Visp bekommt Sieg zurück
Mittwoch, 19. März 2014, 13:27 - Martin Merk
Das Verbandssportgericht hat den Rekurs des EHC Visp gutgeheissen. Damit wird der Visper 6:5-Sieg in Langenthal vom vergangenen Freitag doch gewertet.
In zweiter Instanz wurde der Spielfeldprotest des SC Langenthal - der ein seiner Meinung nach formell zu Unrecht aberkanntes Langenthaler Tor kurz vor Schluss der regulären Spielzeit beim Stand von 5:5 bemängelte - abgewiesen und die Spielwertung wiederhergestellt. Das Spiel muss somit nicht wiederholt werden. Das Wiederholungsspiel war für morgen Donnerstag in Langenthal angesetzt worden.
Der Einzelrichter Reto Steinmann hatte ursprünglich eine Spielwiederholung vorgesehen auf Protest Langenthals, weil der Schiedsrichter das vermeintliche 6:5-Tor Langenthals in einer Videokonsultation nicht hätte aberkennen dürfen, wenn er nicht zweifelsfrei erkennen konnte, dass der Puck nicht im Tor war. Dies sei gemäss Kommunikation mit dem Schiedsrichter aus Langenthaler Sicht aber nicht der Fall gewesen. Das Verbandsportgericht sah dies ander und machte den erstinstanzlichen Entscheid rückgängig.
Die Verfahrenskosten müssen sich hälftig der Verband und der SC Langenthal teilen, auch aufgrund formeller Fehler des Einzelrichters und des SC Langenthal wie vom Verbandsportgericht bemängelt wurden.
Der SC Langenthal hat vor dem Entscheid in den Medien bereits angekündigt, das Urteil nicht weiterzuziehen. Somit steht es in der Serie nur noch 3:2 für Langenthal. Zum sechsten Spiel in Visp kommt es wie ursprünglich geplant am Freitag. Folgt nun die Antwort auf dem Eis? Der SC Langenthal hat die letzten beiden Partien ohne Gegentor gewonnen.