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Beiträge von RexKramer

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. September 2009 um 12:18
    Zitat von Henke

    off topic (aus interesse) zählt zum segeln auch 10km faltboot (goldmedaille durch gregor hradetzki)?

    ansonsten hab ich mal gelesen, dass unsere kajak/canadier die erfolgreichsten sommerolympioniken sind.

    aber wirst schon recht haben.

    Junge, das ist jetzt aber ein schwerer Schlag, den du mir da verpasst. Die Kanuten sollen Segler sein???? BITTEEE!!! Und ja, der Kanusport ist nach wie vor der erfolgreichste Ö Sommersport. Wenn man wie ich über 25 Jahre mitgekriegt hat was ind em Verband abgeht (und lange elbst davon betroffen war) ist es zwar fast nicht zu glauben, aber es ist so...
    Aber im Männerbereich hat sich das eh für die nächsten 2-300 Jahre erledigt, leider.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. September 2009 um 10:51
    Zitat von w.p.14

    das stimmt, das hab ich auch gemeint.
    aber, bitte korrigier mich wenn ich falsch liege, habe ich ja mehr kohle für imports zur verfügung wenn ich die anzahl von z.b. 8 auf 4 rediziere.
    somit kann ich ja viel atraktivere angebote machen. sicherlich müssen die 4 offenen plätze bei den betroffenen vereinen mit österreichern aufgefüllt werden. (das wollen wir ja alle, oder ? )
    das wiederum ist eine super chance für den nachwuch der in österreich (gottseidank) noch für ein butterbrot spielt.
    vielleicht bin ich da etwas zu blauäugig (boaaa das wort tut weh ;) ) aber an und für sich sind das keine schlechten gedanken.

    just my 2 cents

    Genau das ist der Punkt, den ich vorher angesprochen habe. Du argumentierst mit einem fixen Budget und das ist zumindest längfristig nicht der Fall, da die Einnahmen erfolgsabhängig sind.

    Nimm an du hast 8 typische EBEL Legionäre und deinen restlichen Ö Kader. Jetzt überlegst dir, ob du den 8 keine neuen Verträge gibst, sondern dir um den Budgetposten 4 Superimports holst. Du musst dir überlgen, wie gut die Leute sind, die du für das Geld der 8 typischen EBEL bekommst. Sportlergehälter neigen dazu überproportional zum Können anzusteigen (d.h du findest schnell mal einen Spieler X der doppelt soviel verdient wie der Y, ob X doppelt so gut ist -wie auch immer das zu messen wäre- ist zumindest unklar...). Weiters musst du die 4 fehlenden Imports mit irgendwelchen heimischen Spielern ersetzen, die nachdem du das Geld deiner Imports der letzen Sasion auf 4 neue ausgegeben hast nicht mal was kosten dürfen wenn du dein Budget konstant halten willst und die mit allergrößter Wahrscheinlichkeit (zumindest noch) nicht so gut sind wie die 4 Imports die sie ersetzen. Im Endeffekt zählt dann ob dein Team mit den 4 Top imports plus 4 neuen Inländern mindestens genau so gut ist wie dein Team vorher mit den 8 Imports. Ob das so ist hängt einfach an den Preisen und Fähigkeiten der Spieler- Die 4 Top Imports müssen um mindestens so viel besser sein als die besseren der 8 alten Imports wie dei 4 neuen gratis-Ösis (also höchstwahrscheinlich Jugendspieler) hinter den schwächeren 4 der alten 8 Imports zurückfallen. Funktionieren würde das, wenn du mit der Konzentartion der Augaben von 8 auf 4 Imports einen richtig großen Qualitätssprung machen kannst (was inpliziert, dass du vorher schwache Legios hattest, die nicht viel gekostet haben...) und der Qualitätsverlust "hinten" bei Tausch von bezahlten Profis zu sich gratis raufspielenden Junghacklern nicht zu groß ist. Solltest du den Strategiewechsel durchziehen ohne dass diese BEdingungen erfüllt werden passiert folgendes: deine 4 neuen Legios sind zwar gut, aber dir fehlt die Tiefe ind er Mannschaft, deine 2. und 3. Linie stinkt gegen die anderen etwa ab und von der 4. wollen wir gar nimmer reden, denn die bringt dein Trainer gar nimmer (der spielt ja um seinen Job). D.h. du hat zwar mehr Einheimische im Kader, aber die Eiszeit konzentreit sich ganz wild auf deine Top Linie. Die werden müde, einer verletzt sich, Niederlagenserie, Zuschauer bleiben aus, schlechte Presse + Fanproteste, die Sponsoren verlängern die Verträge nicht und du bekommst riesen Probleme...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. September 2009 um 10:15

    Es behauptet ja (fast) keiner, dass in der EBEL im Schnitt schlechte Legionäre spielen, im Schnitt finde ich sind die Imports recht gut finde ich...aber schau dir doch mal an, wer in der NLA bei den eher schwächeren Teams wie Biel (obwohl die anscheinend heuer ganz gut eingeschätzt werden) spielt: Bordeleau, Jackman, Curtis Brown, Fata...da wär doch jeder einzelne für die EBEL ein Transfer, der richtig Aufsehen machen würde. Oder warum spielen Setzinger und Pöck in der NLA? Rapperswil und Langnau sind keine Superteams - wo würden die wohl in Ö landen? In Graz, Linz oder Villach? Oder gar in Szekesfehervar? Eher nicht. Den einen oder anderen dieses Kalibers findest in der EBEL genauso (siehe RJ), die Spieler gehen sowieso dorthin wo die Kohle stimmt, allererste Priorität, vor allem ab einem gewissen Alter (wenn der Karrierepfad absehbar ist) aber die Rede war ja nur solche Leute und das auch bei den finanzschwächeren Teams (also nicht bei KAC & Bullen ;-).

