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  1. eishockeyforum.com
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Beiträge von Haxo

  • gehälter österreichischer spieler

    • Haxo
    • 16. Juni 2005 um 17:06
    Zitat

    Original von donald
    2) wechseleinschränkungen bei österreichischen spielern durch den verpflichtenden abschluss von verträgen mit mindestens 3 jahren dauer (ansonsten transferzahlungen), damit das unnötige hinauflizitieren bei den gehältern endlich beendet wird. einschränkungen bei wechsel in das ausland sollten keine bestehen.


    Guter Ansatz wie ich finde, wobei 3 Jahre vielleicht für die Spieler etwas hart ist, aber dann würds vielleicht wieder mehr Spieler mit einem richtigen Stammverein geben, weil sich manche ev. doch 2 mal überlegen ob sie jetzt wirklich für das schnelle Geld irgendwohin wechseln.

    Zusätzlicher Bonus könnte ev. auch sein, dass es einige junge dazu bewegt, doch ins Ausland zu gehen.

  • Forumstreffen 2005 - Die "Bestellliste"

    • Haxo
    • 15. Juni 2005 um 12:38

    Najo, 3-4 Flaschen Gin sind ja a nit zu unterschätzen ;P :D ;)

  • Transfergeflüster Vienna Capitals 2006 / 2007

    • Haxo
    • 14. Juni 2005 um 18:06

    Mit den Caps hat die nächsten 43 Jahre mal sicher keiner mehr Mitleid ;P ;)

  • Transfergeflüster Vienna Capitals 2006 / 2007

    • Haxo
    • 14. Juni 2005 um 11:42
    Zitat

    Original von alekhin
    ich würde ja mal annehmen kalt hat einen manager.
    dann wäre es auch kein prob mit "ihm" zu verhandeln während er gar nicht da ist.

    Also bezüglich Kalt hab ich ja noch immer die Theorie, dasser schon klammheimlich beim KAC einen Mitleidsvertrag unterschrieben hat und man deswegen von ihm nichts konkretes bez. Caps oder Bulls hört....*hoff* =) ;)

  • Transfergeflüster HCI

    • Haxo
    • 7. Juni 2005 um 17:36

    Vielleicht war ja alles Taktik vom KAC- Vorstand.

    Vorige Saison wurde mit Siklenka ein harter Spieler verpflichtet, heuer glauben alle andren Teams, sie müssen mit goons nachziehen, um etwas entgegenzusetzen, der KAC spielt heuer aber wieder lämmchenbrav und profitiert von Dauerpowerplay, wodurch man sich teure Legios spart. :D :D

  • Schiechl -Leksands U20

    • Haxo
    • 7. Juni 2005 um 17:30

    Kann mir jemand genauere Infos zu seiner Person geben?

    Ich hab ihn nämlich bisher gar nicht gekannt, daher würden mich seine Stärken bzw. Schwächen, Spielstil usw. interressieren, wenn jemand genauere Infos hat.

    thx schon mal...

  • doch ein legionär weniger....

    • Haxo
    • 6. Juni 2005 um 15:16
    Zitat

    Original von HCI_Markus
    Oder geht das jetzt solange, bis Salzburg Meister wird ??

    Jo!

    Jedes Jahr einen weniger, solang bis sie Meister sind :D


    Gegen die Salzburg- Regelung (eigentlich meine ich ja Aufsteiger- Regelung) gibts an und für sich ja nix einzuwenden (wenn man bedenkt dass es eventuell auch nicht so finanzkräftige Aufsteiger geben könnte).

    Das Problem ist mMn, dass es für jeden einzelnen Fall vom Verband eine eigene Regelung dazu gibt. Würde es seit Gründung der neuen Liga eine klar definierte Legiozahl und "Aufsteigerbonus" geben, hätte keiner ein Problem damit. Der Verband macht sich (den Teams und dem Öhockey) durch diese Unprofessionalität das Leben schwer.

  • gehälter österreichischer spieler

    • Haxo
    • 6. Juni 2005 um 14:54
    Zitat

    Original von Oleg
    Hätte man 10 Legionäre wäre dieser Druck gegeben. Auf der anderen Seite muss man dagegenhalten und sagen gäbe es 10 Legionärsplätze kämen zahlreiche junge Österreicher wohl nicht mal in den Bundesligakader.

