Wow, Sommerloch hier voll angekommen und die Hitze tut wohl ihr übriges. Wir Zeit das wieder Hockey gespielt wird, damit die Jammerei endlich Substanz bekommt. Ich hoff halt nur, dass man nicht allzu gut in die Saison startet, weil auf das „ich hab’s ja immer schon gewusst, gut gemacht Herr OP” hab ich dann auch keinen Bock.
Beiträge von Scott#13
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Ich verstehe die allgemeine Überraschung bzgl. der getätigten Verpflichtungen hier nicht ganz. Nach dem Hick-Hack um eine Vorarlberger Lösung war doch von Anfang an klar (und hoffentlich auch der Liga), dass man sich hier finanziell nicht weit aus dem Fenster lehnen wird können und es mehr auf „jetzt sind wir mal aufgenommen und dabei“ rauslaufen wird, als dass man sportlich da irgendetwas beitragen könnte. Ankommen lassen, durchhalten und von Saison zu Saison optimieren. Das wichtigste wird sein, dass man finanziell durchhaltet und mit der notwendigen Weitsicht an die Sache rangeht.
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Der Kader ist soweit stimmig. Sofern die „over ager“ durchhalten und es in der Kabine passt, denke ich auch, dass man bei den ersten 4-5 dabei ist.
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Wieso ist es eigentlich so wichtig das ein Team aus Vorarlberg in der ICE mitspielt.
Kann mir das mal wer bitte genau erklären?
PS. Dämliche Auslachsmileys wie von starting six bringen mir hier wenig.
Da gibt es vielschichtige Gründe, rein aus sportlicher Perspektive betrachtet ist es Zugpferd und Aushängeschild für den Sport in einer Region mit Hockey Tradition und die über die Jahre durchwegs gut im Nachwuchs gearbeitet hat. Weiters spielen auch Breitensportfaktoren etc… eine Rolle. Erfolgreiche Teams bzw Teams in erfolgreichen Ligen haben mobilisierungsfaktor für die Jugend, steigern die Attraktivität des Sports, verstärken Zulauf und machen nacheifernswürdige Sportlaufbahnen einfach greifbarer…. . In Summe wird „die Marke“ Eishockey attraktiver was auf der wirtschaftliche Seite wiederum andere Potentiale frei macht… .
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Diese „was wäre wenn“ Spielchen für Neu-Einsteiger sind echt müßig. Die Fakten sagen, dass erste Saisonen für komplette Neulinge immer schwer sind und dass der Kader bisher diesem Faktum auch nicht widerspricht. Von daher ist als Erfolg zu rechnen, dass es weiterhin eine Vorarlberger Beteiligung an der Liga gibt und man hoffentlich die Rahmenbedingungen geschaffen hat, eine entsprechende Lernkurve zu akzeptieren und sich Schritt für Schritt in der Liga zu etablieren. Dass hier im Jahr 1 sportlich nicht viel zu holen sein wird ist klar, für die Organisation und die Zukunft jedoch schon. Ich hoffe man denkt hier langfristig und passt Erwartungshaltung auch dementsprechend an.
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Was Professionalisierung der Liga und Wettbewerbsbalance anbelangt, ist die Regelung sicherlich richtig. Man hat es halt wie immer verabsäumt, mit einer Nachwuchsregel bzw. Stichtags- und Fristenregelungen zu arbeiten, um den Impact für die paar Einzelfälle zu regeln. Dann wäre die gesamte Diskussion vom Tisch.
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Wenn wir wieder im Stande sind, zwingender zu spielen, wird Matt im Slot auch wieder seine Eininudler fabrizieren.
Keine Sorge.

