http://www.hersfelder-zeitung.de/sport/eishocke…nst-686923.html
Das Interview mit dem neuen Besitzer der Huskies und dem Geschäftsführer auf Zeit ist vom März, bevor die ganze Sache ins Laufen kam. Der Plan der beiden war offensichtlich durch das Insolvenzverfahren einen Teil (wie groß auch immer) der Schulden nicht selbst tragen zu müssen (bei den Gehältern stehts auch explizit drinnen) und dennoch von der DEL als Mitglied behalten zu werden...
Ist halt durchaus ein Gamble, nachdem die vermutlich von Anfag an nicht genau gewusst haben bzw. wissen konnten wie die DEL an die Sache herangehen würde. Argumente gibt's mMn pro und contra Kassel. Dagegen spricht, dass dieses Modell einen Anreiz zum Konkursmachen darstellt was sowohl das ohnehin schon starke risk taking der Klubeigner verstärken könnte, als auch klarerweise den Missfallen der Politik bzw. öffentlichen Hand erregen auf die die Liga vermutlich in mehr als einer Beziehung angewiesen ist. Weiters wollte man heuer was ich mitgekriegt habe in der DEL ohnehin die Teilnehmeranzahl reduzieren, insofern kam die Gelegenehit wahrscheinlich grad recht das kleine Kassel loszuwerden. Hätte die Liga zu dem Zeitpunkt schon gewusst, dass Frankfurt weg ist, Hannover und Krefeld wackeln wär das Spiel uU ja sogar aufgegangen...