    Somit beißt sich die Katze in den ******* und einen richtigen Lösungsansatz gibt es nicht.


    Hmmm ersetz mal die 10 Legios durch 10 Österreicher!

    Ein Ansatz is das mMn schon, bleibt "nur" mehr die Frage offen, wie das am klügsten zu realisieren ist.

    Angenommen der Verband macht wieder einen radikalen Schnitt und sagt: ab jetzt jedes Team mit fixen 2 Leigos, keine Ausnahmen, keine Änderungen für die nächsten X Jahre.

    Folgen? Gezwungener Maßen viele junge Österreicher in der ersten Liga, sehr gute Gagen für die "guten" Österreicher, senkung des Niveaus, geringere Attrakrivität der Liga, senkung des Werbewertes.

    Rentiert sich alles nicht?

    Die Gagen für gute Österreicher steigen bestimmt, allerdings wären in den ersten Jahren die nachrückenden Jugendspieler wohl auch deutlich unter dem Gehaltsniveau unserer jetztigen Legios(welches wohl auch in Zukunft nicht sinken würde).

    Dann wäre zumindest mal ein österreichischer Konkurenzkampf zwischen den nachrückenden Spielern da, und der ein oder andere Österreicher spielt dann ob des niedrigen Niveaus vielleicht doch wieder lieber im Ausland. Und das niveau der Liga wäre an die österreichischen Kapazitäten angepasst. Die Frage ist nur, ob nicht aus einer künstlich hochgezüchteten Liga, die mit etwas Glück einige Zeit bestand hat, mit hohem Werbewert und relativ guter Medienpräsenz langfristig mehr Nutzen fürs Hockey gezogen werden kann (oder ist das sowieso der einzige Weg einen Sport populärer zu machen!? ) als durch eine gesunde Liga.

    Diese Formel will wohl trotz einigem hin- und herüberlegens auch nicht so richtig aufgehen.

    Gutes Niveau=4 Vereine; scheiss Niveau 10 Vereine.

    Das ist wohl eine für österreich gültige Eishockeyformel.

  • gehälter österreichischer spieler

    • Haxo
    • 3. Juni 2005 um 11:48

    Vielleicht wäre auch eine Art "feie" Legio- Regelung denkbar, und zwar in etwa folgendermaßen:

    Es bleibt jedem Team selbst überlassen, wiviele Legios verpflichtet werden, allerdings muss für jeden unter Vertrag genommenen ein gewisser Prozentsatz seines Gehaltes (natürlich nur bei eventueller offenlegung des selbigen) oder andernfalls einfach eine festgelegte Pauschale in einen Jugendförderungsfond eingezahlt werden.

    Dieser Fond wird dann an jene Teams ausgeschüttet, die eben weniger Legios einsetzen, bzw vielleicht für jeden Jugendspieler der gewisse Eiszeiten vorzuweisen hat.

    Sollten sich dann alle Teams auf wundersame Weise auf die gleiche Legiozahl einigen können, streicht den Fond einfach der ÖEHV ein und stellt damit ein Nachwuchsförderungsprogramm auf die Beine oder sowas in der Art....

    Glaubt ihr dass sowas in der Art machbar ist?

  • Transfergeflüster KAC

    • Haxo
    • 1. Juni 2005 um 12:18

    Argument in Villach gehts aber... seit Heraklith gabs auch keinen einheimischen Hauptsponsor mehr oder (Spero mal ausgenommen, oder war das auch ital?)? Pasut is ja ITA

    Ein Hauptsponsor is auch nit immer der Segen schlechthin, siehe VIKO (seit damals is der Vorstand was ausländische Investoren angeht wohl auch etwas sensibler geworden, das war ja auch schon Safron odeR?). In Kärnten isses sicher nicht leicht "flüssige" Firmen zu ködern, weils einfach nicht viel Potential gibt. Andererseits hat Hockey bei uns wieder einen höheren Stellenwert... naja....

    Btw.: auf einen EC ABC "Hit Casino Krajnska Gora" KAC (oder wie auch immer) verzichte ich dankend....

    **

    Vielleicht ist ja "Onkel Stronach" willens, ein bissl was springen zu lassen, wenn erst mal das neue Magna- Werk in Klagenfurt steht :D :D :D

    Ein paar jährchen Geduld noch.... aber vorher wird sicher der FCK aus der Regionalliga aufgekauft^^

  • Transfergeflüster KAC

    • Haxo
    • 31. Mai 2005 um 20:01
    Zitat

    Original von Tine
    ...wen können wir den beim Vertragspoker überhaupt noch überbieten...

