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  3. RexKramer

Beiträge von RexKramer

  • Transfergeflüster: KHL Medvescak Zagreb 2010/11

    • RexKramer
    • 19. November 2010 um 16:42

    If someone is only remotely sane it is obvious that the EBEL involvement is mutually beneficial for all teams and countries involved. For Austria the outside option of having a 6 team domestic league or some semi-pro 8-10 team thing including a couple of the teams now in the second tier is probably a little bit less worse than it would be for the non_AUT teams. But that's completely beside the point. Neither of the countries could have serious pro hockey without this international cooperation simply for a lack of teams that have a strong enough economic environment and fan interest to support it. If it comes up to bargaining about some details that benefits the one group of clubs more than another I'm sure the club presidents will deal that out among themselves, no need to stir this up.

  • Transfergeflüster: KHL Medvescak Zagreb 2010/11

    • RexKramer
    • 19. November 2010 um 16:25
    Zitat von Henke

    four questions: could you please define whats "croatian origin"? for example: one granddad is enough? what happens if one part of the ancient family is from serbia? who is responsible for the proof?

    eins bin ich mir sicher: diese methodik wird einer tagesordnungpunkt einer zukünftigen ligasitzung.

    Hoffentlich. Und das Ergebnis sollte sein, dass diese dämliche Punkteregel endlich abgeschafft wird und zwar vorzugsweise ersatzlos. Dieses System tut nichts für die Ausgeglichenheit der Liga weil der Punktewert für 80% aller Spieler ohnehin von Alter und/oder Reisepass bestimmt ist und für die restl. 20% nach dem Wasserstand irgendwelcher Flüsse vergeben wird so dass sich im Endeffekt zwei Mannschaften mit dem selben Punktewert am Eis wie eine NHL und eine Hobbytruppe unterscheiden können.
    Und aus 90% der jungen Spieler in der EBEL die nur deswegen da sind, weil sie eben 0 Punkte zählen wird ohnehin nie ein Nationalteamernstfallskandidat, so dass man deren Abgang in die NL nur 2-3 Jahre vorziehen würde, der Rest setzt sich auch so durch. Und wenn da die große Panik ausbricht, dass nie wieder ein Ösi gut genug sein wird sollens halt 5 einheimische U22er am Spielbericht vorschreiben. Eiszeit kriegen die wenn sie nix taugen mit oder ohne Punkteregel keine.

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 19. November 2010 um 10:10
    Zitat von eisbaerli

    sp eine aussage von dir verwundert mich sehr

    Meinst ich hätte das grosso mode weglassen sollen und statt dessen schreiben, wenn's mit 15, 16 beim Eislaufen noch hapert und die Scheibe zu oft von der Schaufel springt alles verloren ist? Vermutlich hättest eh recht damit. Versteh ich dich da richtig so?
    Aber in einem Forum, in dem viele glauben, aus einem international technisch zu schwachem 19, 20 jährigen wiürde durch Garantie eines Rosterspots in der EBEL immer noch ein Topmann will ich nicht zu sehr anecken.

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 18. November 2010 um 22:47
    Zitat von icehockeyman

    Generell gibt es zuwenige gute Verteidiger in AUT. Dieser JG ist im besonderen betroffen, deswegen wäre es meiner Ansicht gut wenn der Trainer mehr 2 Wege Stürmer mitnehmen würde. (siehe mein Statement weiter oben)

    Andererseits wie sollen hier gute Verteidiger ausgebildet werden, wenn z.B. in der Erste Bank Liga die meisten Defender Ausländer sind. Als junger Österreicher bekommst du nur wenig Chance dich da oben festzusetzen.