    Und wenn ich mich nicht irre sind die EBELer, die am Ende der Sasison in die NLA geholt wurden häufig "insurance player" gewesen und tw. auf der Tribüne gesessen. Das einzelne EBEL Imports auch in der Schweiz eine gute Figur machen würden ist keine Frage, aber das betrifft glaube ich eher nur die Spitze.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 15. September 2009 um 09:36
    Zitat von eisbaerli

    :thumbup: grats eines der besten postings in letzter zeit pn dazu folgt wenns di nteressiert


    nun hier musst ja ein wenig die realität gelten lassen.

    wann kommen die kaliber zu uns

    wenn sie in der ch zu alt werden und dann sinds sie leistbar in diesem verhälntnis wie es jean luc meint

    zahlen brauch ich dir ja nicht vorrechnen

    Alles anzeigen

    Es war aber, so lese ich die Story zumindest, von JeanLuc nicht die Rede davon, die NLA Kaliber zu holen, wenn sie so alt sind, dass sie in der CH oder sonstwo keine Verträge mehr bekommen. Dann schrieen hier doch alle wieder, dass man eh nur die abgehalfterten Altstars holt, die sich in der EBEL noch kurz mal schön was verdienen, keine Leistung bringen und den jungen eh scho wissen....Die Rede war von wenigen Imports dafür aber alles K. Racher wie in der NLA, dass spielt's nicht, da brauch dir doch wohl keine zahlen vorrechnen, oder?

    Man muss immer den gesamten Zusammenhang beachten. Ausgeglichenheit, der Liga, Anzahl der Teams, die vernünftig Mitspielen können, das Spielniveau bis hin zum Leistungsgefälle innerhalb der einzelnen Mannschaften sind alles Größen, die ganz unmittelbar mit dem verfügbaren Spielerpool zusammenhängen. Und von diesen Größen (+ von mir aus noch dem Inländerfaktor) hängt die Attraktivität und damit die Einnahmen ab. Da kann man sich nicht einen Aspekt rausgreifen irgendwie herumdrehen und glaubn, dass sich nicht die anderen auch ändern bzw. dass sich die anderen Faktoren genau in die Richtung ändern von der man gerne hätte, dass sie es tun. Da braucht's halt etwas Logik.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 14. September 2009 um 23:25
    Zitat von JeanLuc

    Legionäre sind das Salz in der Suppe, aber drei vier richtige Kaliber aller Schweiz, ein Kvartalnov,Nilsson und Mertzig bringen mehr als z.b 10 billige Legios !

    Wer soll die 3-4 Imports dieses Kalibers bezahlen? Die Bullen könnten es und dann is aber schon Essig, der KAC mit HH und der unbestritten außerordentlichen Position, die der Verein in Klafu hat vielleicht auch noch. Und dann heisst's wieder die Bullen erschlagen alles mit ihrem Geld.
    Wie viele Klubs könnten in den nächsten Jahren mit 3-4 Imports gegben der Möglichkeiten, die Bullen und KAC haben konkurrenzfähig sein und auf welchem Niveau? Würde das die Massen anlocken? Schaut's doch ein paar Jahre zurück, die frühe EBEL bzw. Uniqua Liga hat gezeigt, dass diese Art von Liga nicht sehr erfolgreich war und die restl EBEL Klubs ihr Heil inder Flucht nach vorne gesucht haben. Ob das nachhaltig leistbar sein wird ist auch nicht klar, es ist ja immer ein Tanz auf dem Vulkan.

    Das ist doch alles Phantasieligen bauen, Ö ist von Schweizer Strukturen meilenweit weg, aber klar in ein paar Jahren sind wir dort...da fehlt's so weit und einfach nur der fromme Wunsch und ein paar pro Ö Brandpostings a la Lennon ändern an diesen Strukturen gar nix. Aber ups, an die Realität darf man ja nicht erinnern...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 14. September 2009 um 22:46
    Zitat von KAC-Lennon

    RexKramer:
    Du kannst es nicht lassen, oder? Schon dein Smiley am Schluß zieht einem die Schuhe aus. Lass endlich mal deinen Ökonomie-Schwachsinn beiseite und akzeptiere, dass es Menschen gibt, die auch jenseits deiner Ferengi-Mentalität einige Ziele haben, die im "Handbuch des geldgeilen Ökonomen" nicht vorkommen. Lass den Leuten mal einfach ihren Wunsch, dass sie einheimische Spieler am Eis sehen wollen, auch wenn es dafür kein finanzielles Argument gibt. Nicht jeder ist damit zufrieden, dass der Verein den Kader mit dem Kontoauszug zusammenstellt, nur um weniger Geld für irgendwelche Spieler auszugeben, die von irgendwoher kommen und mit dem Verein nichts zu tun haben (wurscht woher, ich hab dir auch schon mal erklärt, dass das nichts mit Politik oder rechtem Denken zu tun hat), wie du es dauernd propagierst. Hier geben sich Leute Mühe, ihre Gedanken zusammenzufassen, die hinter der EBEL und dem Eishockey in Österreich mehr sehen als nur Geld und Show, aber wenn du immer wieder alles mit solchen Posts auf deine kleine Welt zusammenschrumpfen mußt, dann bist du bei den meisten Eishockey-Fans irgendwie falsch. Ich hab gehört, irgendwo in der Antarktis findet ein Ökonomen-Kongreß statt, wo alle zusammen feststellen wollen, wie unökonomisch das Heizen dort ist. Die wollen gemeinsam bei der UNO die Petition einbringen, das ökonomiefeindliche Klima in der Antarktis zu verbieten. :rolleyes:

