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Beiträge von RexKramer

  • Offener Brief der DEL zum Thema Kassel

    • RexKramer
    • 25. August 2010 um 14:10

    http://www.hersfelder-zeitung.de/sport/eishocke…nst-686923.html

    Das Interview mit dem neuen Besitzer der Huskies und dem Geschäftsführer auf Zeit ist vom März, bevor die ganze Sache ins Laufen kam. Der Plan der beiden war offensichtlich durch das Insolvenzverfahren einen Teil (wie groß auch immer) der Schulden nicht selbst tragen zu müssen (bei den Gehältern stehts auch explizit drinnen) und dennoch von der DEL als Mitglied behalten zu werden...
    Ist halt durchaus ein Gamble, nachdem die vermutlich von Anfag an nicht genau gewusst haben bzw. wissen konnten wie die DEL an die Sache herangehen würde. Argumente gibt's mMn pro und contra Kassel. Dagegen spricht, dass dieses Modell einen Anreiz zum Konkursmachen darstellt was sowohl das ohnehin schon starke risk taking der Klubeigner verstärken könnte, als auch klarerweise den Missfallen der Politik bzw. öffentlichen Hand erregen auf die die Liga vermutlich in mehr als einer Beziehung angewiesen ist. Weiters wollte man heuer was ich mitgekriegt habe in der DEL ohnehin die Teilnehmeranzahl reduzieren, insofern kam die Gelegenehit wahrscheinlich grad recht das kleine Kassel loszuwerden. Hätte die Liga zu dem Zeitpunkt schon gewusst, dass Frankfurt weg ist, Hannover und Krefeld wackeln wär das Spiel uU ja sogar aufgegangen...

  • Offener Brief der DEL zum Thema Kassel

    • RexKramer
    • 25. August 2010 um 13:51
    Zitat von Nussi

    Nun wenn es echt keinen Plan B gibt dann fragst dich echt was des soll. Als Fan muss da doch des gimpfte aufgehen bei so viel Dummheit und Unvermögen.

    Es kann durchaus sinnvoll sein, keinen Plan B zu haben bzw. die Gegenseite (DEL) glauben zu machen keinen zu haben. In dem Fall würde die DEL bei ihrer pro/contra Huskies Entscheidung wissen, dass bei einer Ablehnung der DEL Zugehörigkeit des Klubs höherklassiges Hockey an diesem Standort mittel- wenn nicht langfristig tot wäre. Und das könnte ein Argument sein sich für Kassel zu entscheiden...das ist jetzt ex post nicht passiert, aber ex ante (und darauf kommts an) kann das schon auch eine sinnvolle Strategie sein.

    Aber abgesehen davon ist mir auch nicht klar welcher Plan B für den Klub überhaupt möglich gewesen wäre. Gibt ja auch Regeln für den Einstieg in den ESBG Bereich und wenn ich mich nicht täusche ist der bei Insolvenz auch nicht möglich, sondern dann muss man ganz unten im Landesverband wieder anfangen...und nachdem der Teameigner in Kassel eine Mufo-Arena um 40 Mio baut bzw. bauen will (wie auch immer 2012 soll das Ding fertig sein) für die er einen Auslastungsbringer braucht wird wohl nur die DEL interessant sein.

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • RexKramer
    • 24. August 2010 um 20:15
    Zitat von dooglrig

    das ist, wie schon erwaehnt, auch ein denkfehler. die smg hat die rechte der östereichischen vereine erworben. die auslaendischen team vermarkten sich selbst, die sehen auch nichts vom fernsehgeld. niemand ausserhalb oesterreichs verwertet die rechte der smg.
    umgekehrt beantwortet dass aber auch die immer wieder aufkommende frage nach auslaendischen spielen im tv oder am stream. servus/laola haben (derzeit) die rechte dafuer einfach nicht. das heisst aber nicht dass nicht die moeglichkeit dazu besteht diese internationalen rechte kurzfristig vom klub selbst zu erwerben. ich denke sowas wird aber nur, wenn ueberhaupt, anlassbezogen und im playoff passieren.

    also rechtlich spricht nichts gegen internationale austrahlung, servus tv tuts via frei empfangbaren astra singal sowieso, demenstsprechend waers nur extrem daemlich den stream auf oesterreich zu limitieren, pa-formulierung spricht meiner auffassung nach auch dagegen.

