Alles anzeigenLieber Eishockeyprofessor!
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Man kann das Spiel aber auch anders lesen. Im Ersten Drittel klar überlegene Innsbrucker, die an ihrem Unvermögen, der Stange und an Dahm gescheitert sind. Wie oft haben wir das schon erlebt - weniger zugegeben in dieser Saison - klar überlegene Rotjacken, die sich Chancen um Chancen rausspielen und der Puck will einfach nicht ins Tor? Selbst das einzige, zugegeben wunderschöne Tor, gelingt Feldner nicht jeden Tag.
Ab dem zweiten Drittel haben wir uns darauf besonnen, dass wir ja Eislaufen können, es wurde plötzlich rotiert und man hat sich auch etwas getraut und wagte sich auch einmal einen Angriff zu starten, in dem der Verteidiger als erstes die Blaue überschreitet. Ich glaube nicht, dass Innsbruck zurückgeschaltet hat, aber über unser verändertes Spielverhalten überrascht war und sich darauf schwer einstellen konnte. Diese Spielzüge sind halt möglich, wenn man sich viel bewegt.
Diese gute und endlich einmal etwas mutigere Phase wurde beinahe wieder unterbrochen durch dieses unglaubliche Eigentor, des ansonsten tadellos spielenden Maier.
Nach diesem Tor hatte ich befürchtet, dass wir wieder in die übliche Lethargie verfallen und uns zurückziehen. In welcher Manier wir dann dieses 3. Tor erzwungen haben, war wirklich beeindruckend und hat mich lügen gestraft.
Der Rest ist Geschichte.
Ich finds schön, wenn du das so siehst. Die nächsten Spiele werden den weiteren Weg zeigen, - ich hoffe ich täusche mich mit meiner Einschätzung.