    Sorry, aber das mußte mal sein. Jetzt kannst du gerne wieder eine Antwort darüber posten, wie unökonomisch dieser Post ist oder ineffizient oder irgend ein anderes verdammtes Wort. Oder von mir aus wieder mal auf zehn Seiten irgendein umweltgefährdendes Geschwurbel freisetzen. Ich finde es jedenfalls unökonomisch, das Zeug nach unserer "ewigen Diskussion" weiterhin zu lesen. Ignore. [winke]

    An alle anderen: Sorry für diese Unterbrechung der Diskussion, aber das mußte ich für meinen Frieden mal loswerden.

    Du hast noch immer nix verstanden...aber es wundert mich nicht.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 14. September 2009 um 21:55
    Zitat von H.T.

    Quelle: https://www.eishockeyforum.com/www.wingsunited.at


    Wings United- Dachverband der Linzer Eishockey Fanclubs- möchte betonen, dass wir weder gegen Medveščak Zagreb selbst, noch gegen das kroatische Eishockey und schon gar nichts gegen kroatische Staatsbürger und die Republik Kroatien, haben.
    Wir finden, dass mit der Aufnahme von Medveščak Zagreb in die EBEL ein weiterer falscher Schritt gesetzt wurde. Wir möchten Konzepte für eine langfristig funktionierende 1. Liga und kein Hinauszögern eines weiteren Zusammenbruchs des österreichischen Profi-Eishockeys.
    In den letzten 10 Jahren, seit Neugründung der neuen höchsten österreichischen Spielklasse, sind 8 (EHC Feldkirch 2000, EHC Black Wings Linz, Zell am See, EV Zeltweg, Kapfenberg, HC Innsbruck, EHC Lustenau, DEK Klagenfurt) österreichische Vereine in Konkurs gegangen und/oder haben den Profi Spielbetrieb eingestellt.
    Im Gegensatz dazu, bekundete in den letzten Jahren kein einziger österreichischischer Verein ernsthaftes Interesse in die höchste Spielklasse aufzusteigen und es ist derzeit auch nicht absehbar, dass sich dies ändern wird. Statt Lösungen für dieses Problem zu suchen werden Vereine anderer Länder in die 1. Spielklasse integriert, was anfangs mit Jesenice und Laibach sogar noch annehmbar war. Das dies auch keine Lösung des Problems darstellt, zeigte spätestens der Ausstieg Innsbrucks und die weiteren Aufnahmen von Szekesfehervar und jetzt auch Medveščak Zagreb. Was hinzu kommt ist der mangelde Bezug zu den neuen Teams und die geographische Entfernung. Weiters befürchten wir einen Niveauverlust der Liga und heißen eine Überzahl von Legionären nicht gut. Auch Spruchbandaktionen anderer Fangruppen (z.B. vom KAC) zeigen, dass andere Fans ähnlich denken.
    Sollten endlich richtige LÖSUNGEN für eine langfristig funktionierende höchste österreichische Spielklasse präsentiert werden, haben wir auch nichts gegen das ein oder andere ausländische Team in unserer Liga.

    Wings United

    Ich hab da ein paar Fragen an Wings United:

    Von wem fordert WU eine Lösung des Problems der wenigen Ö Vereine/Standorte im Profieishockey?
    Hat WU selbst eine Lösungsansatz? Welche Schritte müssten nach Ansicht von WU genau unternommen werden, dass mehr Ö Profihockeyvereine nachhaltig existieren können und wie wahrscheinlich ist es, dass diese erfolgreich sind? Was sind die ökonomischen und sportpolitischen Argumente, dass diese Schritte tatsächlich das angestrebte Ziel erreichen lassen?
    Wann hat es in der Ö Eishockeygeschichte schon mal längerfristig mehr als 6-7 Profiteams gegeben und unter welchen Rahmenbedingungen operierten diese?
    WU befürchtet durch die Aufnahmen von ausländischen Vereinen einen Niveauverlust in der Liga, kritisiert gleichzeitig eine Überzahl von Legionären und fordert trotzdem weitere Ö Vereine in der EBEL. Warum ist der dadurch notwendigerweise einhergehende Niveauverlust für WU kein Problem?
    Was hat nach Ansicht von WU den Ausstieg von Innsbruck aus der EBEL verursacht und welches Ligensetup hätte diesen verhindern können.
    Wie viele Kilometer müssen die EBEL Teams heuer im Schnitt fahren um eine Auswärtsrunde zu komplettieren und wie viele ware es voriges Jahr?
    In welcher Art und Weise verhindert die Aufnahme von nicht-Ö Vereinen in die EBEL eine Reform der EBEL mit dem Ziel neue Ö Vereine zu gewinnen und wie müsste so eine Reform aussehen?