    Darum gehts also?
    Genau deswegen respektiere ich den jetzigen KAC- Vorstand auch. Egal wiviel auch gesudert wird, sie machen immer ihr Ding und lassen sich durch nichts beeindrucken. Egal wiviel die Fanclubs schimpfen, wenn in der Vitrine der 19er schon vor Weihnachten Washburn raus und was weiß ich alles steht, wenn finanziell nicht mehr drin is, dann is eben nicht mehr drin, dann versuch ich doch ein "Nachwuchsjahr" zu machen und wenigstens den ein oder andren Jungen zu integrieren anstatt krampfhaft mit erhöhtem Risiko um einen eventuellen Meistertitel mitzuspielen.

    Trattnig wäre auf alle Fälle eine Verstärkung gewesen, warum sollte man einen Spieler an seiner WM-Performance messen, wenn man eh weiß dass diese nicht unbedingt representativ ist?

  • Eines versteh ich nicht

    • Haxo
    • 28. Mai 2005 um 11:48
    Zitat

    Dieser Beitrag wurde 100 mal editiert, zum letzten Mal von #17 KOVALCHUK: Gestern, 13:15.


    löl

    Wie is das möglich? In 5 min seinen Beitrag 100x zu editieren, so schnell is mein internet gar nit oder was is da los ?( :D

  • Und nun? Was tun? Wie ist unserm Eishockey zu helfen?

    • Haxo
    • 25. Mai 2005 um 14:44

    "Ost"- Trainer und bessere Schiris.

    Siehe Innsbruck: der schnelle Erfolg stellt sich nicht ein, schuld is das skandinavisch geprägte Hockey des Trainers, es muss natürlich sofort ein toller Kanadier mit zweifelhaftem Ruf her. Das Ö- Hockey ist von Anfang an sehr Canada- geprägt. Ich glaub sogar dass ein kanadischer Trainer bei uns leichter erfolgreich ist, da ein großteil der Spieler technisch nicht soo fähig ist und daher das kanadische "grinderorientierte" System vielleicht leichter umsetzten können.

  • Wie würden die Kader aussehen wenn

    • Haxo
    • 25. Mai 2005 um 14:35

    Mana ist auch aus Kapfenberg odeR?

    Genauso wie Jürgen Leitner, was hat der noch schnell für eine Verletzung gehabt und deswegen aufhören müssen? Irgendwas mittn Kreuz?

  • Und nun? Was tun? Wie ist unserm Eishockey zu helfen?

    • Haxo
    • 25. Mai 2005 um 13:23
    Zitat

    Original von donald
    nun ich denke, ohne den vereinen der nl die identität zu rauben, sollte jeder ebl verein mit einem nl verein (möglichst nicht aus der gleichen stadt) eine kooperationsvereinbarung schliessen, die den wechsel der spieler zwischen nl und ebl ermöglicht. wovon ich wenig halte, sind die "aufgefetteten" u20 teams der rbs oder der (ehemaligen) bwl, die dann ohne eigene identität vor 50 zusehern in der selben halle spielen, wie der mutterverein.

    mit einer kooperation von zwei eigenständig agierenden "gestandenen" vereinen schafft man mehr durchgängigkeit zwischen nl und ebl und verhindert, dass bspw. (dauer)ersatzspieler der ebl keine eiszeiten bekommen, da sie ja auch in der nl spielen können. geeignete spieler aus der nl haben damit automatisch auch eine chance in der ebl. unter einbeziehung der nachwuchsmannschaften beider vereine schafft man damit einen wesentlich grösseren spielerpool aus dem beide vereine unbürokratisch schöpfen können.


    Das klingt ja ganz gut, aber glaubst nicht, dass das dann genau kontraproduktiv zum Wunsch, mehr Teams in der 1. und auch 2. Liga zu etablieren, ist?