    Da ist wie gesagt kein Denkfehler dabei, zumindest nicht bei dem was ich geschrieben habe...Rechte für die nicht-AUT Teams bei wem auch immer die besagten Klubs sie verkauft haben, die restlichen Rechte (ergo für die AUT Teams) bei der SMG. Und dass die SMG Rechte außerhalb Ö von niemandem verwertet werden und es deshalb keinen (guten bzw. offensichtlichen) Grund gibt die Streams zu beschränken ist mir bekannt und hab ich auch so geschrieben. Punkt ist, nur weil's keinen offensichtlichen/guten Grund gibt die Streams zu beschränken kann es ja noch immer einen hintergründigen/deppaden geben von dem ich als Dollvodel nix weiß...als es bei Premiere damals die Bezahl-Streams gab waren die prinzipiell auch nur mit Ö IP Addresse zu beziehen und es gab auch keinen kommerziellen Grund das so zu machen und trotzdem war's so....

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • RexKramer
    • 24. August 2010 um 15:24
    Zitat von dooglrig

    um das zu beantworten muss man kein insider sein, sondern nur einmal die offizielle presseaussendung lesen, die wurde schon mehrmals in verschiedenster form hier gepostet.

    Die habe ich sogar gelesen, vielen Dank für den subtilen Hinweis. Nur die Tatsache, dass diese Sportsman Media Group die nationalen und internationalen Rechte von der Liga gekauft hat impliziert ja leider nicht notwendigerweise, dass die webstreams auch international verfügbar sein werden. Dis Tatsache, dass es "international" (abgesehen von HUN, CRO und SLO, da hat die Rechte ja sowieso wer anderer) keine Verwerter abgesehen Servus TV und Laola gibt legt zwar nahe, dass die Streams frei sind, da sie niemandem die Seher abgraben, aber eine explizite Bestätigung, ist das nicht weil das "allen zugänglich" sich ja leicht nur auf Ö beziehen kann. Aber wurscht - wir werdens ja sehen.

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • RexKramer
    • 24. August 2010 um 14:45

    Frage an die Insider, werden die live streams der Spiele auf Servus und laola.tv nur für bestimmte (Ö) IP Addressen abrufbar oder frei für jederuser überall sein? Vermute/hoffe, dass zweiteres der Fall ist, aber weiß da wer was Näheres?

  • Regeländerungen ab 2010

    • RexKramer
    • 22. August 2010 um 22:57

    Um die Spielunterbrechungen so kurz wie möglich zu halten. Wenn der Goalie zur Bank fährt um sich kurz mal eine neue Flasche zu holen dauert das zu länger als wenn ein Spieler der zum Bully reingeht sie bringt. D.h. eine kleine Möglichkeit zum Zeitschinden gestrichen.

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 19. August 2010 um 15:29

    Erstes Spiel beim Turnier in Sbg hat die OEHV U17 gegen Russland (U16) 2:10 verloren...
    Da bekommen wir wohl alle Mängel und Beschränkungen im Nachwuchsbereich heftig aufgezeigt.

  • Gewaltige Erhöhung des Weizenpreises

    • RexKramer
    • 7. August 2010 um 20:54
    Zitat von orli

    da sieht man wieder einmal wie pervers die wirtschaft bzw. globalisierung ist.

    indien will weizen für humanitäre zwecke exportieren und im land selber haben die menschen nicht genug zu essen.

    bin gespannt wie lange dieses system noch funktioniert.

    Daran, wenn's so ist, würde man höchstens sehen wie pervers Politik ist...

  • Die Zukunft des österreichischen Eishockeys

    • RexKramer
    • 5. August 2010 um 18:47
    Zitat von Adlerblut

    Es haben sich mittlerweile schon mehrere österreichische (ex)NHL Spieler (Vanek, Pöck und Grabner) gegen die Punkteregel und für eine Ausländerbeschränkung ausgesprochen, hinzu kommen etablierte österreichische EBEL Spieler, welche damit nicht zufrieden sind, sich dann hinzustellen und einen auf Bessserwisser zu machen, halte ich für sehr fragwürdig. Es wird doch hoffentlich niemand die Kompetenz dieser Herren anzweifeln.

    Ich glaub niemand zweifelt die Kompetenz der Herren als Eishockeyspieler an, ob das notwendigerweise auch bedeutet, dass sie von der Ökonomik des Spielermarktes und den grundsätzlichen dos und don'ts für ein funktionierendes System auch komplett Bescheid wissen halte ich für zumindest zweifelhaft. Und dass die Spieler sich für eine ausländerbeschränkung stark machen und dies eher mit dem Hinweis wie gut das doch für's Ö Eishockey insgesamt wäre argumentieren als mit dem schlichten Grund, dass weniger Konkurrenz am Spielermarkt mehr Kohle für sie bedeutet sollte man vielleicht nicht völlig außer Acht lassen. Man sollte in der Rezeption von Beiträgen zum Diskurs berücksichtigen, ob ein gewisser Personenkreis, der zu Problem X die Alternative Y als Lösung anpreist nicht zufällig ganz profan materiell von Y profitiert. Fragen wir doch als nächstes die Saubauern in Ö, ob es nicht gesundheitspolitisch toll wäre Schweinsbraten staatlich zu subventionieren und verpflichtend 3 mal pro Woche in jeder Kantine anzubieten....vermutlich sind die Bauern dafür und die, wer denn sonst, haben ja mehr mit den Viechern zu tun als jeder sonst, werden's wohl wissen, oder? Aber gut, so weit zu denken fällt schwer, wenn einem die Aussage schön ins Weltbild passt...