    Also weil in der EBEL 2010 die meisten guten Verteidiger Legionäre sind haben die Vereine mit ihren Nachwuchsspielern kein gscheites Training gemacht als die in der wichtigen Phase ihrer Ausbildung waren, in der die Defizite, die der typische Ö-Jungdefender mit 20 so hat, verhindert werden hätten müssen. Das ist doch völliger Unsinn, wenn man annimmt, dass die motorischen Grundlagen für international adäquates Eislaufen und Stickhandling grosso modo bis zur Pubertät antrainiert sein müssen, hätten die Verantwortlichen schon vor 15 und weiter bis vor ca. 4 Jahren vorhersehen müssen wie die Bundesliga ausschaut wenn der Nachwuchs mal 20 ist...(weiter Planungshorizont, untypisch für's Eishockey ;) , Punkt ist doch wohl, dass sich in den Vereinen die geschicktesten schon in zu jungem Alter alle wegen des Tore schiessen wollens in die Stürmer Rolle selektieren und zu viele Trainer da holladaro mitspielen und es nicht schaffen eine ausgewogene Ausbildung auf allen Feldspielerpositionen inklusive eines modernen Verteidigerspieles zu vermitteln.

  • Transfergeflüster: Liwest Black Wings 2010/2011

    • RexKramer
    • 17. November 2010 um 16:03
    Zitat von MacStasy

    Klar, wenn Meister werden willst, musst eh alle schlagen,

    Muss man eben nicht. Um Meister zu werden muss man im PO genau drei Mannschfaften schlagen und es macht wohl einen Unterschied welche das sind. Wenn man im GD weit vorne platziert ist und das GD Ranking mit der "echten" Reihenfolge der Spielstärken zusammenpasst erspart man sich die schweren Gegner am Anfang und profitiert noch dazu von der größeren Wahrscheinlichkeit, dass die stärksten Gegner von den etwas weniger starken rausgeworfen werden. Im Endeffekt geht's bei der ganzen Sache nur um die Wahrscheinlichkeit NICHT gegen die stärkstmöglichen Gegner spielen zu müssen. Angenommen Team X hat 3 Gegner (A,B,C) mit Spielstärke un Tabellenplatz in der Reihenfolge und es wird wie üblich über Kreuz das Semifinale gespielt, dann ist es für X strikt am besten auf Platz 1 zu sein, da man das leichteste Halbfinale hat (gegen C) und zudem die Wahrscheinlichkeit im Finale und damit überhaupt nicht gegen A spielen zu müssen am größten ist, da B als 2.stärkster Gegner A am ehesten rauswerfen kann...aus diesem Grund sollte X versuchen im GD Platz 1 zu erreichen. Nachdem die selbe Argumentation für alle gilt haben alle Mannschaften einen Anreiz im GD gut zu performen und möglichst weit oben zu landen und im Endeffekt sollte die Tabelle nach GD Schluss die wahre Reihung der Spielstärken widerspiegeln. Wenn man die PO Paarungen allerdings nicht übers Kreuz setzt (wie in derSaison 2000/01) kollabiert diese Eigenschaft (zumindest in der Theorie ;-)...was erklärt warum die ganze Welt top vs. bottom seeding macht.

    Fazit, der GD ist nicht mal irrelevant, wenn alle Teams sich fürs PO qualifizieren...

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 14. November 2010 um 20:36

    Geh bitte ,jetzt lasst mal die Kirche im Dorf, was beim Deutschlandcup so ehrfurchtsgebietend als Kanada aufläuft ist ja nur eine Auswahl aus Europa bzw. DEL Legionären. Klar ist das Turnier stärker als der Cup in Fehervar aber nachdem der OEHV ohnehin nur selten gewillt/in der Lage ist eine Truppe, die knapp an der 1er Panier dran ist in Freundschaftsspiele bzw. -turniere zu schicken braucht man da gar nicht herumraunzen. In der Vergangenheit hat man ja auch schon bei Turnieren der 2. Klasse hinter der Euro Hockey Tour gespielt (Loto Cup SVK, Polesie Cup BLR), das ist um wenig bis nix schlechter gewesen als der D-Cup. Zum Großteil war das Abschneiden dabei eh recht ok, aber mit dem Ruf solche Turniere als reine Jugend-Experimente herzunehmen macht man sich halt wohl trotz ansprechenden Ergebnissen nicht sehr attraktiv...und wie gesagt, bei den Teams, die der OEHV in letzter Zeit so zusammenstellt wäre gegen stärkere Teams wie die jetzigen zu spielen nicht wirklich sinnvoll. Die Strategie erst ganz kurz vor der WM das 1er Team zusammenzuziehen und vorher irgendwie herumzuprobieren, wie sinnvoll das auch immer sein möge, steht anscheinend fest, also passt auch die EIHC Teilnahme.

