Gegenfrage: Wenn die jungen Schweizer den Vergleich mit ausländischen Spielern nicht zu scheuen brauchen und der (freie) Markt ohnehin alles regelt, warum ist dann in der NLA die Protektion der einheimischen Spieler durch eine der restriktiveren Legionärsbeschränkungen in Europa notwendig und gibt es dort keine absolute Legionärsfreigabe?
Der Schweizer Protektionismus am Arbeitsmarkt für Profieishockeyspieler hat mMn zur Folge:
Schweizer NLA Spieler verdienen so gut, dass ganz wenige (mMn definitv viel weniger als das Zeug dazu haben/hatten) den Weg in stärkere Ligen im Ausland suchen, da sie zu Hause relativ geruhsam (kurze Wege, weniger Spiele als in den Minors/NHL, vergleichsweise "softes" Hockey) sehr gut verdienen. Das hat zur Folge, dass die Schweiz trotz großen Aufwandes und eines sehr profunden Systems im Nachwuchs mit der Nati immer noch nicht wirklich weit gekommen ist im Vergleich zu den großen 7.
Würde in der Schweiz ein etwas rauherer Wind herrschen hätte man schon einige Schweizer NHLer mehr gesehen (von Arx zB).