Da gehört er für mich aber nicht 100% hin,- bzw. sehe ich ihn am effektivsten im hohen Slot, Höhe hash marks wo er sich in Schussposition bringen soll, idealerweise zurück aus der Rundung bedient. Nahe am Tor ist er aus meiner Sicht am wenigsten gefährlich.
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Wenn man die Fraser Schlaftablette gegen einen harten Rechtsschützen getauscht hätte, wäre es auch schon etwas besser gewesen, aber so ist es eigentlich ein minimales Schraubendrehen gewesen, das hoffentlich in Verbindung mit weniger Verletzungspech große Auswirkungen hat. Weil mit Lessio hat man ja vom Spielertypen eigentlich einen ähnlichen Kandidaten wie Fraser geholt, das Festhalten an Fraser ist für mich der größte Fehler in der Kaderplanung. Der wird schon wieder seine Buden machen, aber ein derart teilnahms- und emotionsloser Spieler geht mir einfach auf den Oasch.
Ja, mit Fraser tue ich mir auch ein bissl schwer. Seinen Verbleib würde ich daran festmachen, dass er letzte Saison mental irgendwann echt im Eck stand,- und sowas löst sich nicht mehr in der Saison. Hoffe, die Spielfreude ist zurück. Dass man glaubt, wohl die richtige Rolle für ihn „gefunden“ zu haben, wo er seine Qualitäten besser zeigen kann. Mal sehen,- im Grunde hätte der 20-30 Tore locker im Tank.
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Man kann schon dagegen halten mit Argumenten wie Kontinuität, Meistermannschaft, Petri Trainerfuchs… aber dennoch wird einem Spieler beim KAC wohl weitaus mehr Kredit gegeben als anderswo. Und ja, deine besagten Spieler wären zu ersetzen, bei Petersen muss man sich halt ein wenig mehr „anstrengen“, aber unsersetzbar ist wohl kaum jemand - mit Ausnahme von Sir Koch in dem Alter mit österreichischem Pass und der Identifikation. Aber über ihn wird niemand diskutieren.
Kredit zurecht, denn Kontinuität ist die Formel von erfolgreichem Sport. Gezielte Eingriffe sind das probatere Mittel, als massive Umbrüche. Diese müssen von Zeit zu Zeit ohnehin stattfinden, in so einer Situation ist der KAC halt nicht, darum hat man sich für ein paar Adaptierungen entschieden (was auf die letzen Jahre gerechnet schon einen kleinen Umbruch gleichkommt). Ich sehe an der Herangehensweise nix verkehrtes, die Truppe ist weder over-age, noch verbraucht oder überspielt, zudem scheinen Trainergespann weiterhin die Wertschätzung der Mannschaft zu genießen und sie haben Zugriff. Was im letzten Jahr „gefehlt“ hat waren weniger die Ergebnisse als das attraktive Spiel. Hier hoffe ich für die neue Saison auf Besserung,- und die ist mit vorhandenen Personal absolut möglich.
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Egal ob noch wer kommt oder nicht - mich zipft es ein wenig an, dass man mit quasi der selben Mannschaft weiter macht, die das Spiel 7 gegen Wien verkackt hat - das ist schon ein schwaches Statement des Vereins.
Finde auch, dass man Petersen, Postma, Fraser und Ganahl hätte austauschen sollen,- da gibt der Markt besseres her. Wäre besser, die Geiers, der Schumnig, Würschl, Sticha und Co wären noch dabei,- aber der Koch in hockeypension. Eventuell für Dahm ein Österreichischer Tormann. Zwecks Umbruch wäre es, „sonst zipft es schon ein wenig“.

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Abwarten,- schauen was die Konkurrenz macht und gegebenenfalls reagieren. Wettrüsten mit den Bullen ist sinnlos, und in Summe sind es viele Faktoren, die schlussendlich ein Team erfolgreich machen oder nicht. Wenn man die vorhandene Qualität gesund ins Rollen bringt, hat man auch den Bullen etwas entgegenzusetzen, vice versa ist es auch für die eine Saison nach Titel, die bekanntlich nicht so leicht wird. Um die Weihnachten werden wir mehr wissen😄.
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Dass es nach 15 Jahren keine Ersatzteile für ein 300.000€ Gerät gibt, ist wirklich nicht üblich. Wir reden da nicht von einem Toaster oder Tischgriller.
Sowas plant man in der Regel bei der Anschaffung.
Oder man wiegelt das Versagen in der Planung auf den Steuerzahler ab, wie es hier passiert.
Man kann alles irgendwie reparieren, aber das Ding ist 15 Jahre alt, -weil IT Teil wahrscheinlich 2x abgeschrieben und erfüllt die neuen Anforderungen nicht mehr. Mit dem Hallenbau greife ich in die Grundinfrastruktur ein, da jetzt nicht auch gleich den Würfel zu erneuern wäre nicht logisch. Hätte man dies von Anfang an richtig geplant und budgetiert, müsste diese Diskussion hier nicht stattfinden. Bzgl. Einsatz von Steuergeldern bin ich voll bei dir, ich glaub aber so ein Würfel hat einen guten ROI, wenn man in der Lage ist, Werbeeinschaltungen besser als heute zu platzieren.
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Schau, der Bedarf ist da - verletzungsanfallige Risikospieler a la Petersen, Bischofberger, Postma - wie wird Fraser performen,....
Zuerst hatte man diesen zus. Legionär geplant und jetzt scheint man wegen Uznik einen Rückzieher zu machen. Ein Rekordmeister darf nur mit 8 Legios spielen

