@Rex:
Wie soll denn das Bauen einer Eishalle eine Geldmaschine für die Caps sein?
Wenn das eine Geldmaschine wäre, würden ja alle Hallen bauen. Selbst beim Bau von Infrakstrukturen (auch für den Breitensport) wird hier Kommerz unterstelltWenn das politische Lobbying für Eishockey nicht im Aufgabenkatalog des Verbands ist (oder nicht vorrangig), möchte ich dich gerne fragen: Was genau ist die Aufgabe des Verbands?
Geldmaschine: Die Stadt (= der Steuerzahler) baut die Halle und drückt den Caps den Schlüssel in die Hand (mit einem Vertrag den niemand sehen darf) und zugleich wird sportpolitisch entschieden, dass Eishockey nur noch in der ASH ablaufen soll -> Monopol für die Caps, die nur die laufenden Kosten reinspielen müssen, um zumindest pari auszusteigen. Wie sie das tun bleibt mehr oder weniger ihnen überlassen inkl. Preisgestaltung und an wen sie wann vermieten...
politisches Lobbying: ja, ist eine Aufgabe neben vielen anderen (wichtigeren). Und wie viel Energie man da sinnvollerweise reinsteckt hängt auch davon ab in welchem Ausmaß man was bewegen kann und worauf man verzichten muss, wenn diese Ressourcen (Personal, Zeit und Geld) woanders abgezogen werden. Ich glaube, dass der Einfluss des Verbandes auf Infrastrukturentscheidungen (Eishalle ja/nein) der entsprechenden Gebietskörperschaften nicht so groß ist (weil die Dinger einfach voll teuer sind). Und davon abgesehen hat der WEHV was die Wiener Situation betrifft eh gehackelt bis zum Umfallen, um das Projekt "Eissportzentrum" und alles was dran hängt in die richtige Richtung zu drehen (ob mit Erfolg wird man sehen...ich war da ganz am Rand mit ein paar Stunden Arbeit involviert aber die Hauptprotagonisten sind da viele, viele Kilometer gelaufen bzw. laufen noch immer).