Gerüchtehalber soll es zu einer Fusion mit der TEL kommen, wobei aus der ehemaligen Oberliga nur VSV II und die Oilers übrig blieben, dazu HCI II, Kitzbühel, Wattens, Zirl, Kufstein und Kundl. Unter Dach und Fach ist es noch nicht, aber wir haben ja auch erst Juli ![]()
Beiträge von schreibfaul
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@ sicsche
Das sehe ich anders, wenn ich von All-Star Center spreche, dann ok, aber wenn ich sage NHL 1st-Line Center, dann ist das für mich einer der 30 besten Center mit Offensivqualitäten, es gibt schließlich und endlich 30 NHL-Mannschaften. Wenn ich daher von einem durchschnitllichen 1stLine Center spreche, dann ist das ein Center der irgendwo zwischen 10-20 ligaweit liegt, ein unterdurchschnittlicher liegt eben zwischen 20-30.
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sedin stamkos thornton und getzlaf ziehe ich ihm auch vor, auch Kesler noch, aber bei den anderen wirds geschmackssache wennst mich fragst, für mich ist er was ein Ranking der Center der Liga betriftt irgendwo zwischen 10 und 20 einzureihen, also ein durchschnittlicher Erstliniencenter
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Also ich finde dieses fehlender Nr 1 Center Gerede ziemlich überzogen, Roy ist ein First-Line Center, der in der Lage ist, um einen PPG herum zu scoren, zwar nicht einer der 5,6 besten der Liga (Kategorie Crosby, Datsyuk, Malkin, Toews, Richards) , aber danach fallen mir nicht mehr viele ein, die ich dem Roy vorziehen würde, schon gar nicht was Preis/Leistung betrifft. Wie man Richards nur als Durchschnittscenter einstufen kann ist mir ein Rätsel, für mich jedenfalls in den Top 10 der Liga.
Wie sich Leino macht, wird man sehen, zuzutrauen ist es ihm durchaus, dass er als Center Erfolg hat, aber das muss man erst sehen.
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Also wenn sie Richards bekommen wollen, wird das nicht gehen ohne Boyes/Hecht und wenn ihn wer nimmt Morisson wegzutraden, mit derzeit gut 7 Mille an Capspace und 17 Spielern unter Vertrag wird sich das sonst nicht ausgehen, die 7 wirst für Richards alleine brauchen (ich tippe mal, man wird einen 7/8 Jahresvertrag mit einem Caphit von ungefähr 7 Mille, front-loaded, brauchen, wenn man ernsthaft mitbieten will)
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Da haben die Linzer wohl ihre selbst auferlegte Obergrenze beim Gehalt eines Spielers ein wenig gelockert, sonst kann ich mir die Verpflichtung nicht erklären. Aber für Murphy völlig zurecht.
Sollte einer der Top-Verteidiger der Liga sein und gleichzeitig die in Linz dringend nötige Präsenz von der blauen Linie im Powerplay bieten.
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Also die Azarenka spielt das gerade dermaßen entschlossen, da sehe ich nicht viel Licht für Paszek, obwohl sie zeitweise wirklich toll die Ballwechsel aufbaut, sie kommt nur kaum dazu, einmal zu diktieren, weil diese Azarenka dermaßen aggresiv und gut draufgeht
edit: Das wars dann auch schon wieder, Azarenka war eine Nummer zu groß, unheimlich aggresiv und machte kaum Fehler. Bei den Returns auf Paszeks zweiten Aufschlag musstest ja um die Bälle fürchten, so entschlossen hat die da draufgedroschen und gleichzeitig die große Schwäche von Paszek aufgezeigt. Von der Grundlinie spielt sie wirklich auf einem fantastischen Niveau, aber bei eigenem Aufschlag ist sie sehr verwundbar
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@Mac
Nein, sie wären tatsächlich nach einem Jahr gleichauf, dazu musst dich mit dem Rankingsystem auseinandersetzen. Das Ranking spiegelt exakt die Ergebnisse der letzten 12 Monate wieder, mit der Einschränkung dass nur die besten 18 Turniere in die Wertung kommen (das ist etwas kompliziert, weil Grand Slams und Masters1000er auch dann zählen, wenn man qualifiziert wäre, aber nicht antritt). Wenn Nadal 12 Monate nicht spielen würde, dann hätte er 0 Punkte, also alle Punkte die er hat stammen aus den letzten 12 Monaten.