    Durch so eine Kooperation wird ja quasi jedem NL- Team, das kooperiert, die Chance genommen, jemals an der BL teilzunehmen. Ausserdem ists mMn nicht machbar, da die NL- Teams, die tw. mehr Tradition als die Bundesligamannschaften haben und sich sicher nicht plötzlich zu einem Farmteam "abstempeln" lassen wollen. Wär auch gegenüber den Fans nicht sehr fair, ich hätt keine Freude wenn, sollte der KAC jemals absteigen, er plötzlich Farmteam des VSV würde. (Obwohl der Gedanke einer gewissen Komik nicht entbehrt :D :D )

    Ich glaub auch dasses bei uns schwer ist, eine einheitliche Regelung, die die ganze Liga umfasst zu treffen, da einfach so verschiedene Vorraussetzungen herrschen.

    Jedes neue Team is grundsätzlich zu begrüßen, auch wenns "nur" ein aus dem Boden gestampftes Farmteam ohne Tradition is, ok, is halt am Anfang so, aber in 10 Jahren gibts vielleicht auch einen eigenen Fanstamm. Vorraussetzung dafür ist ein anderer Standort mit eigener Identität, da hast natürlich Recht (denn ein Team, das Black Wings Linz 2010 zwei oder so heißt, wird kaum eine Identität aufbauen können) aber genau daran scheiterts bei uns auch, da es einfach zu wenige Hallen gibt.

  • Transfergeflüster KAC

    • Haxo
    • 25. Mai 2005 um 12:38

    Jawohl, freu mich total dasses Schweden geworden ist, die DEL ist mir einfach irgendwie usympathisch, denk auch dasses für seine spielerische Entwicklung weit besser ist, in Schweden zu spielen!

  • KAC vs. Waltin

    • Haxo
    • 18. Mai 2005 um 13:11

    Das fällt dann wohl unter Mischung :)

    Ich vermute halt auch, dass im Sommer schon nicht 100% richtig trainiert, vielleicht zuwenig auf Fitness gesetzt wurde.

    Im letzten viertel der Meisterschaft hats auch mit dem forecheck nicht mehr so wirklich geklappt, ich hatte einfach den Eindruck, dass die Burschen konditionell angeschlagen waren, von daher hast natürlich Recht!

  • KAC vs. Waltin

    • Haxo
    • 18. Mai 2005 um 12:58
    Zitat

    Original von kacfan12
    ...weil Waltin derart unkonventionelle Trainingsmethoden an den Tag legt, dass die Spieler die Schnauze voll haben.


    Wenn du unter unkonventionell verstehst, dass der Trainer die Übungen tw. selber mitmacht und vorzeigt, geb ich dir Recht!

    Hab mir am Anfang der Saison einige Trainings angeschaut und war wirklich überrascht. Das Tempo in den Einheiten war wirklich sehr hoch, Waltin hat den Burschen also schon einiges abverlangt. Dass das bei dem aggressiven forechecking auch notwendig is, und gute Kondition das A und O is ist wohl klar. Dass das manchen Spielern, die im Spiel schon nicht unbedingt zu den Rackerern zählen, sauer aufstößt, auch!

    Mir ist auch ein Schuller lieber, der das ganze Spiel kämpft, als ein Resse, von dem 2 mal pro Saison ein Glanzlicht erwarten kannst.

    Deswegen steh ich da auch voll hinterm Trainer, ein Resse passt nicht in sein System, warum also einen "faulen" Spieler, der mit seinem Ego (dass mindestens genauso groß wie Waltins ist, es hat ja unter Bergström genauso schon Probleme gegeben) höchstens noch Unruhe ins Team bringt und ausserdem auch nicht der billigste ist, halten??

    Man sieht ja im Nationalteam was passiert, wenn die Autorität des Trainers untergraben wird.

    **

    Bergström war genauso ein Trainer, der extrem viel Wert auf Disziplin gelegt hat, und das find ich auch gut so! Natürlich soll keiner den Spaß am spielen verlieren, die richtige Mischung machts halt aus.

    **
    ups

  • KAC vs. Waltin

    • Haxo
    • 18. Mai 2005 um 12:55
    Zitat

    Original von kacfan12
    ...weil Waltin derart unkonventionelle Trainingsmethoden an den Tag legt, dass die Spieler die Schnauze voll haben.


    Wenn du unter unkonventionell verstehst, dass der Trainer die Übungen tw. selber mitmacht und vorzeigt, geb ich dir Recht!