    Zitat von Adlerblut

    Gibt sicher auch junge österreichische Spieler die gut genug wären, ihrem Verein weiterzuhelfen nur kriegen diese - dank Fall der Ausländerbeschränkung - gar nicht die Möglichkeit dazu. Ein Punkt der leider auch nur all zu oft vergessen wird, ist Folgender: bei mehr Quantität kommt meistens auch mehr Qualität heraus heißt, je mehr junge Österreicher EBEL Luft schnuppern können desto höher ist die Chance, dass der ein oder andere Rohdiamant und damit für die Nationalmannschaft interessante Spieler dabei sein (könnte).

    Welche Relevanz hat "weiterhelfen können", wenn es einen anderen Spieler, gibt von dem der Klub glaubt er kann das besser (und der Klub entscheidet, weil er auch bezahlt)? Da wird immer rumgesempert wie schwer es doch die Jungen haben, obwohl so viele Legionäre doch völlige Pfeiffen sind, aber komischerweise die GMs und Trainer, die gefeuert werden, wenn der Teamerfolg nicht passt wohlgemerkt kriegen das nicht mit...sehr seltsam.
    Rohdiamanten:die wirklich guten Spieler, die das NT (wenn ma schon davon reden) wirklich weiterbringen (impact players) haben kein Problem sich gegen 7-10 Legionäre in den Klubs durchzusetzen. Ganz im Gegenteil die wirklich besten haben sich in den Ligen mit größter Konkurrenz, wo dich keiner auf Grund deines Reispasses protegiert, durchgesetzt und sind genau daran gewachsen und haben ihr vorhandenes Talent genutzt und sich im Haifischbecken behauptet. Aus dem Haifischbecken kommen Haifische, aus dem Goldfischteich Goldfische. Rat mal wer gewinnt, wennst die beiden dann in den Hockeyteich wirfst...

    Zitat von Adlerblut

    Wenn ich als Verein nur 5 Ausländer holen kann, steigt damit auch die Qualität weil für weniger Ausländer mehr Geld da ist und ich somit bessere Ausländer bekomme. Das hilft dem Verein und unterstützt junge Österreicher in ihrer Entwicklung. Mittelprächtige oder noch Schwächere schaden mehr als das sie nützen und genau das ist der Effekt, welchen diese Punkteregelung mit sich bringt. Wenn man unbedingt daran festhalten will, müsste man die Bewertung abhändern: Nationalspieler 3 Punkte, U24 Österreicher 2 Punkte, Österreicher: 2,5 Ausländer 5, Ausländer und Nationalspieler
    in seinem Land: 7.

    Wenn ich als Verein nur 5 statt den 8,9 oder 10 Ausländern, die ich eigentlich haben will (revealed preference offensichtlich) holen kann, dann werde ich den Großteil des Budgets, das mir dadurch frei wird drauf wverwenden mich mit den andern Klubs, um die guten bis besseren Ösis zu rittern (die sich alle 10e absclecken). Und am Ende des Tages, wenn ich dann 5 uU wirklich sehr gute Imports und noch 5 etablierte Ösis habe und für die 3. und 4. Reihe haufenweise "Rohdiamanten" (die jetzt in der Nali spielen), dann gibt's Hockey mit 2 Linien und die Jungen schauen zu. Tempo international völlig unzulänglich und die sagenumwobene EBEL Luft wird von den Spielern, die du aus Gründen der Volkssolidarität so gerne beim Eishackeln sehen würdest, nur über die Bande geatmet... davon haben dann echt alle was, eh klar.

  • Transfergeflüster: EC KAC 2010/11

    • RexKramer
    • 4. August 2010 um 19:06

    Besser die unausprechliche Seite regelmässig durchsehen...ich finde die machen was redaktionellen Inhalt betrifft (v.a. Interviews) eine ziemlich gute Arbeit, da kann sich hf.at mMn was abschauen.