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 14. November 2010 um 16:13
    Zitat von explayer

    Ich habe in letzter Zeit öfters gehört, sogar von Trainern, wir haben zu wenige Talente! Fand diese Aussage echt eigenartig, denn wir haben so viele Talente wie noch nie - nur die müssen gefördert werden! Für mich da KAC echt schon länger da beispielgebend. Aber bei KAC stimmt das Geld - weder zuviel - noch zuwenig - die setzen dies gut ein.

    Naja, die Frage ist halt wie man Talent definiert. Denke da gibt's nicht nur 0 oder 1 als Ausprägung sondern ein nach oben offene Skala. Wir haben offensichtlich genug Talente um mit Ländern die zwischen Topgruppe und Division I herumpendeln auch mit einer sehr jungen Experimentaltruppe erfolgreich mitzuspielen. Aber die Talente, die nötig wären um in der A-WM verlässlich im Mittelfeld mitzuspielen haben wir nicht.
    Das mit dem fördern stimmt, nur muss man damit schon ganz am Anfang beginnen und die ganze Jugendphase ein top Programm durchziehen. Daran fehlt's in Ö und auch der KAC steht dabei erst am Anfang...

    Stream wäre fein :?:

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 13. November 2010 um 17:17
    Zitat von makarov24

    AUT-JAP 4:0
    Damit gehts morgen gegen die Ungarn um den Turniersieg. Hätt ich mir nicht gedacht, dass das mit der jungen Mannschaft drinnen ist. Dachte mir, dass es zumindest gegen FRankreich eine Klatsche gibt.

    Damit geht's uU morgen um gar nix mehr. Wenn die Ungarn heute gegen die Franzosen einen Punkt abgeben ist die Sache mit dem Turniersieg gegessen...
    Gute Vorstellung dieser etwas schrägen Auswahl aber in den Vorbereitungsturnieren haben wir in den letzten Jahren mit so B-C Teams immer gut abgeschnitten. Behaupte, dass Ö eine dicke Personaldecke hat wie nie zuvor, wir haben offensichtlich für die 3. und 4. Linie einen Haufen von Spielern die alle auf einem vernünftig guten Niveau sind. Jetzt wär's nur mal wieder an der Zeit, wenn sich an der Spitze mehr bewegen würde.

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 13. November 2010 um 16:16
    Zitat von andreas22

    Ich wär mir da nicht so sicher. Weil heuer stehen die Chancen ja nicht schlecht, dass sowohl Vanek und Grabner dabei sind.
    Dann hätten wir schon mal: Vanek, Grabner, Setzinger, Raffl, Koch, Kaspitz, Raffl, Raffl, Kalt, Schuller, Lukas, Latusa, Rotter, Welser,...

    und Raffl nicht zu vergessen! 8))

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 13. November 2010 um 15:47

    Kurz vor Schluss mit extra Feldspieler auf 2:3 verkürzt, danach gleich das 2:4 kassiert...wär zu schön gewesen ohne Tormann noch den Ausgleich zu schaffen... immerhin besser abgeschnitten als gestern.

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 12. November 2010 um 17:00

    Autsch...