    Hab mir am Anfang der Saison einige Trainings angeschaut und war wirklich überrascht. Das Tempo in den Einheiten war wirklich sehr hoch, Waltin hat den Burschen also schon einiges abverlangt. Dass das bei dem aggressiven forechecking auch notwendig is, und gute Kondition das A und O is ist wohl klar. Dass das manchen Spielern, die im Spiel schon nicht unbedingt zu den Rackerern zählen, sauer aufstößt, auch!

    Mir ist auch ein Schuller lieber, der das ganze Spiel kämpft, als ein Resse, von dem 2 mal pro Saison ein Glanzlicht erwarten kannst.

    Deswegen steh ich da auch voll hinterm Trainer, ein Resse passt nicht in sein System, warum also einen "faulen" Spieler halten, der mit seinem Ego (dass mindestens genauso groß wie Waltins ist, es hat ja unter Bergström genauso schon Probleme gegeben) höchstens noch Unruhe ins Team bringt und ausserdem auch nicht der billigste ist, halten??

    Man sieht ja im Nationalteam was passiert, wenn die Autorität des Trainers untergraben wird.

  • Und nun? Was tun? Wie ist unserm Eishockey zu helfen?

    • Haxo
    • 17. Mai 2005 um 12:59

    Sollte es wiklich mal eine Art Ligagesellschaft geben, wäre es vielleicht gut wenn ein gewisser Prozentsatz des vorzuweisenden Budgets nachweislich und verprflichtend in den Nachwuchsbereich der Teams fließen müsste...

  • c kalt

    • Haxo
    • 12. Mai 2005 um 11:12

    Na gottseidank! Dann muss man sich nämlich im Forum nimmer durch Seiten von Jammerposts quälen um wieder mal auf eine vernünftige Meinung zu stoßen.


    Muenchhausen.at :

    Land der Zwerge, Land der Gnome...

    …Land der Dolme, Land der Hämmer, ohnegleich!

    Anlässlich des Relegationsspieles Österreich – Dänemark im Rahmen der Eishockey-WM 2005 regt Münchhausen.at an, den Text unserer Nationalhymne etwas zu modifizieren.

    Für Menschen, die Eishockey nicht auf ihrer Prioritätenliste stehen haben und den Artikel trotzdem lesen: Es ging in diesem Spiel um einiges. Österreichs Eishockeynationalmannschaft kämpft um den Verbleib in der Gruppe A, um das Recht, sich weiterhin mit den besten Eishockeynationen der Welt duellieren zu dürfen. Bei einem Sieg wäre der Klassenerhalt schon ziemlich sicher gewesen, bei einer Niederlage das Gegenteil.

    Das Team um Kapitän Dieter Kalt sah gegen die bestimmt nicht unbezwingbaren Dänen alles andere als souverän aus. Ein 3:1 Vorsprung aus dem 1. Drittel wurde ohne große Not in zwei weiteren Spielabschnitten in ein 3:4 verwandelt. Ein verkrampfter Auftritt, in eine unnötige Niederlage gelaufen, ohne spielerisch eine Linie zu finden.

    Da erhebt sich natürlich die Frage: Und deswegen gleich eine neue Nationalhymne?

    Nein, wegen dem Spiel natürlich nicht, aber wegen dem, was man danach mit ansehen musste. Da wurde eine Mannschaft, die sich über 60 Minuten reiner Spielzeit das Herz aus dem Leib gerannt hat, gnadenlos ausgebuht, weil das Ergebnis ihrer Bemühung ein verlorenes Match war. Als Robert Lukas, dem noch der Schweiß in Bächen vom Gesicht rann, die Auszeichnung für den besten Spieler der Österreicher in Empfang nahm, geschah das unter dem gellendem Pfeifkonzert der 4000 Zuseher. Was ihn jetzt mehr geschmerzt hat - die Niederlage oder die Reaktion der Zuseher – konnte man seinem enttäuschten Gesichtsausdruck nicht entnehmen.

    Das Bild von einem Land, das sich seine Sportler nicht verdient hat, rundete die ORF-Kommentatorenriege ab. Allen voran Erich „Doppeloxer“ Weiß, den der ORF einfach nicht die Pension genießen lassen will. Er überbot sich in Negativ-Superlativen zum Spielgeschehen, wobei das Wort Katastrophe noch das mildeste war. Dass er gegen Ende überhaupt weitermachten konnte und seine Kommentatorenkabine nicht einfach wortlos verließ, um Zuseher und Mannschaft ihrem Schicksal zu überlassen, verdanken wir wahrscheinlich nur seiner Professionalität.

