Kniefall...
Zach dass man da alle so glimpflich davon kommen lässt. Wenn Rapid eh schon auf Bewehrung war, warum bekommt die Austria gleich viel ausgefasst?!?
Blaues Auge für Clubs nach Derby-Randalen
Der Strafsenat der Admiral Bundesliga ist nach den Ausschreitungen beim Wiener Derby vor etwas mehr als einer Woche zu einem Urteil gelangt: Sowohl der SK Rapid als auch die Wiener Austria müssen die maximale Geldstrafe von 150.000 Euro bezahlen, zudem wird eine bedingte Heimsektorsperre für drei Spiele verhängt. Geisterspiele bleiben den Clubs erspart, auch ein theoretisch möglicher Punkteabzug für Rapid kam am Ende nicht.
Bereits vergangene Woche hatten Rapid und Austria angekündigt, die nächsten vier Duelle ohne Gästefans bestreiten zu wollen. Das hat den beiden Clubs eine höhere Strafe erspart, wie die Liga in einer Aussendung erklärte: „Aufgrund der Schwere der Vorfälle war in Sachen Geldbuße die Höchststrafe zu verhängen. Die Bemühungen mit dem Verzicht auf Gästefans bei vier Derbys sowie dem Ansatz, gemeinsam neue Rahmenbedingungen und einen neuen Umgang zu erarbeiten, wurden als mildernde Umstände berücksichtigt.“
Sollte es in diesen zwei Jahren ein neuerliches Fehlverhalten der Fans geben, wird beim betroffenen Club der Heimsektor für drei Heimspiele gesperrt – allerdings ausschließlich bei Spielen gegen Rapid, Austria, Salzburg, Sturm Graz oder LASK. Im Falle einer Heimfansektorsperre werden aus Sicherheitsgründen auch gegenüberliegende Sektoren gesperrt. Der Gästesektor darf in diesem Fall nicht für Heimfans benutzt werden, und der Heimverein muss dafür Sorge tragen, dass die Bildung eines alternativen Fansektors auch in den übrigen Teilen des Stadions unterbunden wird, hieß es in der Aussendung weiter.
Hohe Geldstrafen, keine Geisterspiele oder Punkteabzug
Von schärferen Sanktionen wie Geisterspielen wurde abgesehen. Auch ein Punkteabzug in der Saison 2025/26 für Rapid wäre aufgrund der Vorfälle beim vorangegangenen Derby möglich gewesen, kam aber nicht. Die Hütteldorfer reagierten umgehend: Man nehme den Beschluss des Senats 1 „selbstverständlich zur Kenntnis. Da es rund um dieses Derby unstrittig zu Verfehlungen kam, die auch der SK Rapid auf das Schärfste verurteilt, wird kein Protest angemeldet“, schrieb Rapid. Von der Austria gab es keine Stellungnahme