    Danke im voraus ;)

  • KHL Medvescak Zagreb 2009/10

    • RexKramer
    • 14. September 2009 um 12:29
    Zitat von joakim

    nice start of the season. especially linz.
    only bad thing is a loss of domestic player - mato mladjenovic. hes collarbone is broken.
    my german is quite bad, but seems that linz fans again had some things against bears.

    as i recall, they said in may that they will leave the stands if medvescak comes to the league.

    plus some croats from austria that attended the game some new "anti bear" banners showed up.


    can someone give me a logical explanation?

    medvescak needs to win the league to get some respect?


    thx

    Alles anzeigen

    Well, I guess it's something in the line of either "we don't know it, so we don't like it", or something like "it doesn't belong here because after all it's still the AUSTRIAN league". Or a mixture of both. And of course because of the Zagreb Hooligans that are threatening Austrian ice rinks in numbers and only wait to come here...but maybe this "security concern" is just a disguise for the reasons above.

    Bottom line is, if you want a sports leagues you need teams to compete. Austria just got a few of them on EBEL level. Innsbruck took themselves out of competiton by their own mistakes but still some people do as if the choice was between the league with Innsbruck and the one with Zagreb. But in fact it was the choice between 9 teams without Innsbruck and 10 teams without Innsbruck. If it makes sense to prefer the first over the second, I don't know. It certainly takes very special preferences that are not really based on the game and things happening on the ice to have it like that.
    That's my interpretation, but maybe someone with better insight can comment as well, there are a couple of them around here. I'd be curious.

  • 1.Runde: KHL Medveščak Zagreb vs. HK Acroni Jesenice 6:5 n.V.

    • RexKramer
    • 12. September 2009 um 13:06
    Zitat von H.T.

    Gibt es irgendwo Besucherzahlen? Ist in Zagreb nun das Eishockeyfieber ausgebrochen? Könnte bitte jemand seine Eindrücke vom gestrigen Spiel und vom Rundherum posten?

    Ein unterkühltes Verhältnis is es auf jeden Fall nicht...

    bilder, video

  • 1.Runde: Vienna Capitals vs. Black Wings Linz 1:3

    • RexKramer
    • 11. September 2009 um 23:24
    Zitat von tiQui.taQua

    Also Verschlüsse habe ich seltenst gesehen - Letztes Jahr haben am meisten die Hartplastikbecher als Wurfgeschosse herhalten müssen. Das Problem konnte durch Plastikbecher beseitigt werden (abgesehen von den €0,50 Pfand, ich packs noch immer nicht :wall: ) Aber what the hell stellt ein Plastikverschluss für eine Gefahr dar?

    Verschlossenne, volle PET 0.5 l Flasche kann kompetent geworfen vermutlich jemandem ordentlich weh tun...Verschlussverbot is dennoch, naja...#

    Spiel: ich fands nicht so übel, das erste Drittel war bei BWL Überlegenheit eher lahm, aber 2 und 3 fand ich nicht so übel , zumindest vom Tempo her. Caps hatten genug Chancen, aber Westlund war richtig gut und gezeilt haben's auch nicht wirklich gut (das 2' 5:3 war mMn auch nicht so schlecht, wurde extrem eng gespielt, etwas zu sehr auf Wernka fixiert aber der eine 1timer von ihm hätt sowas von leicht drin sein können.

    Im Wings Sektor war's auf jeden Fall lustig und die Mannschaft hat sich vernünftig präsentiert. McDonald finde ich sehr stark und auch Bronilla hat einen soliden Eindruck gemacht. Ganz vorne werdn ma ned mitspielen, aber dennoch ein gutes Team würd ich sagen.

  • 1.Runde: Vienna Capitals vs. Black Wings Linz 1:3

    • RexKramer
    • 11. September 2009 um 12:57

    Sehr ehrliches Interview von Gaudet. Seine Antworten auf die Fragen zur Zukunft (die 8,9 jährigen) und die Tatsache, dass einmal zB auf Grund von schlechten Trainingsmöglichkeiten aufgerissene Defizize quasi nimmer überwindbar sind werden in der Diskussion, die sich hauptächlich auf's Legio zählen beschränkt geflissentlich übersehen...

    Und das mit den Jungen, da hat er auch recht...unter einem gewissen LEvel geht in der EBEL nix. Stutzig macht mich nur die Sache mit Lakos. Der schnellste im Team??? Lateral movement kann er dabei aber nicht gemeint haben.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 17:07
    Zitat von Webmaster

    Genau so ist es:
    es gibt eine Kaderliste, in der man 22 Spieler nennen darf (1 - 4 Punkte, Gesamtzahl darf 60 Punkte nicht übersteigen) + eine unendliche Anzahl an U22 Spielern (0 Punkte)

    Am Spielbericht dürfen dann auch diese 22 + x Spieler stehen, ein Punktewert wird nicht mehr kontrolliert

    - die 0,5 Punkte für U-Irgendwas-Spieler gelten ausschließlich, falls irgendwer zu blöd ist und seine Nachwuchsspieler nicht auf einem separatem Zettel als U22 meldet, sondern in den normalen Kader reinmeldet. Aber das hat komischer Weise niemand getan... also sollte zumindest der Teil der neuen Regelung allen klar gewesen sein.

    Übrigens habe ich heute mit ein paar Spielern Ü22 geredet: die sind alle stinksauer... teilweise gibt es schon welche, die wegen dieser neuen Regel keinen Vertrag bekommen haben...