    Ins selbe Horn stießen Michael Berger und Peter Znenalik, zwei „Ehemalige“. Zumindest Eishockeyspieler, daher umso unverständlicher. Sie machten in ihrem „Glashäfn“ den Eindruck, als müssten sie eine Videoaufzeichnung analysieren, die den Bundespräsidenten auf einem Klo am Karlsplatz mit einem Stricher zeigt. „Pfah, sooooo peinlich, und wir müssen drüber reden!“

    Dieselbe Stimmung in Internetforen. Da wird Häme über ein Team gegossen, dessen Spieler vor nicht allzu langer Zeit noch dafür verantwortlich gemacht wurden, in Österreich einen Eishockeyboom ausgelöst zu haben. Jeder wollte ihnen das Eis von den Kufen lecken. Vier Niederlagen gegen Russland, Weißrussland, die Slowakei und Dänemark reichten aus, um Helden in Deppen der Nation zu verwandeln. Da konnte selbst ein Remis gegen Deutschland dazwischengestreut nichts mehr helfen.

    Eishockey ist natürlich nicht die einzige Sportart, an der das Phänomen beobachtet werden kann, dass sich Denkmäler hervorragend dazu eignen, angepinkelt zu werden. Werner Schlager muss sich als Ex-Weltmeister einiges an Kritik gefallen lassen, seit er die Tischtennisgroßmacht Österreich in China nicht zum erwarteten Titel geführt hat. Die Fußballer sowieso. In den Köpfen der Österreicher war Cordoba nicht 1978 sondern gestern und es ist unbegreiflich, wie eine Mannschaft so schnell das Fußballspielen verlernt haben kann. Christian Klien hat noch immer keine nennenswerten Erfolge wie Weltmeistertitel oder Feuerunfall vorzuweisen und gnade Gott Markus Rogan, wenn er sich keine Kiemen wachsen lässt und Goldmedaillen in Serie erschwimmt, gerade jetzt, wo er sich auch noch seine eigene Badehose aussuchen kann!

    Gerade deswegen stellt sich die Frage: Gehört zum Jubel über Erfolge zwingend die Degradierung zu Abschaum, wenn dieser ausbleibt? Ist das eine Erscheinung vom Rang eines Naturgesetzes, also überall gültig, oder ein spezifisch österreichisches Fachgebiet? In Unkenntnis detaillierter Gepflogenheiten anderer Nationen mit ihren Sportlern, tippe ich einmal ganz ins Blaue – SO ist’s nur bei uns!

    Warum? Weil das Leben von uns Österreichern so besonders frei von Erfolgen und Glücksgefühlen zu sein scheint, dass wir darauf angewiesen sind, sie von anderen zu erhalten.

    Spitzensportler sind als Projektionsflächen für ungelebtes Leben besonders geeignet. Wenn die schon etwas machen, das ihnen spaß macht, dann haben sie gefälligst dafür zu sorgen, dass es uns dabei auch gut geht! Gewinnen sie, dann sind wir auch wer, verlieren sie, dann haben sie dafür zu büßen, dass sie unser Dasein als arme Würstchen, gepeinigt von Chef, Frau, Kindern und Hund, nicht wenigstens für einen Moment erhöhen. Hat zwar emotional den Vorteil, dass dann eine ganze Nation Weltmeister ist, aber dafür den Nachteil, dass gleich alle in die B-Gruppe absteigen. Das führt schließlich zu so einer paradoxen Situation, dass ein Sportler ausgepfiffen wird, obwohl er sein Bestes gegeben hat. Du hast uns unglücklich gemacht, noch unglücklicher, als wir sowieso schon sind! Schleich di!!
    Dabei kommt mir ein besonders ordinärer Gedanke: Wie wär’s, wenn wir zu unseren Sportlern stehen würden, wenn’s mal nicht so gut läuft? So als Dank für die schönen Zeiten (Siege). Das würde aber ein halbwegs gesundes Seelenleben der Nation voraussetzen.

    Aber das ist nur so geraten, muss alles nicht stimmen.

    In einem Interview mit Dieter Kalt nach dem Match gegen Dänemark sagte er sinngemäß und etwas verbittert: Wenn wir gewinnen, dann gewinnen „wir Österreicher“, wenn wir verlieren, dann sind wir „die Österreicher“.

