Hier aus der KZ App:
KAC-Chef Reichel spart mit Kritik an Führung und Team
Der zukünftige KAC-Präsident Hellmuth Reichel sieht sein Team vom Weg abkommen, Team und Führung in die Pflicht.
Es läuft nicht rund bei den Rotjacken bisher in dieser Saison. Nach enttäuschenden Leistungen folgen tolle Spiele, die wieder von schwachen Vorstellungen abgelöst werden. Es mangelt an der Konstanz, zudem sind Schwächen in Unter- und Überzahl bisher eklatant, was die Werte 14,1 Prozent im Powerplay und 75 Prozent im Penaltykilling zeigen. In der Liga ist der KAC damit jeweils an vorletzter Stelle zu finden. Sachen, die den künftigen Präsidenten Hellmuth Reichel Sorgen bereiten.
"Wir starten meistens gut in das Match, nach dem ersten Drittel bekommen wir dann wieder den üblichen Drott zu sehen. Keiner traut sich mehr spielen, werden die Spieler in ein Korsett gedrängt, das ihnen nicht passt. Es gibt anscheinend einen Druck von der Führung, der mir nicht gefällt", sagt der künftige KAC-Präsident Hellmuth Reichel. Er würde sich wünschen, dass die Spieler wieder mehr Freiheiten erhalten sollten. Nicht jeder Fehler Konsequenzen zur Folge hat. "Fehler müssen erlaubt sein. Wie sollten sich sonst junge Spieler entwickeln, wenn sie Angst vor einem Fehler haben", sagt der pensionierte Mediziner.
Doch der langjährige KAC-Funktionär nimmt auch die Spieler in die Pflicht, fordert mehr Herz und Leidenschaft. "Der Körpereinsatz fehlt mir total, es muss eine gewisse Härte und Aggressivität her, ansonsten kann man Spiele schwer gewinnen. Jetzt haben wir eine flexible Bande und die kommt nicht in Bewegung, da die Checks fehlen".
Quelle: Kleine Zeitung/Mario Kleinberger
Das ist wieder so eine halbgare populistische Aussage. Ich stelle es mal richtig: Wir haben den Kader nicht richtig zusammengestellt, weil sich Verträge frühzeitig verlängert haben und wir nicht den Mut hatten, uns von unseren Starspielern zu trennen. Durch mangelhafte Saisonanalyse haben wir uns zudem falsch verstärkt, dabei leider einen verdienten Österreicher „geopfert“ und dem Trainerteam, welches schon Abnützungserscheinungen gezeigt hat, einen weiteren 2 Jahresvertrag gegeben. Wir wollen an unserem Mantra der wenigen Imports und der „Jungendförderung“ auch weiterhin festhalten, wenngleich die Realität anders aussieht und dieses Image nur mehr schwer aufrechtzuerhalten ist und wir wissen, dass wir uns auf weitere Kompromisse einlassen müssen. Im Grunde haben wir durch unser Handeln eine weitere Saison im Mittelmaß provoziert,- wird sind uns jetzt aber klar, dass es nach der Saison nur auf einen kompletten Rebuild rauslaufen kann, danken den Fans für ihren Kredit und die Treue und hoffen, dass sie uns beim Aufbau eines zukünftigen Titelaspiranten tatkräftig unterstützen.