    Habe ich mir heute so erklären lassen ;)

    @Webmasters Ausführung ist aber nicht mit dem was Theo schreibt ident. Theo's Aussage ist in deiner Enthalten, aber du fügst noch was dazu (nämlich, dass die Punkte am Spielbericht nicht geprüft werden)...das wäre die buchstabengetreue Leseart der Bestimmungen, die die im selben Dokument bestimmte Zuteilung von strikt positiven Punkten für U22 Spieler obsolet macht...kann ich mir nicht vorstellen...wer hat dir denn das heute so erklärt, würde mich interessieren!

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 15:55
    Zitat von JeanLuc


    hmm mal schauen :P

    aber bitte lass mich mit ortstafeln und politik angelehnt, von mir aus können die ortstafeln in madarin oder klingonisch beschriftet sein [winke]

    Sorry, der hat sich aufgedrängt (und mMn ausreichend besmileyt)...Manadrin und Klingonisch gehen vermutlich auch durch...gut ich hör schon auf

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 15:47
    Zitat von JeanLuc

    also es gibt sehr wohl noch einen spielbericht wo die 60 punkte nicht überschritten werden dürfen.

    quelle: anruf beim ÖEHV

    das würde bedeuten das salzburg heute mit max. 8 legios spielen wird, oder lieg ich da falsch ?

    8 legios 32 pkt

    koch,pewal,trattnig,welser,rebek,latusa ca.20pkt

    sind 52 pkt für 14 mann, ergibt noch 8 pkt für die restlichen 8 Spieler

    Alles anzeigen

    Na so ein Wunder aber auch. Heisst dann wohl es gibt heute keine Revolte mit Spielabbruchserzwingung und angschlossener Teer- und Federung von greifbaren Schuldigen, Ausweisung von überzähligen nicht-Österreichern (eventuell noch ein klitzekleiner Ortstafelsturm hintendran, so als Ausgleich ;-)...die Kärntner haben auch kein Feuer mehr in den Adern 8o

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 15:20

    Carissimus Vincentus!

    Eine kleine Anmerkung habe ich. Die U22 Spieler ohne Transferkarte haben wohl einen Punktewert (1), da die U24 Spieler oTk einen haben und die ersten eine Teilmenge der zweiten sind, für die nix anderes angegeben ist. Hätte ein Ökonom die Regel formuliert, stünde da jetzt eine Korrespondenz, die jedem Triple (Spieleralter, Transferkarte, Torhüter) eine Zahl in {0,.5,1,1.5,...,4} zuordnet....Widersprüche und Unvollständigkeiten quasi ausgeschlossen, weil sofort ersichtlich...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 13:03
    Zitat von Henke

    jojo seinerzeit:

    Aurea prima sata est aetas, quae vindice nullo, sponte sua, sine lege fidem rectumque colebat...

    und das ganze schön im hexameter

    :thumbup:

    He du Perverser, mir is ja egal was du privat machst, aber musst das in Öffentlichkeit breittreten?? 8o

    Zitat von KAC-Lennon

    ... dort hat man permanent das Gefühl, er redet von "Robots on ice", deren "Nutzen" passen muss, und nicht von Menschen, und DAS habe ich kritisiert. Jetzt klarer?

    Es wird ned "wahrer" wenn du das wiederholst...und Nutzen als Terminus technikus bedeutet so grob geschrieben wie schön/lässig/nett/wertvoll was von einer Person eingeschätzt wird, wenn sie alle Aspekte dieses etwas gemäss den eigenen Präferenzen evaluiert... hat nur zum Teil was mit be- und eher gar nix mit ausnutzen oder so zu tun und deshalb auch nix mit irgendwelchen Robotern. Aber lieber Roboter als Menschen, die nicht mehr Wert sind als ein Wegwerfprodukt, Herr "mehr menschliche Wärme ins Eishockey".

    Im übrigen: free and open competition ist was Sport prinzipiell reizvoll macht.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 12:41
    Zitat von gertl

    geh, jetzt seid's ned alle so kleinlich! ;) rex hat's ja ursprünglich nur gut gemeint... :)

    Genau, nur gut gemeint hab ich's. Und im Vergleich zu früher, wo das noch irgendwie für mich Relevanz hatte, ist ein Fehler in einem Satz eine sensationell gute Quote.... :D

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 11:49
    Zitat von gertl

    sage ich schon seit jahr & tag... :thumbup:

    I a, aber auf uns hört ja keiner... 8o

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 11:36
    Zitat von Henke

    genau so ist es (mit einschränkung des letzten satzes, da weiß man wohl nichts genaueres, ob versehen, ob lücke, ob mit bewußtsein).

    Stimmt, der ist auch nur eine Interpretation meinerseits. Aber ganz ehrlich, dass das so Absicht ist traue ich ihnen nicht wirklich zu... und wie der 30er Herby schon sagt, die Leerzeilen Regelung fehlt ja auch..

    Ceterum censeo regularium punctiorum esse delendam....bitte weg mit dem Scheiss.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 11:30
    Zitat von Herby #30

    Gesamt gesehen eine äußerst lückenvolle Ausführung einer Durchführungsbestimmung. zB wird bzgl. Spielbericht auch nirgendwo erwähnt, dass Leerzeilen einen Punkt kosten, sofern dies heuer überhaupt noch so ist.

    Denke, das sollte schon noch so sein, anders hätte ja die Herabsetzung der U20 Inländer auf 0.5 von 1 zuvor wenig Sinn...

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 11:25
    Zitat von sicsche

    @Herby
    http://www.eishockey.at/675.html

    ich habmir sowohl die Durchführungsbestimmungen als auch die Grundregeln paar mal durchgelesen. Den Punkt konnte ich eben nicht finden.