  • Red Bull Salute 2010 = Finalturnier der European Trophy

    • RexKramer
    • 4. August 2010 um 12:35
    Zitat von dany_

    den conti-cup aufzuwerten ist ja durchaus auch gut. da müsste man keinen modus suchen da man einfach ein bestehendes und funktionierendes system adaptieren könnte.

    Inwiefern der ContiCup so toll funktioniert kann ich nicht erkennen. Und die Tatsache, dass die Klubs aus den besten europäischen Ligen (KHL, SEL, SM Liiga, NLA, Extraliga CZE und SVK, DEL ohne besondere Ordnung) nicht mal teilnehmen ist wohl eher ein Zeichen, dass es damit nicht weit her ist. Bei dem Format auch kein Wunder.

    Der ganze Prozess zur Einführung eines europäischen Klubbewerbes ist momentan noch ein Tauziehen von x Beteiligten, bei denen der einzige sicher gemeinsame Nenner ist, dass es gut wäre einen solchen Bewerb zu haben. Über die Organisationshoheit, das Format und damit auch das Ausmaß werden sich bisher vermute ich nichtmal die stärksten Befürworter einig sein, wenn die einzelnen Parteien überhaupt von sich selbst wissen, was sie möchten und was erreichbar ist. Es gibt Ausfromungen dieses Projektes, die die ganze bisheige From des professionellen Hockey in Europa bis hin zu den IIHF Turnieren und den Beziehungen zu KHL und NHL fundamental verändern würden...das muss man in seinen Auswirkungen erst mal abschätzen können um die Realisierungswege und -wahrscheinlichkeit sinnvoll herauszuarbeiten um das dann in den Verhandlungen leichter realisiberbaren, "kleineren" Versionen der Idee gegnüberzustellen.

    Ich denke wir sind da am Anfang einer Reise in der maximal die Richtung common sense ist, alles andere aber noch völlig unklar. Insofern ist die European Trophy einfach ein unverfänglicher Versuchsballon einer Gruppe von Klubs, die sich einig sind die Reise angehen zu wollen. Obs eine Flugreise zu einem exotischen Ziel in weiter ferne wird oder nur eine Radltour in der Region wird sich weisen.

  • Red Bull Salute 2010 = Finalturnier der European Trophy

    • RexKramer
    • 3. August 2010 um 09:37

    Ich fands prinzipiell nicht uninformativ. Das man dabei erfahren wird wo die Reise wirklich hin geht war von vornherein nicht zu erwarten, weil die beteiligten Klubs vermutlich zum Teil selbst noch nicht wissen in welchem Ausmaß sie die internationale/europäische Komponente in ihrem Betrieb gerne haben möchten und wenn sie es wissen es nicht unbedingt strategisch klug ist in so einer Sendung gleich mal damit rauszurücken. Ganz allgemein war auch klar, dass die Leute dort diplomatisch vorgehen und den (nationalen und vor allem dem internationalen) Verbänden nicht vollgas wissen lassen, dass sie die Sesselfurzer um Fasel nach dem CHL aus nicht mehr zutrauen noch einen vernünftigen europäischen Bewerb auf die Beine zu stellen. Subtil haben sie ja das genau gesagt und die Weigerung wirklich über den ContiCup zu sprechen ist in dem Sinne auch völlig nachvollziehbar. Hätten sie darüber geredet hätten sie sagen müssen, dass der Bewerb schon alleine vom Format her ein Witz ist und in seiner ganzen Struktur (vom derzeitigen Teilnehmerfeld mal ganz zu schweigen) völlig inadäquat ist (was der Gastgeber Red Bull uU jetzt nicht hören möchte).
    Ansonsten hat man den Bruch in der Runde zwischen Krupp als quasi Vertreter der Verbandssphäre und den anderen als Vertreter der Großklubs gut gesehen. Aber selbst über diesen Graben hinweg bestand EInigkeit, dass ein europäischer Bewerb an allen Ecken und Enden fehlt und sich der Eishockeysport mit seinem regionalen und nationalen Kirchturmdenken selbst in der Entwicklung und damit im Konkurrenzkampf um einen Platz im Licht des Dschungels der Unterhaltungs- bzw. Freizeitindustrie behindert. Das ist nicht zukunftsweisend, wenn man aus dem Nischendasein, dass der Sport in Wahrheit in allen außer 5-6 Ländern in Europa hat rauskommen will. und das dieser Sprung nach nur im völligen Einvernehmen mit den Klubs, die, wie sich ja die ganze Runde einig war, die Löhne der Hauptdarsteller zahlen, funktionieren wird ist auch ziemlich klar, denn die haben an dem Wulst von Problemen, den die Etablierung eines straken europäischen Klubbewerbes mitbringt, den größten Teil zu handeln. Die IIHF wird schauen müssen, ihr Steckenpferd Nationalteamhockey in dem Prozess richtig einzugliedern und nicht zu viel Raum für sich zu verlangen, denn ansonsten wirds da ordentlich krachen und die Klubs sitzen am mMn am längeren Ast. Das Klub und Nationalteamhockey bis zu einem gewissen Punkt voneinander profitieren liegt auf der Hand, aber ich denke, dass die Schwelle, an der die Klubs dem Nationalteamhockey nicht mehr Platz geben wollen unter dem jetzigen Status von 3 IIHF Spielpausen pro Saison und einer alljährlichen WM ist. Wenn der Big Bang richtig zündet wird das mMn Geschichte sein und sogar der Krupp hat im Vergleich des Spielprogrammes einer Nationalmannschaft im Fußball gegenüber Eishockey Sympathien dafür gezeigt. Spannende Zeiten würde ich sagen. Und schade, dass kein echter IIHF Vertreter und KHL Repräsentant dabei war...das wär die ultimative Runde gewesen.

