Super Kommentar find ich:
Kein Platz für DemokratieDamit hat er vollkommen recht, finde ich.
Prinzipiell ja, allerdings ist die Gleichsetzung von Verein und Wirtschaftsunternehmen im Allgemeinen nicht richtig. Vereine können zwar alle mögliche wirtschaftliche Aktivitäten betreiben, Personal anstellen, Firmen besitzen etc. ABER sie dürfen keinen Genwinn machen und es gibt keinen Eigentümer der als Residual Claimant die über die Kosten hinausgehenden Einnahmen der wirtschaftlichen Aktivitäten als Einkommen lukriert. Zudem ist ein Verein von der Konstruktionsweise sehr wohl (per Gesetz) mit gewissen demokratischen Institutionen versehen bei dem der Souverän die Mitglieder an sich sind. Welche Rolle diese demokratischen Checks und Balances in der Realität des "wer zahlt schafft an" spielen ist eine andere Frage und klar, die Fans als Kunden und nicht als in Mitglieder haben rein formal direkt betrachtet überhaupt nix zu sagen. Die können nur mit den Optionen Voice oder Exit Politik machen und sind dabei meistens erfolglos und inkonsistent (was auch kein Wunder ist).