Heutzutage muss sich Leistung durchsetzen. Im Alltagleben sowie im Profisport. Bin somit grundsätzlich für eine komplette Freigabe der EU-Bürger (nicht so bei Nicht-EU-Bürgern, wahrscheinlich habe ich schon die Schnauze voll von den Kanadiern beim KAC). Was mich aber interessieren würde ist, ob dann der eine oder andere Nationalligaverein den Sprung in die höchste Leistungsklasse antreten würde. Das Argument die guten Österreicher wären so teuer zählt dann nicht mehr. Und ein Budget wie Znaim/Jesenice könnten wohl einige aufstellen. Mehr Vereine in der EBEL heißt auch mehr Kaderpositionen für Spieler. Würden nur 2 AT-Vereine dazukommen, sind dass im Vergleich schon 33% mehr Positionen als aktuell bei AT-Vereinen. Und an so einen Anstieg der Legionäre glaube ich dann auch wieder nicht.
Aber und das höre ich nicht vom Wiener Villacher oder vom Villacher Italiener oder sonst wem, was gäbe es für Rahmenbedingungen? EBEL ist klar: Macht jeder was er will. Aber die Nationalliga muss eine Aufwertung erfahren, damit dort die Jungen herangeführt werden. Wünschenswert konkurrenzfähige Teams aller AT-EBEL-Vereine. Platz für den Nachwuchs ist dort sicher. Und die Qualität wie erwähnt setzt sich durch. Oder der Nachwuchsspieler macht von seinem Recht Gebrauch und geht selbst ins Ausland. Auch kein Fehler. Verpflichtende Uxx Mannschaften mit hauptamtlichen & geprüften Trainern, um einen Standard zu sichern. Es gäbe viele Dinge, die geändert gehören, muss man als Forumsuser nicht alles aussprechen. Aber die Verantwortlichen sollen endlich aufhören von Saison zu Saison zu poltern sondern wirklich mal Konzepte entwickeln, die das Eishockey in Österreich a) wieder in Schwung bringen und b) zukunftsorientiert sind. Ist ja nicht mehr zum Aushalten diese plakative Scheiße ich bin dagegen/ich bin dafür ohne der Diskussionen eines größeren Bildes. Aber so ist es, wenn Eishockey ein Spielzeug & kommerzieller Spielball ist und nicht Herzblut dahinter steckt.