Du darfst das ganz einfach nicht so sehen, dass man Punkte verliert. Es kommen eben nur die Punkte, die in den letzten 12 Monaten erspielt wurden, auch in die Wertung.
Exakt erklät ist das Ranking hier: http://www.atpworldtour.com/Rankings/Rankings-FAQ.aspx
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Wenn die Nummer 15 und die Nummer eins ein jahr lang exakt gleich gut spielen dann stehen sie nach dem Jahr auf der exakt gleichen Position, die Nummer 15 kann die Nummer 1 aber dabei nicht überholen. weil einfach das Ranking System so ist, dass die besten 18 Turniere zählen, wobei die Grand Slam Turniere und Masters 1000 Turniere unabhängig vom Erfolg in der Wertung bleiben. Nach genau einem Jahr fällt das Vorjahresergebnis beim Turnier aus der Wertung. Daher sind das einfach alle Punkte aus den besten 18 Turnieren des letzten Jahres, unabhängig von den vorangegangenen Jahren
Zwar fällt dem Nadal zB, wenn er jetzt in Wimbledon nicht mehr antreten könnte, sein Vorjahressieg aus der Wertung (=2000Punkte), aber es werden ihm genauso 360 Punkte gutgeschrieben fürs Viertelfinale wie dem Aussenseiter, der das Viertelfinale erreicht. Kurzfristig heißt das zwar, dass er im Vergleich zum Ranking unmittelbar vor Wimbledon 1640 Punkte weniger im Ranking hat und der Aussenseiter 360 abzüglich der Vorjahrespunkte mehr, aber unterm Strich haben beide in ihrem Punktekonto für genau ein Jahr lang aus Wimbledon 360 Punkte stehen
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@ Mac
Sorry, aber das halte ich für einen Blödsinn. Die Rangliste und die Setzung bei den Turnieren beorzugt eindeutig Spieler, die im Ranking weit oben gesetzt sind. Wenn er heuer gleich weit kommt, bleibt auch sein Punktekonto gleich, der Unterschied ist die Setzung. Leider war Melzer heuer in Paris nicht voll fit, er hätte eine optimale Auslosung bis ins Viertelfinale gehabt. Auch hatte er heuer dank seines Ranking jede Mene Freilose in der ersten Runde, das sind auch alles Spiele, die du sonst erst gewinnen musst.
Unterm Strich spielt er heuer einfach nicht mehr ganz auf dem Level wie im letzten Jahr, derzeit ists eben in etwa Top 20-Level. Immer noch sehr gut, aber eben nicht mehr ganz da, wo er letztes Jahr war. Aber im Ranglistenbereich 8-15 ists auch so eng, dass sich das mit jedem größeren Turnier ändern kann.
Insgesamt muss man schon sagen, dass es eine große Leistung ist, dort überhaupt einmal hinzukommen, wo Melzer steht. Umgelegt aufs Eishockey haben wir mit Vanek vielleicht auch einen Melzer, einer der 30,40 besten Spieler der Welt, mit Potential einer der 10 Besten zu sein, aber nicht ganz mit dem Potential ein Crosby/Federer zu werden.
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Hat Kalt das gesagt?
http://sport.orf.at/stories/2065240/2065239/ Hier ist folgendes zu lesen:
"ÖEHV-Chef Kalt meinte am Freitag gegenüber der APA: „Der Verband verzichtet auf seine weitere Tätigkeit. Er hat den Bogen mit seinen Eishockey-schädigenden Äußerungen in der Öffentlichkeit überspannt.“ Der von Setzinger während der WM ins Kreuzfeuer seiner Kritik genommene Präsidet merkte aber auch an, dass die Maßnahme nicht von seiner Person ausgegangen war: „Es war nicht meine Entscheidung, sondern die des Vorstands.“"
Also bemühte man sich nicht einmal einen anderen Grund vorzuschieben, es geht ganz offensichtlich um die Aussage bezüglich des Präsidenten, andere kritische Aussagen in der Öffentlichkeit wären mir zumindest nicht bekannt.