    Hab auch grad gelesen... . Der §2 sagt nur, dass die U22 Inländer NICHT zu den max. 22 zu meldenden Spielern gehören, die 60 Pkt. nicht überschreiten dürfen, aber nicht, dass diese keine Punkte zählen und §1.3 legt ja auchl Punkte >0 für diese Spieler fest. Daraus folgt jetzt mal nicht, dass deren Punkte nicht für den Spielbericht relevant wären. Der §3 (Kaderzusammenstellung) schränkt jetzt aber einzig und alleine die Anzahl der Spieler ein (20 Feld + 2 Tor), die in einem beliebigen Spiel eigesetzt werden dürfen, aber nicht deren Gesamtpunktewert - von dem da einfach keine Rede ist. D.h. streng genommen kann man von allen laut §2 gemeldeten Spielern auflaufen lassen wen man will, solange es nicht mehr als 20+2 sind. Der Fehler in der Sache liegt darin, dass bei §3 NICHT steht, dass die 20+2 Mann am Spielbericht nur 60Pkte haben dürfen. Haben sie wohl vergessen dazuzuschreiben.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 10:43

    Hmmm, ich liebe diese Aufregung...mal ehrlich schon unter der bisherigen Punkteregel wär' es möglich gewesen auf Ö Spieler weitergehend zu verzichten, als die Klubs das getan haben, d.h. die existierende Legionärsquote als Funktion des restl. Rosters (fallend in der Punktesumme der Ö Spieler) hat bei den wenigste (oder gar keinem Verein) gebunden, oder lieg' ich da falsch? Wenn ich mich nicht täusche und dem so war sollte die plötzlich auftretende Lockerung der Grenze keinen Effekt haben...eine Grenze, die eh schon nicht bindet noch weiter zu lockern ist doch völlig wurscht.

    Abgesehen davon lese ich diesen Passus so, bitte mich aufzuklären, wenn ich es falsch verstanden habe:

    Kaderanmeldung: 22 Mann bestehend aus Ü22 Ö und sämtlichen Transferkartenspielern werden gemeldet und dürfen zusammen max. 60 Punkte wiegen. Zusätzlich kann eine (nicht limitierte?) Anzahl von U22 Ö Spielern gemeldet werden, die je 0 Punkte wiegen

    Spielbericht: bei jedem beliebigen Ligaspiel dürfen 22 Mann am Spielbericht stehen, die max. 60 Punkte wiegen dürfen. Dabei zählen heimische U20 Spieler 0.5 und Spieler zw. 20 und 24 1 Punkt (also alles wie gehabt).

    Ich würde meinen die U22 auf 0 setzen gilt nur für die aalg. Spielerliste für die Saison und nicht für die tatsächliche Mannschaft in einem beliebigen Spiel.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 10. September 2009 um 01:12
    Zitat von KAC-Lennon

    Ich wollte das Ganze sowieso gerade zu einem persönlichen Abschluß bringen:

    RexKramer schreibt: "Wer worüber froh sein kann ist unklar."
    Ich für meinen Teil kann sagen: ich bin mir darüber völlig im Klaren. Nach deinen wirklich ausführlichen Ausflügen in gesichtslose, fast schon unmenschliche mathematische Finanzwelten bin ich wirklich froh darüber, nicht in solchen Bahnen denken zu müssen. Da bleibt mir einfach der menschliche Faktor zu sehr auf der Strecke, und will auch nicht alles permanent über Umwege in eine Kunstwelt rechtfertigen müssen.

    Diese Diskussion könnte vermutlich ewig weitergehen, aber so sehr sie zu nichts führt, so sehr dreht sie sich im Kreis. Wir sind jetzt nämlich wieder am Anfang, genau dort, wo alles ausgehend von einer grundsätzlich unterschiedlichen Sicht der Dinge ausgegangen ist. Du begründest alles mit irgendwelchen ökonomischen Kunstgriffen, aber jenseits dessen ist es dunkel. Und meine ehrliche Meinung dazu lautet: wenn es tatsächlich unökonomisch sein sollte, Nachwuchs auszubilden, dann bin ich stolz darauf, dass mein Verein hier sehr unökonomisch handelt. Ich bin wirklich froh, dass der KAC sich allerlei Aktionen überlegt, um die Nachwuchsarbeit weiterhin zu sichern, und ich bin froh, dass dahinter ein paar Idealisten stehen, die sich die Finger wundarbeiten, damit das so bleibt. Das ist dann scheinbar einfach eine Sache der Prinzipien, und wenn es so ist, dann habe ich nach dieser Diskussion ein umso größeres rotes Herz (und jetzt werde ich gleich eins reingewürgt kriegen: aber in diesem größeren Zusammenhang ist irgendwo irgendwie sogar ein bißchen blau dabei ;) )

    Ich habe versucht, dir zu zeigen, dass es jenseits ökonomischer Wahrheiten auch größere Interessen gibt, wo eine Menge Dinge eine Rolle spielen, die in dein Weltbild nicht passen. Angefangen von einem österreichischen Nationalteam (das ja eigentlich überhaupt nicht ökonomisch ist, weil hierzulande bei einer WM in der Schweiz ja keiner einen "Nutzen" hat und nur Kosten entstehen) bis hin zu dem tollen Gefühl, das man als Fan hat, wenn ein Thomas Hundertpfund vor dem Tor abzieht und eiskalt verwertet oder wenn ein Christoph Brandner "nach Hause" zurückkehrt.