Und diese Phrase "bei Bedarf nachladen", nein danke.
Wo steht, dass man wegen Uznik, oder überhaupt der legiosnzahl einen Rückzieher macht? Ich glaube nicht, dass man Saisonen so dogmatisch plant,- jedoch vielmehr Kaderstärke, Verletzungsrisiko und organisches Cover gegen eine additionelle Verpflichtung aufwiegt und eventuell zum Schluss kommt, dass es fürs erste passt. Wer sagt, dass nicht zu Weihnachten ein additilneller D mehr gebraucht wird, als der Stürmer den jetzt alle vordern. Ja, Kaderplanung muss diverse Szenarien abdecken,- aber gemessen an der Konkurrenz, und da ist man mit RBS und den Ungarn durchaus gut aufgestellt. Wichtiger als die Frage der Verletzungen wird die Frage der Performance sein,- und hier sehe ich das größere Risiko zumal man Leuten wie Fraser nach der letzten Saison mit der weiterverpflichung neuen Kredit gegeben hat. Ich bin jedenfalls positive gespannt wie es laufen wird und hoffe man legt die Formkurve ohne Europäischen Bewerb etwas konservativer an.
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Wird wieder lustig, dich an dieses Posting zu erinnern, wennst wieder zum Jammern anfängst

Wüsste keinen Grund, warum plötzlich mit beinahe gleichem lineup, gleichem System und gleichem coaching plötzlich alles wieder gut sein soll
Wer garantiert die Verletzungsfreiheit? Was ist bei 1-2 auch kürzer dauernden Ausfällen?Wenn du meinst, dass all deine Bedenken mit einem additionellen Import erledigt sind,- ja dann bin ich auch dafür, dass hier zum Wohle der Fan Seele noch ein Mann, idealerweise Rechtsschütze, geholt wird. Aber wehe, wenn man dann nicht Meister wird,- war ja schon im letzten Jahr alles schlecht.
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Ad Plastino: mag ich vom Spiel her nicht und hat mich im Paket über die Jahre auch nie richtig überzeugt. Dennoch richtig eingesetzt kann der Mann nachwievor richtig impact haben. Sollte der Vertrag jetzt wirklich nicht zustande kommen, wird’s schon interessant, wer da geholt wird der qualitativ drüber stehen soll.
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Wie oft haben Trainer schon zwei Jahresverträge bekommen und waren dann plötzlich weg...
Verträge sind heutzutage oft nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt sind.
Aber - das wird wohl das worst case Szenario sein.
Coach Petri wir liefern müssen, diese Saison.
Na dann erkläre mir mal, was er denn liefern muss, nachdem du hier die nächste Floskel raushaust?
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Ziel wird es wohl sein, sich im oberen Bereich der Tabelle zu etablieren und ohne Umwege in die PO zu kommen.
Was dann dort passiert, hängt vom Mannschaftsgefüge, dem Verletzungsstatus und einigen anderen Unabwegbarkeiten ab.
Aber, das gilt wohl für jedes Team.
Sollten wir bis November nicht in die Gänge kommen, wird wohl Coach Petri seinen Reifenwechsel zu Hause in Finnland durchführen...
Viel Kredit hat er nach der letzten Saison wohl nicht mehr.
Natürlich, deswegen hat man ihm ja einen 2 Jahresvertrag gegeben, weil da nicht mehr viel Kredit ist. Geh bitte! Dieses konstruieren von Theorien und die Annahme, dass im Sport alles einfach so planbar ist… .
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Fakt ist, der aktuelle Kader ist stark genug und ein Upgrade zur letzen Saison. Fakt ist auch, dass Verletzungen schwer adäquat gecovered werden können,- und dass man sich entschieden hat, dieses Risiko einzugehen (sofern nicht noch ein Import kommt). Entscheidung für mich okay, hoffe die Jungs bleiben gesund.
