatsache ist, dass unsere EBEL Imports mit wenigen Ausnahmen so irgendwo zwischen mittlerem AHL Niveau bis ECHL oder sogar noch mehr Minor angesiedelt sind. Das sind zwar alles gestandene nordamerikanische Profis mit meist guter Work-Ethik, allerdings kann man diese sportliche Qualität bei einigermaßen nachhaltiger Spielerentwicklung aus der Jugend heraus durchaus auch selbst produzieren. Man muß die Invests der Klubs nur ein wenig in Richtung der Nachwuchs-Transition umschichten. Das würde vielleicht jährlich zwei bis drei Billigimport Gagen an zusätzlichem Trainingsaufwand kosten, würde sich aber wesentlich nachhaltiger rentieren. Es ist halt momentan extrem einfach und extrem bequem Billigimports einzuchecken und maximal an die aktuelle Saison zu denken. Keine gute Entwicklung!

    Zusammengefasst, ich würde mir im Durchschnitt weniger an der Zahl aber viel bessere Import Qualität wünschen und eine breitere Basis an österreichischen Spielern, die von den besseren Imports auch mehr lernen können. Das Schweizer Modell wäre ähnlich, aber die finanziellen Dimensionen sind halt schwer vergleichbar.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 8. September 2016 um 16:35

    @spieleragent
    In den letzten beiden Jahren und auch für die heurige Saison unterschreibe ich Dir das Statement in sportlicher Hinsicht nicht.

    Ein vernünftiger Cap auf die Anzahl der Transferkartenspieler würde die Vereine bei gleichbleibenden Budgets vielleicht motivieren mehr einheimischen Nachwuchs ins Profieishockey hochzuziehen und "Billigimports" mit weniger, aber qualitativ besseren Imports zu substituieren. Mit langfristigeren Verträgen kann man die Wechselbereitschaft und das "Versteigern" Einheimischer auch weniger attraktiv machen bei gleichzeitig höherer Planbarkeit für eben diese bzgl. des Einkommens.

  • CHL: SC Bern vs. EHC Liwest Black Wings Linz

    • donald
    • 7. September 2016 um 07:14

    Das Zweitbeste, was die EBEL zu bieten hat gegen einen Top 5 NLA Verein -7

    Ernüchternd, wie groß der Unterschied zwischen EBEL und NLA mittlerweile ist. Die NLA steht mittlerweile solid über der DEL und fast auf einer Stufe mit der schwedischen ersten Liga. Von den Gehältern ist die NLA mittlerweile sowieso am ersten Platz in Europa. Nirgendwo (mit Ausnahme in der KHL bei manchen Vereinen) kann man soviel verdienen, wie in der Schweiz.

  • Olympia Quali für Korea 2018 schon 2016

    • donald
    • 2. September 2016 um 07:55

    Das fette Minus der "Stars" wundert mich nicht. Für diese Herrschaften ist dieses Turnier bestenfalls ein Teil der Saisonvorbereitung für die NHL bzw. Eliteliga. Die Verletzungsgefahr ist mental auf ein Minimum reduziert und mit keiner oder wenig Körperspannung kann man so ein Turnier einfach nicht spielen. Dass man als krasser Aussenseiter in so ein Turnier geht ohne mittels Spielpan hinten Beton anzurühren ist mir völlig unverständlich, aber ich muß auch nicht alles verstehen.

  • Transfergeflüster Vienna Capitals 2016/17

    • donald
    • 30. August 2016 um 13:54

    McLean ist mittlerweile läuferisch nicht mehr der Überperformer, spielt aber dafür mit Hirn, vermeidet daher unnötige Wege und ist am Bullypunkt durchaus eine Macht. In der EBEL ein Zweit- bis Drittliniencenter. Kann speziell im PP den G99ers sicher helfen.