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 12. November 2010 um 16:01

    Kann ihm in den meisten Aussagen nur zustimmen, vor allem seine Diagnose der Probleme bzw. Versäumnisse im Nachwuchsbereich. Es werden einfach viel zu wenige Spieler wirklich auf adäquatem internationalem Niveau ausgebildet.und andere Länder bleiben nicht stehen. Ich glaube schon, dass in Ö jetzt besser gearbeitet wird als vor 15, 20 Jahren aber man muss ständig vorwärts gehen um nicht zurückzufallen. Bei allem Blödsinn, den viele ihm vorwerfen, Spieler seines Formats bräuchten wir halt 3x so viele. So wie er sich hier präsentiert, kann man nur hoffen er bleibt dem EH nach Karriere Ende erhalten.

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 11. November 2010 um 23:31

    Ich vermute, dass es auf Grund von einem falschem Zugang schon in der Jugend eine verzerrte Selektion von Spielern in die Stürmer bzw. Verteidigerrolle gibt. So nach dem Motto die Talentierteren werden vor zum Tore schießen geschickt und hinten stellen wir den Rest rein...

    Es ist jetzt schon seit Jahren evident, dass es in den Uxx Nationalteams ein recht klares Talentgefälle von Stürmern zu Verteidigern gibt - wie das von der Tatsache kommen soll, dass in der EBEL v.a. in der Defense auf Imports gesetzt wird ist mir schleiherhaft. Eher wird auf die bei den Ds auf Routiniers und Imports gesetzt weil eben gerade in der Abteilung viel zu wenig nachkommt... Korrelation != Kausalität

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 11. November 2010 um 23:27
    Zitat von Horst Adler

    Jo, ein PP-Tor, da Waldhauser gesessen ist...

    Schade

    Eine Strafe wegen ÜH ohne einen Gegner mitzunehmen ist halt leider nicht so schlau, vor allem wenn sie in die OT rübergeht...aber dennoch ein gutes Resultat, war eigentlich auf eine Abfuhr eingestellt (ohne einen ganz konkreten Grund dafür zu haben).

  • Nationalteam 2010/11

    • RexKramer
    • 11. November 2010 um 14:57

    Der Vollständigkeit halber:

    Erstes Spiel beim 5 Nationen Sino-Cup in Rödovre/DAN wurde am Mittwoch gegen Finnland mit 0:2 verloren.

    Weitere Ergebnisse:

    Mi: LAT-DAN 3:2 SO

    Do: BLR-LAT 3:0, DAN-FIN 2:3

    Heute: LAT-FIN, AUT-BLR (19:30)

    Heute vermutlich das stärkste Team im Turnier zum Gegner. Mal schauen wie sich Werfrings Truppe da aus der Affäre zieht. Insgesamt befürtchte ich ja, dass bei dem Turnier alle Gegner eine Nummer zu groß sind (hat vermutlich damit zu tun, dass die U20 -wenn auch in wechselnden Besetzungen_ gegen die NaLi Klubs nicht recht gut ausgesehen hat...)

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 11. November 2010 um 12:37

    WiPe...ich glaub du bist am falschen Dampfer. Von irgendwelchen idirekten Effekten abgesehen hat es mMn nur Sinn einen Spieler im NT zu testen, wenn eine vernünftige Chance besteht, dass der irgendwann, irgendwie bei einem wichtigen Turnier (WM, OS, OS Quali...) für Ö auflaufen soll.
    Das impliziert, dass der betreffende zu den grosso modo 25 besten Stürmern, 15 besten Verteidigern und 5 besten Tormännern des Landes gehört bzw. das Potential hat in nicht allzu ferner Zukunft dazu zu gehören. Spieler für die das gilt findet man in der NaLi nur, wenn sie

    *noch sehr jung sind (dann spielen sie auf NT Ebene eh in den Uxx Teams und verlassen die NaLi wenn icht was grob schief geht ohnehin bald)
    *altbekannte "Leistungsträger" sind, die aus irgendeinem perversen Grund nicht mehr erstklassig spielen WOLLEN