    Weil es in deiner Sprache einfach keine Begriffe dafür gibt und ich offenbar völlig damit versagt habe, es dir irgendwie anders zu vermitteln, ist es müßig, das Thema hier noch weiter breitzuwalzen, wenn es ohnehin allen anderen schon auf den Wecker geht. Ich freue mich jedenfalls auch schon auf morgen - und ich hoffe, dass Hundi, Schelle und/oder Pirmann einen Treffer landen. Und vorher werden gemütlich vor der Halle ein, zwei Bier getrunken - das Geld geht nämlich an den Nachwuchs.

    Alles, was du da für morgen vorhast ist gut und recht, trink dein Bier auf den Nachwuchs, gute Sache. Irgendwann wirst vielleicht verstehen, dass in meiner Argumentation nie die Rede davon war , dass Nachwuchsausbildug ganz allgemein "unökonomisch" sei (was nebenbei ein sinnloser Terminus ist, ineffizient wäre was du eigentlich meinst, aber gut), sondern ich dir klarmachen wollte, dass das von dir geforderte und vhement als einzige Wahrheit dargestellte Konzept "Nachwuchs über alles" nicht notwendigerweise für die Allgemeinheit bringt, was es dir persönlich bedeutet, und in deinen ökonomischen Überlegungen (alles wird besser und billiger und stabiler, wenn man nur auf die Jugend setzt) ziemlich einiges inkonsistent ist. Egal wie oft du das noch wiederholst, es wird dadurch nicht wahr.

    Auf deine Pauschalkritik an meinem (vermeintlichen) Weltbild will ich gar nicht eingehen, denn die ist von Unverständnis für die Denk- und Argumentationsweise geprägt und du weigerst dich nach wie vor anzuerkennen, dass ich die Dinge jenseits dessen, was du als "ökonomische Wahrheiten" betrachtest, nie in Abrede gestellt oder für unwichtig erklärt habe, sondern sie in eine Logik einbezogen habe, die den Abtausch von verschiedenen Quellen von Nutzen berücksichtigt und die möglicherweise unterschiedlichen Zielvorstellungen die EH Interessierte haben können gelten lässt, was du beileibe nicht tust, und das ist was mich an deinem Brandauftritt hier so richtig angezipft hat und worin das "Menschliche" auch nicht in dem Ausmass zu entdecken war, wie du's für dich reklamierst.

    Und das schreibt einer, der sowohl mit dem Nationalteam mitfiebert, einer der wenigen ist, die hier regelmässig über die Nachwuchsteams diskutieren (davon dass ich selbst von den Idealisten in meiner Sportkarriere profitiert habe mal ganz zu schweigen)...erweitere doch mal deinen Horizont über Klagenfurt und den KAC bzw. das hochgelobte nationale hinaus, denn so wie du hier aufgetreten bist hast du was ziemlich übel blau miefendes verbreitet, wurscht wie rot du eigentlich bist oder zu sein glaubst. Wäre finde ich gut, wen du das bedenkst bevor du auf den nächsten Kreuzzug gegen die Caps und alles was dazugehört aufbrichst.

    Abgesehen davon hoffe ich auch, dass der Schelle Treffer landet...und zwar nicht nur der Paul- Der hat das ja gut gemacht, sein Bruder leider voriges Jahr etwas ausgelassen ;)

    So long, Ritter mit dem roten Herzen auf dem Kreuzzug ins Glück!

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 9. September 2009 um 14:49

    Wer worüber froh sein kann ist unklar, ziemlich klar ist, dass du nicht verstanden hast was Ökonomik bzw. Ökonomie bedeutet.
    Das zweite ist das Wirtschaften und ist nicht gleich mit Kapitalismus, aber das nur nebenbei...du solltest dich mal etwas mit den Implikationen der Begriffe die du benutzt (gegeben ihrer Definition) beschäftigen... Das erstenist die Analyse, das systematische Nachdenken über das zweite und es bedeutet beileibe nicht alles auf "Zahlen und Gewinne" zu reduzieren. Der Punkt, den du dich weigerst anzuerkennen, den ich jetzt aber schon x-mal schon angeführt habe ist, dass es um Nutzen geht und der definiert sich NICHT rein materiell. Was du mir unterstellst macht die Neoklassik, deren Modelle und Denkweise ich für sehr gut halte, aber das Paradigma, dass Nutzen=Geld halte ich für Unsinnig (und das ist nicht meine Erfindung).

    Schuhe: den bettelarmen Arbeitern, die die Schuhe machen geht's also nicht besser, wenn sie dadurch was verdienen, oder wie? Seltsam...wär's so würden die sich für den Scheiss gar nicht hergeben, tun sie aber.

    20.000 Leute rausschmeissen: das passiert üblicherweise wenn ein Unternehmen langfristig Verluste macht und nicht wegen kurzfristigem Gewinn (sollte es so sein, ist es klarerweise ineffizient). Wenn man Unternehmen/Industrien, die langfrisitg Verluste machen "künstlich" durch Subventionen zB am Leben erhält, ist das deiner Meinung nach gut? Das musst du bezahlen, mit deinen Steuern. Wär's nicht besser man lässt sie sterben/abwandern importiert die Güter aus den effizienter produzierenden neuen Standorten und versucht die Arbeitskräfte und das Kapital anderweitig wieder in produktiv werden zu lassen?