    Was die Sendung an sich betrifft, gut gemacht, fast eine Stunde einer Diskussion zu einem Thema gewidmet, kompetente Diskutanten und ein kompetenter Moderator - ORF schau her, so geht's auch.

  • Welche Ausrüstung tragen NHL Spieler?

    • RexKramer
    • 2. August 2010 um 21:04
    Zitat von Stylaz

    naja wendigkeit hat nur bedingt was mit der kufe zutun, eher mit dem schliff

    und noch viel eher mit den beinen, die in den schuhen stecken, an denen die kufen mit dem richtigen schliff dran sind...die gibt's nur leider nicht im hockeyladen, suche schon ewig herum ;)

  • Die Zukunft des österreichischen Eishockeys

    • RexKramer
    • 28. Juli 2010 um 09:56
    Zitat von TsaTsa

    es gibt doch ein ganz einfaches rezept. macht es wie unsere hockeyliga. Ausländer auf 4 oder 5 beschränken und mehr eigene, junge spieler fördern. Wenn nicht so viele legionäre verpflichtet werden, hat es für die jungen auch mehr anreiz. hoffnungen auf einen stammplatz in einem verein werden grösser. die jungen werden sich zu steigern bemühen um eben einen solchen stammplatz zu ergattern.

    das geht natürlich nicht von einem tag auf den andern und braucht seine zeit, bis dann der nachwuchs soweit reif ist.

    Genau, wir machen's einfach wie die Schweiz, Imports runter auf 4 und alles wird gut. Dass die Schweiz im Vergleich zu Ö ein VIELFACHES an EH-Klubs hat, in denen eine VIELFACHE Anzahl von Kindern und Jugendlichen von (behaupte ich) im Schnitt besser ausgebildeten Trainern systematischer und mit größerem Aufwand an Zeit und sonstigen Ressourcen trainiert wird kümmert uns erstmal nicht...ach ja, hab ich wohl ganz vergessen, wenn man nur die Imports runterfährt kommen die Eishallen, Hockeyklubs, top ausgebildeten Jugendtrainer und nachfolgend die Lawine an profitauglichen Spielern von selbst.

    Ohne jetzt TsaTsa zu Nahe treten zu wollen (hast ja mit dem Unsinn nicht angefangen ;-), die periodischen Eruptionen der Unverständnis wie (Profi)sport funktioniert und wie nicht gibt's also immer noch. Und die VSV'ler haben dabei immer noch die Nase vorn.

  • Eishalle Graz Konzept

    • RexKramer
    • 19. Juni 2010 um 20:20
    Zitat von WAT stadlau4EVER

    Um es klarer auszudrücken: es fehlen moderne, zeitgemäße Hallen in Klagenfurt und Salzburg. Von den in der EBEL spielenden Vereinen haben nur die Caps eine Halle wo die Ungarn "hui" sagen, der Rest würde in Rumänien auch nicht auffallen.
    Wenn ich denke wieviel Geld man sich in Klagenfurt die errichtung des Stadions kosten lies hätte man eine ordentliche Eishalle auch hinstellen können.
    Zum Vergleich: In Budapest gibt es 3 Eishallen mit Fassungsvermögen über 2000 Zusehrern, die alle nicht älter als 10 jahre sind.
    War im Frühjahr in der Halle wo Länderspiel Österreich - Norwegen stattfand- mußte sagen: "hui"! Und Eishockey ist Ungarn alles andere als Nationslsport!