    Ausnahme: RBS Farmteamer (und von denen spielen fast alle die nur irgendwie in NT Nähe sind ohnehin auch EBEL)

    Dazwischen gibt's mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts. Würde man sich jetzt dennoch auf die Suche nach so Yetis machen und irgendwelche NaLigisten im Turniereinsatz testen wirft man die wenigen Gelegenheiten, die zur Verfügung stehen mit den echte Prospects Aufbauarbeit zu leisten mehr oder weniger weg. Im Prinzip ist das eh was jetzt schon passiert und mit so einem Kader zu einem Turnier zu fahren hat für mich keinen kurz bis mittelfristigen direkten Impact auf die zu erwartende Performance der Truppe, die im April bei der WM spielen wird. Das kann man höchstens noch damit rechtfertigen was für das Leistungsniveau von 3. bis 4. Linie Spielern in der EBEL zu tun wollen um so die Kompetitivität in diesem Bereich zu pushen (was indirekt auch wieder auf die Spitze wirkt)...aber mit Arbeit direkt an der Spitze hat das doch nix zu tun.

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 11. November 2010 um 11:26
    Zitat von WiPe

    und was ist daran ein problem einen jungen aus der NaLi mal zu testen??

    Nichts, ganz im Gegenteil. Ich denke der Bundestrainer sollte einen genauen Überblick über die potentiellen Nationalteamspieler haben und deshalb auch Spieler aus der Oberliga, diversen Landesligen, Nachwuchsmeisterschaften usw testen. Wär doch absolut unverantwortlich sich da ein Megatalent durch die Lappen gehen zu lassen.

  • Telenor-Hockey-Cup 12.-14.Nov.2010

    • RexKramer
    • 8. November 2010 um 23:47

    Also ganz versteeh ich den Gilligan auch nicht. Spieler zu testen ist ja schön und gut aber Leute, bei denen nicht mal die größten Optimisten irgendwie NT Potential erkennen, das verstehe wer will. Förderungsprogramm für EBEL 3. und 4. Linienspieler braucht die Nationalmannschaft wohl auch nicht zu sein. Aber gut. Was mich noch interessieren würde, weiß wer die Anzahl der Länderspiele der zum Turnier Einberufenen? Wenn man den Lukas wegrechnet muss der Schnitt da ja fast noch einstellig sein...

  • Thomas Raffl @ Luleå HF

    • RexKramer
    • 6. November 2010 um 09:55
    Zitat von w.p.14


    ist auch in anderen sportarten so.
    im fußball redet man da von wiederholungszahlen von 6.000 bis 10.000 bis etwas komplett sitzt - je nach qualität des spielers.
    das bekommt man nur im drill(training).
    das match ist dazu da das erlernte unter (schweren) wettkampfbedingungen umzusetzten.


    Klar, die biologischen Grundlagen sind ja auch überall die selben...die in der Ausführung einer Bewegung involvierten Systeme des Körpers brauchen abhängig von der Komplexität der Bewegung halt eine gewisse Anzahl von Wiederholungen bis der Ablauf automatisiert ist. Wichtig ist dabei wohl wie alt die lernende Person ist (jünger lernt leichter) und wie gut die Anleitung ist (Korrektur von falschen Bewegungsmustern). Da kommt halt auch die Veranlagung der Person rein, mache lernen leichter als andere und haben eine "natürliche" Tendenz Bewegungen richtig zu machen (nennt man wohl Bewegungstalent)...aber an (viel) Training unter möglichst guten Bedingungen kommt halt keiner vorbei und Matchpraxis im Jungerwachsenenalter mag viel bewirken aber sicher nicht, dass aus einem Spieler mit grundlegenden technisch-koordinativen Defiziten ein perfekter Eisläufer mit super Händen wird. Das wird mMn in der ganzen Diskussion um Weiterentwicklung österr. Spieler zu wenig gewichtet und immer ein "top-down" Zugang diskutiert und wie man die gegenwärtige Generation von Spielern besser machen kann (was auch ok ist) aber kaum was man tun muss, dass in Zukunft quasi "bottom up" überhaupt bessere ausgebildete Generationen nachkommen. Da greift die ganze Diskussion um Legionäre etc einfach viel zu kurz. Brauchen würde man landesweit professionelle Trainer und ganzjähriges Training mit hinreichend vielen Einheiten am Eis und Abseits dessen schon bei den Kleinsten...aber das ist halt extrem aufwändig...

