ZitatOriginal von RexKramer
Wenn Ös, SLOs und HUNs in der Liga gleichstellt werden wechseln möglicherweise viele SLOs und HUNs nach Ö aber sicher nicht umgekehrt. Grund ist, dass Ö-Klubs sicher um einiges finanzstärker sind. Mit dieser Regelung wären die EBEL Klubs aus SLO und HUN die Verlierer und die Ö Klubs die Gewinner was den Spielermarkt betrifft. Und ultimativ könnte die Folge sein, dass die nicht Ö Klubs nicht mehr Konkurrenzfähig sind, weil ihnen die auf Grund des niedrigen inländischen Lohn/Preisniveaus günstigen einheimischen Spieler fehlen (denn die sind den Euros nach Österreich gefolgt).
... wenn die beiden slowenischen klubs und der ungarische damit kalkulieren, daß sie auf dauer in der ebl mit einem drittel des österreichischen durchschnitts-budgets (exklusive rbs) für die gehälter der spieler durchkommen, wird es diese nicht sehr lange in dieser liga geben, da ihnen permanent die besten einheimischen spieler abwandern werden. ehrlicherweise sollte man die klubs dann auch nicht in die ebl aufnehmen, da finanztechnisch nicht annähernd chancengleichheit besteht!
die liga muß danach trachten und dies in einem vernünftigen lizenzierungsverfahren auch durchsetzen, daß die gehaltsbudgets der klubs in etwa das gleiche niveau haben. nur so kann man einseitige spielerwanderungseffekte vermeiden, die den wettbewerb wieder verzerren. ansonsten muß man die wanderung über legionärsregelungen beschränken, die wie ja viele wissen, in der EU auf dauer nicht haltbar sein werden.