    Ja fehlen tun die modernen, großen Hallen schon. Aber nur den Hockeyfans und nicht dem Steuerzahler ganz allgemein bzw. der politischen Klasse auch nicht. Das ist der Status quo, das Stadion in Klafu gibt's wegen dem Zerschellten und der Euro, es wird der öffentlichen Hand noch richtig auf der Tasche liegen und völlig inadäquat genutzt werden und ja um das Geld hätte man eine super Hockeyarena hinstellen können, die auch nachhaltig was gebracht hätte. Hätte, leider.
    Vom Budapester Beispiel bin ich aber auch nicht begeistert, was bringen 3 relativ teure mittelgroße Hallen, von denen keine jemals wirklich ausverkauft ist? Und bei einer der drei (Koriközpont) gabs auch schon mal heftige Zusperrtendenzen. Die Halle ist zwar gut ausgelastet und spielt die Betriebskosten herein aber die Kapitalkosten nicht. Da wär's wohl besser gewesen die Halle an sich kleiner und damit billiger dimensioniert geworden wäre...

    Punkt ist, die Hallen müssen sich sinnvoll finanzieren und auslasten lassen, ansonsten stehen die Dinger herum und schaden mehr als sie bringen.

  • Eishalle Graz Konzept

    • RexKramer
    • 19. Juni 2010 um 18:56
    Zitat von WAT stadlau4EVER

    TIWAG Arena Innsbruck, Messehalle Dornbirn...Volksgarten Salzburg & Vorarlberg Halle Fedlkirch stehen vermute ich mal auch noch keine 35 Jahre, ebenso könnte ich mir vorstellen die Halle in Zell...

    Nicht, dass "große" Hallen in Ö wie Schwammerln aus dem Boden sprießen aber ganz so wenig hat sich dann auch nicht getan...

    Gemeint: komplette Hallenneubauten, wie sie in vielen Nachbarländern üblich sind.
    Innsbruck: Zubau zur bestehenden Olympiahalle
    Dornbirn: hats noch nie ein Bundesligaspiel gegeben
    Salzburg: Überdachung der bestehenden Kunsteisfläche im Herbst 1980
    Feldkirch: Halle steht schon immer dort, diverse Renovierungen, letzte um die Jahrtausendwende.[/quote]

    Sorry aber du schreibst von bundesligatauglichen Neubauten, zählst die ASH dazu aber das TIWAG Mausoleum und Dornbirn nicht, das passt ned recht zusammen. Die ASH hat nur die Donauparkhalle ersetzt (wenn auch an anderer Stelle), die TIWAG Arena ist eine neue und zusätzliche Halle, da kann man doch nicht meckern finde ich. Und die Dornbirner Messehalle kann man auch nicht außen vor lassen, nur weil dort nicht BuLi gespielt wird, tauglich wäre das Bauwerk dazu allemal und das war ja das Kriterium. Und wenn ein Freieisplatz überdacht wird hast auch eine neue Halle, die vorher noch nicht da war und somit eine zusätzliche für höhere Zwecke geeignete Anlage. Und die Vorarlberghalle steht laut hockeyarenas seit 1977, also auch innerhalb der ominösen 35 Jahre ;-).
    Ich finde damit kann man ganz gut leben und der Ö Eishockeysport hat eher anderso Probleme. ZB darin, dass die Capitals von der Stadt eine Anlage mit 3 Hallen bezahlt aus Steuergeld geschenkt bekommen in der sie um 310.- 50 Minuten Eis vermieten wollen...möge sie der Markt gehörig belehren bzw. gscheid herwatschen. Aber das ist eine andere Geschichte.

  • Eishalle Graz Konzept

    • RexKramer
    • 19. Juni 2010 um 14:53
    Zitat von WAT stadlau4EVER

    Verfolge nun seit über 35 Jahren den Eishockeysport in Österreich- Bundesligataugliche Hallenneubauten hats in dieser Zeit nur 2 (Linz, ASH) gegeben, ein paar Renovierungen und ein paar Zubauten.
    Und wenns in den nächsten 35 Jahren 2 neue Hallen gäbe wär ich schon froh...

    TIWAG Arena Innsbruck, Messehalle Dornbirn...Volksgarten Salzburg & Vorarlberg Halle Fedlkirch stehen vermute ich mal auch noch keine 35 Jahre, ebenso könnte ich mir vorstellen die Halle in Zell...

    Nicht, dass "große" Hallen in Ö wie Schwammerln aus dem Boden sprießen aber ganz so wenig hat sich dann auch nicht getan...