  • Thomas Raffl @ Luleå HF

    • RexKramer
    • 5. November 2010 um 14:33

    Naja, im Raffl Fred sind wir da ja nicht ganz richtig unterwegs aber wenn man sich die Kingston Studie für Hockey Canada 2002 durchliest, der zur Entwicklung fundamentaler Skills (eislaufen, Puckbehandlung) die Notwendigkeit von ausreichend vielen Wiederholungen betont und zeigt, dass man in Spielen nie und nimmer auf diese kommt ist man da glaube ich zumindest was den Jugenbereich betrifft schon auf der sicheren Seite. Für eine Stunde qualitativ hochwertigen Puckbesitz braucht man ca. 150-180 Spiele. Für U10 Spieler wird daher eine Spiel:training Verhältnis von 1:5 empfohlen...
    Bei für Spiele relevanten Skills im Erwachsenenbereich kann ist das sicher nicht mehr so krass, aber dazu bin ich zu wenig Eishockeygebildet um das zu wissen :rolleyes:

  • Thomas Raffl @ Luleå HF

    • RexKramer
    • 5. November 2010 um 14:15
    Zitat von eisbaerli

    ok ich hätte zumindest beibehaltung schreiben sollen aber einige skils lassen sich ohne weiteres auch im training steigern


    Ich würde behaupten, dass sich viele Skills fast nur ausschließlich im Training steigern lassen. Mit der Spielpraxis lernt man die Umsetzung vom im Training gelernten im Ernstfall, was klarerweise sehr wichtig ist.
    Aber mir kommt vor, dass vor allem Leute ohne eigener Leistungssporterfahrung den Beitrag, den Spielerfahrung selbst zur Leistungsfähigkeit eines Spielers bringt, im Vergleich zu dem Anteil der aus dem Training kommt systematisch überschätzen. Durch Mängel im Training (sei es qualitativ oder quantitativ) aufgerissene Defizite macht keine Matchspielpraxis der Welt gut, das ist eine Illusion, die wohl daher rührt, dass man als Fan zwar die Spiele sieht aber viel weniger das Training...

  • 9.R.: EK Zeller Eisbären-ATSE Graz

    • RexKramer
    • 4. November 2010 um 23:23
    Zitat von eismeister

    teppert steht so ca beim bulli punkt rechts vom tor mit dem puck, der zeller stürmer war ca 5 Meter von ihm entfernt. teppert wollte die scheibe in die rundung spielen (oder so ?) schlug den puck aber mitte tor genau zwischen die beine von seidl !

    war echt genial!

    Is doch nix Neues ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=VaUG28ENxas

  • Österreichisches Eishockey - im Aufwind oder doch am absteigenden Ast?