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In Wahrheit zeigt die Maßnahme eines der Grundübel in unserem Verband schonungslos auf. Es geht vordergründig um persönliche Eitelkeit, Befindlichkeiten einzelner Personen und Vereine und erst dann um den sportlichen Erfolg.
Sollte ein Trainer entscheiden, er will mit Setzinger nicht arbeiten, weil sich dieser unprofessionell und undiszipliniert verhält, so ist das zu akzeptieren, Wenn aber der Vorstand in unserer sportlichen Lage hergeht und ihn quasi auf Lebenszeit ausschließt, und zwar nicht aufgrund von internen Undiszipliniertheiten, die etwa das Mannschaftsgefüge stören würden, sondern ausdrücklich aufgrund seiner Aussagen betreffend des Verbandspräsidenten, die zwar dumm und inakzeptabel waren, aber in keiner Weise den sportlichen Erfolg der Mannschaft gefährden, dann ist das hochbedenklich.
Natürlich kann man nicht den Verbandspräsidenten öffentlich in dieser Wortwahl auf billige Art und Weise kritisieren, kein Chef der Welt lässt sich das gefallen. Aber man könnte vielfältige disziplinäre Maßnahmen ergreifen, ihm eine Geldstrafe aufbrummen, ihn auffordern, zur Wiedergutmachung in einem Sommer-Nachwuchscamp mitzuarbeiten oder ähnliches, aber eine Verbannung aus dem Team ist unverständlich und sportlich schwer zu verkraften, da wir kaum Stürmer auf seinem (spielerischen) Niveau haben.
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Ich mein, dass man solche Aussagen nicht folgenlos tätigt, ist klar, eine Geldstrafe oder ähnliches wäre angemessen.
Aber die Befindlichkeit der Verbandsoberen über den sportlichen Erfolg zu stellen, das ist idiotisch. Nichts anderes aber tut man, wenn man einen Setzinger unabhängig von seinen Leistungen zuhause lässt. er ist einer, der immer und überall gekommen ist und auch immer einer der wenigen war, die in der Lage sind, auch Verteidiger von A-Nationen vor größere Probleme zu stellen. Aufstellen sollte schon der Trainer nach Leistung dürfen und nicht der ÖEHV Vorstand nach Sympathie.
Bin auch gespannt, ob die anderen Führungsspieler das zulassen.
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Der Versuch ist ja lobenswert, aber die Liga hat ein Leistungsgefälle, das nicht funktionieren kann. Wie zB Linz da auch nur soweit bestehen will, dass das irgendeinen Sinn ergibt. ist mir schleierhaft.
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ich kann mir größere Probleme als einen Rodman als dritten Center vorstellen. Nachdem in Österreich meist Linie 1 gegen Linie 1 spielt, muss der dritte Center ja kein Grinder sein, diese klare Rollenverteilung gibts bei uns ja kaum. der 4. Center soll eine Linie mit Jungen stabilisieren und bei +/- 0 halten können, ok, aber sonst seh ich da kein Problem, ist ja nicht so dass keine PK-Spieler da wären oder ähnliches.
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Also von einer ziemlichen Watschn gehe ich keineswegs aus, aber die KHL stelle ich zwar auch jedenfalls eine Stufe über die AHL, bei der SEL bin ich mir da nimmer ganz so sicher, die würde ich eher auf gleiche Höhe sehen, wenn auch mit völlig anderer Spielauslegung. Aber die EBEL ist da doch ein ordentliches Stück drunter, nicht unbedingt enorm weit in den Linien 1 und 2, aber danach jedenfalls.
und eine größere europäische Profiliga ist die EBEL mittlerweile, nach deinem Posting wäre sie also stärker als die AHL, das kann ich ausschließen
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Du willst aber jetzt nicht ernsthaft behaupten, die EBEL wäre stärker oder gleich stark als die AHL.
