Offensive A:
Zu den einstudierten Laufwegen ... die konstanteste Linie um Hundertpfund profitiert für mich a) stark von seinen nicht einstudierten und unberechenbaren Aktionen und b) (zum Thema auswendig gelernten Spielsituationen) von der Qualität der beiden Flügel diese Unberechenbarkeit zu antizipieren und sich in dem freien Raum bei guter Schussgelegenheit zu positionieren. Dass die drei darüber hinaus noch vielseitiger sind, sieht man ja.
Offensive B:
Beim Eishockey Schach was wir teilweise zu sehen bekommen entscheiden Kleinigkeiten. Entweder sind es Fehler der gegnerischen Mannschaft oder manchmal die Genialität eines zb. Petersen.
A&B für mich ein Grund, warum wir vorne noch jemanden brauchen, der für den Gegner überraschend agieren kann. Da haben die anderen Teams schon einen Vorteil. Klarerweise nicht in unserer Tiefe. Man kann auch mit der jetzigen Mannschaft Meister werden, schön wirds aber im Grunddurchgang nicht mehr. Und Vorteilhaft für den Aboverkauf ist es auch nicht wenn das Playoff nicht inkludiert ist.
Defensive:
Warum Matikainen Liivik so gerne hat ist, weil er das Spiel des Gegners lesen kann. Das Positionsspiel von Liivik bei gegnerischen Puckbesitz ist einfach stark. In Zeiten wo Special Teams viele Spiele entscheiden hat jemand, der pro Powerplay eigenhändig oft 30sec von der Uhr nimmt, seine Berechtigung. Harand im Vergleich schaut natürlich aufgrund seiner Spielweise nicht weniger spektakulär aus, bringt sich aber öfters außer Position.
Also ich bleibe dabei, dass Liivik seinen Part erfüllt und man die 4. Linie für andere Zwecke sieht also zum Scoren. Man müsste mal auf das Linematching achten. Heißt aber auch, dass die anderen Linien performen sollten. Und da fehlt für mich eine Person mit Klasse, damit unsere anderen Qualitätshackler auch mehr Luft & Raum bekommen.