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natürlich ist die materie komplexer, aber der ansatz war warum wir "plötzlich" einigen nationen hinterherhinken - und das ist natürlich der faktor forderung im trainings- bzw. spielalltag ein sehr wichtiger punkt, warum einige nationen die vorwiegend spieler in guten ligen haben in kurzer zeit so einen sprung nach vorne machen und wir stagnieren.
imo hätten bei uns durchaus 10-12 ebel österreicher das zeug sich in einer besseren liga gut in szene zu setzen.
Ich halte das für einen untergeordneten Punkt. EBEL Play-off Spiele sind mMn temporeicher und intensiver als ein typisches internationals Spiel Ö gegen eine Mannschaft auf ähnlichem Niveau. Die Probleme des Ö NT sind mMn kurz gesagt folgende:
Motivation & Einstellung
Freunderlwirtschaft bei den Einberufungen
Top -Leistungsträger in NA engagiert (und nicht wie früher in Europa) und üblicherweise nicht verfügbar
Weniger Doppelstaatsbürger (Austros)
Seit den 83ern keinen Qualitätsausreißerjahrgang mehr (das Auftauchen von großen Talenten ist grad in einem kleinen Eishockeyland klarerweise auch dem Zufall unterworfen...)
Defizite in der Nachwuchsarbeit (in Qualität und Quantität)
Von diesen Problemen wird mMn keines ursächlich von der EBEL und ihrem "Geschäftsmodell" getrieben. D.h. der Schluss, dass diese Probleme sich auf Grund einer Umgestaltung der EBEL lösen würden ist mMn nach Humbug. Die Hausaufgaben wären woanders zu machen.
Dazu kommt noch eine Fehleinschätzung der Leistungen der Vergangenheit. Mit Ausnahme der WM 2004 (positiver Ausreißer) war Ö in Wahrheit immer eher zwischen Hängen und Würgen und die Partein in denen man wie behauptet wurde gut mitgroßen Nationen mithalten konnte kann man an einer Hand abzählen (und üblicherweise hat man die dann dennoch verloren).