  • Vienna Capitals - Saison 2016/17

    • donald
    • 28. August 2016 um 10:21

    @Fanclubs
    Ich lese hier mit großer Begeisterung und ebenso großem Erstaunen, dass es bei den VIC 800(!) Fanclubmitglieder mit Abos gibt (gab). In diesem Fall finde ich es nicht ganz unamüsant, dass man in den letzten Jahren über die Videowalls zum "Halle beben" auffordern mußte, denn mein naiver Verstand sagt mir, dass bei soviel organisierten Fanclubmitgliedern bei jedem Match mindestens das Hallendach vor Laustärke wegfliegen, wenn nicht sogar das Eis hätte schmelzen müssen. Vielleicht war das auch so und ich bloß in der falschen Halle bisher. Kopfhörer, um mich vor den erwartbaren Hörstürzen zu schützen habe ich überraschenderweise bisher keine in der ASH gebraucht.

    Nun ernsthaft, meine (harten) Worte dazu:
    Hier wurde eine ursprünglich gut gemeinte Rabattpolitik aus der Historie des Vereins von vielen Hallenbesuchern, die mit den Fanclubs ABSOLUT NICHTS ZU TUN HABEN schamlos ausgenützt. Bisher ist es gut gegangen und der Verein hat zähneknirschend zugeschaut, wie ihm das eintrittsgeld verkürzt wurde. Nun haben sie das abgedreht und manche tun so, als ob die Welt untergeht.

    Ich gehe seit über vierzig Jahren beim Eishockey zusehen, hatte zeitweise ein Abo und dann wieder nicht. Ich habe nie Rabatte in Anspruch genommen (war höchstens hin und wieder von Bekannten, die auch gleichzeitig Sponsoren sind auf VIP eingeladen). Wer sein "Fandasein" oder sein Eishockeyvergnügen nur über Rabatte definiert, soll daheim bleiben, auch wenn es dadurch weniger in der Halle werden. So what! Viel leiser kann es eh nicht mehr werden.

    Die Politik des Vereins die Fanclubs und dessen wirklich aktive Mitglieder mit Zuschüssen für Choreografien oder Auswärtsfahrten zu unterstützen halte ich für wesentlich besser, als Pseudomitgliedszahlen mit Rabatten zu subventionieren. Die mimosenhafte Reaktion mancher Fanclubverantwortlichen in dieser Angelegenheit halte ich für entbehrlich!

  • EBEL Ranking 16/17

    • donald
    • 24. August 2016 um 11:09

    RBS
    BWL
    Znaim
    KAC
    ......
    OLL

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 10. August 2016 um 09:58
    Zitat von VincenteCleruzio


    Also für mich geben steuerliche Überlegungen keinen Sinn, warum zB ein kanadischer Hockeyspieler in Österreich für weniger Gage spielen kann als sein österreichischer Kollege und trotzdem einen ökonomischen Vorteil ihm gegenüber hat.

    Ich denke, dass dies eine der finanziellen Überlegungen war oder ist, warum sie ganz gerne overseas statt daheim in Canada oder USA spielen. Wenn sie wieder daheim sind, können sie sich die in Europa bezahlte Einkommens- oder Lohnsteuer evtl. auf sonstige Erwerbssteuern anrechnen lassen und bekommen evtl. sogar wieder etwas zurück, wenn die Freigrenzen oder die Sätze niedriger sind. Ich bilde mir ein, so etwas vor Jahren von Imports gehört zu haben. Daher meine etwas flapsige Bemerkung "steuerbegünstigt".

    Früher hat natürlich auch der Wechselkurs USD/EUR eine große Rolle gespielt, da die Nordamerikaner nur in USD denken. Das hat sich aber in den letzten drei bis vier Jahren etwas relativiert, da der EUR ggü. dem USD schwer abgebaut hat.