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Marco Kaspar hat,
wegen seines Talents,
wegen seiner Einstellung,
wegen seiner Eltern,
und vor allem wegen seiner Reife (wieviele Teenager "überleben" einen Sprung ins Ausland, unabhängig obs jetzt ums Eishockey geht oder was anderes? daran scheiterts doch meistens)
rechtzeitig den Absprung aus Österreich gewagt.
Das ist das bewundernswerte.
Dafür hat er sich jeden Respekt verdient.
Ob davor der KAC, VSV oder sonst ein österr. Verein stand ist völlig Powidl.
Genauso wie alle andern Ausnahmekönnern am Eis auch,- und genauso ist bei diesen irgendwann mal ein Heimatverein dahintergestanden, wo alles angefangen hat. Wie maßgeblich dies schlussendlich für die Karriere des Spielers war ist wurscht, die Vereine heften sich dies zurecht auf ihre Fahne und nutzen es, um wiederum neue Talente zu mobilisieren und zum Eishockey zu bringen. So what?
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Darum gehts ja nicht.
Es geht darum, dass der Teamchef so tut, als ob die Österreicher, die es geschafft haben, nur den "letzten Schliff" im Ausland bekommen hätten.
Da kann ich nur den Kopf schütteln. Da belügt man sich und seinen Nachwuchs.
So kann man es lesen, wenn man will. Man kann es aber auch einfach so stehenlassen: „alle drei haben den Weg ins Ausland gesucht, um eine Chance auf eine NHL Karriere zu haben.
Wäre mir über die Jahre eigentlich nicht aufgefallen, dass man die österreichische Nachwuchsarbeit seitens Verband und Vereinen im internationalen Vergleich falsch einschätzt.
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Um noch kurz auf deinen ursprünglichen Post zurück zu kommen, die läuferischen Fähigkeiten sind auch wichtiger als am großen Eis, einfach weil das Spiel schwieriger ist. Aber andere Dinge sind überproportional wichtiger, meiner Einschätzung nach in erster Linie schnelle, gute Entscheidungen mit und ohne Scheibe.
Gleiten ist kein Skill, das ist Physik.
Scheibe abdecken hat schon bedingt m it Eislauftechnik zu tun, da spielen aber auch andere Faktoren eine große Rolle, im englischen "strength on the skates" steckts eh drinnen, das benötigt Kufentechnik "edgework", viel Timing und vorallem auch Kraft. Rossi hat sich nicht umsonst seine Oberwadl so aufgepumpt, das ist ein Bereich der Physis, die er relativ gut beeinflussen kann, und für sein Spiel als Scheibenführer und Puckverteiler, der in gewissen Situationen den Puck behaupten können muss, essentiell ist, um in den Rundungen am kleinen Eis wettbewerbsfähig zu sein.
Räume und Mitspieler finden hat auch nur bedingt mit Eislauffähigkeit zu tun, weil man sich in der ein oder anderen Situation mit guten eisläuferischen Fähigkeiten einen Funken mehr Zeit verschaffen kann.
Ich sehe es ähnlich wie Mac, wird nicht sonderlich viel Einfluss haben auf ihn glaub ich.
Er wird weniger Zeit für seine Pässe und raumöffnenden Aktionen haben, auch weil weniger Raum verfügbar ist.
Andererseits kommt ihm seine Physis entgegen und wird er mit gutem Zweikampfverhalten und Scheibenbehauptung weiterhin sehr wichtig für uns sein.
Generell sehe ich halt nicht, wie das schmale eis für die Spielkultur in unserer Liga förderlich sein soll.

