hören wir doch endlich mal auf über die "armen" Kinder zu reden, deren Zukunft gefährdet ist, weil sie nicht IN die Schule gehen dürfen. Mal abgesehen davon, das die Schule für sehr, sehr viele Kinder in der heutigen Zeit, vielmehr ein Ort der Angst und Schande geworden ist. Mobbing, jede Menge Fake-Videos, überforderter Lehrer, etc.!
Unsere Kinder werden/würden beweisen, wie schnell man sich auf andere Umstände/Methoden anpassen kann. Probleme sehe ich eher bei den "armen, überforderten" Eltern, dem Schulapparat, dem System - dass sich schwer tut mit Änderungen.
Die Generation Kinder, die 50% ihres eigentlichen Schultages, in irgend welchen Bombenschutz-Kellern ausharren mussten, haben auch etwas aus sich gemacht - und das mit leeren Magen und täglicher Existenzangst.
Und unser einer braucht einen Psychiater, weil seine EIGENEN Kinder länger als 4 Stunden/Tag zu Hause sind!
Nur gibt es auch bei dieser Generation von Kindern genug die ihr "Packerl" ein Leben lange mit sich herum getragen haben bzw. es nicht gepackt haben.
Und wir als Gesellschaft sollten uns schon in den letzten 70 Jahren weiter entwickelt haben. Rücksicht auf die schwächsten unserer Gemeinschaft nehmen sollte jetzt eigentlich normal sein. Darum glaube ich, dass es sicher Kinder gibt denen es nix aus macht diese Unregelmäßigkeit im Leben, wie es auch Erwachsene gibt die kein Problem haben mit 24h Kinderbetreuung, Homeoffice, Haushalt und die Aufgabe der Schule zu übernehmen. Nur gibt es auch andere die daran zerbrechen könnten. Und auf diese Personengruppe sollte wir als Gesellschaft aufpassen dass das nicht passiert.