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wer auch immer die presseaussendung köllerers geschrieben hat - Finger weg von der Tastatur
Da ist von Endtäuschung die Rede, zudem habe es "vertretbare Zweifel" des Richters gegeben. Was "vertretbare Zweifel" sein sollen,muss mir irgendjemand näher bringen. Bei dem Strafmaß gehe ich schon davon aus, dass das Gremium die Schuld als erwiesen angesehen hat.Lustig ist auch, dass grandios recherchierende Medienvertreter den Unsinn auch noch ungeprüft und ohne Zitat übernehmen.
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Also ich bezeichne mich ja selbst als eishockeyverrückt, aber das muss wohl eine Ente sein. Es gelingt schon kaum, bei EBEL Übertragungen ansprechende Quoten zu generieren, NL-Übertragungen sind wohl kaum der "Quotenbringer" Mit Ausnahme von ganz vereinzelten Spielen aufgrund von persönlichem Bezug wäre dafür nicht einmal ich zu begeistern, schon gar nicht Otto Normalverbraucher. Man muss ja eh nur den Zuschauerzuspruch abseits der Ländle-Derbies ansehen, dann kann man sich das Seherpotential ausrechnen....
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@Rex:
Vieles aus deinen letzten Beiträgen kann ich uneingeschränkt teilen. Richtig ist sicher , dass das tatsächliche Leistungsvermögen aktuell
im internationalen Vergleich von jenem vor 5-10 Jahren nicht wesentlich
abweicht, das sind auch meiner Ansicht nach eher etwas glücklichere
Verläufe der Entscheidungsspiele (auch dank der Führungsspieler dieser
Zeit), als ein großer Niveauverfall. Auch die Ansicht, dass das Grundübel im Nachwuchs begraben liegt und in einer optimalen österreichischen Eishockeywelt die Österreicher deshalb spielen würden, weil es genügend Österreicher gibt, die besser sind als für EBEL Vereine erschwingliche Legionäre - Problem ist nur, das wäre schön, ist aber in absehbarer Zukunft Träumerei. (ist auch in der Schweiz, die eine weit breitere Basis als Österreich hat, nicht gegeben)Daher wird man danach trachten müssen, das Problem von 2 Seiten anzugehen, nämlich einerseits im Erwachsenenbereich bzw- beim Übergang in den Profibereich, das ist der Bereich, in dem es ganz gewaltig hapert, und in der Struktur von unten her, um obigem Idealzustand näher zu kommen
Die Frage ist für mich nur, wie kommt man diesem Bereich näher, nämlich kurzfristig, mittelfristig und langfristig gesehen.