    Wie kommt der auf so was?

  • Abstiegsrunde: AUT - SLO

    • Haxo
    • 11. Mai 2005 um 22:51

    Unglaublich immerwieder, wie bei uns im Spielaufbau/Angriff gespielt wird. Null Kreativität, das versteh ich überhaupt nicht.

  • Fanaktion beim WM-Eröffnungsspiel?

    • Haxo
    • 11. Mai 2005 um 19:47

    Was is eigentlich aus der Aktion geworden? Hab leider den Anfang der Russlandpartie verpasst. Hat alles wie geplant geklappt bzw. gibts irgendwelche Fotos davon?

  • Stimmungsloses innsbruck - WARUM?

    • Haxo
    • 9. Mai 2005 um 16:22
    Zitat


    What makes a fan?




    The more reserved Canadian fan

    By Andrew Podnieks

    One of the best parts about having a World Championship of hockey in which 16 countries participate is that there are an equal number of cultures represented, and each culture brings with it a different kind of lifestyle, from food to language to hockey etiquette among the various fans.

    This raises an interesting question: what exactly is a good hockey fan? A lot of people in Europe will tell you that the Latvians and Germans are the best fans. But Canadians might look in wonderment and disbelief at the behavior of those spectators. For instance, the Latvians bring drums and bugles into the arena. They dress up, paint their faces, wave flags, and are oftentimes bolstered by a few drinks before, during, and after the game. They pound their drums all game long, almost without a break.




    The Latvian fans go wild

    When you leave an arena after seeing Latvia play, you know it. Your ears are still ringing. But try bringing your Latvian drum into the Air Canada Centre in Toronto or the Bell Centre in Montreal! Cries of "Security!" would ring through the corridors and you'd be led out of the arena.

    Canadian fans tend to clap at certain moments in a game. They clap loudly at the beginning, after the national anthem, to get their team started on the right note. They clap after a good shift, a fine play, or the calling of a penalty in favor of their team. They cheer, of course, after a goal, and often start a chant or loud cheering if their team isn't playing well and needs a lift. They lustily boo, rather than whistling, when they disapprove of the opposition's play or a perceived missed call by the referee.

    Of course, fans who actually get to go games represent a minority of hockey fans. Most fans can't afford it, can't get tickets, just live too far away from the arena, or are otherwise indisposed to watch in person. A fan, then, is much more than just someone who goes to the arena and beats his drum (Latvia) or sits and claps at intervals (Canada).

    Fans are the ones who know the names and numbers of every player on the roster. They can recite their names like a creed: number 2 is A, number 3 is B, and so on. Fans know who was traded for whom, who was drafted by the team or selected to the team, who is injured and not playing or playing with an injury, what the coach is doing, who the assistants are on the headphones. Fans know the rules of the game and understand what is happening on the ice. They know a trip from a dive, a penalty from a good check, a hard hit from a dirty hit. They know that icing is a way to get out of trouble and six skaters is too many men on the ice.

    Fans have little notebooks in which they record their team's statistics and albums with pictures cut from the newspaper of their favorite players. Fans have posters on their bedroom walls and calendars of their team and T-shirts with their logo. Fans know when the next game is and what the score of the last game was. They know who scored the game winner and how long the next road trip is and who's playing in the lower leagues and who might be the next star.

    Being a fan is like being a kid again. How else can you explain why adults scream at a television when their team blows a good scoring chance, or sits in a chair in an arena and claps like mad because his team has five men on the ice and the other team has only four? How rational is it to hope and pray, live and die with a group of men wearing the same-colored shirt trying to put a black disc into a net guarded by a man wearing a lot of equipment?

    Fans from around the world cheer in their different ways and follow their favorite players and teams and leagues and championships in different ways, but one thing is always for sure. Fans love the game.


    ihwc.net

    Alles anzeigen
  • Abstiegsrunde: AUT - DÄN

    • Haxo
    • 8. Mai 2005 um 20:35
    Zitat

    Original von titus flavius - chuckw

    stimme dir zu 100% zu, der coach ist der schlüssel zum erfolg. seine fähigkeiten sind die grundlage welche maßgeblich über erfolg und misserfolg entscheiden - alles andere baut darauf auf.

    Der Schlüssel isser sicherlich, aber das mit den Fähigkeiten und dem darauf aufbauen, is des nit genau umgekehr!?

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