Wenn der Kalt weiterhin im Eishockeybusiness bleiben möchte, und davon ist auszugehen, so bleiben ihm drei Möglichkeiten.
Denn beim KAC ist momentan die Türe geschlossen (wobei die sich irgendwann ganz sicher wieder öffnen wird), und das eventuell zukunftsträchtige Modell Red Bull mit zwei Standorten wird von Intimfeind Pagé betrieben.
Somit bleibt als Spitzenverein in Österreich nur Wien. Er hat nicht nur selbst dort gespielt, die Samuelsson Connection zieht Fäden zu Färjestads BK, wo er auch lange und refolgreich gespielt hat. Wenn die Caps ein Angebot vorlegen, muss er ernsthaft darüber nachdenken.
Der zweite Weg ist etwas feiger, er geht zu Servus TV und verdrängt dort einen bestehenden Experten. Somit sind sein Name und sein Gesicht allzeit präsent und am Tag nach jedem verjagten Trainer der EBEL wird der Boulevard Kalt als möglichen Nachfolger ins Spiel bringen. Was irgendwann auch tatsächlich geschehen könnte, ist im Fußball beim ORF ja auch gang und gebe.
Der dritte Weg ist der allerfeigste, er geht zum Papa und zum Verband. Dort bekommt er gleich mal einen fetten Titel und einen großen Verantwortungsbereich zugeschanzt. Aber nichts was viel strukturelle Veränderung verlang, solche Himmelfahrtskommandos werden gepflegt anderen überlassen. Vielleicht auch was mit Nationalteam-Sportdirektor oder so.
Klar, es gibt noch die Möglichkeiten, dass er Österreich verlässt oder in einer ganz neuen Branche beginnt. Aber das schließ ich aus dem Bauch heraus klar aus.