Alles anzeigenSo sehr ich deine Posts ansonsten schätze, sind deine Ausführungen dieses Mal um nichts weniger populistisch, als der Artikel, weil es natürlich im Dezember leichter ist, zu analysieren, zu kritisieren, als vor der Saison.
Man hat natürlich mit besten Wissen und Gewissen die Mannschaft zusammengestellt, von der man überzeugt war, ganz vorne mitzuspielen. Und wen von den langverdienten Österreichern hättest den geopfert? Koch?, Haudum?, Strong? und selbst bei Ganahl muss ein anderer Österreicher erst einmal beweisen, dass er besser performt.
Man hat mit Dahm den Meistergoalie und sicher einen der drei besten ICE Goalies weiterverpflichtet. Bei Postma war es schwierig. Hat am Beginn super performt und war dann oft verletzt. Da hatte man die nachträglich betrachtet die falsche Hoffnung, dass er unverletzt wieder mehr bringen wird. Mit Aabo hat man einen Stammspieler des dänischen Nationalteams verpflichtet. Niemand von uns weiß, ob er nicht noch seine Stärken gezeigt hätte, oder vielleicht sogar noch tut. Strong ist und bleibt einer der besten einheimischen Verteidiger und Mayer einer der größten Nachwuchshoffnungen in der Defensive österreichweit.
Über die Qualitäten eines Petersen oder Ticar sollte es unter Eishockeyexperten keine zwei Meinungen geben. Ich schreibe nicht davon, ob sie zurzeit gut performen. Und unsere Nummer 13 war auch kein Fehlkauf, davon bin ich überzeugt.
Und man hat einem Trainer vertraut, der uns zwei Meistertitel geschenkt hat.
Man hat nachträglich betrachtet wohl Fehler gemacht und wie wir wissen schon wieder extremes Pech mit Verletzungen. Ich finde es aber populistisch dies aus der Sicht von Heute dem Management vorzuwerfen (Ausnahme die nicht Weiterverpflichtung von Schume):
Fehler im nachhinein betrachtet: Schumnig völlig unverständlich. Fraser hätte man wie Postma nicht verlängern sollen. Man wollte körperlich stärker auftreten. Dahingehend ist nicht passiert. 2 Legiogoalies, wenn man weiß, dass eh nur Dahm spielt.
Das sollte nicht als Kritik verstanden werden, sondern als „alternative Antwort“ zur jetzigen Situation. Aus heutiger Sicht ist klar, dass Fehler,- wenn du so willst kann man es auch „Annahmen und Entscheidungen getroffen worden sind, die sich aktuell so nicht bestätigen“ umschreiben und dies könnte man klar benennen. Es ist einfach Fakt, dass vieles nicht so eingetreten ist, wie man es geplant. Das ist keine Kritik an den Ursprungsentscheidungen, sondern deren Gegenüberstellung mit dem Status Quo und da passt halt vieles nicht. So stellt es sich im Sport nunmal oft dar, da muss man nix beschönigen, sondern die Dinge klar benennen.