    • RexKramer
    • 4. November 2010 um 23:18

    Ob das ÖEH (von dem wir immer noch nicht wissen was man darunter zu verstehen hat) rauf oder runter geht ist mangels genauer Begriffsdefinition schon mal schwer festzustellen. Aber was man auch immer drunter versteht sollte jederfan klar sein, dass was wir in jeder Saison beobachten (Ergebnisse der Nationalteams, Spielerexporte in sportlich höhere Ligen, Entwicklung der Ligen in/mit Ö Beteiligung) für sich jeweils die Realisationen einer Zufallsvariable sind und nur einen von "Lärm" überlagerten Rückschluss auf die darunterliegende Verteilung, die ja eigentlich von Interesse ist, zulassen. Und nachdem wir in einigen der relevanten Dimensionen nur sehr wenige Beobachtungen haben sind kurzfristige Entwicklungen extrem mit Vorsicht zu genießen. In dem Sinne, was lernt man daraus, dass die U18 abgestiegen ist? Heißt es, dass sich die Kohorte der zur Verfügung stehenden Spieler (signifikant?) verschlechtert hat, weil im Ausbildungssystem die Bedingungen schlechter geworden sind? Oder war's einfach nur eine blöd gelaufene Realisation, die bei konstanter Verteilung immer mal auftreten kann? Einfach auf dieses eine Jahr geschaut kann man dazu gar nix sagen, man muss bei der ganzen Sache einen längeren Zeitraum betrachten. Und da muss man schon sehr blind sein, wenn man nicht sieht, dass die Nationalteams in den letzten 20 Jahren unter Berücksichtigung, dass durch den Zerfall der Sowjetunion und der Trennung der CSFR die Anzahl von guten Mitbewerbern sprunghaft gestiegen ist tendenziell besser geworden sind. Detto die Anzahl der Exporte in große Ligen. Die bis dato einzigen NHLer sind in den letzten 10 Jahren rausgekommen und wenn da jetzt mal für eine gewisse Zeit Ruhe eingekehrt scheint heißt das noch lange nicht, dass wir wieder dort sind wo man in den 80ern bzw 90ern oder noch früher war. Das Ö einen NHLer produziert ist nach wie vor ein wenig wahrscheinliches Ereignis, wenn da mal ein paar Jahre keine Beobachtung auftritt heißt das statistisch gesehen noch gar nix...

    Insofern so ad hoc Einschätzungen a la alles oasch oder alles supa je nachdem ob grad irgendwas gut oder schlecht gelaufen ist sind voll für den Hugo.

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • RexKramer
    • 2. November 2010 um 15:25

    Arena Manual...klar. Ich war irgendwie so auf ein diy how to fixiert...

    Der Lennon erklärt ja sehr schön worauf's ankommt...Grundstückspreis kommt halt auch noch dazu (das it wohl der Punkt an dem die öffentliche Hand quasi unabdingbarer Partner ist), dazu noch Lage (Verkehrsanbindung, im Ballungsraum wo so ein Ding hauptsächlich steht vor allem öff. PNV)...was es in geeigneten Gegenden (wo's lange genug kalt ist - höhere Lagen) wohl noch zu überlegen wäre ist eine mehr offene Konstruktion, dann hat man wohl mit der Luftaufbereitung weniger Probleme und Kosten (Energiekosten für die Kühlung aber vermutlich höhere)...Kufstein wär so ein Beispiel, da ist die neue Halle auch auf 3 Seiten offen (und dennoch glaub ich einiges länger in Betrieb als die typische Freieissaison). Aber irgendwie driften wir ab...punkt ist halt, dass du ohne die Politik in Ö kaum wohinkommst und private Errichtung und Betrieb bei uns eher ein Sonderfall ist. Wenn man in einem guten MArkt so was hinstellt und vernünftiges Service rund um die Eiszeiten anbietet kann man vermute ich schon eine hinreichende Auslastung bekommen.
    Aber bei uns geht ja ohne Vater Staat kaum was...

  • EBEL + DEL live auf "Servus TV"

    • RexKramer
    • 2. November 2010 um 14:46

    Von der IIHF gab's mal ein "how to build an ice rink" manual in dem so überschlagsmässig die allgemeinen Vorraussetzungen, Errichtungs- und Betriebskosten für eine simple Eishalle geschildert waren. Ist schon ein paar Jahre her und ich finde das nicht mehr, könnte aber dennoch aufschlussreich sein...

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