Man sollte dabei auch Realist genug sein und die Bedeutung des Eishckeysports in und für Österreichs nicht überschätzen, ich glaube dass das Ziel sein muss, zu den Weltranglistenregionen 8-12 aufzuschließenKurzfristig muss man von der bestehenden Struktur im Bereich U18 und U20 ausgehen und sich überlegen, welche Möglichkeiten zur optimalen Entwicklung gibt es für diese Spieler bzw. für die "Jahrgangsbesten" Eine Bestandsaufnahme zeigt, dass die Nachwuchsligen kein Niveau bieten, auf dem sich Spieler dieser Altersklasse im Vergleich zu Spielern anderer Nationen ähnlich entwickeln können. Das kann ich aber von heute auf morgen nicht ändern, also muss ich nach anderen Lösungen trachten. Ein Ansatz war die Bewertung mit 0 Punkten. Der Grundgedanke war kein falscher, aber die derzeit vorhandene Anzahl an gestandenen, meist auf Wunsch des Trainers geholten Legionären macht es für diese Spieler fast unmöglich, über die vierte Linie hinauszukommen. Also haben sie, wenn sie es zumindest in den Kader schaffen, zwar Training auf professionellem Niveau, aber kaum mehr Gelegenheiten, sich in spielerischer Hinsicht zu entwickeln, sie lernen hauptsächlich, das Spiel zu zerstören. Daher kommts auch dazu, dass wir die vierte Linie des Nationalteams fast beliebig aus einem Pool von in etwa 25 Spielern befüllen können, das sind alles gut einsetzbare, aber spielerisch limitierte Spieler. Nachdem bei uns nicht die Möglichkeit besteht, mit professionellem Training, aber auf etwas niedrigerem Niveau (international je nach Entwicklungsstand starke U20 Liga, zweite Liga) die spielerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln, bedarf es meiner Meinung nach einer Begrenzung der Legionärszahl, die zwangsläufig jungen Österreichern die Möglichkeiten eröffnet, mehr als nur zerstören zu mössen (zB Jeglic und Sabolic waren gute Spieler aber keine Ausnahmetalente, diese sind erst mit der Aufgabe gewachsen)
Natürlich muss es auch dabei Konkurrenz und Leistungsdruck geben, den gibts aber ohnedies, halt auf einem etwas niedrigerem Level, und natürlich geht eine Anpassung nur schrittweise und nicht abrupt, aber kurzfristig ist dies meiner Meinung nach der einzig gangbare Weg
Wie man dies bewältigt, ohne das Leistungsgefälle allzu eklatant werden zu lassen, ist die schwierigste Frage, denn tatsächlich ist das Hauptproblem und Hindernis eine im Fall der Legiobeschränkung allzu starke Konzentration der starken Österreicher auf wenige Vereine, denen aufgrund des innerösterreichischen Leistungsgefälles nicht einmal annähernd gleichwertig entgegen getreten werden kann. Großartige Ideen dazu habe ich nicht, wobei MacStasy Recht hat, dass das Grundübel dabei die Gönner sind, die Sponsorleistungen jenseits des wahren Wertes bezahlen, wodurch die finanzielle Schere noch weiter auseinanderklafft, als sie dies ohnehin immer tun würde.
Was aber durchaus anzudenken wäre, ist zB, dass jeder Verein je Non-EU Ausländer einen Betrag X zweckgebunden für die Ausbildung der Nachwuchstrainer (ob dies nun durch Fortbildungsveranstaltungen, Gasttrainer oder wie auch immer passiert, sei dahingestellt) investieren muss, um zumindest gewisse Lenkungseffekte zu erzielen
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Abgesehen davon ist die Tatsache, dass Trainer wie Werfring, manche Spieler bzw. Spielervermittler (Ulrich) sagen, dass es zu viele Legionäre gibt verdammt nahe an ihrem ganz banalen Eigeninteresse. Je weniger Konkurrenz, desto fetter die Gagen.
Dass man im Brief erkennt, dass Werfring weder Schriftsteller noch Diplomat ist, ist richtig und unterschreibe ich so auch. Dass man korrekterweise keine Menschen als minderwertig bezeichnen sollte, ist auch klar. Aber die Empfänger dürften erkennen, dass es sich dabei um eine in der Textierung etwas verunglückte Beurteilung des sportlichen Leistungsvermögens handelt, über die man streiten kann. Wenn man aber daraus einen minderwertigen Charakter ableitet, sollte man vielleicht nicht unbedingt mit Steinen im Glashaus herumwerfen.
Aber das was du hier schreibst ist absoluter Blödsinn. Wo hängt Werfrings Gage an der Legionärzzahl???? Oder jene von Ulrich(hat mit Spielervermittlung nix am Hut - mir ist zumindest kein Spieler bekannt, den er vermitteln würde), von Setzinger, von Trattnig (in seiner Klasse spielt das keine Rolle) oder gar von Vanek oder Znenahlik?
Wennst das einem "Durchschnittsösterreicher unterstellst, ok, aber auf die sich in letzter Zeit Äußernden trifft das absolut nicht zu.Btw: Auch für Spielervermittler waren die Zeiten kaum jemals besser, die verdienen ja nicht nur an den Österreichern, wennst dir die Klienten eines Cijan mal genauer anschaust
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Die Positionen Werfrings in dem Brief kann ich zwar nicht in allen Einzelheiten teilen, die Grundaussage ist aber die richtige.
