Na ja, vom "Nicht Spielen" sind wir schon noch sehr weit entfernt, aber zumindest die Liga selbst ist sich der Gefahr sehr wohl bewusst - bei den Vereinen ist das scheinbar noch nicht so richtig angekommen...
Wie läuft das? "Die Liga" sind doch die Vereine im Verbund, oder etwa nicht?
Ich wäre jetzt von einer rein ökonomischen Überlegung her nicht so pessimistisch. Gegeben, dass die Vereine nicht verschuldet sind (wenn Schulden da sind wird's kritisch), werden die Rückgänge in den Einnahmen auf Grund der Wirtschafts/Finanzkrise (Sponsorenrückzüge etc) zwar spürbar sein, dieses Phänomen trifft aber ganz Europa (manche Länder mehr, manche weniger). Wenn die Klubs in ganz EU weniger Geld ausgeben können, werden die Spieler ganz einfach weniger verlangen können, das ist, wenn der Einbruch nicht völlig dramatisch ist nicht viel mehr als ein Niveaueffekt. Der Schock wird mMn zum großen Teil auf die Spielerseite abgewälzt werden, denn für die Profis wird sich die Frge stellen es billiger zu geben oder irgendwas anderes zu machen. Ligen inLändern, die von der Krise weniger hart getroffen werden haben klarerweise einen Vorteil. Sie können die besten Spieler aus Ligen, deren Klubs gröbere Einnahmenverluste hinnehmen müssen relativ billig holen, da sich das Arbeitsangebot in diesen Ligen verstärken wird.
Fundamentale Probleme sehe ich nur bei Ligen in denen das Gehaltsniveau nur knapp hoch genug ist, dass die Spieler als Profis über die Runden kommen. Bei einem Rückgang der Gehälter müsste so eine Liga automatisch auf Halbprofitum umschalten, oder den Betrieb einstellen. Die EBEL als Ganzes ist nehme ich an komfortabel über diesem Niveau, weshalb bei einigermssen funktionierendem Markt mMn die Crash Gefahr nicht extrem hoch ist. Für die Spieler, die kaum "Outside" Möglichkeiten haben stehen aber definitv magere Zeiten ins Haus würde ich meinen.