  • Schiebung in Steirischer Gebietsliga Mur

    • RexKramer
    • 14. Juni 2010 um 18:36
    Zitat von Linzer88

    auch im Amateursport fallen nicht einfach mal 30 tore. man sollte sowieso mal eine regel einführen das ab einer gewissen anzahl von toren nicht in die tabelle übertragen werden. 20+ hat ja nix mehr mit fair play zu tun.

    wen zb eine mannschaft 30:1 gewinnt und nur 15tore in die tabelle übernommen werden würden solche sachen gar nicht passiern.

    und was ist, wenn die 15 auch schon reichen, um die meisterschaft zu drehen? Das Problem liegt im Round Robin System, da entscheiden uU Spiele über die Endreihung von Mannschaften bei denen es für die Gegner um nix mehr ging. Play-off...

  • Modus EBEL 2010 / 11

    • RexKramer
    • 14. Juni 2010 um 08:45
    Zitat von eisbaerli

    hier bitte nicht aus den augen verlieren,dass der fehler ursprünglich schon bei den münchnern lag

    Völlig richtig. Darum ging's mir aber überhaupt nicht. Nimm an, der EHC hätte sich gar nicht für die DEL oder den EBSG Bereich beworben und man hätte von Anfang an in die EBEL wollen...denke nicht, dass dies die DEB Entscheidung geändert hätte - das njet ist für mich aus ganz allgemeinen Gründen der (nicht nur ökonomischen) Freiheit einer privaten Organisation untragbar und sollte eigentlich in der EU nicht sein. Ich mein wie kommen die Verantwortlichen eines Vereines, die alles auf die Beine gestellt haben (mit eigener Arbeitskraft und zT eigenem Geld) und die ihren Klub woanders besser aufgehoben sehen dazu sich das vom Verband verbieten lassen zu müssen?

    Zitat von eisbaerli

    nun da haben wir das gleiche problem wie mit bozen. prinzipiell kann ja münchen in der ebel spielen( wilder verein ;) ) nur mit der rückkehr gibt es halt probleme ebenso wie mit dem nachwuchs. wer jetzt einen vergleich anzieht mit jese laibach den ungarn und soweiter, vermischt äpfel mit birnen. sowohl die slowenen als auch die ungarn und kroatien profitieren als landesverband von der teilnahme seiner vereine an der ebel. der deb aber nicht. es geht einfach u mdie ganzen begleiterscheinungen wie sponsoring nachwuchs rückkehr usw

    Ja, Bozen war die selbe Sory und ich finde das No der FISG genauso problematisch...und ich vermute durch die quasi Monopolstellung der Sportverbände und deren Beziehung zu Politik haben sie ein faktisches Sanktionspotential, um "Abweichler" zu disziplinieren. Das sollte aber nicht sein. Das ein abwandernder Verein bei einer eventuellen Rückkehr die Regeln zu befolgen hat und uU ganz unten wieder einsteigen muss ist klar, alles andere hat der nationale Verband nicht zu verbieten, auch wenn's ihnen nicht in den Kram passt (dass HUN, CRO und SLO froh sind ihre Topclubs in der EBEL zu haben und deshalb keine Probleme gemacht haben ist klar). Und zudem Frage ich mich was der DEB mit München verloren hätte...nix, einen Klub in einer Stadt, in der Eishockey unter ganz ferner liefen läuft (München hat abgesehen von der Oly Halle nicht mal ein weitere Eishalle soweit ich weiss). Und der Nachwuchs hätte vermutlich sowieso in D weitergespielt (mal ganz zu schweigen, dass der EHC München Nachwuchs für den DEB so bedeutend ist wie bei uns der von Ried im Innkreis).
    Faktisch heisst das für mich, dass der DEB gar nix verloren hätte und selbst wenn, die Entscheidung des Klubs wäre zu akzeptieren gewesen.


    Zitat von eisbaerli

    sorry aber die wisssen genau wie stark die liga ist

    Die Clubverantwortlichen und die Fans etc., die über den Tellerrand hinausschauen, wissen das sicher...ob's der potentielle Zuschauer im Allgemeinen weiß ist unklar und darüberhinaus gibt's ja vermutlich in München auch so Leute wie bei uns, denen im Sport alles was nicht aus "der Heimat" kommt suspekt ist und zumindest anfänglich abgelehnt wird. Wie das Produkt EBEL in München angenommen worden wäre hätte man echt erst sehen müssen. Ich glaube ein 2. Zagreb hätt's da nicht gespielt (sehr milde formuliert ;)
    Aber egal, ich denke, dass München in der DEL spielen wird, wünsche ihnen viel Erfolg dort. München in der EBEL wäre eine interessante Sache gewesen, aber der große Verlust sie nicht zu bekommen ist es definitv nicht.