    Dies löst aber nicht die Grundfrage warum skilled players aus Nordamerika in Europa um doch signifikant weniger Gage auflaufen, als es Europäer tun wollen oder tun können. Ich denke, dass hier die Lebenskosten auf den unterschiedlichen Kontinenten eine große Rolle spielen. Mit dem Verdienst, den Nordamerikaner in Europa erwirtschaften, können sie nach Karriereende ein halbwegs kommodes Leben in Nordamerika weiter führen und durch die vielfachen Jobmöglichkeiten im Umfeld ihres Profisports evtl. weiter damit verbunden bleiben. Ein europäischer Spieler wandert nach Karrierende selten aus, er muß in einem Hochpreisland sein Leben inkl. Familie weiter führen und die Jobmöglichkeiten dem Profisport in einer anderen Rolle weiter zur Verfügung stehen zu können sind außerordentlich überschaubar. D.h. ein Profisportler im europäischen Eishockey wird wohl mehr verdienen wollen (ja geradezu müssen), wenn er auf die Zeit danach blickt. Unglücklicherweise kümmert das aber niemand, denn im Moment des Engagements entscheiden nur das Verhältnis Preis/Leistung. Und dies ist ungünstig für Europäer und besonders ungünstig für österreichische Spieler, denn auf diesem Skill Level gibt es in Nordamerika tausende "Mitbewerber". Also was tun? Runter mit den "importierten" Skill Levels und den Zuzug von Imports stark begrenzen? Oder runter mit den finanziellen Ansprüchen der europäischen Profisportler im Vergleich zu den Nordamerikanischen? Irgendeine Art von Mittelweg wird es wohl sein müssen, denn die Vereine können nur bei gegebenen Budgets überleben. Im Fussball gibt es dieselbe Problemstellung, nur kommt da der "Mitbewerb" aus Osteuropa, Afrika und Südamerika. Mit dem etwaigen kleinen Unterschied, dass die Spieler aus Afrika selten dorthin zurückwollen, wo sie ursprünglich herkamen und üblicherweise in Europa bleiben. Die Südamerikaner gehen meist wieder zurück und führen ein sehr kommodes Leben mit der in Europa erwirtschafteten Gage.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 9. August 2016 um 22:44
    Zitat von VincenteCleruzio


    Es gibt für Hockeyspieler keine "Steuerbegünstigung" - es gibt den berühmt berüchtigten Künstler-/Sportler-Erlass, der all die Steuerbegünstigungen für beschränkt steuerpflichtige selbständig erwerbstätige Künstler und Sportler zusammenfasst, die freilich nicht auf Eishockeyspieler anwendbar sind, die in Österreich wohnen und bei in Österreich ansässigen Eishockey-GmbHs/Vereinen lohnsteuerpflichtige Gehälter beziehen.

    Steuerbegünstigung ist möglicherweise der falsche Terminus. Ich bin kein Steuerexperte, glaube mich aber zu erinnern, dass es über die DBAs (Doppelbesteuerungsabkommen) mit USA und Canada (zumindest früher) Freigrenzen gab, ab denen erst Einkommensteuer (bzw. Lohnsteuer) anfiel. Der Künstler / Sportler Erlass hat damit meines Wissens nichts zu tun. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass es irgendeine Geschichte mit den DBAs betraf. Wie auch immer, falls sich jemand daran stoßen sollte, nehme ich die "Steuerbegünstigung" mit dem Ausdruck des größten Bedauerns natürlich wieder zurück.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • donald
    • 9. August 2016 um 07:33

    @caps53
    das ist ein werbe blog von TSM, um mehr spieler aus NA zu motivieren den schritt nach europa zu wagen. momentan läuft das geschäft für die agenturen durch die umstellungen in der NHL/AHL, die mehr spieler daheim bleiben und ihre chance in NA suchen lassen, eher dünn.

    aber der blog hat schon einen wahren kern. profis aus NA spielen in europa tatsächlich für 1.000.-- bis 1.500.-- USD pro (engagierter) Woche. manche auch für weniger, um ihre chance zu suchen. steuerlich sind sie begünstigt. und den luxus autos, wohnungen und krankenversicherungen gestellt zu bekommen, kennen sie aus NA ebenfalls nicht. wenn ein 50+ pkt. defender, wie iberer aus der EBEL zB in der DEL keinen spot bekommt, liegt das ganz sicher nicht an seinen fähigkeiten, sondern schlichtweg an der tatsache, dass es spieler aus NA gibt, die denselben job um 30-40% weniger gehaltssumme erledigen können. das ist brutal, aber so ist nunmal der profisport.

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