Warum finden eigentlich alle den Bauer besser als Pfanner?
Ich finde die Puls-Übertragungen vergleichsweise professionell, sie tun sich einiges an, der Martin Pfanner kennt sich super aus und vermittelt auch einen Mehrwert als Kommentator (im Gegensatz zum Holst, der ist wie der Krankl beim Fußball bei Sky)
Inhalt, Knowhow, Hintergrundwissen, Engagement, alles toll, aber ich werde mich nicht mehr an diesen dauerhaft gepressten stakkatoartigen Stil des Kommentierens gewöhnen. Wenn ich es beschrieben müsste, er trennt 60 Spielminuten lang durchgehend Sätze in ihre Wörter auf und Wörter in ihre Silben: Die Wör ter wer den in ih re ein zel nen Sil ben ge trennt, a lle in glei cher Ton hö he und der Zu hör er bei kommt kein ne Pau se.
Der Oliver Polzer und der Hans Knauss machen das ähnlich und es soll wohl Spannung erzeugen oder aufrechterhalten, aber ruhigere Phasen zwischendurch würden diese wie die Amis sagen Steady-Urgency etwas auflockern.
Vielleicht bin ich aber jetzt mit Mitte 40 einfach alt und finde deshalb den ruhigeren Stil etwa eines Erich Auer angenehmer. Apropos: weiß wer, warum der beim Sky auch kein Fußball mehr kommentiert? Hoffe, alles in Ordnung mit ihm.