  • Modus EBEL 2010 / 11

    • RexKramer
    • 14. Juni 2010 um 00:03

    Sollte München die DEL Lizenz nicht erhalten und sie damit weiterhin 2. Liga spielen müssen ist die DEB Entscheidung mMn ein grober, nicht zu tolerierender Einschnitt in die Entscheidungsfreiheit einer privaten Organisation. Dass Verbände ihren Mitgliedern Regeln vorgeben, die den internen Bereich betreffen ist sinnvoll, dass ein Verband aber einem privaten Verein verbieten kann in eine Liga außerhalb seines Einflussbereiches zu wechseln sollte ganz allgemein nicht sein.
    Unabhängig davon, ob München in der EBEL der Bringer gewesen wäre (wär's vermute ich nicht geworden, zumindest nicht sofort, dazu ist München zu wenig Eishockeystadt und eine Ösi-Liga nehme ich an nicht ausreichend hoch angesehen) als EHC Verantwortlicher würde mich das voll anzipfen. Was tut denn der DEB um diese Macht über einen privaten Verein zu haben?

  • Transfergeflüster: EC hagn_leone Dornbirn 2010/11

    • RexKramer
    • 12. Juni 2010 um 22:14
    Zitat von eisbaerli

    leider eine fehlbeurteilung seinerseits würde ich sagen

    in dieser liga kann sich so ein spieler nicht weiter verbessern


    Da kann ich nur zustimmen. Hab Dornbirn heuer 2x gesehen, der Junge ist gut aber in der Nali kann er weder was das Training noch was die Bewerbsspiele betrifft wirklich weiterkommen. Als 20 jähriger der weiterkommen will und das Zeug dazu auch hat musst aus der Nali weg und zwar je früher desto besser. Nali Eishockey und echtes Profihockey sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe und wenn er sich nicht zuschaut wir der Zug ohne ihn abfahren...

  • Interview: S. Strong - Ken Strongs Sohn über Österreich-Bezug und seinen NHL-Traum

    • RexKramer
    • 5. Juni 2010 um 00:04

    Wenn der Junge die Ö Staatsbürgerschaft schon "seit immer" hat ist das alles kein Problem. Und ob er für irgendwelche Schweizer Auswahlen gespielt hat ist völlig unerheblich sofern er das nicht bei einem von der IIHF veranstalteten (WM) Turnier getan hat.

  • Transfergeflüster: SAPA Fehérvár AV19 2010/11

    • RexKramer
    • 3. Juni 2010 um 15:41
    Zitat von WAT stadlau4EVER

    Als Spieler habe ich Ulf Weinstock sehr geschätzt, als Trainer wird es schon einen Grund gehabt haben das er nach Rumänien gehen mußte. Und selbst in der MOL-Liga hat er mit Csikszereda da keine Bäume ausgerissen.

    So weit ich mitbekommen habe hat der (damalige?) Präsident von SC Csikszereda/Miercurea Ciuc ordentlich viel Kohle in die Hand genommen um ihn nach Rumänien zu bringen...insofern ist die Tatsache, dass er dort tätig war nicht unbedingt ein Zeichen von mangelnden Alternativen finde ich. Und mit Mitte 50 muss er ja auch nimmer extrem auf den Ruf achten...

  • Modus EBEL 2010 / 11

    • RexKramer
    • 2. Juni 2010 um 20:03
    Zitat von AgramHR

    It was only Linz fans who had issues with us.. all others were more than great (apart from Graz fans in few situations).

    Yes, this group in Linz showed their dislike of Medvescak joining in but also at the IHWC division I tournament AUT supporters (from wherever) showd banners with slogans against the international EBEL. It is those people I'd like to know from if and why they also object Munich to join in. And if they don't I'd like to know why as well. Just out of curiosity and to see whether the ir arguments are consistent.

    Apart from this I believe the vast majority of hockey spectators (that's the people not posting in forums or taking banners to the rink) are fine with EBEL as it is now but there's also a small but loud minority who isn't. And in some cases these guys' reasons are obvious (and I don't like them).

  • Modus EBEL 2010 / 11

    • RexKramer
    • 2. Juni 2010 um 17:49

    Angenommen München kommt tatsächlich (ich glaub's erst, wenn's offiziell ist, fände es aber lässig), was sagen denn dann die"Gastverein" Gegner und reine Ö-Liga Befürworter? Also die aus unserer Mitte, die im September gegen Zagreb gerichtete Transparente präsentiert haben bzw. in Tilburg nach 9 Bundesländern und nicht 4 Nationen verlangt haben. Ist München und damit Deutschland ok, aber Zagreb/Kroatien etc. nicht? Wenn ja warum, wenn nein nicht? Würde mich ernsthaft interessieren.

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