Es ist schon interessant, dass unabhängig von in Einzelfragen abweichenden Positionen mehr oder weniger einhellig von Aktiven, ehemals Aktiven und Trainern, also von Vertetern unterschiedlicher Interessen ein Grundkonsens besteht, dass im entscheidenden Alter von 18-22 etwas falsch läuft, dass zu viele Legionäre in der Liga herumschwirren und dass Junge nicht gut genug gefördert werden.
Trotzdem glauben hier immer noch einige, die außer großem Interesse an diesem Sport keinen Einblick und keine Erfahrungswerte haben, wie die Entwicklung von Spielern tatsächlich von statten geht, dass sie das wegargumentieren können, weil sie eben anderer Meinung sind. Das kommt mir ungefähr so vor, wie der Klient, der dem Steuerberater das Steuerrecht erklären will.
Etwas, das meiner Meinung zu den Grundübeln bei uns zählt, ist, dass viel zu selten der Verein selbst bzw. ein langfristig denkender Sportchef des Vereins über die Kaderzusammenstellung entscheiden, sondern häufig Trainer, die natürlich die eigene Karriere im Auge haben und dann auch noch an den von ihnen gebrachten Legios bzw. deren Statistiken gemessen werden. Das funktioniert, wenn du rein zufällig einen idealistischen Topmann wie Bergström erwischt, für den die Entwicklung der Spieler ein persönliches Anliegen ist und nicht nur eine Floskel für die Medien, aber mit den meisten bei uns werkenden Trainern kannst das vergessen.
Würde man mehr langfristig im selben Verein arbeitende Experten an diesen sportlichen Hebeln sitzen haben, anstatt von Geldgebern die selbst entscheiden wollen und die Arbeit des Trainers nur nach Sieg und Niederlage beurteilen, könnte auch in den Vereinen mehr Nachhaltigkeit einkehren. Ich halte in vielen Dingen wenig von einem Giuseppe Mion, aber er hat es zumindest im letzten Jahrzent geschaftt, dass unabhängig vom gerade werkenden Trainer eine doch relativ großer Anteil der vorhandenen Talente auch tatsächlich den Sprung zu guten EBEL Spielern oder mehr geschafft haben. Ein guter Teil liegt daran, das ein Trainer, der einen Spieler nicht selbst geholt hat, sich wesentlich leichter tut, einen jungen Spieler vorzuziehen, da er sich dabei nicht gleich automatische einen Fehler seiner Personalpolitik eingesteht.
Im Nachwuchsbereich muss man nur einmal vergleichen, wie in den Altersgruppen U18, U20 in den Topnationen trainiert und gespielt wird und wie das bei uns ausschaut. Wennst bei uns nicht mit der Ersten mittrainierst, hast 3, maximal 4 Eistrainings in der Woche, vielleicht noch ein Mal ein bisserl Krafttraining, am Wochenende ein Spiel, bei dem meist ein unerträgliches Leistungsgefälle zu sehen ist, und dann HalliGalli. Genau deshalb fallen wir in dem Alter dermaßen ab, in anderen Ländern sind die U20 Ligen vom Trainingsaufwand und der Intensität Profiligen, bei uns ist das besserer Hobbysport mit leider nicht immer allzu gut ausgebildeten Trainern.
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schätzungen? ich tippe mal auf 15 Mio $ insgesamt
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naja, mitn Plekanec harmoniert er zumindest nicht ganz so schlecht...
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Also mir ist es herzlich wurscht, welches Salär die #68 der Tschechen für seine Künste bezieht, ihm zuzusehen ist und bleibt ein Genuss, das ist immer noch zeitweise Eishockey auf einem Level, das nur ganz, ganz wenige in der Geschichte dieses Sports je erreicht haben. (siehe die Brillianz bei Tor 3 gegen die USA)