Danke für die Einschätzung. Bin mit dem hockey Mantra „skate better- play better“ gross geworden und daher ein Fan der sehr guten Eisläufer. Natürlich ist die Physis wichtig, war sie auch immer, Agilität gepaart mit feinen Händen beeindrucken mich halt nachwievor mehr als die beste Scheibenabdeckung nur weil jemand geschickt 100kg zwischen die Scheibe und den Gegner bringt.
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Das ist ein ganz einfaches mathematisches Modell. Du redest übrigens die ganze Zeit an den anderen vorbei. Dass bessere eisläuferische Fähigkeiten am kleineren Eis ein Vorteil gegenüber schlechteren Fähigkeiten sind, hat niemand bestritten. Tatsächlich hab ich es sogar schon explizit gesagt:
Was ich hingegen gemeint hab, ist, dass Spieler wie McDavid usw. auf einer größeren Eisfläche noch leichter vorbeikommen, weil einfach mehr Platz für einen Bogen zum Vorbeifahren ist, das wird ja wohl einleuchten oder?

Weil das mathematische Modell sagt halt ganz einfach, dass der Platz für einen einzelnen Spieler kleiner wird, wenn die gesamte Eisfläche kleiner wird, wenn die Anzahl der Spieler gleich bleibt. Das kannst ganz leicht selbst überprüfen, wenn auf einem karierten Blatt Papier ein großes Rechteck machst und dann zB in 8 Quadrate unterteilst und dann die Größe des Rechtecks um die Hälfte reduzierst und dann schaust, wie sich die Größe der Quadrate verändern. Die werden nicht größer, die werden kleiner.
Kleinerer Platz zum Eislaufen bedeutet, dass weniger eisgelaufen wird. Wenn weniger eisgelaufen wird, kann nicht mehr Wichtigkeit am Eislaufen liegen als im Fall, wenn mehr eisgelaufen wird. Leuchtet wohl auch ein oder?
Auf der anderen Seite bedeutet weniger Platz, dass man auch schneller beim Gegner ist, weil man weniger weit hinlaufen muss, was für die schlechteren Skater ein Vorteil gegenüber der größeren Eisfläche ist, weil die besseren Eisläufer nicht mehr so viel Zeit haben, um sich mit dem besseren Skaten einen noch größeren Vorteil zu verschaffen. Ebenso einleuchtend oder?
Und was ich jetzt ursprünglich gemeint hab mit dem Phämonen, dass es Spieler gibt, die gar nicht mal unerfolgreiche NA-Karrieren gehabt haben, auf der größeren Eisfläche aber dann nicht mehr zurechtgekommen sind, ist das: Man kann beim Eishockey auf verschiedenste Weisen gut sein, es gibt bessere Skater und es gibt schlechtere Skater, die haben dann aber eben zumeist Stärken im körperlichen Bereich, Puckbehandlung, Torinstinkt oder einen Defensivinstinkt. Für ein bestimmtes Liganiveau musst du in allen Bereichen ein bestimmtes Mindestmaß mitbringen, sonst kommst du gar nicht dazu, deine anderen Stärken auszuspielen. Und genau diese Schwelle ist aus den oben genannten Gründen beim Skaten in Nordamerika niedriger, sprich, dort wird noch ein bissl ein schlechteres Skating toleriert und man kann eine gute Karriere haben mit eisläuferischen Fähigkeiten, mit denen du dir auf der größeren Eisfläche eventuell schon sehr schwierig tust. Weils eben aufgrund der kleineren Eisfläche ein klein wenig weniger wichtig ist als auf der größeren. Wichtig ist es natürlich trotzdem

Ich habe fertig zu Thema

Ums wieder auf den Ausgangsgedanken zurück zu lenken,- wie legen wir die Argumentation nun auf Hupfu um? Wird er sich am kleinen Eis nun leichter tun oder nicht? Ich glaube, dass es für sein Spiel keinen Vorteil darstellt.
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Passt, wahrscheinlich das Team zu deren Philosophie und gameplan für die kommenden Jahre Kasper am besten passt. Der wird seinen Weg machen,- und Rossi auch.
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Also ich denke, beim Hundertpfund müsste die Verkleinerung der Eisfläche keine große Rolle spielen. Er war noch nie der beste Skater und sein Spiel war es immer schon, die Scheibe zu halten, mit seinem Körper abzudecken, Gegner zu binden und so Räume für seine Linienkollegen zu schaffen und dann in Szene zu setzen. Das müsste auf einer kleineren Eisfläche auch ganz gut funktionieren. Für schlechtere Skater mit Stärken in den anderen Bereichen ist die kleinere Eisfläche eher ein Vorteil

Interessanter wird es eher, wie sich der Bischofberger mit seinen körperlichen Defiziten damit zurechtfinden wird, weil sein Spiel geht eigentlich hauptsächlich übers Skaten und bei ihm würd ich schon sagen, je mehr Platz, desto besser für ihn, weil mit der kleineren Eisfläche läuft er wahrscheinlicher und früher gegen einen Baum

Hm, ich hätte jetzt aus eigener Erfahrung die läuferischen Fähigkeiten auf kleinem Eis für wichtiger erachtet, als auf der großen Fläche. Gleiten, Scheibe abdecken, Räume und Mitspieler finden ist auf der größeren Fläche sicherlich leichter.
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Für die vierte Linie ist Hundertpfunds Spielverständnis viel zu groß. Und bevor ich ihn dort versauern lass, lass ich ihn jederzeit am Flügel spielen. Ist ja nicht so, als würde er das nicht auch können. Erst müsst aber sowieso einmal der Haudum beweisen, dass er am Center nicht abfällt, wie er es bisher beim KAC getan hat, weil sonst ist weiterhin er die logische Folge, um am Flügel zu spielen.
Geb ich dir vollkommen Recht und dennoch wird man sich deklarieren müssen, was die Zukunft anbelangt: wenn Haudum der designierte Koch- Nachfolger werden soll, muss er die Position/Rolle auch spielen. Zudem muss man nicht zwangsläufig am traditionellen Liniendenken festhalten, Hupfu und Bischof in der am Papier 4-ten wäre genauso möglich. Ich glaube, dass man diese Saison die Chance hat, insbesondere wenn noch ein forward kommt, mit 4 Linien über das 2ndary scoring anzugreifen. Aus meiner Sicht wäre das der Ansatz um mit den Bullen mitzuhalten.