    EIn Beispiel:

    Die VÖST in Linz bis vor ca. 25 Jahren...ein riesen Betrieb, trotz einstmaliger wichtiger Innovationen hochdefizitär und vom Steuerzahler am Leben erhalten, weil man mit einfach nur Stahl am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig war (gegen die Wettbewerber aus Asien, die günstiger, auch weil mit niederigeren Löhnen produzierend). Deiner Logik nach müsste man den Import von Stahl verbiten, damit die gute alte VÖSt und ihre Arbeiter ja nur so weiter machen können wie bisher. Wäre die Ö Wirtschaft deiner Meinung nach damit gut gefahren, wie würde Linz etc. heute ausschauen, wenn man nach der Art weitergemacht hätte? Bitte um Antwort. Ich sag's dir: es wäre die ganze Region inkl. den Ö Staatsfinanzen den Bach runter gegangen und die tüchticgen Kärntner müssten die vormals Industrireregion Linz per Finanzausgleich durchfüttern.
    Was hat man stattdessen getan? Den Betrieb verkleinert, neue Geschäftsfelder gesucht, sich auf das konzentriert worin man besser ist als die Asiaten (Innovation, Know-How etc...) und heute steht eine viel kleinere VÖST wieder ziemlich gut dar. Das ist der Wandel, der Gut und notwendig ist und von dem red' ich. Und ich wette, dass du ganz persönlich genau nach diesen Prinzipien lebst und die Milch im Supermarkt kaufst und nicht beim Bauern selbst bzw. du schon gar nicht selber einen Kuh daheim stehen hast (obwohl das angeblich extrem profitabel und Autarkiemässig super ist)....

    Eine Tatsache ist, dass unsere Welt, mit all ihren Annehmlichkeiten und Errungenschaften (und Problemen) das Produkt von technologischem Fortschritt und Arbeitsteilung ist. Arbeitsteilung wiederum impliziert den Austausch von Gütern zwischen Parteien, die irgendwas unterschiedlich gut können (Spezialisierung, unterschiedlliche Faktorausstattung) und sich wechselseitig besser stellen, in dem sie handeln. Dass es dabei nicht ohne Verlierer abgeht ist, wenn man sich abseits von Indoktrination darüber Gedanken macht, genauso klar, wie das es Netto also sozial gesehen zu einer Besserstellung der Allgemeinheit kommt.

  • Die Zukunft der EBEL - Punkteregelung

    • RexKramer
    • 9. September 2009 um 12:42

    Du kannst dir das Wegwerfprodukt für Legionäre schönreden wie du willst, ich finde den Ausdruck abwertend, denn da gehts um die Konnotation, die in meiner Wahrnehmung zumindest eindeutig negativ ist. Und wenn du in meinem Beitrag genau nachliest ist eine Kosten-Nutzen Rechnung NICHT auf die rein materielle Komponente reduziert, da sowohl in Kosten als auch Nutzen genauso andere zB ideelle und nicht rein materiell bewertbare Argumente eingehen. Das ist Ökonomik und das ist was wir alle jeden Tag tun und das zu beschreiben, auch abstrahierend, impliziert wie gesagt nicht stark negativ konnotierte Begriffe für eine spezielle Gruppe von Menschen zu benutzen.

    Zitat

    Dein Gehabe diesen speziellen Punkt betreffend ist insofern schon ein wenig scheinheilig, weil gerade du die ganze Liga auf eine Kosten-Nutzen-Rechnung reduzierst und die Spieler zur reinen Ware degradierst, die man sich möglichst billig beschaffen sollte. Aber genauso gut könnte man DEINE Ausführungen auf andere Bereiche umlegen und sagen: "Es ist billiger, Schuhe in China von Leuten produzieren zu lassen, die zehn Cent am Tag verdienen, denn dort ist die Konkurrenz am Arbeitsmarkt so groß, dass die 'Rente' praktisch nicht mehr existent ist und man ordentlich den Lohn drücken kann." Dann sind wir auch wieder bei Aspekten, die hart an der "Political Correctness" kratzen.

    Zur Kosten Nutzen Rechnung siehe oben. Und der Vollständigkeit halber: die Spieler sind keine Ware, sie sind ein Teil des Marktes und als solche ein Produktionsfaktor. Und sie sollten auch nicht möglichst billig beschafft werden, sondern die Preisbildung auf dem Arbeitsmarkt sollte, aus dem Gesichtspunkt der allgemeinen Wohlfahrt, so wie sie in der Ökonomik definiert ist, möglichst kompetitiv sein. Wenn der kompetitive Lohn für einen Spieler in der 3. Linie 100k Euro/Jahr sind ist mir das völlig wurscht, von miraus sollens 150k sein...
    Und mit den Schuhen aus China hab ich übrigens kein Problem, denn die Leute, von denen die um 10 Cent pro Tag zusammengepickt werden würden 1. sonst gar nix verdienen und mir ist's 2. lieber die Teile um 17.50 zu kaufen als um den höheren Preis, der zu zahlen wäre, würden sie nach wie vor aus Europa kommen. Und dabei hab ich überhaupt kein Problem damit, dass die europäische Billigschuhindustrie den Bach runtergeht und die Menschen in dem Sektor ihre Jobs verlieren. Die müssen sich was anderes Suchen, Leben und Wirtschaften ist Wandel, war immer schon so und wird immer so sein und im Großen und Ganzen ist das auch Gut so (weil effizient). Also da ist gar nix mit Scheinheiligkeit.

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